Interessante Neuigkeiten
Hier finden Sie interessante
Neuigkeiten rund um den Verein. Verschiedene
ältere Meldungen und Artikel finden Sie
in unserem Archiv.
- Bilder vom Kivelingsfest in neuem Buch verewigt
(Quelle: Lingener Tagespost)
- Deutsche Töne bei „Festa Major“ in Salt
(Quelle: Lingener Tagespost)
- Beachvolleyballturnier 2010
(Quelle: Sektion PvO)
- Neuer Messestand präsentiert
(Quelle: Lingener Tagespost)
- Ergebnis Platzvergabe zum Kivelingsfest 2011
(Quelle: Bernd Koop, Vereinsschriftführer)
- "Schreckensteiner Fußballturnier und Homepage-Award
(Quelle: Sektion Schreckensteiner)
- "Die Kivelinge zu Besuch im Christophorus-Werk
(Quelle: Christophorus-Werk)
- "Kivelinge profilieren sich als Werbeträger
(Quelle: Lingener Tagespost)
- "Bericht zur Generalversammlung 2010
(Quelle: Vereinsvorstand)
- "Einladung zur Generalversammlung 2010
(Quelle: Vereinsvorstand)
- "Sektion Burglöwen ist Wachsektion auf dem Kivelingsfest im Jahr 2011
(Quelle: Lingener Tagespost)
- "Nikolaus am Pulverturm" wieder eröffnet
(Quelle: Sektion Welfen und Staufer)
- "Wachsektion 2011 sind die Burglöwen"
(Quelle: Detlef Rosemann, Pressewart Förderverein)
- "Die Wachvergabe hat es in sich!"
(Quelle: Vorstand)
- Beachen 2009 - ein Kurzbericht
(Quelle: Sektion PvO)
- Die 'Klampflinge' beeindruckten
(Quelle: Lingener Tagespost)
- 2. Kapitän wurde ausgezeichnet
(Quelle: Björn Roth)
- Geschichte hautnah: Lingen hatte eine Festung?!?
(Quelle: Björn Roth)
- Kivelinge besuchen Landshuter Hochzeit
(Quelle: Björn Roth)
- Das Zauberwort heißt Buchweizen
(Quelle: Lingener Tagespost)
- Bürgersöhne erzählen Geschichten
(Quelle: Lingener Tagespost)
- Einladung zum Beachvolleyball-Turnier
(Quelle: Sektion PvO)
- Spannende Geschichten - Stadtführungen mit den Kivelingen
(Quelle: Lingener Tagespost)
- Mehr Aufmerksamkeit für den „Machurius“ als ein Teil Lingens
(Quelle: Björn Roth)
- Förderverein der Kivelinge arbeitet an neuen Projekten
(Quelle: Björn Roth)
- Malte Rosemann neuer Kommandeur der Kivelinge
(Quelle: Schriftführer Bernd Koop)
- Kivelinge übergeben Wassermatschanlage und Kanone
- Erstmals „Nikolaus am Pulverturm“ in Lingen
- Kivelinge in Partnerstadt Elbeuf sur Seine
- Nachlese: Beachvolleyballturnier 2008
- Ausstellung: Impressionen vom Kivelingsfest im Lingener Rathaus
(Quelle:Lingener Tagespost)
- Beachvolleyballtunier der Sektion "Prinz von Oranien"
- Ferienpassaktion: Kinder ließen Kivelingsfest-Stimmung aufkommen
- Kivelinge mit neuem König
Sein Name: Christian Gehring
(Quelle: Lingener Tagespost 14.05.2008)
- Am Pfingstwochenende war Petrus ein Kiveling
(Quelle: Lingener Tagespost 14.05.2008)
- Ekke Seifert und Gesche Klukkert wurden gestern gekrönt
(Quelle: Lingener Tagespost 13.05.2008)
- Dr. Ruping: Alter Inhalt in neuer Form
(Quelle: Lingener Tagespost 08.05.2008)
- Geschichte und Gegenwart - Kivelinge können auch Theater spielen
(Quelle: Lingener Tagespost 08.05.2008)
- „Knöpfe gehen immer verloren“
(Quelle: Lingener Tagespost 08.05.2008)
- Kivelinge: Herz für Kimba
(Quelle: Lingener Tagespost 07.05.2008)
- Das kleinste Riesenrad der Welt
(Quelle: Lingener Tagespost 07.05.2008)
- "Ohne Marketenderinnen geht es nicht"
(Quelle: Lingener Tagespost 06.05.2008)
- Großzügige Spende der Volksbank Lingen
(Quelle: Lingener Tagespost 06.05.2008)
- Zehn Tonnen Beton halten neues Tor
(Quelle: Lingener Tagespost 05.05.2008)
- Geschenkübergabe: Ein Platz der Generationen?
(Quelle: Lingener Tagespost 02.05.2008)
- Lingener Kivelinge rühren jetzt verstärkt die Werbetrommel
(Quelle: Lingener Tagespost 02.04.2008)
- Wachaufzug in Osnabrück
(Quelle: Lingener Tagespost 29.03.2008)
- "Noch nie war sie so stark wie heute"
Die Kivelingszeitung 2008 ist ab heute für drei Euro zu kaufen –
284 Seiten
(Quelle: Lingener Tagespost 22.03.2008)
- Generalversammlung 2008 des Bürgersöhneaufzugs
(Quelle: Malte Rosemann, 12.01.2008)
- Generalversammlung 2007 des Fördervereins
der Kivelinge
(Quelle: Detlef Rosemann, 14.12.2007)
- Generalversammlung 2008
- Kivelinge jetzt mit
eigener Geschäftsstelle
(Quelle:Lingener Tagespost)
- Kivelinge bald mit
eigenem Theaterstück ?
(Quelle: Lingener Tagespost 01.08.2007)
- Altstadtfest 2007
- Open Air Plätze der Kivelinge
(Quelle: Björn Roth 13.09.2007)
- Trommelwirbel und
Sagengeschichte in altem Gemäuer
(Quelle: Björn Roth 27.08.2007)
- Neuer Glanz am Kivelingshaus
(Quelle: Förderverein der Kivelinge)
- Kivelings-Fußball-Turnier
2007
(Quelle: Michael Benken 19.05.2007)
- Platzvergabe zum Kivelingsfest
2008
(Quelle: Malte Rosemann 09.05.2007)
- NDR-Fernsehen drehte
bei den Kivelingen
(Quelle: Björn Roth 18.04.2007)
- Generalversammlung
2007 der Kivelinge
(Quelle: Malte Rosemann 20.01.2007)
- Einladung Generalversammlung
2007 des Bürgersöhne-Aufzuges zu
Lingen, "Die Kivelinge" e.V.
(10.12.2006)
- Neue Wachsektion heißt
Emspiraten
(Quelle: Björn Roth 28.11.2006)
- Generalversammlung
des Fördervereins der Kivelinge
(Quelle: Hans-Peter Tenfelde 22.11.2006)
- Kickerturnier im Double
in
(Quelle: Michael Benken 25.10.2006)
- 6. Beachvolleyball-Turnier
der Kivelinge
(Quelle: Timo Schmeltzpfennig 16.10.2006)
- WM-Tip: And the winner
is....
(Quelle: Björn Roth 31.08.2006)
- Kivelinge besuchten
VELTINS-Brauerei
(Quelle: Björn Roth 01.08.2006)
- WM-Tip der Kivelinge
geht in die heiße Phase
(Quelle: Björn Roth 04.07.2006)
- Bildergalerie vom
Kivelingsfest 2005 online
(Quelle: Jan Weckenbrock)
- Kivelinge putzen den
Schilderbaum
(Quelle: Florian Heinen 16.06.2006)
- Kivelings-Fußball-Turnier
2006, PVO gewinnt den Cup!
(Quelle: Björn Roth 15.05.2006)
- Neues Schild ziert
"Haus der Kivelinge, Am Markt 8"
(Quelle: Björn Roth, 26.01.2006)
- Generalversammlung
2006 - Neuer Vorstand gewählt
(Quelle: Harald Bembom, 12.01.2006)
- Kinder wandeln "Auf
den Spuren der Kivelinge"
(Quelle: Björn Roth, 17.08.2005)
- Fotoausstellung
zum Kivelingsfest 2005 im Neuen Rathaus
(Quelle: Harald Bembom, 06.07.2005)
- Ekke Seifert neuer
König der Kivelinge!
(Quelle: Björn Roth, 26.05.2005)
Bilder vom Kivelingsfest in neuem Buch verewigt
Auch Stadtarchiv erhielt Exemplar
Lingen Der Vorstand des Fördervereins der Kivelinge hat Stadtarchivar Dr. Stephan Schwenke ein Exemplar des Buches
„Festimpressionen 2008“ übergeben, in dem Fotos vom Kivelingsfest 2008 enthalten sind.
Die Anzahl von Bildern über das Kivelingsfest ist in Zeiten der digitalen Fotografie größer denn je. Sie ist deshalb auch in ihrer
Ganzheit nicht mehr zu überblicken. Der Vorstand des Fördervereines des Bürgersöhneaufzuges zu Lingen „Die Kivelinge e. V.“ hat sich
daher entschlossen, eine Auswahl aus der unüberschaubaren Menge an Fotos in Form der jetzt fertiggestellten „Festimpressionen 2008“
langfristig zugänglich zu halten.
Zu dieser langfristigen Archivierung gehört natürlich auch, eines der nummerierten Exemplare des Fotobuches dem Lingener Stadtarchiv
bereitzustellen. Zur Übergabe des Exemplars mit der Nummer 72 - in Anlehnung an das Gründungsjahr der Kivelinge 1372 - besuchten der
erste Vorsitzende Heinrich Gehring, der Schriftführer Hendrik Kampmann und der Archivar Detlef Rosemann den Stadtarchivar Dr. Stephan Schwenke
in den Räumen des Lingener Stadtarchives in der Baccumer Straße.
Noch einmal bedankten die Vorstandsmitglieder sich bei allen Beteiligten, die die Erstellung des Fotobuches ermöglicht haben. Ein herzliches
Dankeschön des Fördervereines geht an alle Teilnehmern des Festes, die die tollen Motive für das Fotobuch darstellen, die heute namentlich leider
nicht mehr vollständig feststellbaren Fotografen sowie die Fotoverantwortlichen der Sektionen und der Bürgerschützen.
Mit diesem Buch beginnt der Förderverein eine Buchreihe, die als Dokumentation des Kivelingsfestes dient. Der Folgeband soll daher bereits im Herbst
2011 nach dem nächsten Kivelingsfest Pfingsten erscheinen. Dr. Schwenke freute sich über das gelungene Werk, das er gerne in das bereits vorhandene
Archivmaterial über den Kivelingsverein einzugliedern versprach.
Zu beziehen ist das einzeln nummerierte Fotobuch der auf 400 Stück limitierten Auflage über den Kivelingsshop auf der Homepage
www.foerderverein-kivelinge.de und im Bürobedarfshaus Nottbeck. Allen Interessierten wünscht der Förderverein viel Vergnügen mit den
Impressionen rund um das traditionelle Lingener Kivelingsfest 2008.

Gerne überreichten die Repräsentanten des Fördervereins der Kivelinge (von links) Hendrik Kampmann, Heinrich Gehring und Detlef Rosemann
(rechts) ein Exemplar des Buches an Stadtarchivar Dr. Stephan Schwenke (2. v. r.) Foto: Kivelinge
[nach oben]
Deutsche Töne bei „Festa Major“ in Salt
Kivelinge und GGO in Spanien
Lingen/Salt „Festa Major in Salt eröffnet mit deutschem Akzent“ titelten die lokalen Tageszeitungen in Salt und Girona
am Freitag, 22. Juli, und spielten damit auf die offizielle Eröffnung der Festa Major durch die Kivelinge und das Eröffnungskonzert
des Georgie´s Groove Orchestra (GGO) an.
Das GGO vom Gymnasium Georgianum und 22 Bürgersöhne der Wachsektion Burglöwen waren auf Einladung der spanischen Partnerstadt nach
Katalonien gereist und sorgten mit ihren Auftritten für Begeisterung. Malte Rosemann, Kommandeur der Kivelinge, und Tobias Bako,
Leiter des GGO, lobten die vorbildliche Zusammenarbeit beider Gruppen, die ausgezeichnete Organisation vor Ort und die guten Vorarbeiten
der Partnerstädte.
Während der offiziellen Begrüßung durch Bürgermeisterin Iolanda Pineda i Balló im Rathaus erhielten die Teilnehmer landestypische
Gastgeschenke und bedankten sich für die herzliche Einladung und die große Gastfreundschaft.
In seiner Eröffnungsrede vom Rathausbalkon überbrachte Rosemann herzliche Grüße von Rat und Verwaltung der Stadt Lingen und seiner Bürger.
Er betonte, dass der Besuch der Delegation ein Ausdruck der Freundschaft und Partnerschaft zwischen Salt und Lingen sei, und lud die
Bürger Salts ein, zum Kivelingsfest im nächsten Jahr nach Lingen zu kommen. „Auf Wunsch des Königs der Kivelinge steht an diesem Wochenende
die Festa Major unserer katalanischen Freunde unter dem Schutz der Wache der Kivelinge“, rief der Kivelingskommandeur dem begeisterten Publikum zu.
Die Kivelinge nahmen auch am traditionellen Festumzug durch Salt mit den „Gegantes“, ca. vier Meter großen, kostümierten Figuren, teil.
Regelmäßiger Szenenapplaus bescheinigte, dass die Salter über den Besuch der Kivelinge sehr erfreut waren.
„Die Burglöwen und das GGO haben sich als sehr gute Vertreter der Stadt Lingen erwiesen“, sagte Bako. „Darüber hinaus hat es eine vorbildliche
Zusammenarbeit beider Gruppen bei der Durchführung der Fahrt gegeben, von der Planungsphase an über den Transport des benötigten Materials bis
zur Beteiligung der Wachtrommler am Auftritt des GGO während des ersten Beitrages "Let me entertain you".
Die Schüler waren beeindruckt von der Atmosphäre, der Bühne, Größe und Professionalität des Equipments und dem Know-how der Technik, da
wir so etwas noch nie erlebt hatten, bzw. nur von Festivals oder Konzerten kennen, die man selbst allerdings nur als Zuschauer erlebt“, sagte Bako.
Die Eingliederung der GGO-Auftritte im Rahmen der Festa Major mit regionalen Größen der Musikszene adelte die jungen Musiker.
Die Partnerstadt darf sich wahrscheinlich auf weitere Auftritte freuen, denn auch von offizieller Seite zeigte man sich derart begeistert,
dass die Einladung zur Festa Major 2011 schon ausgesprochen wurde.

Vor dem großen Festumzug. durch die Stadt Salt ließen sich die Kivelinge mit den „Gegantes“ im Hintergrund noch einmal fotografieren. Foto: Privat
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Beachvolleyballturnier 2010

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2011 das nächste Kivelingsfest
Neuen Messestand präsentiert – Erster Einsatz beim Tag der Niedersachsen
wrog Lingen. Auf Initiative der Kivelinge hat der Verein Lingen Wirtschaft und Tourismus (LWT) gemeinsam mit
dem Förderverein der Lingener Kivelinge einen Messe- und Ausstellungsstand angeschafft. „Bisher haben sich die
Kivelinge mit einem Tisch unter einem Sonnenschirm präsentiert“, kritisierte Heinrich Gehring, Vorsitzender
des Fördervereins der Kivelinge, das bisherige Erscheinungsbild.
Daher habe man sich an LWT gewandt und dort „offene Türen eingerannt“, so Gerhard Schmidt von LWT. „Lingen –
Stadt der Kivelinge“ – dieses Motto repräsentiere der neue Stand, so Schmidt. „Wir bewerben damit sowohl den
offiziellen Slogan als auch die Stadt Lingen selbst“, unterstrich Schmidt, dessen Verein seit anderthalb
Jahren für die Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Lingen verantwortlich zeichnet. Seinen ersten Einsatz werde der
neue Stand beim „Tag der Niedersachsen“, der vom 18. bis 20. Juni in Celle stattfinden wird, haben.
Der vom Förderverein der Kivelinge und LWT jeweils zur Hälfte finanzierte Stand soll in Zukunft der
Repräsentation der Stadt bei Touristikausstellungen, Messen und sonstigen Events dienen. Die Kivelinge wollen
das Ausstellungszelt dazu nutzen, um auf dem Marktplatz für ihr 2011 wieder stattfindendes Kivelingsfest zu
werben. Hendrik Kampmann vom Förderverein betonte, dass der Stand mit zwei Personen innerhalb einer
Viertelstunde auf- und wieder abgebaut werden könne.
„Das Ganze passt in den Kofferraum eines Pkw“, erläuterte Hendrik Kampmann, wie platz- und kostensparend das
neue Repräsentationsobjekt der Stadt und ihrer Kivelinge eingesetzt werden könne.

Mit Hellebarden ausgerüstet, rahmten Kivelinge bei der Präsentation des neuen gemeinsamen Messe- und
Ausstellungsstandes Heinrich Gehring (Vorsitzender Förderverein Kivelinge), Roman Otte (LWT) und Malte
Rosemann (Kommandeur der Kivelinge) ein. Foto: Wilfried Roggendorf
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Kivelingsfest 2011: Vergabe der Sektionsplätze durch den Vorstand des Bürgersöhne-Aufzuges
Das bestimmende Thema der Vorstandsversammlung am 02. Mai 2010 war ganz klar die Vergabe der Sektionsplätze durch den Vorstand der Kivelinge. Neben den bereits zu beginn feststehenden Plätzen der Wachsektion (Platz 4, direkt vor dem Historischen Rathaus) und der Königssektion (Platz 1, Heilemann-Teresse) mussten die Mitglieder des Vorstandes eine Möglichkeit finden, die Bewerber auf die zur Verfügung stehenden Plätze zu verteilen. Wie schon bei den vergangenen Festen bekannt, wurde der Marktplatz und die und angrenzenden Straßen dafür in elf Plätze eingeteilt (siehe Grafik).
Die Vergabe der Plätze zum Kivelingsfest 2011 hat also folgendes Ergebnis hervorgebracht:
Platz 1: Königssektion de Spökenkieker
Platz 2: Sektion Emspiraten
Platz 3: Sektion Schreckensteiner
Platz 4: Wachsektion Burglöwen
Platz 5: Sektion Prinz von Oranien
Platz 6: Sektion Feldherr Spinola
Platz 7: Sektion Lütje Fente
Platz 8: Sektion Fättmännkes Noahdriever
Platz 9: Sektion Freiherr von Danckelmann
Platz 10: Sektion Machurius
Platz 11: Sektion Die Welfen
Der Bürgersöhne-Vorstand bedankt sich bei den den Sektionen für ihr Engagement und die daraus resultierenden kreativen Platzbewerbungen. Zusammen werden wir Pfingsten 2011 ein spektakulären Kivelingsfest feiern, ganz nach dem Leitspruch der Kivelinge: "Pro civibus et civitate ~ für den Bürger und die Stadt"!
(Bericht: Bernd Koop, Vereinsschriftführer)

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Schreckensteiner Kivelingsfußballturnier ein riesiger Erfolg - Homepage-Award verliehen
Lingen. Am Samstag dem 24. April 2010 fand schon unter dem Eindruck des kommenden Kivelingsfestes 2011 und der Platzbewerbungsphase das traditionelle Fußballturnier der Kivelinge statt. Insgesamt 16 Mannschaften stellten sich in sportlichem Wettkampf der Konkurrenz. Nach packenden Vorrundenspielen mit beeindruckenden Toren und größten spielerischen Leistungen der Kivelinge kristallisierten sich schnell Favoriten heraus.
In einem spannenden, traditionell als Penalty- Schießen ausgetragenem Spiel um den 3. Platz setzte sich "PvO I" gegen die "Lütje Fente" durch. Im Finale begegneten sich die Königssektion "De Spökenkieker" und die Sektion "Machurius" mit ihrer 2. Mannschaft. Unter großem persönlichen Einsatz gelang es den Spökenkiekern einen Rückstand aufzuholen und das Spiel nach zwei Halbzeiten von je 5 Minuten in die Verlängerung zu retten.
Spannend ging es dann in den letzten 3 Minuten des Turnieres weiter, doch die Königssektion um ihren Offizier Michael Berning erstritt sich fast in letzter Sekunde und mit nahezu letzter Kraft ein entscheidendes Tor. Im Anschluss an das Endspiel gratulierte der Offizier der ausrichtenden Sektion „Schreckensteiner“ Gerd Berens der Gewinnersektion und lud zur offiziellen, abendlichen Siegerehrung ins Kivelingshaus. Bei dem durch die Veltins-Brauerei gestifteten Freibier kam man zusammen, um zunächst die Gewinner des „Schreckensteiner-Kivelings-Homepage-Award 2010“ zu küren. Hier zeigte sich, dass die Jury um ihren Vorsitzendem Simon Thye die Seiten des Fördervereins, der Bürgerschützensektion „De Bogener“ und der Wachsektion als die besten Internetauftritte des Vereines mit den 3 Spitzenrängen auszeichnen konnte. Die Gewinner erhielten neben schmückenden Urkunden ein nahrhaftes Geschenk.
Es folgte die Bekanntgabe der Platzierungen des Fußballturnieres. Spieler des Turnieres wurde der König der Kivelinge S.M. Christian Gehring, dem zwei Mal sein großes Fußballerisches Können und ein glücklicher Fuß dazu verhalfen innerhalb von wenigen Sekunden auf dem Platz zu punkten.
Der Torschützenkönig-Wanderpokal ging in diesem Jahr an Florian Lühn aus der Sektion "de Spökenkieker", der sich damit bereits auf seinem ersten Turnier ein bleibendes Denkmal errichtete. Mit der Ehrung der zweit- und drittplatzieren Sektionen „Machurius“ und „Prinz von Oranien“ und der Übergabe des großen Pokales, einer Replik des Weltmeisterschaftspokals an die Königssektion „De
Spökenkieker“ ging der offizielle Teil zu Ende. Im Laufe des Abends entschied sich der Förderverein der Kivelinge, vertreten durch seinen 2. Vorsitzenden Klaus Rosemann, den Kivelingen und Marktenderinnen noch ein Fass Veltins auszugeben.
Lingen (Ems), am 26.04.2010
Gerd Berens
Sektionsoffizier
Platzierungen des Fußballturnier 2010
1. Königssektion Spökenkieker
2. Machurius II
3. Prinz von Oranien I
4. Lütje Fente
5. Feldherr Spinola I
6. Machurius I
7. SpG Spökenlöwen
8. Förderverein der Kivelinge
9. Emspiraten
10. Feldherr Spinola II
11. Die Welfen
12. Burglöwen
13. Fättmännkes Noahdriver
14. SpG Prinzensteiner
15. Schreckensteiner
16. Freiherr von Danckelman
Spieler des Turniers
Für besonderes Herausstellen der eigenen Leistung: S.M. Christian Gehring (Sektion "de Spökenkieker")
Torschützenkönig
Florian Lühn (Sektion "de Spökenkieker")
Schreckensteiner Kivelings-Homepage-Award
1. Förderverein der Kivelinge - http://www.foerderverein-kivelinge.de/
2. Bürgerschützensektion "De Bogener" - http://www.de-bogener.de/
3. Wachsektion Burglöwen - http://www.burgloewen.de/

Das siegreiche Team der Sektion De Spökenkieker
[nach oben]
Die Kivelinge zu Besuch im Christophorus-Werk
Lingen. Die Schülerinnen und Schüler der Tagesbildungsstätte staunten gestern Mittag nicht schlecht, als mit großem Getrommel
sechs junge Männer, die scheinbar dem Mittelalter entsprungen waren, in die Turnhalle des Heilpädagogischen Kindergartens einmarschierten.
Grund für diesen spektakulären Auftritt war der Auftakt der Vorbereitungsaktionen für das in diesem Jahr am 28. August stattfindende Sommerfest
der Tabi. Das Motte des Festes lautet diesmal „Mittelalter“. In verschiedenen Arbeitsgemeinschaften werden sich die Schüler diesem Thema in den
kommenden Wochen nähern und sich darüber informieren, wie und was im Mittelalter gegessen und getrunken wurde, wie die Menschen allgemein lebten,
wie sie angezogen waren, welche Berufe, Ziele und Vorbilder sie hatten. Bei einer kurzen Fragerunde in der Turnhalle wurde deutlich, dass sich
der ein oder andere schon mal mit dem Thema auseinandergesetzt hatte, denn die Tatsache, dass Hexen damals verbrannt wurden (obwohl sie gar keine
Hexen waren) und das Könige und Königinnen schöne Kleider und goldene Kronen trugen, waren genauso bekannt wie der traurige Umstand, dass im
Mittelalter sehr viele Kriege geführt wurden.
Als der Barde der Kivelinge zwei „mittelalterliche“ Lieder sang, war die Begeisterung riesig und Zugaben wurden gefordert. Die gab es dann zwar
nicht, aber vielleicht kommt das ja noch, denn die Kivelinge werden auch auf dem Sommerfest mit von der Partie sein!

Überraschungsbesuch im Christophorus-Werk: Die Kivelinge
[nach oben]
Kivelinge profilieren sich als Werbeträger
Lingen. Der Verein „Die Kivelinge“ profiliert sich immer mehr als Werbeträger für die Stadt Lingen. Wie in der Generalversammlung
bekannt wurde, betätigten sich Mitglieder des Vereins im vorigen Jahr 86-mal als Stadtführer – in Kooperation mit dem Verein „Lingen Wirtschaft
& Tourismus“. Die unverheirateten Bürgersöhne verteidigten die Stadt im Spätmittelalter.
[nach oben]
Gut gerüstet für das Kivelingsfest 2011 – Vereinsvorstand vervollständigt
Bürgersöhne-Aufzug zu Lingen, »Die Kivelinge« e.V. hält Generalversammlung ab
Am 02. Januar 2010 waren 140 Mitglieder zur Generalversammlung des Bürgersöhne-Aufzuges zu Lingen, »Die Kivelinge« eV im Bürgersaal der Wilhelmshöhe erschienen. Neben den Kivelingen begrüßte Kommandeur Malte Rosemann besonders die anwesenden Ehrenmitglieder des Vereins, die Vertreter des Lingener Bürgerschützenvereins, Präsident Peter Kaß und Kommandeur Burkhard Kirchhoff, sowie den Vorstand des Fördervereins der Kivelinge, vertreten durch den 1. Vorsitzenden Heinz Gehring, Schriftführer Hendrik Kampmann und Kassenwart Ludwig Nottbeck. Die verlesene Tagesordnung sah neben den üblichen Punkten, dem Kassenbericht von Rechnungsführer Timo Kramer und dem Jahresbericht von Schriftführer Bernd Koop auch die Aufnahme von 20 Kivelingen vor. Diese wurden vom ältesten anwesenden Ehrenmitglied Friedrich-Wilhelm Gelshorn durch den traditionellen Schwur des jüngsten Neukivelings Malte Börner „Wir geloben, allzeit hie gut Kiveling zu sein, so wie die Satzung es befiehlt.“ per Handschlag in den Bürgersöhne-Aufzug aufgenommen und erhielten so die von „Böckmann Uhren Juwelier“ zur Verfügung gestellten Abzeichen für ihr Kivelingsmützen.
Eineinhalb Jahre vor dem Kivelingsfest 2011 nutzte der Kommandeur der Kivelinge Rosemann diese Gelegenheit der Versammlung seine zwei Adjutanten vorzustellen. Sebastian Vossel (Sektion Schreckensteiner) und Maik Tepper (Sektion Burglöwen) vervollständigen damit den Vorstand des Bürgersöhne-Aufzuges als rechte und linke Hand des Kommandeurs.
Der 1. Vorsitzende des Fördervereins der Kivelinge Heinz Gehring warb in seiner Ansprache bei den Kivelingen für den Förderverein und sicherte den Kivelingen weiter die Unterstützung ihres Fördervereins zu. Unter dem Tagesordnungspunkt „Verschiedenes“ stellte der 1. Vorsitzende im Verein Wilhelmshöhe Lingen eV und Ehrenmitglied im Vorstand der Kivelinge Thomas Diepenbrock kurz die aktuellen Entwicklungen zur Wilhelmshöhe vor und rief den Verein, die Sektionen und alle Kivelinge dazu auf, sich am Erhalt dieses eng mit der Geschichte der Kivelinge verknüpften Gebäudes zu beteiligen. Schriftführer im Fördervereinsvorstand Hendrik Kampmann präsentierte die Idee des Fördervereins die Kivelingsfeste für kommende Generationen in Form eines Bildbandes zu erhalten. Diese Idee fand unter den Anwesenden regen Zuspruch. Kommandeur Rosemann stellte des Weiteren noch den aktuellen Planungstand zu dem vom Förderverein erworbenen an das Kivelingshaus angrenzende Gebäude, dem sogenannten „Zeughaus“ vor, sowie die absoluten Zahlen der in Kooperation mit dem „Lingen Wirtschaft & Tourismus eV“ der Stadt Lingen (Ems) betriebenen Stadtführungen „Historisches Spektakulum“. Wobei hier im Jahr 2009 mit 86 Stadtführungsgruppen ein neuer Rekord gesetzt wurde!
In seinen Abschlussworten dankte der Kommandeur den Anwesenden für ihr Kommen und stellte ein durch Vorbereitungen geprägtes, aber interessantes Jahr 2010 in Aussicht. Die Lingener Bürger sowie Gäste aus nah und fern dürfen sich somit auf ein attraktives und fröhliches Kivelingsfest 2011 freuen.
In den Bürgersöhne-Aufzug wurden folgende Neukivelinge aufgenommen: Malte Börner, Hannes Albers, Philipp Plogmann (alle Sektion Burglöwen), Philipp Leifeld, Jan Mengering, Linus Gehring (beide Sektion De Spökenkieker), Alexander Rakel (Sektion Emspiraten), Konstantin Lögers, Thomas "Fritze" Schmidt (Sektion Fättmännkes Noahdriever), Dirk Voß, Christoph Kahlert (beide Sektion Lütje Fente), Jonas Höckner (Sektion Machurius), Lucas Sinewe, Peter Friesen, Marius Hellhake (alle Sektion Prinz von Oranien) Simon Thye und Johannes Brand (beide Sektion Schreckensteiner). In Abwesenheit wurden Peter Wichmann (Sektion Spinola), Max Korves (Sektion De Spökenkieker) und Niklas Rütermann (Sektion Schreckensteiner) aufgenommen.

Das Bild zeigt die anwesenden neu aufgenommenen Kivelinge, das Königspaar der Kivelinge Christian Gehring & Anne Altevers, sowie den Kommandeur Rosemann mit den Adjutanten Sebastian Vossel und Maik Tepper.
[nach oben]
Einladung zur Generalversammlung 2010
Die Kivelinge laden alle Vereinsmitglieder zur ordentlichen Generalversammlung des Bürgersöhne-Aufzugs
zu Lingen, »Die Kivelinge« e.V. am 02. Januar 2010 um 1900h in den Bürgersaal der Wilhelmshöhe ein.

Anträge an die Generalversammlungen sind mindestens eine Woche vor Zusammentritt der Generalversammlung dem Vorstand schriftlich mit
kurzer Begründung vorzulegen.
Pro civibus et civitate
Bernd Koop
- Vereinsschriftführer -
[nach oben]
Sektion Burglöwen ist Wachsektion auf dem Kivelingsfest im Jahr 2011
Vorbereitungen für das historische Spektakel zur Pfingstzeit sind bereits angelaufen
Lingen. Nun hat sie auch offiziell begonnen, die Zeit der Vorbereitung auf das alle drei Jahre auf dem
Lingener Marktplatz stattfindende Kivelingsfest. So werden für das historische Volksfest an Pfingsten wieder Wachaufzüge
erdacht und einstudiert, das Trommeln muss auch in der Gruppe perfekt klappen, und der künftige Wachleutnant muss die
Kommandos trainieren. Welche der elf Kivelingssektionen das Privileg zuteil wird, Wachsektion für das Kivelingsfest 2011
zu sein, darüber hatte einer Pressemitteilung der Kivelinge zufolge der Vorstand des Bürgersöhne-Aufzugs zu Lingen
"Die Kivelinge" zu entscheiden.
So proklamierte der Kommandeur der Kivelinge, Malte Rosemann, vor dem Kivelingshaus am Markt Daniel Bruns als neuen Offizier
der Wache. In einem Wettstreit konnte sich Sektionsoffizier Bruns samt seiner Sektion Burglöwen durchsetzen. Unterlegen war
als einziger weiterer Bewerber die Sektion Schreckensteiner (Wachsektion 1999 und 2002) um Sektionsoffizier Gerd Berens.
Spannend blieb es aber für die vor dem Kivelingshaus versammelten Kivelinge, Bürgerschützen und Freunde des Bürgersöhne-Aufzugs
bis zum Schluss.
Nach zuletzt 1984 werden die Burglöwen somit wieder beim Kivelingsfest 2011 für Recht und Ordnung auf dem Lingener Markplatz
sorgen und "Tunichtgut", "Unhold" und "Missetäter" das Leben schwer machen.
[nach oben]
„Nikolaus am Pulverturm“ wieder geöffnet
Vorweihnachtlicher Treffpunkt für alle Bürgerschützen und Kivelinge
Warm und trocken, mit Dach und Heizstrahlern, guter Musik und einer Beleuchtung
mit Hunderten Lichtern bietet der „Nikolaus am Pulverturm“ Gruppen wie einzelnen
Besuchern in der kommenden Adventszeit wieder ein stimmungsvolles Ziel beim Besuch
der Lingener Innenstadt. Nach gutem Erfolg und viel Zuspruch im vergangenen Jahr
öffnet der „Nikolaus am Pulverturm“ in diesem Jahr zum zweiten Mal seine Türen:
Jeweils donnerstags, freitags und samstags an den Adventswochenenden verwandeln
die Bürgerschützensektion DIE STAUFER und die Kivelingssektion WELFEN die Freifläche
am Pulverturm in der Lingener Innenstadt zum urgemütlichen Treffpunkt. Jeweils ab
18 Uhr versprechen Oldie-Musik von Rock über Pop bis zu Weihnachtsliedern und das
reichhaltiges Getränke- und Imbissangebot für kurzweilige Stunden in weihnachtlicher
Atmosphäre.

Warm, trocken, festlich geschmückt...

...dazu leckere Getränke und gutes Essen - das lockte schon im letzten Jahr viele Besucher an.
[nach oben]
Wachsektion 2011 sind die Burglöwen!
Am Samstag, dem 21.11.2009 war es soweit:
Zwei Sektionen, die Schreckensteiner und die Burglöwen, präsentierten dem Vorstand der Kivelinge ihr jeweiliges Wachkonzept für das Kivelingsfest 2011. Pünktlich um 19:00 Uhr verkündete Kommandeur Malte Rosemann das Ergebnis den vielen vor dem Kivelingshaus erschienen Kivelingenen, Marketenderinnen und Gästen:
"Wir, der Vorstand des Bürgersöhne Aufzuges zu Lingen "Die Kivelinge", geben den Auftrag zur Sicherstellung des Kivelingsfestes 2011 in die Hände der Sektion Burglöwen und ihres Offiziers Daniel Bruns."
Nach allgemeinem Jubel zogen die neue Wachsektion und viele Gäste zum LRG-Bootshaus, in das die Königssektion De Spökenkieker eingeladen hatte.

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Die Wachvergabe hat es in sich!
Das Kivelingsfest 2011 wirft seine ersten Schatten voraus. Am 21. November wird der Vorstand der Kivelinge die Ehre vergeben, als Wachsektion das Kivelingsfest 2011 maßgeblich gestalten zu können. Das auch diese Vergabe nicht eine einfache Entscheidung wird, dafür wollen die beiden Bewerber, die Sektion "Burglöwen" und die Sektion "Schreckensteiner", sorgen. Beide können fundierte Erfahrungen bezüglich der Wachevergabe vorweisen. So durchlaufen die "Burglöwen" von Sektionsoffizier Daniel Bruns das Bewerbungsverfahren um diesen wichtigen Posten im Verein zum vierten Mal in Folge. Und auch die Sektion "Schreckensteiner", unter Sektionsoffizier Gerd Berens, bringt ihre Erfahrung als Wachsektion der Feste 1999 und 2002 mit. Beide Bewerber sind somit bestens gerüstet!
Um 1900h wird Kommandeur Malte Rosemann das Ergebnis am Kivelingshaus verkünden. Im Anschluss lädt die Königssektion "de Spökenkieker" alle Kivelinge, Marketenderinnen und Freunde des Bürgersöhne-Auzuges zur gemeinsamen Feier ins LRG Bootshaus (nähe Meckerbrücke) ein.

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Beachen 2009 - ein Kurzbericht
PvO - Wolkenbruch bezeichnet umgangssprachlich einen meistens kurzen, extrem starken Niederschlag, der „alles unter Wasser setzen“ kann.
Genau dieses Wetterphänomen ereilte auch das Beachvolleyballturnier der Kivelinge (traditionell am letzten Samstag im August) zu Beginn der Wettkämpfe auf der Anlage des MTV Lingen. Wie beschrieben, dauerte der Regen nicht lange, aber es genügte, um das Turnier in die benachbarte Sporthalle verlegen zu müssen.
Geschützt und trocken konnte dann auf drei Plätzen bei lockerer Musik und kühlem Bier gepritscht, gebaggert und geschmettert werden was das Zeug hält. Insgesamt waren 16 Teams, bestehend aus Kivelingen, Bürgerschützen und Marketenderinnen, vertreten und boten Mannschaftssport der Extraklasse! „Man hat das Gefühl, dass es von Jahr zu Jahr besser wird; ist längst kein reines Fun-Turnier mehr...!“ befand ein ehemaliger Kiveling nach einer hart umkämpften Partie.
Nach einem spannenden Turniertag war es dann die Sektion Burglöwen, die in einem packenden Finale –unter der guten Leitung von Johannes Pouwels und Johanna Hoffmann- gegen die Sektion Machurius den letzten Ballwechsel für sich entschied und damit die Hände zur Hallendecke strecken konnte.
| 1. Platz | Sektion Burglöwen |
| 2. Platz | Sektion Machurius |
| 3. Platz | Sektion De Spökenkieker |
Spieler des Turniers: Johannes Buss, Sektion Machurius
Goldene Ananas (für besondere Leistungen!): Michael Benken, Sektion Schreckensteiner
Herzlichen Glückwunsch!
Die Organisatoren, die Sektion Prinz von Oranien, bedankt sich bei allen Spielern, gratuliert den Gewinnern und hofft im kommenden Jahr auf rege Teilnahme sowie besseres Wetter.
Außerdem gilt unser Dank den Sponsoren:
Gasthof Klaas-Schaper (www.klass-schaper.de)
Kneipe Litfass (www.litfass-lingen.de)
Bäckerei Wintering (www.wintering.de)

glückliche Teilnehmer des Beachvolleyballturniers der PvO 2009
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Die 'Klampflinge' beeindrucktenWettstreit der Minnesänger
ce Lingen - Mittelalterliches Lautenspiel und Gesang hallte durch das Kutscherhaus in Lingen. Grund dafür war ein Wettstreit von sechs Minnesängern, einer eigenständigen Musikgruppe, die sich im Sinne der Kivelinge „pro Civibus, pro Civitate“ (für die Bürger, für die Stadt) gegründet hat und auch immer gern im Dienst der Kivelinge unterwegs ist.
Zum Kivelingsfest 2008 kam Sir Marcus Medicus alias Markus Vedder die Idee, „Die Klampflinge“ ins Leben zu rufen, und seit einem halben Jahr nimmt diese Idee Gestalt an. Es wurde geprobt, Lauten wurden angeschafft, gesponsert vom Förderverein der Kivelinge, und nun wurde in einem mittelalterlichen Wettstreit der Minnesänger der beste gekürt. „Alle haben Goldkehlchenstimmen und sind der Laute mächtig“, so Sir Marcus Medicus.
Zum Minnesängerwettstreit waren zahlreiche Gäste gekommen, unter ihnen Mitglieder des Fördervereins und der Kivelinge. Im Gefolge von Sir Marcus Medicus sind Rattus alias Brian Lüken, Ser Lancelos alias Maik Tepper, Danielus alias Daniel Bruns, Alopecios alias Thomas Koch, Worf Ursus alias Matthias Hauke und Dircolas alias Dirk Helbig, die gespannt und auch ein wenig aufgeregt sich dem Urteil der Jury stellten. Die Jury bestand aus zwei Freunden von Sir Marcus Medicus. Zum einen war da Ludgerus alias Ludger Vieth und Lutz Robers, Musiklehrer an der Marienschule und Leiter des Lingener Mittelalterchors „Die Liederlinge“.
„Die Klampflinge“ begeisterten die Gäste mit wohl bekannten, aber mittelalterlichen Klängen und Gesängen. Die Jury hatte es sich nicht leicht gemacht, die Besten auszuwählen. Der erste Platz ging an Danielus alias Daniel Bruns. Es folgten zwei zweite Plätze mit Rattus alias Brian Lüken und Ser Lancelos alias Maik Tepper. Die gesponserten Geldpreise in Höhe von 150 Euro, 100 Euro und 50 Euro kommen den Kivelingen zugute. Groß war die Freude, dass noch sechs Gäste, die anonym bleiben möchten, je 300 Euro gespendet haben, um jeweils zu zweit eine Patenschaft für eine Laute zu übernehmen.

„Die Klampflinge“ beeindruckten im Kutscherhaus. Von links hinten: Matthias Hauke, Maik Tepper und Thomas Koch. Vorne, von links: Markus Vedder, Daniel Bruns, Brian Lüken und Dirk Helbig. Foto: Carmen Engel
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2. Kapitän wurde ausgezeichnetMartin Wichmann erhält Kinder- und Jugendförderpreis der Stadt Lingen
br Der 2. Kaptiän der Kivelinge, Martin Wichmann, wurde nun als einer der ersten Preisträger beim von der Stadt Lingen (Ems) vergebenen und vom Kinder- und Jugendparlament (KiJuPa) bewerteten Kinder- und Jugendförderpreis "Die Wühlmaus" ausgezeichnet.
Damit würdigt die Stadt und das KiJuPa die umfassende ehrenamtliche Tätigkeit und das Engagement von Martin in der katholischen Jugendarbeit in der St.-Bonifatius-Gemeinde (Bonikeller, Messdiener, etc.), beim Förderverein des Abifestivals und nicht zuletzt auch bei den Kivelingen.
Der Bürgersöhne-Aufzug zu Lingen, "Die Kivelinge" e.V. gratuliert seinem Vorstandsmitglied und sagt HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!
Auf Martin ein kräftiges
Civis, civis, civibus!
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Geschichte hautnah: "Lingen hatte eine Festung?!?"Stadtführung im Rahmen der Ferienpassaktion - Kivelinge versetzen Kinder ins Mittelalter zurück
br Lingen – Ritter, Burgen und Schwertkampf kennt wohl ein jedes Kind. Dass die eigene Heimatstadt aber selbst auch mal im Zentrum des Mittelalters stand, war den meisten der Jungen und Mädchen im Alter zwischen sechs und 14 Jahren wohl neu. Während einer erlebnisreichen und spannenden Kinder-Stadtführung, die der Lingener Kivelingsverein als Ferienpassaktion organisiert hatte, staunten die Jüngsten nicht schlecht, als sie von Landsknechten, Marketenderinnen, Armbrustschießen und nicht zuletzt der ehemaligen Festung Lingen hörten.
„Mit den Kivelingen auf den Spuren Lingens“ hieß der abwechselungsreiche und unterhaltsame Stadtrundgang durch das „mittelalterliche Lingen“. Von Jahr zu Jahr veranstaltet der Bürgersöhne-Aufzug gleich zwei Termine in den Sommerferien. Zum Start einer jeden Stadtführung präsentierten sich drei Kivelinge und eine Marketenderin mit Trommeln, Hellebarde und in historischen Kostümen den jungen und interessierten Gästen vorm Kivelingshaus. „Wir werden Euch heute Lingen (Ems), die Stadt der Kivelinge zeigen“, rief Sprecher Timo Kramer den jungen Bürgern zu.
Erwartungsfroh lauschten diese den Ausführungen ihres Anführers. Groß war dann die Begeisterung, als den Kindern vor Ort erst einmal ein Barett – eine mittelalterliche Kopfbedeckung – aufgesetzt, eine Mini-Hellebarde oder eine kleine Trommel in die Hand gedrückt wurde, damit sich die Kinder auch ins Mittelalter zurückversetzt fühlen und so durch den Stadtkern wandeln konnten.
Dass auch schon die ganz kleinen Bürger einer Stadt Interesse an historischen Ereignissen haben, wurde während des Rundganges mehrmals deutlich, als ihnen Timo Kramer die Geschichte ihrer Stadt und der damaligen Zeit hautnah näherbrachte. Und obwohl einige der jungen Gäste schon mal etwas von den Kivelingen und ihrem alle drei Jahre, zuletzt zu Pfingsten 2008 stattfindenden Fest gehört und gesehen haben, wurde den Kindern selbstverständlich erklärt, mit wem sie es überhaupt zu tun hatten. Dabei lüftete sich auch das „Geheimnis“, weshalb es die Kivelinge gibt, und wie sie im Jahr 1372 entstanden sind – nämlich aus den Wirren der Zeit, als sie als junge Bürgersöhne zur Verteidigung Lingens auf die Wälle der Stadt gerufen worden waren.
Mit Trommelwirbel marschierte die Gruppe dann von Station zu Station. Ein Blick ins Historische Rathaus war für die Teilnehmer auch deshalb aufregend, weil die meisten noch nie einen Fuß in das alt-ehrwürdige Gebäude gesetzt haben. Von dort aus ging es dann zum Universitätsplatz und durch die Burgstraße am Haus Hellmann vorbei. Zwischendurch fanden immer kleine Spiele statt, wo die Kinder auch selbst aktiv werden mussten. So war beispielsweise der „Limbo-Tanz“ unter einer Hellebardenstange, um symbolisch das Überschreiten des ehemaligen Burgtores in der Burgstraße vor dem Palais Danckelmann nachzuempfinden, ein riesen Spaß. Eine Verschnaufpause bot zudem der neue „Kivelings-Spielplatz“.
Den absoluten Höhepunkt bildete dann der Abschluss des Stadt-Rundganges im Pulverturm mit seinem alten Gemäuer. Auf die verblüffte Frage eines Kindes „Lingen hatte eine Festung?“ konnte Sprecher Timo Kramer mit einem eindeutigen Ja beantworten. Umso interessanter war dann der Eintritt in das Gebäude. Eigentlich sind die Tore des Turmes nur alle drei Jahre zu Pfingsten zum Kivelingsfest für die Öffentlichkeit geöffnet, doch der Hausherr, die Kivelingssektion „Die Welfen“, hatte extra für die Kinder eine Ausnahme gemacht. Im steinernen Innern lauschten sie der unheimlichen Sage des Machurius, der einst als Raubritter in Lingen sein Unwesen getrieben haben soll. Abschließend gab es im Schatten des Pulverturmes zur Stärkung „Speis und Trank“: gegrillte Bratwürstchen und kühle Getränke.
Der Nachmittag endete mit einem Armbrustschießen mit Holzspielzeugen, und schließlich waren alle Kinder, die zur Erinnerung eine Urkunde erhielten, sichtlich begeistert von der Stadtführung „auf den Spuren Lingens mit den Kivelingen“. Da die Anmeldezahlen mittlerweile sehr hoch sind, freuten sich die Kivelinge, auch in diesem Jahr wieder zwei Führungen anbieten zu können. Und im nächsten Jahr will sich der Bürgersöhne-Aufzug erneut an der Ferienpassaktion beteiligen.

Im Schatten des Pulverturmes endete die Kinder-Stadtführung der Kivelinge im Rahmen der Ferienpassaktion. Die Teilnehmer halten stolz ihre Erinnerungsurkunden in den Händen, die sie vom kostümierten Stadtführungs-Sprecher Timo Kramer (unten links) ausgehändigt bekamen.
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Kivelinge besuchen Landshuter HochzeitLingener Bürgersöhne ließen sich von Professionalität inspirieren – Blick auf Kivelingsfest 2011
br Obwohl das nächste Kivelingsfest mit seinem „Mittelalterlichen Spektakulum“ erst in gut zwei Jahren wieder ansteht, ließ sich eine Delegation des Bürgersöhne-Aufzuges zu Lingen, „Die Kivelinge“ e.V. im niederbayerischen Landshut vom Mittelalterfieber anstecken. In der ehemaligen Residenzstadt wird nur alle vier Jahre in Erinnerung an die Vermählung zwischen dem Wittelsbacher Herzogssohn Georg dem Reichen und der polnischen Königstochter Hedwig im Jahr 1475 mit viel Aufwand und Pomp ein großes historisches Fest gefeiert – die „Landshuter Hochzeit“.
Zurückgehend auf die damals exakt dokumentierte und unter politischem Machtkalkül vollzogene Fürstenhochzeit feiert die ganze Stadt mit über 2000 auserwählten Mitwirkenden in originalgetreuen Kostümen drei Wochen lang ein mittelalterliches Superereignis, das zu den größten in ganz Europa zählt. Mehr als 700.000 Besucher zieht die „Landshuter Hochzeit“ an, sämtliche Unterkünfte sind seit Monaten ausgebucht.
Mit einer einzigartigen Authentizität und einem einmaligen Enthusiasmus ziehen Reiter und Ritter zum Turnier auf, faszinieren Armbrustschützen und Fahnenwerfer mit ihrem Geschick und bildet der festliche Hochzeitszug mit dem Brautpaar vor dem Hintergrund der Burg Trausnitz, die dominant über die Stadt ragt, und der ehrwürdigen Martinskirche den Höhepunkt, während abends die Festgesellschaft neben dem Turnierplatz ihr Lager bezieht und es bis spät in die Nacht hinein bei Speis und Trank hält. Und immer wieder schallen die lauten Rufe „Himmel Landshut!“, „Tausend Landshut!“, „Landshut Hallo!“ um das Geschehen.
Das Besondere an diesem Fest ist, und hier gibt es große Parallelen zum alle drei Jahre stattfindenden Kivelingsfest: Sämtliche Aktivitäten werden ausschließlich durch Landshuter Bürgerinnen und Bürger dargeboten. In einem langwierigen Auswahlverfahren wurden die „Hochzeiter“, wie man die auserwählten Teilnehmer nennt, für die verschiedenen Rollen und Charaktere ausgesucht. Frisuren und Bärte ließ man schon Monate zuvor für das Großereignis wachsen. Tänze, Lieder, Musik, Schauspiel, Akrobatik und Gaukelei wurden im Voraus mit großer Akribie und enormem Zeitaufwand geübt und einstudiert. All dies obliegt einem einflussreichen Verein, der sich schlicht „Die Förderer“ nennt und als Veranstalter auftritt.
Um das besondere Flair des Hochzeitsfestes und die Höhepunkte des Programms erleben zu können, reisten die Kivelinge für drei Tage zum Wochenende nach Landshut. Beeindruckt zeigten sich die Bürgersöhne bereits am Freitagabend von einer festlich geschmückten Altstadt mit einem beachtlichen und gut erhaltenen Altbaubestand. Zur Einführung in das Geschehen der geschichtsträchtigen Hochzeit besuchte die Lingener Gruppe am Samstag das Festspiel im mit Wandmalereien, die das Heiratsereignis darstellen, verzierten Prunksaal des Rathauses. Mit diesem Komödienspiel erklärte sich den emsländischen Besuchern der Hintergrund der damaligen Fürstenhochzeit.
Nachmittags schloss sich für die Kivelinge dann der so genannte Altstadt-Treff an. Einzelne Gruppen belebten inmitten der gotischen Bürgerhäuser mit Musik, Tanz, Turner- und Gaukelei das festliche Geschehen. Direkt im Anschluss zogen Akteure und Gäste zum Lagerleben auf den Zehrplatz, wo die Darbietungen der „Hochzeiter“ mit Musik und Tanz natürlich auch nicht fehlen durften. Auf dem benachbarten Turnierplatz begannen derweil die nächtlichen Reiter- und Ritterspiele.
Nach der Darbietung von mittelalterlicher Musik aus dem 15. Jahrhundert am Vormittag in der Residenz stand der Sonntag ganz im Zeichen des absoluten Höhepunktes der „Landshuter Hochzeit“. Der durch die Chronisten überlieferte prunkvolle Einzug der Braut findet seine Nachgestaltung in dem Hochzeitszug von weit über 2000 Mitwirkenden. Kaiser, Kurfürst, Fürsten und Grafen, aber auch Gesandte und Bürger, Trossknechte, Reisige und Bettelvolk begleiten das Brautpaar und bewegten sich durch die Stadt. Immer wieder wurde der Festzug von dem begeisterten „Hallo“ Zehntausender durch die Straßen der ehemaligen Residenzstadt begleitet.
Die Kivelinge ihrerseits mussten während dieser Tage auf ihr historisches Gewand verzichten. Es ist Auswärtigen nämlich nicht gestattet, sich an der „Landshuter Hochzeit“ zu beteiligen, weil es eben ein Privileg ausgewählter Landshuter Bürger ist. Dennoch haben die Teilnehmer eine ganze Menge mitgenommen – und zwar zurück nach Hause. „Auch wenn unser Kivelingsfest etwas anders abläuft, konnten wir uns von der enormen Professionalität dieser Veranstaltung inspirieren lassen“, erklärt Timo Kramer, der als Vorstandsmitglied der Kivelinge die Lingener Delegation anführte, mit Blick auf das Kivelingsfest 2011.
Die Fürstenhochzeit wird übrigens noch bis zum 19. Juli gefeiert. An diesem Sonntag wird der Hochzeitszug ein letztes Mal über die Straßen Landshuts geführt, bis er erst im Jahr 2013 wieder zu sehen sein wird. Vorher wird es in Lingen sicherlich keine Kopie der „Landshuter Hochzeit“ zu sehen geben. Dass aber das traditionelle Kivelingsfest ähnlich wie in Landshut auf ein historisch belegbares Ereignis, nämlich die Verteidigung Lingens durch die Bürgersöhne im Jahr 1372, gründet, spornt den Kivelingsverein an, die aus Bayern mitgebrachten Anregungen und Ideen auch zum Pfingstfest 2011 umzusetzen.
Weitere Informationen zur „Landshuter Hochzeit“ findet man im Internet unter www.landshuter-hochzeit.de.

Vor dem Torbogen der Burg Trausnitz: (obere Reihe von links) Jens Roth, Gerhard Berens, Philipp Stöckler, Thomas Niehaus, Timo Kramer, Nils Deymann, Sven Westermann, Christoph Theising und Björn Roth sowie (untere Reihe von links) Markus Schlicher, Michael Benken, Andreas Stover, Heiko Riesenberg, Andre Schnitker und Maik Tepper. Es fehlen Fabian Zuchiatti und Timo Blome.


Detailgetreu und prachtvoll präsentiert sich der Hochzeitszug als Höhepunkt der „Landshuter Hochzeit“. Alle vier Jahre bilden mehr als 2000 Mitwirkende immer an vier Wochenenden ein beeindruckendes Mittelalter-Spektakel.
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Das Zauberwort heißt BuchweizenBeim jüngsten Tag der Niedersachsen in Hameln waren die Brögberner Frauen
und die Kivelinge am Samstag erneut im Einsatz.
mb Christa Bekel vom Heimatverein Brögbern und die aktiven „Brögberner Frauen“ hatten anlässlich des 20-jährigen
Jubiläum ihres Einsatzes für den Weihnachtsmarkt und für die Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Lingen bei Empfängen, Messen
und beim „Tag der Niedersachsen“ politische Prominenz und ihre Mitstreiter zu einem Empfang in den Gasthof Lübben nach Brögbern
geladen. Mit dabei waren Bürgermeisterin Ulla Haar und die Lingener Ehrenbürgerin Ursula Ramelow.
Frau Haar übermittelte besten Grüße von Rat und Verwaltung der Stadt Lingen und dankte für 20-jähriges bürgerschaftliches
Engagement. Mit ihrem Einsatz bei vielen Aktionen der Öffentlichkeitsarbeit und der Touristik habe sich Christa Bekel zu einem
Sympathieträger für unsere Region weit in das Land hinein entwickelt. Damit habe sie einen wertvollen Beitrag geleistet, die
Attraktivität unserer Heimat als Urlaubs- und Reiseland öffentlich zu machen. Eben Menschen wie Christa Bekel und ihre
Mitstreiterinnen fungierten als echte Werbeträger für die Stadt.
„Rosa Bunge ist zu mir gekommen, und zusammen mit Ursula Ramelow haben wir Pläne für attraktive Messestände geschmiedet.“
Mit diesen Worten leitete Christa Bekel ihren kurzen Rückblick ein. Nur Info-Material reiche nicht; Buchweizen sei ihr
Zauberwort, erklärte sie. Sie habe gebacken, Rosa erklärt und Hollunderlikör ausgeschenkt.
Lingen und den Buchweizenpfannkuchen hätten sie bekannt gemacht. Rosa habe bei der Eröffnungsveranstaltung vom Tag der
Niedersachsen mit flotten Sprüchen dem Ministerpräsidenten Spezialitäten überreicht, und so sei man echte Originale geworden.
Rosa und Ursula Ramelow standen meist vorn, Bald seien dann noch Gertrud Gels und Regina Albers hinzugekommen, und Hubert Greve
habe sich als unersetzbar erwiesen.

Überreichte Ministerpräsident Christian Wulff am Samstag auf dem Niedersachsentag in Hameln
Lingener Spezialitäten: Christa Bekel. Rechts im Bild Timo Kramer, der als Kiveling die Stadt vertrat. Foto: Richard Heskamp
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Bürgersöhne erzählen GeschichtenDem Namen „Kivelingsspielplatz am Pulverturm“
und der markanten Burganlage auf dem Hügel verpflichtet fühlt sich der Lingener Kivelingsverein. Einige der
„unverheirateten Bürgersöhne“ zeigten dies jetzt und führten Jungen und Mädchen an historische Orte der Innenstadt und
erzählten dazu Geschichten aus Lingens Vergangenheit. Diese Aktion war die erste Kooperation zwischen den Kivelingen und
dem Spielplatzteam, das im Sommer jeweils freitags und samstags Angebote für Kinder macht. Die Kivelinge übergaben dabei
eine Infotafel, auf der künftig Aktionen auf dem Spielplatz bekannt gemacht werden. Die Zeichnung von Jan Radermacher wird
künftig alle Flyer und Plakate des Spielplatzes schmücken.

Betreuer, Kivelinge und Gäste des Kivleingsspielplatzes
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Einladung zum BeachvolleyballturnierTraditionelles Turnier der PvO
PvO Auch dieses Jahr findet wieder das traditionelle Beachvolleyball-Turnier der Kivelingssektion Prinz von Oranien statt.
Alle weiteren Informationen findest du hier:

Zum Vergrößern bitte auf die Einladung klicken
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Spannende GeschichtenIn den Sommermonaten Stadtführungen durch die Kivelinge
L.T.In den Sommermonaten bietet der Lingen Wirtschaft und Tourismus e.V. den Bürgern und Gästen der Stadt Lingen
die Möglichkeit, im Rahmen von öffentlichen Stadtführungen die Historie der Stadt mit den Kivelingen zu erkunden. Ein Trommler,
ein Hellebardenträger und ein Sprecher begleiten Interessierte auf einer abwechslungsreichen Tour mit spannenden Geschichten
aus Lingens Vergangenheit. Die Führungen beginnen am Historischen Rathaus. Termine sind der 27. Juni um 11 Uhr, der 4. Juli um
16 Uhr und der 1. August um 11 Uhr. Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl ist eine Anmeldung erforderlich Die Kosten für den
gut einstündigen Rundgang betragen 6,50 Euro pro Person. Zusätzliche Termine für Gruppen sind nach Absprache möglich. Anmeldungen
unter 91 44-147.Foto: Stadt Lingen

Die Stadtführer der Kivelinge
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Mehr Aufmerksamkeit für den „Machurius“ als ein Teil LingensKivelingssektion übernimmt Patenschaft für Anlage
B.R. Eine nach eigener Aussage besondere Aktion hat sich die Kivelingssektion „Machurius“ in diesem Jahr ausgedacht. „Wir haben die Patenschaft für den steinernen Machurius übernommen“, verkündet Sektionsoffizier Maximilian Kruse mit Blick auf die Statue, die man heute wieder dort findet, wo vor einigen Jahren noch der damalige „Machurius-Brunnen“ seinen letzten Standort hatte.
Hier am Parkhügel in unmittelbarer Nachbarschaft zur Lookentor-Passage wurde „Machurius“ aufgrund von Baumaßnahmen aus dem Stadtbild Lingens entfernt. Der „Kraftprotz“ machte auf dem Gelände der Garten- und Landschaftsbaufirma GaLaBau EMSLAND mal so richtig „Urlaub“, sodass er „erholt“ im Herbst 2008 an seinen angestammten Platz in der Stadt zurückkehrte. Die Brunnenfunktion hat er heute aber aufgegeben.
Offizier Maximilian Kruse und Schriftführer Jörn Simoneit erklären die Motivation der „Machurius-Kivelinge“: „Da Machurius die zentrale Rolle innerhalb unserer Sektionsgeschichte spielt, haben wir uns dazu entschlossen, ihm seitens unserer Sektion mehr Aufmerksamkeit zu schenken und den Machurius wieder zu einem Teil Lingens werden zu lassen.“ Die Patenschaft sei sektionsintern beschlossen worden und beinhalte auch, den kleinen Platz und die direkt an die Statue angrenzenden Grünanlagen bei bestehendem größeren Bedarf zu säubern und öfter ein Auge auf diesen Bereich zu haben.
„Es war uns ebenfalls ein Anliegen, die Statue unseres Namengebers in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken, da die Umgebung, in der sich Machurius momentan befindet, eher abgeschieden ist“, unterstreichen die beiden Sektionsvertreter und ergänzen: „Dies mag zwar seinem räuberischem Wesen entgegenkommen, führt aber dazu, dass die meisten Bürger Lingens nicht wissen, was es überhaupt mit dem Steinkoloss auf sich hat.“ Um dies zu ändern wollen die Mitglieder der Sektion „Machurius“ bei zukünftigen Aktionen der Kivelinge bzw. der eigenen Sektion versuchen, den Platz rund um den Machurius mit zu nutzen.
Und was hat es genau mit dem Machurius auf sich? Um ihn rankt sich eine Legende, die in Lingen als „Machurius-Sage“ besser bekannt ist. Demnach – hier in Kurzform – ward Machurius ein großer Unholt und Räuber. Er versetzte die Lingener durch seine Taten in Angst und Schrecken. Doch das ließen sich die Lingener Bürger nicht lange gefallen. Sie machten kurzen Prozess mit Machurius und beschlossen seine Verbannung. Die Lingener brachten ihn gefesselt auf einem Wagen weit weg vor die Tore Lingens, in den Lohner Sand, jenseits der Ems. Dort setzte man ihn aus und gab ihm einen löchrigen Wassereimer. Wenn Machurius es schaffen würde, diesen Eimer mit Wasser gefüllt nach Lingen zu bringen, könne er die Stadt wieder betreten. Er durfte aber nur einen Hahnenschritt pro Jahr tun. Nie wieder ward er seitdem in der Stadt zu sehen, doch sein Geist soll noch heute umherschwirren.
1972 sollte Machurius dann besondere Erinnerung in Lingen erhalten. Zur 600-Jahr-Feier der Kivelinge schenkte der Bürgersöhne-Aufzug der Stadt und den Bürgern einen Wasserspender in Machurius-Form als Brunnen, der direkt vor dem Neuen Rathaus installiert wurde. Der Erbauer, der Lingener Künstler Friedrich Kunst (+), war selbst einst Kiveling und kreierte eine schaurige Sagenfigur.
Zuvor wurde bereits 1961 zum Eingang auf das heutige Pulverturmgelände ein Torbogen errichtet, den mittig einen in Sandstein gehauenen Kopf des Machurius ziert. Heute nennt sich dieser prächtige Durchgang „Machuriusbogen“. Zusammen mit dem im gleichen Jahr aufgebauten Pulverturm wurden beide Objekte zum damaligen Kivelingsfest übergeben.

Die Mitglieder der Kivlingssektion Machurius mit 'ihrem' Bösewicht
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Förderverein der Kivelinge arbeitet an neuen Projekten„Zeughaus“ im Fokus – Blick aufs Kivelingsfest 2011
B.R. „Nach dem Fest ist vor dem Fest!“ So könnte wohl die gegenwärtige Devise bei den Kivelingen lauten, denn bereits jetzt – nicht einmal ein Jahr nach dem letzten Kivelingsfest zu Pfingsten 2008 – macht man sich mit Blick auf 2011 an die Arbeit. Diesem positiven Ansatz steht auch der Förderverein der Kivelinge in nichts nach.
Derzeit stehen notwendige Sanierungs- und Reparaturarbeiten am Kivelingshaus, die Instandhaltung der Kivelingshalle und schließlich erste Vorbereitungen für das Kivelingsfest 2011 im Fördervereinsvorstand auf der Tagesordnung. „Dazu gehört auch ein Musikprojekt unter Leitung von Markus Medicus“, verkündet Vorsitzender Heinz Gehring und weckt damit Neugier.
Konkret sollen im Kivelingshaus die Theke und die Damentoilette renoviert bzw. saniert werden. In der Kivelingshalle strebt man die Fernüberwachung der Heizung und der Beleuchtung für die Außenbeschriftung an. Die Arbeiten am Kostümfundus und die Erstellung von Aufbauanleitungen für die Stadttore haben ebenfalls begonnen. Zum ersten Mal konnte „Markus Medicus“ (Markus Vedder) sein Musikprojekt vorstellen, bei dem für den Kivelingsverein Lauten- und Flötenspieler ausgebildet werden sollen.
Darüber hinaus gibt es durch den Erwerb des sogenannten „Zeughauses“ ein neues Großprojekt, das aktuell im Fokus der Fördervereinsvorstandsarbeit steht. Das Nebengebäude am Kivelingshaus konnte der Förderverein dank der großzügigen Unterstützung von Sponsoren und der Stadt Lingen (Ems) käuflich erwerben. Dort sollen – so die bisherigen Pläne – eine Geschäftsstelle, ein Stadtführungsraum mit Umkleide und Kaffeeküche, ein Arbeits- und Versammlungsraum sowie nach Möglichkeit ein Archiv entstehen. Bereits der bis Anfang 2009 amtierende Kivelingsvorstand unter dem damaligen Kommandeur Jens Roth hatte das Projekt angetrieben und gemeinsam mit dem Förderverein verfolgt. „Das bisher dort ansässige Nagelpflegestudio wird spätestens im Oktober 2009 ausziehen“, kündigt der Pressewart des Fördervereins, Detlef Rosemann, an.
Nach seiner Wahl zum neuen Kommandeur der Kivelinge hat nun auch Malte Rosemann im derzeit über 300 Mitglieder starken Förderverein der Kivelinge als satzungsgemäßer 3. Vorsitzender an den Vorstandssitzungen teilgenommen. „Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit mit ihm und den neu gewählten Vorständen“, unterstreicht Gehring und ergänzt abschließend: „Bedanken wollen wir uns aber auch für die gute Zusammenarbeit in den letzten Jahren bei Jens Roth und den bisherigen Vorstandsmitgliedern der Kivelinge.“

v.l.n.r.:Malte Rosemann (Kommandeur der Kivelinge und 3. Vorsitzender), Klaus Rosemann (2. Vorsitzender), Detlef Rosemann (Pressewart), Hendrik Kampmann (Schriftführer), Heinz Gehring (1. Vorsitzender) und Ludwig Nottbeck (Rechnungsführer)
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Malte Rosemann neuer Kommandeur der Kivelinge Kivelingsvorstand verjüngt sich – Neun Kivelinge aufgenommen
Lingen. Auch in diesem Jahr hielt der Bürgersöhne-Aufzug zu Lingen, "Die Kivelinge" e.V. am ersten Samstag des neuen Jahres, dem 3. Januar 2009, im 637. Jahr seines Bestehens seine ordentliche Generalversammlung ab. Mit der Wilhelmshöhe konnte dafür ein angemessener und eng mit den Kivelingen und ihrer Geschichte verknüpfter Saal gefunden werden.
Der scheidende Kommandeur Jens Roth dankte den 156 erschienen Kivelingen, den vielen Ehrenmitgliedern, unter ihnen auch Oberbürgermeister Heiner Pott als geborenes Ehrenmitglied, dem Vorstand des Fördervereins und den Vertretern der Bürgerschützen, samt Seine Majestät Clemens Hellmann für ihr Kommen. Besonders begrüßt wurden König und Königin der Kivelinge Christian Gehring und Anne Altevers. Nach den üblichen Regularien wurden insgesamt 9 neue Kivelinge durch Verpflichtung auf die Satzung und den Handschlag des Oberbürgermeisters in den Bürgersöhne-Aufzug aufgenommen.
Jens Roth bedankte sich bei seinen Vorstandskollegen und initiierte mit seinen Dankesgeschenken noch das ein oder andere Wiedersehen des abzulösenden Vorstands. Nach einer einstimmigen Entlastung des Vorstandes stellten sich insgesamt sieben Kivelinge für die sechs zu besetzenden Ämter zur Wahl. Der bisherige Vereinsschriftführer Malte Rosemann (Sektion Burglöwen) wurde mit großer Mehrheit zum neuen Kommandeur der Kivelinge gewählt. Die weiteren Wahlgänge ergaben folgendes Ergebnis: Karl-Hermann Pingel (Sektion Emspiraten) wurde neuer 1. Kapitän. Der bisherige Adjutant des Kommandeurs Martin Wichmann (Sektion Feldherr Spinola) setzte sich in einer Stichwahl zum 2. Kapitän durch. Tim Ester (Sektion Feldherr Spinola) wurde zum 3. Kapitän wiedergewählt. Bernd Koop (Sektion Prinz von Oranien) wurde neuer Vereinsschriftführer und Timo Kramer (Sektion de Spökenkieker) wurde zum neuen Rechnungsführer gewählt. Die vier Ehrenmitglieder im Vorstand Matthias Göken, Alfons Janßen, Mark Hofschröer und Thomas Diepenbrock wurden in ihren Ämtern bestätigt.

Der neue Vorstand der Kivelinge für die Amtsperiode 2009 bis 2011.
In den Bürgersöhne- Aufzug wurden folgende Neukivelinge aufgenommen: Peter Simon, Kevin Koritzke und Andreas Stover (alle Sektion Burglöwen), Daniel Kierstein (Sektion Die Welfen), Till Deymann und Gerrit Böcker (beide Sektion Freiherr von Danckelmann), Jörn Siemoneit (Sektion Machurius), sowie Robert Peistrup (Sektion Emspiraten). In Abwesenheit wurde Christopher Huesmann (Sektion Machurius) aufgenommen.

Die neuen Kivelinge im Verein.
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Kivelinge: Malte Rosemann neuer Kommandeur
Lingen. Malte Rosemann ist neuer Kommandeur der Kivelinge. Auf der Wilhelmshöhe wurde er zum Nachfolger von Jens Roth gewählt.
Zuvor hatte der scheidende Kommandeur den 156 erschienen Kivelingen, den vielen Ehrenmitgliedern, unter ihnen auch Oberbürgermeister Heiner Pott als geborenes Ehrenmitglied, dem Vorstand des Fördervereins und den Vertretern der Bürgerschützen samt Ihrer Majestät Clemens Hellmann für ihr Kommen gedankt. Besonders begrüßt wurden der König und die Königin der Kivelinge, Christian Gehring und Anne Altevers.
Der bisherige Vereinsschriftführer Malte Rosemann (Sektion Burglöwen) wurde mit großer Mehrheit zum neuen Kommandeur der Kivelinge gewählt. Die weiteren Wahlgänge ergaben folgendes Ergebnis: Karl-Hermann Pingel (Sektion Emspiraten) wurde neuer 1. Kapitän. Der bisherige Adjutant des Kommandeurs Martin Wichmann (Sektion Feldherr Spinola) setzte sich in einer Stichwahl zum 2. Kapitän durch. Tim Ester (Sektion Feldherr Spinola) wurde zum 3. Kapitän wiedergewählt. Bernd Koop (Sektion Prinz von Oranien) wurde neuer Vereinsschriftführer, und Timo Kramer (Sektion de Spökenkieker) wurde zum neuen Rechnungsführer gewählt.
In den Bürgersöhne- Aufzug wurden folgende Neukivelinge aufgenommen: Peter Simon, Kevin Koritzke und Andreas Stover (alle Sektion Burglöwen), Daniel Kierstein (Sektion Die Welfen), Till Deymann und Gerrit Böcker (beide Sektion Freiherr von Danckelmann), Jörn Siemoneit (Sektion Machurius), sowie Robert Peistrup (Sektion Emspiraten). In Abwesenheit wurde Christopher Huesmann (Sektion Machurius) aufgenommen.

Der neue Vorstand der Kivelinge mit Gästen.
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Kivelinge übergeben Wassermatschanlage und Kanone
Lingen. Seit der Eröffnung im Frühsommer ist der Spielplatz am Pulverturm bereits zu einem beliebten Anziehungspunkt für Kinder und Eltern geworden. Zwei weitere „Möbel“ für die weitläufige Spielfläche sind nun vom Kivelingsverein an die Vertreter der Stadt und vor allem die künftigen Nutzer übergeben worden: Die Wassermatschanlage auf der Sandfläche stößt auch noch bei dieser Jahreszeit auf Interesse bei den Kindern. Sie wird aber eher ab dem kommenden Frühjahr für viel Spaß bei jung und alt sorgen.

Mit der hölzernen kleinen Kanone auf dem Festungshügel hingegen können die jungen Wächter den Spielplatz zu jeder Jahreszeit vor feindlichen Angriffen schützen. Die Kanone ist ein Eigenbau und in Gemeinschaftsarbeit der Kivelingsväter Ludger Pingel und Klaus Rosemann sowie der Tischlerei Nümann aus Neuenhaus entstanden.

Über die neue Einrichtung freuen sich mit einigen Kindern die Vertreter der Stadt Monika Heinen, Zweite Bürgermeisterin, und Horst Flachmann, Fachdienst Jugendarbeit sowie die Kivelinge Malte Rosemann, Christian Gehring und Karl-Hermann Pingel.
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Erstmals „Nikolaus am Pulverturm“ in Lingen
Warm und mollig geht es beim „Nikolaus am Pulverturm“ in den kommenden Wochen zu: An den Donnerstagen und Freitagen in der Adventszeit und am Nikolaustag selbst laden die Lingener Bürgerschützensektionen „Die Staufer“ und die Kivelingssektion „Welfen“ dort zur besonderen Nach-Der–Arbeit-Weihnachtsfeier ein.
Der „Nikolaus am Pulverturm“ hat dafür manches vorbereitet, damit es seinen Gästen richtig gut geht: Sein Haus ist komplett überdacht und mit Heizstrahlern und Fußboden ausgestattet. Das richtige Adventsgefühl vermitteln zahlreiche Tannenbäume, die weihnachtlich geschmückt sind. Verpflegungs- und Getränkeangebote sorgen für das leibliche Wohl. Stimmungsvolle Musik zum Zuhören und Tanzen ist ebenfalls vorbereitet. In Zusammenarbeit mit der neuer Lingener Wirtschaft und Touristik (LWT) und der Stadt Lingen wird somit das vorweihnachtliche Angebot in der Lingener Innenstadt um eine weitere Attraktion erweitert.
Der Nikolaus lädt jeweils donnerstags und freitags in der Adventszeit und am Nikolaustag zwischen 17 und 22 Uhr in sein Haus am Pulverturm ein.
V.i.S.d.P.
Bürgerschützensektion „Die Staufer“
Georg Früke, Lookenstraße 8,49808 Lingen (Ems) und Rudolf Kruse, Strootstraße 15,49809 Lingen (Ems)
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Kivelinge in Partnerstadt Elbeuf sur Seine
Wie schon 2007 nahmen auch in diesem Jahr wieder sechs Kivelinge an der Fahrt der Lingener Delegation in die französische Partnerstadt Elbeuf sur Seine teil. Neben den Vertretern der Stadt Lingen waren Georgies Groove Orchestra, in deren Reihen drei weitere Kivelinge mitfuhren, und der Lingener Kunstturnverein mit von der Partie. Allen war jedoch eins gemeinsam: Die Städtepartnerschaft nicht nur farbenfroh darzustellen, sondern sie auch weiter zu vertiefen.
Höhepunkt der Fahrt war die Teilnahme am lokalen Stadtfest „Elbeuf sur fête“, bei dem die Kivelinge mit ihren prächtigen Uniformen, den Trommeln und den Hellebarden viel Aufmerksamkeit unter den zahlreichen Gästen erregten. So hatten die Kivelinge erneut Gelegenheit ihre Heimatstadt in der Ferne würdig zu vertreten.
Die französischen Gastgeber waren stets bemüht den Gästen aus Lingen den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten. Auch die Aufgeschlossenheit und Freundlichkeit der Franzosen bescherten den Lingenern einen schönen Aufenthalt.
Eine rundum gelungene Reise, zu der nicht zuletzt die hervorragende Stimmung innerhalb der Lingener Delegation selbst beitrug.

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Nachlese: Beachvolleyballturnier 2008
Nach den tollen Pfingsttagen 2008 haben sich nach einer gebührenden Sommerpause die Kivelinge mit ihren Marketenderinnen und einigen Ehemaligen bei wahnsinnigem Wetter am MTV-Beachvolleyballplatz getroffen, um den diesjährigen Meister des Sandplatzes zu ermitteln.
15 Mannschaften fast alles Kivelingssektionen und Ehemaligen nahmen am Turnier teil. Dies war seit dem ersten PvO-Beachvolleyballturnier 2001 das größte Starterfeld überhaupt.
Nach spannenden Spielen der Vorrunde setzten sich die beiden Gruppenbesten und die jeweils 2 besten drittplatzierten für die Finalrunde durch.
Nicht das die Mannschaften, welche den Einzug in die Finalrunde meist nur sehr knapp verpasst hatten, das Turniergeschehen nicht weiterverfolgten oder gar den Platz verließen – nein, man versammelte sich im Pool und lies sich bei ausreichenden Kaltgetränken, Grillware und Kuchen die Sonne auf den Pelz scheinen und genoss die Beachclub ähnliche Atmosphäre.
Die Viertelfinalspiele waren allesamt äußerst knapp und fanden ihren Sieger teilweise erst in einer Verlängerung.
Schreckensteiner, Burglöwen, Emspiraten und Freiherr von Danckelmann trotzdem dem Finaldruck und zogen als Sieger in die Halbfinals ein.
Nach zwei weiteren Spielen war klar, dass die Burglöwen als Finalteilnehmer es auf der Hand hatten ihren Titel aus 2007 zu verteidigen. Allerdings musste hierzu die bemerkenswert starke Mannschaft der Emspiraten geschlagen werden.
Zuvor aber stand das „kleine Finale“ auf dem Spielplan. Hier gewann die Sektion Schreckensteiner gegen die Danckelmänner und konnten sich als Dritter des Turniers auf einen Pokal freuen. Hierzu sei zu sagen, dass die Schreckensteiner ihren Sieg bis weit nach dem Aufräumen auf dem MTV-Gelände feierten…
In einem packenden und heißumkämpften Finale gewannen schließlich die Emspiraten mit 21:19 Punkten gegen die Burglöwen.
Bei der Playersnight im Kivelingshaus, wurde die schon den ganzen Tag andauernde Party mit der Siegerehrung und dem traditionellen Verlosen der gespendeten Fässer fortgesetzt. Alle Mannschaften erhielten eine Urkunde und die Siegermannschaften Pokale sowie die Emspiraten den großen Wanderpokal. Dieser wurde aus sodann, wie bei jeder großen Siegerehrung, als Trinkgefäß für sprudelndes Traubenelixier genutzt.
Die Playersnight fand ihr Ende mit den ersten Sonnenstrahlen des neuen Tages.
Die Sektion Prinz von Oranien möchte sich bei allen Teilnehmern, Spendern und Helfern für das diesjährige Turnier bedanken und freut sich schon auf das „Beachen 2009“!
| 1. Platz | Emspiraten I |
| 2. Platz | Burglöwen I |
| 3. Platz | Schreckensteiner |
| 4. Platz | Freiherr von Danckelmann II |
| 5. Platz | Prinz von Oranien I |
| 6. Platz | Meine Lieblingsmannschaft |
| 7. Platz | Welfen |
| 8. Platz | Burglöwen II |
| 9. Platz | De Spökenkieker |
| 10. Platz | Feldherr Spinola |
| 11. Platz | Prinz von Oranien II |
| 12. Platz | Emspiraten II |
| 13. Platz | Vorstand |
| 14. Platz | Fättmännkes Noahdriever |
| 15. Platz | Freiherr von Danckelmann I |
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Ausstellung: Impressionen vom Kivelingsfest
Im Lingener Rathaus ist ab heute eine Ausstellung vom Kivelingsfest 2008 zu
sehen. Eine Auswahl von rund 100 der weit über 1 000 Fotos, aufgenommen von
Silvia Klus, ist gerahmt an den Stellwänden zu sehen. Die Motive hier
entstanden überwiegend während des Volksfestes am Samstag und Sonntag.
Weitere rund 600 Motive sind als Diashow auf einem Flachbildfernseher im
Eingangsbereich zu sehen. Mit dabei sind beispielsweise auch Aufnahmen vom
Umzug am Montag. Abgerundet wird die Präsentation durch einen Kurzfilm (etwa
15 bis 20 Minuten) von Harald Lorenz. Eine lange Fassung des Films auf DVD
(ca. 2,5 Std.) gibt es bei Nottbeck. Bilder kann man bei Foto Hartdegen
nachbestellen. Der Dank der Kivelinge gilt dem Förderverein, der diese
Präsentation finanziell unterstützt hat. Das Foto zeigt v.l. Klaus Rosemann
(Förderein), das neue Königspaar Anne Altevers und Christian Gehring sowie
Malte Rosemann und Tim Ester (Vorstand der Kivelinge). Die Ausstellung ist
bis zum 26. September zu den Öffnungszeiten des Rathauses zu sehen.

Foto: C.Theiling
(Bericht: Lingener Tagespost, 18.08.2008)
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Beachvolleyballtunier der Sektion "Prinz von Oranien" am 30.08.2008

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Ferienpassaktion: Kinder ließen Kivelingsfest-Stimmung aufkommen
Kivelinge führten durch ihre Stadt und sorgten für Begeisterung
Lingen – Zu einem erlebnisreichen und spannenden Nachmittag im Rahmen der Lingener Ferienpassaktion hatte der Kivelingsverein eingeladen und damit nur wenige Wochen nach dem grandiosen Kivelingsfest viele Kinderherzen nochmals höher schlagen lassen. Über 20 abenteuerlustige und wissbegierige Kinder im Alter zwischen sechs und zwölf Jahren wollten in ihren Sommerferien unbedingt an einer historischen Stadtführung teilnehmen: „Mit den Kivelingen auf den Spuren Lingens“.
Warum heißt Lingen überhaupt Lingen? Wer sind die Kivelinge? Und was ist ein Pulverturm? – Mit Trommeln, Hellebarde und mittelalterlichen Kostümen ausgestattet, präsentierten sich drei Kivelinge und eine Marketenderin den jungen und interessierten Gästen vorm Kivelingshaus, um all diese Fragen während einer Stadtführung zu beantworten. „Wir möchten Euch heute Lingen (Ems), die Stadt der Kivelinge zeigen“, rief Sprecher Timo Kramer den jungen Bürgern zu.
Und diese waren voller Erwartung und freuten sich, dass nicht nur die Kivelinge historisch kostümiert durch den alten Stadtkern Lingens laufen sollten, sondern sie selbst auch. Denn den Kindern wurde vor Ort erst einmal ein Barett – eine mittelalterliche Kopfbedeckung – aufgesetzt oder eine Mini-Hellebarde in die Hand gedrückt, damit sich die Kinder in die Zeit der Kivelinge um das 14. bis 16. Jahrhundert zurückversetzt fühlen konnten. So ließen sie an diesem Nachmittag richtig Kivelingsfest-Stimmung aufkommen.
Obwohl einige der jungen Gäste schon mal etwas von den Kivelingen und ihrem alle drei Jahre, zuletzt zu Pfingsten 2008 stattfindenden Fest gehört und gesehen haben, wurde den Kindern gleich zu Beginn erklärt, mit wem sie es überhaupt zu tun hatten. Dabei lüftete sich auch das „Geheimnis“, weshalb es die Kivelinge gibt, und wie sie im Jahr 1372 entstanden sind – nämlich aus den Wirren der Zeit, als sie als junge Bürgersöhne zur Verteidigung Lingens auf die Wälle der Stadt gerufen worden waren.
Mit Trommelwirbel marschierte die Gruppe dann zur nächsten Station. Ein Blick ins Historische Rathaus war für die Teilnehmer auch deshalb aufregend, weil die meisten noch nie einen Fuß in das alt-ehrwürdige Gebäude gesetzt haben. Von dort aus ging es dann zum Universitätsplatz und durch die Burgstraße am Haus Hellmann vorbei. Zwischendurch fanden immer kleine Spiele statt, wo die Kinder auch selbst aktiv werden mussten. So war beispielsweise der „Limbo-Tanz“ unter einer Hellebardenstange, um symbolisch das Überschreiten des ehemaligen Burgtores in der Burgstraße vor dem Palais Danckelmann nachzuempfinden, ein riesen Spaß.
Den absoluten Höhepunkt bildete dann der Abschluss des Stadt-Rundganges im Pulverturm mit seinem alten Gemäuer. Eigentlich sind die Tore des Turmes nur alle drei Jahre zu Pfingsten zum Kivelingsfest für die Öffentlichkeit geöffnet, doch der Hausherr, die Kivelingssektion „Die Welfen“, hatte extra für die Kinder eine Ausnahme gemacht. Im steinernen Innern lauschten sie der unheimlichen Sage des Machurius, der einst als Raubritter in Lingen sein Unwesen getrieben haben soll. Abschließend gab es im Schatten des Pulverturmes zur Stärkung „Speis und Trank“: gegrillte Bratwürstchen und kühle Getränke.
Zum Ende des Nachmittages waren alle Kinder, die zur Erinnerung eine Urkunde erhielten, sichtlich begeistert von der Stadtführung „auf den Spuren Lingens mit den Kivelingen“. Da die Anmeldezahlen in diesem Jahr so hoch waren, dass viele Kinder auf der Warteliste landeten, werden die Kivelinge am 16. August einen zweiten Termin anbieten. Und auch im nächsten Jahr will sich der Bürgersöhne-Aufzug wieder an der Ferienpassaktion beteiligen.
Auf den Fotos:

Im Schatten des Pulverturmes endete die Kinder-Stadtführung der Kivelinge im Rahmen der Ferienpassaktion. Die Teilnehmer halten stolz ihre Erinnerungsurkunden hoch, die sie vom kostümierten Stadtführungs-Sprecher Timo Kramer (unten links) ausgehändigt bekamen.
Station machten die Kinder im Kivelingshaus, am und im Historischen Rathaus, vor dem Haus Hellmann in der Burgstraße und im alten Gemäuer des Pulverturms.





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Kivelinge mit neuem König
Sein Name: Christian Gehring
fxr Lingen. „Wir haben einen neuen König!“ Mit diesem schon traditionellen
Ausruf stellte der Kommandeur der Kivelinge, Jens Roth, gestern Nachmittag
von der Treppe der Wilhelmshöhe unter dem Jubel der Gäste Christian Gehring
als neuen König der Kivelinge für die nächsten drei Jahre vor. Nach kurzer
Beratung stand auch mit Anne Altevers die neue Königin fest.
Vier Kandidaten rangen im Stechen um die Königswürde; der 65. Schuss brachte
die Entscheidung für Christian Gehring. Unter dem frenetischen Beifall der
Mitglieder der Sektion „de Spökenkieker“ geleitete ihn der Vorstand der
Kivelinge vom Schießstand zur Wilhelmshöhe. Mit einem „Civis-Civis-Civibus“
begrüßte ihn Kommandeur Jens Roth.
„Was soll ich sagen, jetzt steh ich hier“, sagte Christian Gehring mit
leicht angeschlagener Stimme. Lautstarke Unterstützung bekam er von seiner
Sektion „de Spökenkieker“. „Wir sind der Thron“, hallte es von der Treppe
der Wilhelmshöhe.
Oberbürgermeister Heiner Pott dankte dem alten Königspaar Ekke Seifert und
Gesche Klukkert sowie den Kivelingen für ein Kivelingsfest der Superlative.
„So ein Fest gab es in Lingen noch nie, es sprengte jeden Rahmen“, sagte
Pott. Besonders freute er sich, dass mit Christian Gehring ein König aus
einem Ortsteil, nämlich Darme, die Regentschaft übernommen hat. Am Abend
fand der Königsball statt.

Immer wieder brachten die Mitglieder der neuen Königssektion „de
Spökenkieker“ ihre Freude über den König aus ihren Reihen mit Gesängen zum
Ausdruck. Die Proklamation des neuen Königs fand auf der Freitreppe der
Wilhelmshöhe bei strahlendem Sonnenschein statt. Von links Gesche Klukkert,
Ekke Seifert, Oberbürgermeister Heiner Pott, Christian Gehring, Anne
Altevers und Kommandeur Jens Roth. Foto: Felix Reis
(Bericht: Lingener Tagespost, 14.05.2008)
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Am Pfingstwochenende war Petrus ein Kiveling
Von Thomas Pertz Lingen. Ein Zuckerschlecken war das Leben im Mittelalter
gewiss nicht. Aber wenn es wenigstens an einem Wochenende so war wie zu
Pfingsten 2008 in Lingen, dann hätte man doch Lust auf einen Zeitsprung
durch die Jahrhunderte. Ein farbenprächtiges Spektakel boten die Kivelinge
am Samstag und Sonntag Tausenden von Besuchern. Lingens unverheiratete
Bürgersöhne und ihre schönen Marketenderinnen präsentierten sich einmal mehr
als die Werbeträger der Stadt: fröhlich, unverkrampft, engagiert.

Ohne die Marketenderinnen geht gar nichts auf dem Kivelingsfest. Von links:
Anne und Julia Klumparendt, Anneke Thurau und Maria Otte.
Als kurz nach 10 Uhr die dumpfen Trommeln von jedem Punkt der Innenstadt zu
hören waren, wusste es auch der Allerletzte: Die Kivelinge laden ein zur
Zeitreise mit ihrem König Ekke Seifert aus der Sektion Feldherr Spinola und
seiner Königin Gesche Klukkert an der Spitze, bewacht von der Wachsektion
der Emspiraten.
Da das Wetter sich von seiner allerbesten Seite zeigte, war die Atmosphäre
auf dem Marktplatz einmalig. Die Sonne lachte mit den Kindern um die Wette,
die jede Menge Spaß am handgemachten mittelalterlichen Spiel hatten, und der
kühle Gerstensaft mit hübscher Schaumkrone oben drauf schmeckte im
Sonnenschein noch mal so gut.

Alles hatte sich für zwei Tage verändert in der Innenstadt, auch die
Sprache. Es gab viel „Handgeklapper“ (Applaus) für die zahlreichen
Darbietungen, Gäste „unter dem Schwertmaß“ (Klein) und „über dem Schwertmaß“
(groß) sahen sogar Theaterstücke mit viel „Narretei“ (Witz), und überall
waren „magische Seelenfänger“ (Fotoapparate) im Einsatz, die das einmalige
Geschehen einfingen.
Auch beim Kivelingsfest 2008 wurde wieder einmal deutlich, welches Pfund die
Stadt Lingen mit diesen engagierten jungen Menschen zur Imagepflege in der
Tasche hat.
Zwei Beispiele sind Jürgen Krieger und Franz von Galen von der Sektion
Fättmännkes Noahdriever. Ein halbes Jahr Planung und ein Jahr Bauzeit haben
sie in ihr Spiel „Bürgerzoons Zweykampf“ investiert.
Dabei galt es, fünf Zielscheiben in kürzester Zeit zu treffen. Dadurch wurde
ein Holzkiveling in Bewegung gesetzt, der wiederum per Flaschenzug eine
Fahne vor dem hölzernen Rathaus hisste. Rund 500 Arbeitsstunden steckten in
der aufwendigen Konstruktion. „Wir präsentieren das Spiel nur an den
Kivelingsfesten, also erst wieder 2011“, meinte Krieger. Eineinhalb Jahre
Arbeit für ein einziges Wochenende? Im positiven Sinne verrückt sind sie,
diese Kivelinge.
Die verfügten mit Karl-Hermann Pingel von denEmspiraten über einen kernigen
Wachoffizier, der mit seinen Mannen für „ein paar Momente Kurzweil“ sorgte,
wie er formvollendet untertrieb. Die Oberleutnantsrunde im Kivelingsverein
hatte ihm ein neues Schwert geschenkt – da konnte nichts mehr schiefgehen.
Die Emspiraten als Wachsektion hatten alles im Griff. Pingel sammelte
fleißig Steuern für den König ein, die später der Hilfsaktion Kimba
zufließen sollen. Mehr oder weniger bereitwillig gaben die Sektionen ihr
Scherflein, ab, nachdem ihnen der Wachoffizier „sanft“ mit Höllenqualen
unter sengender Sonne“ gedroht hatte.
Nicht nur durch ihre große Wachsamkeit, sondern auch optisch und akustisch
haben sich die Emspiraten am Wochenende auf dem Marktplatz als würdige
Beschützer des Kivelingskönigs erwiesen.
Ihre neugebaute Festung neben dem Alten Rathaus war sichtbarer Ausdruck
dafür, dass Kivelinge nicht nur feiern, sondern auch tatkräftig in die Hände
spucken können. Feierlich wurde Samstagnachmittag die 104 Kilo schwere
Glocke im Wachturm eingeweiht. Sie „hört“ auf den Namen„Charles“, zu Ehren
von Karl-Wilhelm Schade, ein „Urgestein“ der Emspiraten. „Möge sie immer von
den Taten der Emspiraten und der Kivelinge künden“, wandte sich König Ekke
Seifert hoch oben vom Turm an das Volk zu seinen Füßen.
Praktischerweise befand sich im unteren Teil des Turmes eine
mittelalterliche Apotheke, die allerlei „Medizin“ für die Besucher
bereithielt. Übermäßiger Genuss derselben konnte allerdings angesichts der
hohen Temperaturen schnell dazu führen, dass man plötzlich doppelt so viele
Kivelinge auf dem Marktplatz sah . . .
Da hatte es die Sektion der Welfen, deren Refugium seit jeher der Bereich
des Pulverturms ist, dieses Mal besonders gut angetroffen. Im Schatten der
Bäume ließ es sich prima aushalten.
Mit der Sonne strahlte denn auch Jens Roth um die Wette. „Petrus muss ein
Kiveling gewesen sein“, meinte der Kommandeur der Kivelinge.
(Bericht: Lingener Tagespost, 14.05.2008)
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Ekke Seifert und Gesche Klukkert wurden gestern gekrönt
Prunkvoller und schöner hätte es auch im Mittelalter nicht zugehen können.
Die Krönung von Ekke Seifert und Gesche Klukkert zum Königspaar der
Kivelinge stellte gestern Nachmittag alles bisher Dagewesene in den
Schatten: Rund 20 000 Menschen huldigten dem neuen Königspaar, nachdem
Lingens Oberbürgermeister Heiner Pott, assistiert vom Kommandeur der
Kivelinge, Jens Roth, den Majestäten rund 15 Kilogramm „Kettensilber“
umgehängt hatte. Dank zollte unter anderem der König seinen „Heerscharen“,
die ein unvergleichlich schönes Fest auf die Beine gestellt hätten.

Von links: König Ekke Seifert, Oberbürgermeister Heiner Pott, Kommandeur der
Kivelinge,Jens Roth und die „Königin der Herzen, Gesche Klukkert.Foto: bm
(Bericht: Lingener Tagespost, 13.05.2008)
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„Kivelinge engagieren sich sinnvoll für die Heimat“
Förderverein: 16 Jahre Unterstützung des Bürgersöhneaufzuges – Projekte
konsequent fortgesetzt
bm Lingen. „Ohne unseren Förderverein könnten wir ein solches Kivelingsfest
nicht auf die Beine stellen.“
„Wo man steht und geht“ und wo immer man es mit den Kivelingen zu tun hat:
Überall zollt man den Mitgliedern des Fördervereins mit Heinrich Gehring (1.
Vorsitzender), Klaus Rosemann (2. Vorsitzender), Jens Roth (Vorsitzender als
Kommandeur der Kivelinge), Hendrik Kampmann (Schriftführer), Ludwig Nottbeck
(Rechnungsführer) und Detlef Rosemann (Presse- und Archivwart), höchstes
Lob. Der Grund: Über 270 Mitglieder unterstützen inzwischen mit ihren
Beiträgen und eingeworbenen Spenden von Lingener Unternehmen und
Privatpersonen die Idee des Bürgersöhneaufzuges.
„Der Förderverein ist im Jahre 1992 gegründet worden, weil die Kivelinge
sich Aufgaben gegenübergestellt sahen, die ihr Budget überforderten“,
erklärte Detlef Rosemann, Pressewart, gegenüber unserer Zeitung.
Insbesondere sei für den Unterhalt des Kivelinghauses, die Restaurierung des
Compagniebuches von 1768 und die Anschaffung von Kostümen Unterstützung
erforderlich gewesen. Daneben habe das gesteigerte Interesse der
Öffentlichkeit ein Übriges getan, um die Notwendigkeit einer zusätzlichen
Unterstützung des Kivelingsvereins deutlich werden zu lassen.
„Zum Beispiel das Kivelingshaus: Hier wurden mit der Heizungsreparatur und
Anstricharbeiten erhebliche Instandhaltungsarbeiten erforderlich“, erläutert
Rosemann die finanziellen Zuwendungen seitens des Fördervereins. Zudem sei
erst im vergangenen Jahr der Eingangsbereich neu gestaltet worden. „Die neue
Tür ist einwirklich handwerkliches Meisterstück von unserem Mitglied Ludger
Pingel“, zollt der Pressewart Respekt vor der geleisteten Arbeit.
„Geld und Eigenleistung“ seien auch für die Kivelingshalle und die
dazugehörige Außenbeleuchtung, die im Jahre 2004 errichtet worden war, nötig
gewesen. Rosemann: „Nunmehr begrüßen auch bei Dunkelheit Stadt- und
Kivelingswappen neben der Aufschrift ‚Lingen (Ems) – Stadt der Kivelinge‘
Bahnreisende aus dem Süden.“
Erforderlich sei es auch gewesen, den Kostümfundus nach dem letzten Fest in
2005 auszubessern und zu ergänzen. „Für die historischen Offiziersuniformen
wurden neue Sektionswappen erstellt, und die Wach- sowie die Königssektion
haben neue Kostüme erhalten“, erklärt Rosemann den Verbleib der
Fördermittel. Nicht zu vergessen sei daneben, dass auch die
Kivelings-Stadtführer mit Unterstützung der Verwaltung neu eingekleidet
werden konnten.
Ausblickend kann Rosemann feststellen, dass unter anderem durch die Beiträge
der Mitglieder, gleich welcher Art, auch weiterhin mittelalterliche
„Volksfeste“ gefeiert werden können und es möglich sei, den Bürgern und auch
den Besuchern der Stadt Geschenke zu übergeben, die zur Verschönerung
Lingens beitragen. Rosemann: „Am schönsten aber ist zu sehen, dass sich
junge Menschen sinnvoll für ihre Heimat engagieren.“

Trägt maßgeblich zum Gelingen eines jeden Kivelingsfestes bei: Der Vorstand
des Fördervereins mit Hendrik Kampmann, Detlef Rosemann, Jens Roth, Klaus
Rosemann, Heinz Gehring und Ludwig Nottbeck (von links).
(Bericht: Lingener Tagespost, 10.05.2008)
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Ekke Seifert und Gesche Klukkert wurden gestern gekrönt
Prunkvoller und schöner hätte es auch im Mittelalter nicht zugehen können.
Die Krönung von Ekke Seifert und Gesche Klukkert zum Königspaar der
Kivelinge stellte gestern Nachmittag alles bisher Dagewesene in den
Schatten: Rund 20 000 Menschen huldigten dem neuen Königspaar, nachdem
Lingens Oberbürgermeister Heiner Pott, assistiert vom Kommandeur der
Kivelinge, Jens Roth, den Majestäten rund 15 Kilogramm „Kettensilber“
umgehängt hatte. Dank zollte unter anderem der König seinen „Heerscharen“,
die ein unvergleichlich schönes Fest auf die Beine gestellt hätten.

Von links: König Ekke Seifert, Oberbürgermeister Heiner Pott, Kommandeur der
Kivelinge,Jens Roth und die „Königin der Herzen, Gesche Klukkert.Foto: bm
(Bericht: Lingener Tagespost, 13.05.2008)
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„Mit der Koordination steht und fällt alles“
Vorbereitungen laufen bereits seit November 2006 – Jetzt geht es in die
letzte Runde
bm Lingen. „Jetzt, wo das Fest unmittelbar vor der Tür steht, muss alles
noch einmal genau unter die Lupe genommen werden: Vom Aufstellen der Bauten
über die Tage des historischen Treibens bis hin zu dem prächtigen Umzug am
Pfingstmontag.“
Dem 1. Kapitän, Florian Heinen, und Schriftführer Malte Rosemann steht die
Anspannung der letzten Tage im Gesicht geschrieben. Und dennoch sind die
beiden Kivelinge hochzufrieden. Der Grund: „Die peniblen Vorbereitungen für
das Kivelingsfest, die bereits seit November 2006 laufen und an denen sich
alle beteiligt haben, machen sich jetzt bezahlt“, wie die Bürgersöhne
gegenüber unserer Zeitung berichten.
Rosemann: „Bereits im November 2006 hat der Vorstand die Wachsektion für das
diesjährige Fest bestimmt. ‚Bestimmt‘ heißt in diesem Fall aber nicht, dass
so etwas einfach nach Gutdünken passiert. Alle Sektionen, die mit einer
solch herausragenden Aufgabe betraut werden wollen, müssen dem Vorstand eine
Bewerbungsmappe präsentieren, die dann nach einem bestimmten Punktesystem
beurteilt wird.“ Des Weiteren kümmere sich der Vorstand um die Koordination
der Vorbereitungen, holt Genehmigungen und lädt Ehrengäste ein und verwaltet
die komplette Festvorbereitung.
Bevor die Offiziere der Sektionen mit ihren Wünschen und Vorstellungen an
den Vorstand herantreten, ist alles besprochen worden. Heinen: „Heute werden
die wesentlichen Inhalte nicht mehr ausschließlich durch den Vorstand
bestimmt, sondern vorher in der Offiziersrunde besprochen. Dadurch kommt die
Meinung des Vereins besser zum Tragen.“
Gegen Ende des Jahres vor dem Fest ginge es dann daran, die gemachten Pläne
auch wirklich in die Tat umzusetzen. Sofern eine Sektion plane, aufwändige
Bauten umzusetzen, wie zum Beispiel den Bergfried (Aussichtsplattform),
müssen die Pläne und auch die Statik erarbeitet werden. „Das geht natürlich
nur mit befreundeten Fachleuten und weiteren Institutionen, um die Kosten
möglichst gering zu halten“, erläutert der Schriftführer. Es bedürfe dann
auch der Anstrengungen aller, und nicht nur der einzelnen
Sektionsmitglieder, solche Pläne in die Tat umzusetzen. Aber auch schon
bestehende Bauten bedürften einer grundlegenden Sichtung in der
Kivelingshalle und wenn nötig, auch einer Renovierung.
Aber das Kivelingsfest besteche natürlich nicht nur durch seine Bauten,
sondern in erster Linie durch seine Akteure und die damit einhergehende
Unterhaltung für das Publikum. „Es müssen natürlich auch Theaterstücke
geschrieben und die Rollen verteilt werden“, berichtet der 1. Kapitän. Bevor
es allerdings an das Umsetzen dieser Vorschläge ginge, würden die Ergebnisse
in den einzelnen Sektionsversammlungen vorgestellt und abgenommen.
Die Koordination dieser einzelnen Aufgaben, seien es die Bauten, die
Theaterstücke oder das Einteilen der einzelnen Arbeitsschichten, obliege in
erster Linie den Sektionsvorständen. „Mit der Koordination im Vorfeld steht
und fällt das Kivelingsfest“, sind sich abschließend der 1. Kapitän und der
Schriftführer einig.

Seit gestern bauen die Kivelinge „ihren historischen Marktflecken“ auf. Axel
Hoffschröoer von der Königssektion „Feldherr Spinola“ trägt gerade Paletten
für den Boden des Throns auf die Terrasse Heilemann.
(Bericht: Lingener Tagespost, 09.05.2008)
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Dr. Ruping: Alter Inhalt in neuer Form
Infos zum Theater-Clip der Kivelinge
to Lingen. Mit dem Theater- Clip der Kivelinge, der in der Halle IV
uraufgeführt wurde, ist eine neue wirkungsvolle Möglichkeit gegeben, das
Markenzeichen Lingens außerhalb der Stadtgrenzen bekannt zu machen.
Entstanden ist die szenische Collage in Zusammenarbeit mit der Stadt, dem
Lingener Institut für Theaterpädagogik der FH Osnabrück und dem
Theaterpädagogischen Zentrum der Emsländischen Landschaft (TPZ) auf Anregung
des ehemaligen Kivelings René Werner.
Bereits im August 2005 wurde ein Grundstein für ein Theaterprojekt gelegt,
und im Herbst 2007 begannen die Proben. Unter der künstlerischen Leitung von
Ann Dargies (Institut für Theaterpädagogik), die auch beim „Sang der
Maschinen“ im künstlerischen Leitungsteam mitwirkte, entwickelte ein
Ensemble von 15 Kivelingen eine Produktion, die Lingens Markenzeichen über
die Stadtgrenzen hinaus bekannt machen kann. Sie kann überall gezeigt
werden: auf Messen, Festivals oder Betriebsfesten.
Stolz kündigte Oberbürgermeister Heiner Pott die Premiere des Theater-Clips
an. Damit sei eine neue, ausgefallene Form gefunden worden, die Stadt
außerhalb ihrer Grenzen zu repräsentieren, sagte er und stellte die „Väter“
des Projektes vor: René Werner, Studiendekan Prof. Dr. Bernd Ruping
(Institut für Theaterpädagogik), TPZ-Leiter Tom Kraus, den Leiter des
Fachdienstes Kultur der Stadt Lingen, Rudolf Kruse und Ann Dargies als
„Mutter“.
„Es galt, das Markenzeichen Kivelinge aus seinem rein folkloristischen
Gewand zu befreien und neu zu positionieren, ohne den geschichtlichen Kern
dabei aus den Augen zu verlieren“, meinte Kruse. Aus der Perspektive des
Theaters bedeutete dies für Bernd Ruping: „Der alte Inhalt ja, aber in einer
neuen, modernen Form, die Raum lässt für den Unterschied zwischen gestern
und heute, zwischen der Wehrhaftigkeit des 15. Jahrhunderts und den
Problemen und Möglichkeiten der Gegenwart.“
(Bericht: Lingener Tagespost, 08.05.2008)
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Geschichte und Gegenwart - Kivelinge können auch Theater spielen
to Lingen. Kivelinge können nicht nur erfolgreich ihre Stadt verteidigen,
alle drei Jahre ein riesiges historisches Volksfest auf die Beine stellen
und mittelalterlich kostümiert Gäste durch ihre Stadt führen – Kivelinge
können auch Theater spielen. Das bewiesen sie, als sie in der Halle IV die
Premiere des Theater-Clips „Lingen – Stadt der Kivelinge“ feierten.
Es ist ein Theaterprojekt, das unter der künstlerischen Leitung der Dozentin
des Instituts für Theaterpädagogik Ann Dargies die Geschichte der Kivelinge
einmal anders erzählt. Zwei Bilder prägen sich zu Beginn ein: Das eine ist
ein Minnesänger, der ein Lingen-Lied anstimmt, in dem das Motto der
Produktion wiederholt wird: „Jeder taugt auf seine Weise, der eine laut, der
andere leise“.
Das zweite Bild zeigt „Rocky“, den Helden der Zeitlosigkeit, der in einem
roten Kapuzenmantel, umringt von Bodyguards und begleitet von Fanfaren, die
Treppe heruntersteigt.
Geschichte und Gegenwart treffen symbolisch aufeinander und gehen ineinander
über. Das moderne Bild löst sich auf – der Held im Boxermantel entpuppt sich
als der König der Kivelinge, und unter den Bodyguards verbirgt sich die
Königin, die den tapfersten Kiveling bestimmen soll. Ist es der
Stallbursche, der Wachoffizier, der höfische Braumeister oder der Alchimist?
Ständiger Szenenwechsel bestimmt das Geschehen, die Zeitebenen vermischen
sich: Was wie eine geschichtliche Szene daherkam, entpuppt sich als eine
Gruppe, die gerade eine Stadtführung gemacht hat und anschließend auf ein
Bier in eine Kneipe geht. Die Kivelinge erzählen dem Publikum ihre
Geschichte, und der Minnesänger rundet das Ganze mit dem Lingen-Lied ab.
In diesem 20 Minuten dauernden Theater-Clip erfahren die Zuschauer viel über
die Bürgersöhne, sie sehen wechselnde szenische Bilder, in denen Sprache,
Musik, Gesang und sehr viel Bewegung mit choreografischen Elementen eine
spannende Verbindung eingehen.
Die 15 jungen Darstellerinnen und Darsteller, überwiegend Kivelinge, wirken
so souverän mit, als hätten sie schon immer auf der Bühne gestanden.

In dem Theater-Clip wird die Geschichte der Kivelinge mit theatralen Mitteln
erzählt. Foto: to
(Bericht: Lingener Tagespost, 08.05.2008)
[nach oben]
„Knöpfe gehen immer verloren“
Christian Gehring verwaltet den Kostümfundus der Kivelinge – Hanni Heskamp
sorgt für tadellosen Sitz
bm Lingen. Die prächtigen Uniformen, die eleganten Kostüme und die weiteren
unzähligen Kleider und Hosen unterstützen visuell das mittelalterliche
Treiben auf dem Marktflecken in Lingen– sie bringen alle drei Jahre die
Farbe ins Kivelingsfest zu Pfingsten.
Chef im Ring oder Herr über diesen gewaltigen Kos-tümfundus ist Christian
Gehring - seines Zeichens 2. Kapitän und bei den Spökenkiekern. Jetzt, kurz
vor dem Fest, geben sich die Kivelinge und Marketenderinnen die Klinke in
die Hand – „jeder möchte jetzt seine Kleidungsstücke haben, um zu prüfen, ob
sie gut aussieht und auch tadellos sitzt“, berichtet der 2. Kapitän und
ergänzt: „Jetzt stehen wir in der heißen Phase.“
Drei Jahre hat der Kiveling Zeit, die direkt nach dem Fest zurückgegebenen
Kleidungsstücke auf ihren Zustand hin zu überprüfen. „Knöpfe gehen immer
verloren, Schulterklappen haben sich gelockert oder die Reißverschlüsse an
den Hosen haben schlapp gemacht,“ berichtet der BWL-Student über seine
Erfahrungen. Als „absolutes Chaos“ für die Hosen der Kivelinge hat der 2.
Kapitän die Trommeln ausgemacht. „Wenn die Jungs die den ganzen Tag vor dem
Bauch tragen, kann man das Beinkleid schon fast abschreiben“, berichtet der
Kiveling.
Auch das „Weiß“ der Uniformen ändere sich von Saison zu Saison und obwohl
alle aufgefordert seien, mit den Gewändern pfleglich umzugehen, ließe sich
der eine oder andere Fleck nicht vermeiden. „Die Kivelinge und
Marketenderinnen arbeiten zu Pfingsten rund um die Uhr in ihren Uniformen
und Kleidern, um die Gäste der Stadt zu unterhalten und zu verwöhnen. Da
bleibt es halt nicht aus, dass Kleider und Hosen in Mitleidenschaft gezogen
werden.“
Davon können auch Hanni Heskamp und ihre Mitarbeiterin, Maria Schoo, ein
Lied singen. Mit Nadel und Faden bewaffnet sorgen sie bereits seit Monaten
dafür, dass sich kein Kiveling seiner Uniform schämen muss.
Neben den „normalen“ Ausbesserungsarbeiten, zum Beispiel Jacken von Größe 56
auf 23 umzuändern, näht Frau Heskamp auch komplette neue Uniformen. „Alle
werden richtig chic aussehen“, freut sich die gelernte Schneiderin.

Mit Nadel und Faden sowie viel Improvisation sorgt Hanni Heskamp dafür, das
die Uniformen und Kleider der Kivelinge und Marketenderinnen richtig sitzen.
Foto: Burkhard Müller
(Bericht: Lingener Tagespost, 08.05.2008)
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Kivelinge: Herz für Kimba
Versteigerung für guten Zweck am Sonntagabend
pe Lingen. Ein Herz für Kinder haben die „Emspiraten“, Wachsektion auf dem
Kivelingsfest 2008. Sie haben für den kommenden Pfingstsonntag um 20 Uhr am
Pulverturm eine große Versteigerung organisiert, deren Erlös der „Aktion
Kimba“ des Lingener Lions-Clubs Machurius zufließt.
„Das ist eine tolle Idee der Emspiraten“, freute sich Christoph Stöckler von
den Lions über das Engagement der Sektion. Seit fast drei Jahren werden
durch die „Aktion Kimba“ Kinder und deren Familien in der Region, die sich
in einer Notlage befinden, auf vielfältige Art und Weise unterstützt.
„Jede Sektion der Kivelinge hat sich Gedanken gemacht, damit möglichst viel
Geld für Kimba zusammenkommt“, freute sich Karl-Hermann Pingel, Offizier der
Wachsektion, über das positive Echo der Lingener Bürgersöhne auf die Idee
der Emspiraten.
In der Tat können sich die Preise sehen lassen, die einzelne Bürger, aber
auch Firmen Sonntagabend ersteigern können. Die „Emspiraten“ versteigern
eine komplette „Wachnacht“. „Wir organisieren praktisch ein komplettes
Ritterbankett, stellen das Personal in historischen Kostümen, einen Richter.
Und wenn es räumlich passt, findet das Ganze vor einer historischen Fassade
statt“, erklärte Dennis Kleine von der Sektion.
Aber auch die anderen Kivelingsgruppen engagieren sich für den Löwen
„Kimba“. Die Sektion „Prinz von Oranien“ versteigert eine Stadtführung für
20 Personen, die „Welfen“ organisieren einen Kindergeburtstag mit Grillen am
Pulverturm, die „Burglöwen“ versteigern ein Spanferkel für die nächste
Grillfete, „Fättmänkes Noahdriever“ hat zwei Hühner im Angebot, die
„Schreckensteiner“ versteigern einen alten Münzschatz, und die Sektion
„Freiherr v. Danckelmann“ eine alte Schatztruhe. Die „Spökenkieker“ bieten
sich auf der nächsten Hochzeit oder anderen Festveranstaltung als Thekenteam
an, „Lütje Fente“ spendet den Erlös aus einem 50-Liter,Fass Gerstensaft und
die Sektion „Machurius“ einen großen Schinken.
„Pro civibus et civitate – für die Bürger und die Stadt“ heiße das Motto der
Kivelinge, sagte Emspirat Pingel. Da passe der Einsatz für die Aktion Kimba
doch hervorragend. Ohnehin haben die Emspiraten ein großes Herz für Kinder.
Die von ihnen speziell für jüngere Altersgruppen entwickelte
„Kinder-Kivelingszeitung“ zum Preis von einem Euro ist schon über 200-mal
verkauft worden. Der Erlös fließt ebenfalls dem kleinen Löwen zu. Die
„Emspiraten“ organisieren außerdem am 6. September ein Benefizkonzert für
die Hilfsaktion. Auch dieser Erlös ist für Kimba bestimmt. „Ich bin
beeindruckt“, brachte es Christoph Stöckler vom Lions-Club Machurius auf den
Punkt.

Für Kimba legen sich die Kivelinge beim Kivelingsfest 2008 mächtig ins Zeug.
Von links: Dennis Kleine, Christoph Stöckler vom Lions-Club Machurius und
Karl-Hermann Pingel.
(Bericht: Lingener Tagespost, 07.05.2008)
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Das kleinste Riesenrad der Welt
Zum Kivelingsfest auf dem Lingener Marktplatz – Sektion Prinz von Oranien
organisierte Attraktion
bm Lingen. „Vor dem Startwird nach dem Einsteigen der Gäste ein
Belastausgleich vorgenommen, wobei das Gewicht der Passagiere mit Hilfe von
Sandsäcken ausgeglichen wird. Alsdann wird das Riesenrad händig, mit den an
den Außenseiten angebrachten Handgriffen in Schwung gebracht, um es dann mit
der im Bodenbereich angebrachten Fußkurbel im Dauerbetrieb zu halten.“
Wer glaubt, jetzt auch noch „einen Nippel durch die Lasche ziehn“ zu müssen,
irrt. Bernd Koop, Fahnenoffizier und Schriftführer der Kivelingssektion
„Prinz von Oranien“ (kurz: PvO), erzählt voller Ernst von dieser neuen
Attraktion für das „Fest der Feste“. „Wir haben das kleinste Riesenrad der
Welt – anno 1604 – in Lingen.“
Jede Sektion sei pünktlich zum Fest bemüht irgendetwas Neues auf die Beine
zu stellen.
„Wir haben lange überlegt, was man wohl machen kann“, berichtet der
Kiveling. Dabei ginge es natürlich nicht nur um die Frage des
Außergewöhnlichen, sondern auch immer um die bange Hoffnung: „Wird das, was
wir machen, auch von unseren Gästen angenommen?“
Koop schildert die Oranier als eine Gruppe junger Männer, die immer bemüht
seien, „noch einen obendrauf“ zu setzen. „Alles soll aus einem Guss sein und
nicht unnatürlich wirken“, bekräftigt der 23-Jährige, im richtigen Leben
Student, den Anspruch der Truppe. Ob Theaterstück, das Riesenrad oder die
Feuershow: alles komplett und rund.
Bereits vor anderthalb Jahren habe man sich zusammengesetzt und unter
anderem damit begonnen, selbst Tische und Bänke herzustellen. „Nicht klapp,
klapp und fertig ist die Biertischgarnitur, sondern gesägt, gehobelt und
zusammengebaut, um möglichst wirklichkeitsgetreu zu sein.“ Die Kivelinge
wollten den Gästen etwas bieten und sich auch damit deutlich von jedem
anderen mittelalterlichen Spektakulum absetzen. „Spaß, Unterhaltung und
Atmosphäre“ seien die drei Säulen, auf die die Arbeit der Oranier abgestimmt
sei.
Und dann, ja und dann kann man sich, sofern man einen Platz im kleinsten
Riesenrad der Welt ergattert, einmal im Leben wie Prinzessin oder Prinz –
Königin oder König, fühlen. Von bloßer Muskelkraft auf über vier Meter Höhe
gehoben, kann man für ein paar Minuten als „Obrigkeit“ den Ausblick über das
„gemeine Volk“ genießen.
Rund 20 Jungmänner plus zwei Aspiranten zählt die PvO, und trotz der vielen
Arbeit vor dem Aufzug der Bürgersöhne sei man mit Spaß und Engagement bei
der Sache. Bevor es aber richtig losgeht, wird sich noch einmal getroffen,
um den Neuzugängen zu zeigen, „wie die Farbe in die Mütze kommt“. Natürlich
wolle keiner als „Eisverkäufer“ (schwarze Hose, weißes Hemd und weiße Mütze)
an dem Fest teilnehmen, so dass diese Aktion vorher abgeschlossen sein muss.
Die Antwort auf die Frage, wie denn nun die Farbe in die Mütze kommt, nahm
der 23-Jährige allerdings wieder mit nach Hause.

Das „Handkurbelriesenrad“ der Sektion Prinz von Oranien ist eine der vielen
Attraktionen zum diesjährigen Kivelingsfest. Die Gondeln steigen, per
Muskelkraft betrieben, weit über vier Meter Höhe hinaus.
(Bericht: Lingener Tagespost, 07.05.2008)
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„Ohne Marketenderinnen geht es nicht“
Gesche Klukkert, Königin der Kivelinge, über die Frauen im „Junggesellenverein“
bm Lingen. „Eines wissen die Jungs ganz genau: Je mehr Marketenderinnen vor
und zum Fest dabei sind, desto größer ist natürlich auch die Unterstützung.“
Gesche Klukkert, Königin der Kivelinge, weiß genau, wovon sie spricht: Seien
die Frauen früher oft „nur“ schmückendes Beiwerk gewesen, „so sind sie heute
aus den Reihen der Bürgersöhne nicht mehr wegzudenken“.

Die Majestäten der Kivelinge 2008: Ekke Seifert und Gesche Klukkert.
Seit drei Jahren herrschen sie und König Ekke Seifert aus der Sektion
Feldherr Spinola über die streitbaren Junggesellen der Stadt, und seit drei
Jahren bereitet sich auch Frau Klukkert wie die weit über 200
Marketenderinnen auf das Kivelingsfest vor. „Seit Monaten heißt es bereits
jeden Samstag Arbeitseinsatz, und dann wird gestrichen, gebastelt und
dekoriert.“ Dazu gehörten zum Beispiel das Herstellen von Ritterhelmen,
Krönchen und kleinen Anhängern.
Waren die Frauen auch früher von wichtigen Terminen ausgeschlossen, so sei
es heute eine Selbstverständlichkeit, dass wenigstens die Königin bei der
Generalversammlung oder den Klausurtagungen dabei ist. „Wir helfen überall
mit und wollen dann natürlich auch wissen, was da auf uns zukommt.“ Zwar
habe es anfangs ein wenig Widerstand in dem „Junggesellenverein“ gegeben,
doch habe sich dieser schnell gelegt, weil ja auch alle wüssten, dass es
ohne die Frauen nicht ginge.

Schminkt eine junge Besucherin des Kivelingsfestes zu einer wilden Tigerin:
Kristina Friebert ist eine von weit über 200 Marketenderinnen, die aktiv zum
Gelingen des Festes beitragen.
„Unsere Arbeit steckt oft in der Liebe zum Detail, und deshalb glaube ich
auch, dass wir einen wesentlichen Beitrag für eine angenehme Atmosphäre auf
dem Kivelingsfest zu Pfingsten leisten“, betont die Königin. Nicht umsonst
werde für die Marketenderinnen nach dem Fest eine große „Dankeschön-Party“
gegeben.
Auf die Frage, wer für die farbenfrohen Kleider verantwortlich zeichne,
antwortet die 27-Jährige, dass viele der jungen Damen sich selbst ein Kostüm
gekauft hätten. „Eine recht teure Anschaffung, aber das ist uns das Fest
auch wert“, berichtet die Königin.

Die Trommlerinnen gehören ebenso zum Fest wie die . . .
Nicht selbst angeschafft, weil viel zu teuer, ist indes das Kleid für die
Königin. „Damit das richtig sitzt, bedürfen wir der Hilfe von Hanni
Heskamp“, erklärt die Königin. Ihren Fähigkeiten, so gekonnt mit Nadel und
Faden umzugehen, sei es zu verdanken, dass die Gewänder alle drei Jahre
einen perfekten Sitz haben.
Fast ein wenig wehmütig denkt Gesche Klukkert an die zurückliegenden drei
Jahre. Auch wenn die Bitte, Königin zu werden, im ersten Moment „ein Schock“
gewesen und ihr in die Glieder gefahren sei, ließe sich doch ohne Wenn und
Aber sagen, dass das „ganz tolle drei Jahre gewesen sind“. „Diese drei Jahre
waren super und unvergesslich. Ekke und ich haben als Königspaar der
Kivelinge ganz viele und tolle Leute kennengelernt.“ Jetzt freue man sich
auf ein schönes Fest und den krönenden Abschluss der dreijährigen
Regentschaft.

. . . junge Dame, die gerade an einem Haarband bastelt.
(Bericht: Lingener Tagespost, 06.05.2008)
[nach oben]
Großzügige Spende der Volksbank Lingen
Auf vollen Touren laufen die Vorbereitungen für das historische Kivelingsfest in Lingen, zu
dem über Pfingsten (Samstag bis Montag) Zehntausende von Besuchern erwartet
werden. Jens Roth, Kommandeur der Kivelinge (2. von rechts) und die
Vorstandsmitglieder des Fördervereins der Kivelinge, Ludwig Nottbeck
(links), Klaus Rosemann (2. von links), Heinrich Gehring (4. von links) und
Hendrik Kampmann (5. von links), freuten sich gestern über den Geldsegen der
Volksbank Lingen. Für das neue Tor an der Ecke Marienstraße/Lookenstraße
spendierte die Bank 6000 Euro. Bankdirektor Hermann Arens (3. von links),
der zusammen mit seinem Kollegen Bankdirektor Ludger Preun (rechts) zur
Scheckübergabe gekommen war, hob die unverwechselbare Bedeutung der
Kivelinge, der unverheirateten Bürgersöhne der Stadt, hervor. Für den Ausbau
eines Kinderspielplatzes in Form einer historischen Festungsanlage mit
Unterstützung der Kivelinge stellte die Volksbank darüber hinaus 7700 Euro
bereit. Darin enthalten sind auch Mittel der VR-Stiftung.

Foto: Ludger Jungeblut
(Bericht: Lingener Tagespost, 06.05.2008)
[nach oben]
Zehn Tonnen Beton halten neues Tor
Auch von innen zu besteigen

bm Lingen. Groß und mächtig erheben sich bereits jetzt, wenige Tage vor dem
Kivelingsfest zu Pfingsten, unübersehbar die drei Stadttore Lingens in der
Burgstraße, der Großen Straße und an der Ecke Lookenstraße/Marienstraße. Sie
kennzeichnen den historischen Marktflecken der Stadt und geben gleichzeitig
Einlass zum Fest der Bürgersöhne. Ganz neu und zum ersten Mal im Einsatz ist
das Tor Ecke Marienstraße/Lookenstraße.
„Auf Teufel komm raus haben wir in den vergangenen Tagen und Wochen
gearbeitet, um unser neues Stadttor mit einer Höhe von sechs und einer
Breite von zehn Metern auch pünktlich zum Kivelingsfest aufbauen zu können.“
Hilbert Leysing, einer der Kivelinge, die für dieses Projekt verantwortlich
zeichnen, steht in der Kivelingshalle am Alten Viehmarkt vor dem noch
auseinandergebauten hölzernen Gerüst. „Wir brauchten unbedingt ein neues,
weil das alte Tor einfach ausgedient hatte.“
Doch was sich so einfach berichtet, bedarf im Vorfeld vieler Überlegungen.
Wie viel Holz und Farbe müssen gekauft werden, wie steht es um die
Sicherheit des Tores bei stürmischen Winden, wer kann so etwas bauen, und,
last, but not least, wer stellt es auf?
„Wir haben mit Andreas Eixler, einem Lehrer an den Berufsbildenden Schulen,
einen Fachmann gefunden, der uns dieses Tor gebaut hat“, verweist Leysing
auf das Engagement der Schule. Eixler habe die Statik so berechnet, dass die
Türme von innen mittels einer Leiter zu besteigen sind. „Damit die Türme
auch bei Wind und Regen ihre `Standhaftigkeit behalten, sind in den Türmen
jeweils fünf Tonnen schwere Betonfundamente verankert“, erläutert der
Kiveling.
Nach dem Fertigen der Tore in den BBS seien diese anschließend in die
Kivelingshalle transportiert worden, um ihnen den letzten Feinschliff zu
gebe. „Ich weiß zwar ni cht, wie viele Liter Farbe und wie viele Pinsel
Klaus Rosemann und Beppo Theissing verbraucht haben, aber ich sehe, dass
unter anderem diese beiden hier eine hervorragende Arbeit geliefert haben“,
lobt der Kiveling die beiden Bürgerschützen.
Mitte der vergangenen Woche wurde das neue Stadttor in einer rund
dreistündigen Prozedur mit Hilfe des Kranunternehmens Mietschke aufgestellt.
Dabei waren viele helfende Hände nötig, um die gewichtigen Türme in
Millimeterarbeit auf die tonnenschweren Fundamente zu hieven.
„Es ist einfach schön zu sehen, dass sich die Arbeit auch wirklich gelohnt
hat“, sind sich die Kivelinge nach dem Aufbau einig – kein Turmbau zu Babel,
sondern Turmbau zu Lingen.

Viele helfende Hände waren nötig, um das neue Stadttor an der Ecke
Marienstraße/Lookenstraße millimetergerecht zu positionieren Foto: Burkhard Müller
(Bericht: Lingener Tagespost, 02.05.2008)
[nach oben]
Geschenkübergabe: Ein Platz der Generationen?
Geschenk der Kivelinge an die Stadt Lingen soll für alle ein Ort der Erholung sein
bm Lingen. Nach der Begrüßung der weit über 200 Gäste durch den Kommandeur
der Kivelinge, Jens Roth, auf dem Spielplatz in unmittelbarer Nähe des
Pulverturms übergab Roth das Wort an Heiner Pott. Trotz strömenden Regens
sprach der Oberbürgermeister von dem langsam aufsteigendem
„Kivelingsfieber“, das mehr und mehr die ganze Stadt erfasse.

Freuten sich gemeinsam mit dem Lingener Oberbürgermeister Heiner Pott
(links) und dem Kommandeur der Kivelinge Jens Roth, über den neuen
Spielplatz: Jan und Annemarie. Fotos: Burkhard Müller
Mit dem Sternmarsch der Sektionen und der Übergabe des traditionellen
Geschenks werde nicht nur die enge Verbindung zur Heimatstadt deutlich
gemacht, sondern auch das Feuer des Kivelingsfestes angefacht. Als die Stadt
die Idee entwickelt habe, einen neuen Spielplatz am Pulverturm zu errichten,
seid ihr auf die Idee gekommen, euch einzubringen. „Als Highlight, neben den
Hand- und Spanndiensten, habt ihr euch überlegt, uns die zentrale Turmanlage
als Geschenk zu übergeben“, freute sich Pott und ergänzte: „Euer
diesjähriges Geschenk macht Geschichte auf ganz sympathische Weise fassbar
und lebendig. Ihr Kivelinge seid unser Markenzeichen, auf das wir sehr stolz
sind.“
„Mitten im Herzen der Stadt und zugänglich für Jung und Alt soll dieser, an
die historische Vergangenheit und Gegebenheit Lingens ansetzende Spiel- und
Aufenthaltsbereich nicht nur den Kleinen und Jungen, sondern auch den
Erwachsenen und Alten einen erholsamen Platz zum Ausruhen, Entspannen und
gemeinsamen Austausch bieten“, unterstrich Kommandeur Roth den ideellen
Hintergrund des Geschenks.
Im Zusammenhang mit der Übergabe des Spielplatzes konnte Roth noch auf ein
weiteres Geschenk hinweisen, das auch gleich unter den Gästen verteilt
wurde. Es handelt sich dabei um eine „Kivelingsfibel“, ein bunt
illustriertes Kinderbuch, in der die Kinder viel(e) Lingener Geschichte(n)
erleben können.

Dieser junge Mann war total begeistert von der Kivelingsfibel.
Foto: Burkhard Müller
Aus Anlass des diesjährigen Kivelingsfestes startet die
LT ab Montag mit einer sechsteiligen Serie rund um die Bürgersöhne der
Stadt.
(Bericht: Lingener Tagespost, 02.05.2008)
[nach oben]
Wachaufzug in Osnabrück
Am 29.03.2008 machten die Lingener Kivelinge in der Osnabrücker
Innenstadt Werbung für ihr Kivelingsfest. Am 10. und 11. Mai
wird sich die Lingener City wieder in einen mittelalterlichen
Marktflecken verwandeln.

(Bericht: Lingener Tagespost, 29.03.2008)
[nach oben]
Lingener Kivelinge rühren jetzt verstärkt die Werbetrommel
Gut lachen haben jetzt die Lingener Kivelinge, weil die Tage bis zu ihrem großen Fest
an Pfingsten fast schon an einer Hand abzuzählen sind. Grund genug, um jetzt
verstärkt die Werbetrommel zu rühren und rund 15 000 Plakate und etwa 45 000
"Liporellos" (Faltpläne) an den Mann und die Frau zu bringen. Während das
Plakat nur auf die Festtage verweist, beinhaltet der Faltplan das komplette
Programm der Bürgersöhne. Blättert man den Plan nach links herum auf,
erfährt der Leser Wissenswertes über die Stadtgeschichte, über die
Veranstaltungen am Samstag, Sonntag und Montag sowie eine genaue Marschroute
des Festumzuges durch die Stadt. Nach rechts herum aufgeblättert, erhält man
eine Übersicht vom Programm des mittelalterlichen Spektakulums und die
genauen Standorte der einzelnen Sektionen der Kivelinge. Gerd Schmidt, Stadt
Lingen, Florian Heinen und Malte Rosemann, beide Kivelinge, sowie Alfons
Janßen, Ehren- und Vorstandsmitglied der Kivelinge (von links), hoffen, dass
das Fest wieder ein voller Erfolg wird.

Foto: Burkhard Müller
(Bericht: Lingener Tagespost, 02.04.2008)
[nach oben]
Wachaufzug in Osnabrück
Am 29.03.2008 machten die Lingener Kivelinge in der Osnabrücker
Innenstadt Werbung für ihr Kivelingsfest. Am 10. und 11. Mai
wird sich die Lingener City wieder in einen mittelalterlichen
Marktflecken verwandeln.

(Bericht: Lingener Tagespost, 29.03.2008)
[nach oben]
"Noch nie war sie so stark wie heute"
Die Kivelingszeitung 2008 ist ab heute für drei Euro zu kaufen –
284 Seiten
bm Lingen. Man kann nicht umhin, man muss sie einfach lesen! Wer sie einmal
aufgeschlagen hat, läuft Gefahr, sie in den nächsten Stunden nicht wieder hergeben
zu wollen. Reich illustriert mit Geschichten "in und um Lingen", mit Porträts
berühmter Persönlichkeiten der Stadt wie dem Rennfahrer Bernd Rosemeyer oder
der Musikkünstlerin Annette Focks, mit aktuellen Projekten der städtebaulichen
Entwicklung oder Erinnerungen an ein Grab für einen Ritter des Welfenordens.
(Quelle: Lingener Tagespost, 22.03.2008)
Richtig – die Rede ist von der Kivelingszeitung 2008, die stolze 284 Seiten umfasst und ab
heute, und zwar jeden Samstag bis zum Kivelingsfest an Pfingsten, auf dem Wochenmarkt zu
kaufen ist. Unweit der Markt-Apotheke, unter dem Schilderbaum der Kivelinge, wird sie von
den historisch gekleideten Bürgersöhnen der Stadt für drei Euro feilgeboten.
Jetzt stellte das Redaktionsteam mit Gesche Klukkert, der amtierenden Königin, Dr. Sabine und
Thomas Diepenbrock, Frank Bartels, Ludgerus Determann, Thomas Schneider und Dr. An-dreas
Eiynck das umfangreiche Werk der Öffentlichkeit vor. Eiynck: "Noch nie war sie so stark wie
heute!"

Nach Angaben des Museumsleiters beinhaltet die Kivelingszeitung neben der Darstellung des
Vereins auch zahlreiche Beiträge zur Lingener Geschichte und Gegenwart. Vorneweg, auf den
ersten Seiten, steht traditionell das aktuelle Festprogramm mit allen Terminen, der Vorstellung
von Thron und Vorstand, Offizieren und Kivelingen sowie weiteren Nachrichten aus dem
Vereinsleben der Bürgersöhne.
Daran schließen sich Geschichten von Lingener Familien, der Königsbesuch von 1838 und die
Eisenbahnhistorie nahtlos an. Selbstverständlich hat die Kivelingszeitung auch aus den
Bereichen der plattdeutschen Sprache und Lingener Dichtkunst einige Beiträge zu bieten.
Das breite Spektrum interessanter und aktueller Themen aus der „Stadt der Kivelinge“ enthält
auch Bildreportagen aus dem Lingen der 60er und 70er Jahre – und als "Tüpfelchen auf dem i"
ist die komplette Ausgabe durchweg mit farbigen Bildern geschmückt.
Bartels: "Die neue Zeitung kommt in einer Auflage von 4000 Exemplaren auf den Markt und ist
eine wesentliche finanzielle Stütze für das Kivelingsfest. Ohne diese Zeitung wäre ein solches
Fest gar nicht vorstellbar."
Die Festzeitung zum Fest Pfingsten 2008 kann an folgenden Verkaufsstellen für 3,- € erworben werden:
Nottbeck, Thalia, Holzberg und Skubick, Weltbild, Blanke,Verkehrsbüro und jeden Samstag Vormittag auf dem Markt vor Cafe Heilemann.

Präsentieren stolz die Kivelingszeitung 2008: Ludgerus Determann, Thomas Schneider, Gesche Klukkert, Frank Bartels, Dr. Sabine
Diepenbrock, Dr. Andreas Eiynck und Thomas Diepenbrock (von links). Foto: Burkhard Müller
(Bericht: Lingener Tagespost)
[nach oben]
Lingens Bürgersöhne starten gut gerüstet ins Kivelingsfestjahr 2008
Generalversammlung der Kivelinge in der Gaststätte Thien in Altenlingen
verabschiedet neue Vereinssatzung
(Quelle: Malte Rosemann, 12.01.2008)
Am 05. Januar 2008 hielt der Bürgersöhne-Aufzug zu Lingen "Die Kivelinge"
e.V. seine ordentliche Generalversammlung in der Gaststätte Thien in Altenlingen
ab. Der Kommandeur der Kivelinge Jens Roth begrüßte neben 144 stimmberechtigt
anwesenden Vereinsmitgliedern besonders den Oberbürgermeister Heiner Pott,
der als geborenes Ehrenmitglied an der Versammlung teilnahm. Herzlich
willkommen hieß der Kommandeur auch das Königspaar der Kivelinge, König
Ekke Seifert und Königin Gesche Klukkert. Ferner begrüßte er die ebenfalls
anwesenden Ehrenmitglieder des Vereins, sowie den Vorstand des Fördervereins
der Kivelinge mit Heinz Gehring, Klaus und Detlef Rosemann, Ludwig Nottbeck
und die Vertreter des Bürgerschützenvorstandes Burkhard Kirchhoff und
den König der Bürgerschützen Clemens Hellmann.
Auf der Tagesordnung standen neben der Verlesung des Protokolls der letzten
Generalversammlung und dem Jahresbericht von 2007 durch Vereinsschriftführer
Malte Rosemann, sowie dem Jahresbericht des Vereinsrechnungsführers Frank
Bartels, die Neuaufnahme neuer Kivelinge, die Verabschiedung einer neuen
Vereinssatzung und der Ausblick auf das Kivelingsfest 2008.
27 neue Mitglieder konnten nach erfolgreicher Abstimmung in den Verein
aufgenommen werden, so dass der Verein nunmehr über eine Anzahl von 237
aktiven Mitgliedern verfügt. Michael Möllenkamp (Sektion Machurius) sprach,
als jüngste anwesende Neuaufnahme, stellvertretend für alle, dem Oberbürgersmeister
den traditionellen Schwur auf das Kompaniebuch der Kivelinge nach.
Heiner Pott bedankte sich bei den Kivelingen für den unermüdlichen Einsatz
für ihre Heimatstadt Lingen. Nicht zu vergessen sei dabei allerdings auch
die enorme Unterstützung des Fördervereins, deren Vertretern er ebenfalls
herzlich dankte. Die Kivelinge hätten in den vergangenen Jahren zunehmend
an Aufmerksamkeit in der Stadt gewonnen und genössen einen hohen Stellenwert
innerhalb der Bevölkerung. Dass die Erwartungen an das Kivelingsfest 2008
hoch seien, solle man dabei als Bestätigung der geleisteten Arbeit auffassen.
Im Anschluss ergriff der König der Kivelinge Ekke Seifert das Wort.
Er erläuterte der Versammlung die Neuerungen, die mit dem Entwurf für
eine neue Satzung einhergehen. Diese wurden im vergangenen Jahr durch
eine Satzungskommission bestehend aus Kommandeur Jens Roth, König Ekke
Seifert, Ehrenmitgliedern Klaus Tieben und Alfons Janßen, sowie den Sektionsoffizieren
Benjamin Kaß (Sektion Prinz von Oranien) und Friedrich Knebel (Sektion
Fättmännkes Noahdriever) erarbeitet. Zudem verwies er auf den jedermann
zugänglichen Abstimmungsprozess zum Ende des vergangenen Jahres, an dem
jeder Kiveling und Ehemalige aufgefordert war, teilzunehmen. Allen Beteiligten
dankte er für das eingebrachte Engagement. Nahezu einstimmig entschieden
sich die Kivelinge für diese neue Satzung, so dass die Kivelinge gelassen,
gut gerüstet und gut vorbereitet auf das Kivelingsfest 2008 blicken können.
Neu in den Verein aufgenommen wurden: Kai-Hannes Determann, Steffen Krüger,
Sebastian Mess (alle Sektion Burglöwen), David Kruse, Daniel Barenkamp,
Bastian Baldauf, Philip Peistrup (alle Sektion Emspiraten), Benedikt Eilermann
(Sektion Lütje Fente), Jonas Büher, Michael Möllenkamp, Christian Simon
Völpel, Alexander Vocks, Patrick Wilczok, Marc Flachmann, Johannes Buss,
Maximilian Georg Kruse (alle Sektion Machurius), Tim Bark (Sektion Prinz
von Oranien), Sebastian Vossel, Florian Lühn, Peter Eilting (alle Sektion
Schreckensteiner), Jerrit Hilgedieck, Max Vieth (beide Sektion Feldherr
Spinola), sowie Fabian Michalowski, Jan-Hendrik van Lengerich, Florian
Jaske, Torben Warstat und Henning Löpker (alle Sektion de Spökenkieker).
(Bericht: Malte Rosemann)
[nach oben]
Förderverein der Kivelinge erweitert den
Vorstand
Hendrik Kampmann und Detlef Rosemann als neue / weitere
Vorstandsmitglieder gewählt
(Quelle: Detlef Rosemann, 14.12.2007)
Der Förderverein der Kivelinge hielt mit 69 Mitgliedern
seine Generalversammlung im Bildungswerk des Lingener Handwerks, Schwarzer
Weg ab.
Gerne folgten die Vereinsmitglieder der Einladung der Geschäftsführung
des Bildungswerkes, vertreten durch die Vereinmitglieder Heiner Hoffschröer
und Gerd Böhme. Diese stellten nach einem kurzen Stehempfang in einem
Rundgang die Räumlichkeiten und Ausbildungsmöglichkeiten des Bildungswerkes
vor.
Heinz Gehring, der erste Vorsitzende des Fördervereins,
bedankte sich in der anschließenden Generalversammlung für die Einladung
und wünschte dem Bildungswerk weiterhin gute Erfolge.
In seinem Jahresrückblick berichtete Heinz Gehring über
die Ereignisse des vergangenen Jahres sowie über den Fortgang der Projekte,
die alle noch bis zum Kivelingsfest Pfingsten 2008 abgeschlossen werden
sollen. Hierzu zählt neben dem großen Bauprojekt "Erstellung eines neuen
Stadttores" und der Ausrüstung der Königs- und Wachsektion mit neuen Kostümen
das Betreiben der "Kivelings-Geschäftsstelle" bis zum Fest.
Heinz Gehring bedankte sich bei seinen Vorstandskollegen
für die erfolgreiche Arbeit des vergangenen Jahres. Sein besonderer Dank
galt dem ausscheidenden Schriftführer Hans-Peter Tenfelde, der nach 6
Jahren nicht zur Wiederwahl zur Verfügung stand. Als neuen Schriftführer
wählte der Verein Hendrik Kampmann. In das Amt des Rechnungsführers wurde
Ludwig Nottbeck wieder gewählt. Er übt dieses Amt bereits seit Gründung
des Fördervereins im Jahre 1992 aus und erhielt einen besonderen Dank
der Versammlung. Die Versammlung folgte dem Vorschlag des Vorstandes für
die Pressearbeit und zur Archivierung des Vereinsvermögens bzw. Fortschreibung
der Vereinschronik den Vorstand zu erweitern. Als Presse- und Archivwart
wählte die Generalversammlung Detlef Rosemann.
Jens Roth, Kommandeur der Kivelinge, bedankte sich für die
geleistete Unterstützung mit den Worten: "Wennes den Förderverein nicht
schon 15 Jahre gäbe, müsste man ihn sofort erfinden!". Gerne präsentierte
er der Versammlung die geplanten Aktivitäten der Kivelinge zum Kivelingsfest
Pfingsten 2008.
Heinz Gehring verabschiedete die Mitglieder mit dem Kivelingsgruß
in eine sicher noch arbeitsreiche Vorbereitungszeit auf des Kivelingsfest
2008 und dem Hinweis, dass neue Mitglieder im Förderverein der Kivelinge
jederzeit herzlich willkommen sind.
(Bericht: Detlef Rosemann -Pressewart, Förderverein
der Kivelinge -)
Bild, Personen von links: Hendrik Kampmann, Jens Roth,
Klaus Rosemann, Ludwig Nottbeck, Detlef Rosemann, Heinz Gehring
[nach oben]
Die ordentliche
Generalversammlung
2008
des Bürgersöhne-Aufzuges
zu Lingen, "Die Kivelinge" e.V. findet am
05. Januar 2008 um 19 Uhr
in der Gaststätte Thien, Altenlingen
statt.
Tageso Jahre stattfindende Kivelingsfest eine große
Rolle in dem Erkennen von Gegenwart und Vergangenheit.
Ruping: "Wer an diesen Festtagen in Lingen
weilt, kann sehen, dass es hier eine Gemeinschaft
gibt, in der und mit der es sich gut leben lässt."
Außerdem zeige das Fest, dass nicht nrdnung:
1. Begrüßung durch den Kommandeur
2. Verlesung des Protokolls der ordentlichen
Generalversammlung 2007
3. Jahresbericht des Rechnungsführers
4. Jahresbericht des Schriftführers
5. Neuverpflichtung von Kivelingen
6. Antrag auf Satzungsänderungen
7. Ausblick zum Kivelingsfest 2008
8. Verschiedenes
Malte Rosemann
Vereinsschriftführer
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ur die
Lingener, sondern auch Gäste aus nah und fern
willkommen seien. Großartige Bilder, die jährlich
erweitert und damit immer der "Jetztzeit" angepasst
werden könnten.
"Mit einem solchen Projekt kann sich die Stadt
noch besser als bisher aufstellen", zeigte sich
Kivelinge jetzt mit
eigener Geschäftsstelle
Flyer weist auf Fest 2008 hin
(Quelle:ct Lingener Tagespost)
Eigentlich dauert es noch ganz schön lange,
bis wieder Pfingsten ist - nicht so für die
Lingener Kivelinge, die schon wieder im "Vorbereitungsfieber"
für das kommende Fest am 11. und 12. Mai 2008
sind.
Umso mehr freuen sich die Verantwortlichen
über eine eigene offizielle Geschäftsstelle,
die in der Elisabethstraße 20 jetzt bezogen
werden konnte.
Die Räumlichkeiten samt Infrastruktur werden
von der Stadt zur Verfügung gestellt, die sich
zusammen mit dem Förderverein auch die Kosten
teilt. Sie befinden sich im Nebengebäude des
Rathauses, direkt über dem Kulturamt. Dort steckt
Königin Gesche Klukkert schon mitten in den
Vorbereitungen für das Kivelingfest.
Oberbürgermeister Heiner Pott freute sich aber
ebenso wie die Kivelinge, mit den Räumen einen
idealen zentralen Standort für die Fragen und
Anregungen von Bürgern gefunden zu haben.
Die Vorbereitungen für das Kivelingsfest sind
bereits so weit ge auch Kruse von der Idee überzeugt. Das bereits
bestehende Angebot würde erweitert, weil dieses
Theaterstück auch im Rahmen von Stadtführungen
oder zu größeren Veranstaltungen der Stadt,
wie zum Beispiel dem Dressurfestival, aufgeführt
werden könne.
Die Darsteller rekrutieren sich diehen, dass der Kivelingsverein
seinen ersten Werbeflyer für das Fest 2008 präsentieren
kann. Der Flyer soll in erster Linie dazu dienen,
die Stadt Lingen auf Touristikmessen zu begleiten.
Leser bekommen in einer prägnanten Darstellung
den Ursprung des Bürgersöhne-Aufzugs erklärt
und worum es sich beim Kivelingsfest handelt.
Darüber hinaus soll er aber natürlich auch in
Lingen erinnern, dass am 10. und 11. Mai 2008
turnusmäßig die Kivelinge in ihrer Stadt wieder
das Zepter übernehmen.
Sollte in der Geschäftsstelle, die in der Regel
vormittags besetzt ist, niemand erreichbar sein,aus den Studierenden
der FH und natürlich den Kivelingen.
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Altstadtfest: "Party
pur" bei den Kivelingen
kann man sich an Mitarbeiter des Kulturamtes
wenden oder per E-Mail an kivelingsfest@kivelinge.de.oder
www.kivelingsfest
de.

Im Hause des Kulturamtes
haben die Kivelinge ihre neue Geschäftsstelle
bezogen. Darüber freuen sich (v.l.) Oberbürgermeister
Heiner Pott, Heinz Gehring (Vorsitzender des
Fördervereins), Königin Gesche Klukkert, Kommandeur
Jens Roth sowie Rudolf Kruse, Fachbereichsleiter
Drei Open-Air-Plätze laden zum Feiern ein
- Live-Musik der Spitzenklasse Lingen -
(Quelle: Björn Roth, 13.09.2007)
Der 14. und 15. September 2007 stehen bei den
Kivelingen ganz im Zeichen des Lingener Altstadtfes Kultur.
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Kivelinge bald
mit eigenem Theaterstück?
(Quelle: bm Lingener Tagespost, 01.08.2007)
Dass die Kivelinge nicht nur in ihrer Tradition
verhaftet sind, sondern sich auch Neuem gegenüber
aufgeschlossen zeigen, wird jetzt durch ein
neues Projekt in Zusammenarbeit mit dem Theater-Pädagogischem-Zentrum
(TPZ), der FH und dem Kulturamt der Stadt Lingen
deutlich: Es soll ein eigenes Theaterstück erarbeitet
werden.
"Das ist eine ganz tolle Idee", sind sich
Prof. Dr. Bernd Ruping (FH), Tom Kraus (TPZ),
Jens Roth (Kiveling), René Werner (Ex-Kiveling)
und Rudolf Kruse, Kulturamt, gegenüber unserer
Zeitung einig. Zwar stecke das Projekt noch
in den Kinderschuhen, doch wolle man es spätestens
zum Fest 2008 (wenn es klappt auch noch früher),
vorführen.
Kraus: "Natürlich wollen wir dabei das Typische
der Stadt Lingen behalten, und dazu braucht
es Altes und Neues aus dem Leben der Kivelinge."
Um ein genaues Bild über die Bürgersöhne der
Stadt zeichnen zu können, bedürfe es zunächst
einmal der Klarheit über die traditionellen
Werte, die dann Schritt für Schritt in die moderne
Welt von heute transportiert werden müssten.
Ruping: "Das Wort 'Kiven' kommt von Kämpfen,
und wer kämpft, hier für die Stadt Lingen, zeigt
auch gleichzeitig, dass er seine Stadt liebt."
Dieses Bild beinhalte dann natürlich auch,
dass man neben dem Kämpfen auch zu feiern wusste.
Dieses Bild kann man dann weiterspinnen, indem
man in kleinen chorischen Sequenzen zeigt, wie
die Kivelinge streiten, versöhnen, feiern und
fördern, wie zum Beispiel die Geschenke an die
Stadt", erläuterte Ruping weiter.
Für welche Werte die Kivelinge heute stehen,
könne sich daran erkennen lassen, was sie in
den vergangenen Jahren bewahrt und gefördert
haben. Daneben spiele natürlich das alle drei
tes.
Bereits seit mehreren Jahrzehnten bereichern
die Bürgersöhne der Stadt das Programm dieser
kostenlosen Open-Air-Veranstaltung inmitten
der historischen Innenstadt. In diesem Jahr
wird auf den drei Kivelings-Bühnen wieder Live-Musik
der Spitzenklasse geboten.
In fester Hand der Kivelinge sind erneut das
Pulverturm-Gelände mit den Sektionen "Die Welfen"
und "Lütje Fente", der Amtsgerichtshof (Kivelingssektionen
"Burglöwen", "Prinz von Oranien" und "Freiherr
von Danckelmann") sowie der Kivelingspark am
alten Kreishaus, wo die Sektion "Fättmännkes
Noahdriever" aktiv ist. An allen drei Standorten
erwartet die Besucher sowohl am Freitag-, als
auch am Samstagabend ein abwechslungsreiches
Musikprogramm mit bekannten und professionellen
Bands sowie Gruppen. 
Ein Überblick über den Freitagabend: Nach der
"Altstadtfest-Premiere" im letzten Jahr wird
es in 2007 eine Neuauflage der Rock- und Popband
"Radio One" am Amtsgerichtshof geben. Nur mit
Schlagzeug, Bass, Gitarre und Gesang ausgestattet,
bringen die vier Jungs Bewegung ins Publikum.
"Dirty Fingers" spielen am Pulverturm fernab
von einer üblichen Coverband die Rockklassiker
der 70er und 80er Jahre. Songs von Bruce Springsteen,
Supertramp und David Bowie stehen bei der Lingener
Band ganz oben. Passend zum 10-jährigen Altstadtfest-Bühnenjubiläum
gibt sich "Soulfamily" am alten Kreishaus die
Ehre. Für heiße Songs und scharfe Grooves wird
die geballte Soulband mächtig Partystimmung
verbreiten. 
Der Samstagabend bietet weitere Höhepunkte:
Zu "REVOICE" muss man nicht mehr viel sagen.
Die Lokalmatadore werden mit ihren Oldies auch
diesmal wieder die Menge am Pulverturm zum Beben
bringen. Im Kivelingspark garantiert "FINE"
eine ultimative Partynacht. Die emsländische
Band mit dem frischen Sound sorgt mit ihren
Coverhits, Klassikern und aktuellen Knallern
für genügend Stoff zum Mitsingen und Mitfeiern.
Ebenfalls nicht wegzudenken vom Altstadtfest-Programm
ist eine Gruppe, die wie fast keine andere Band
sämtliche "Genres" der Partymusik drauf hat.
Die Lingener Rock-Cover-Band "SIX PACK" lässt
es im Amtsgerichtshof so richtig krachen und
reißt ihr Publikum damit in Bann.
Die Kivelingssektionen auf den drei Open-Air-Plätzen
laden alle Lingener/innen und weitere Gäste
aus der Region herzlich zum Mitfeiern ein. "Ohne
Musik wäre das Altstadtfest nicht das, was es
heute ist", unterstreichen die Organisatoren
gemeinsam, denn die Kivelinge decken mit ihrem
Programm ungefähr die Hälfte des gesamten Musikprogramms
ab. Mit Hinweis auf das durch die Bandkosten
verbundene finanzielle Risiko hoffen die Kivelinge,
dass die Besucher dieses für sie kostenlose
Highlight mit dem Verzehr des einen oder anderen
Getränks an den Verkaufsbuden den ehrenamtlichen
Veranstaltern danken. Die Einnahmen werden ausnahmslos
zur Finanzierung des nächsten Kivelingsfestes
zu Pfingsten 2008 verwendet und kommen damit
wiederum der Allgemeinheit zu Gute.
(Bericht: Björn Roth)
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Trommelwirbel und
Sagengeschichte in altem Gemäuer
Kivelinge führten Kinder durch ihre Stadt
- Ferienpassaktion sorgte für Begeisterung
(Quelle: Björn Roth, 27.08.2007)
Über 30 abenteuerlustige und wissbegierige
Kinder im Alter zwischen sechs und zehn Jahren
wollten unbedingt an einer historischen Stadtführung
teilnehmen: "Mit den Kivelingen auf den Spuren
Lingens". Zu einem erlebnisreichen und spannenden
Nachmittag hatte der Kivelingsverein eingeladen
und damit nicht mal mehr ein Jahr vorm Kivelingsfest
2008 erneut zum Programm der Lingener Ferienpassaktion
beigetragen.
Warum heißt Lingen überhaupt Lingen? Wer sind
die Kivelinge? Und was ist ein Pulverturm? -
Mit Trommeln, Hellebarde und mittelalterlichen
Kostümen ausgestattet, präsentierten sich zwei
Kivelinge und eine Marketenderin den jungen
Gästen vorm Kivelingshaus, um all diese Fragen
während einer Stadtführung zu beantworten. "Wir
möchten Euch heute Lingen (Ems), die Stadt der
Kivelinge zeigen", rief Sprecher Timo Kramer
den jungen Bürgern zu. 
Und diese waren voller Erwartung und freuten
sich, dass nicht nur die Kivelinge historisch
kostümiert durch den alten Stadtkern Lingens
laufen sollten, sondern sie selbst auch. Denn
jedem Kind wurde vor Ort erst einmal ein Barett
- eine mittelalterliche Kopfbedeckung - aufgesetzt,
damit sich die Kinder in die Zeit der Kivelinge
um das 14. bis 16. Jahrhundert zurückversetzt
fühlen konnten.
Obwohl einige der jungen Gäste schon mal etwas
von den Kivelingen und ihrem alle drei Jahre
stattfindenden Fest, das zu Pfingsten 2008 wieder
ansteht, gehört und gesehen haben, wurde den
Kindern gleich zu Beginn erklärt, mit wem sie
es überhaupt zu tun hatten. Dabei lüftete sich
auch das "Geheimnis", weshalb es die Kivelinge
gibt, und wie sie im Jahr 1372 entstanden sind
- nämlich aus den Wirren der Zeit, als sie als
junge Bürgersöhne zur Verteidigung Lingens auf
die Wälle der Stadt gerufen worden waren.
Mit Trommelwirbel marschierte die Gruppe dann
zur nächsten Station. Ein Blick ins Historische
Rathaus war für die Teilnehmer auch deshalb
aufregend, weil die meisten noch nie einen Fuß
in das alt-ehrwürdige Gebäude gesetzt haben.
Von dort aus ging es dann zum Universitätsplatz
und durch die Burgstraße am Haus Hellmann vorbei.
Zwischendurch fanden immer kleine Spiele statt,
wo die Kinder auch selbst aktiv werden mussten.
Absoluter Höhepunkt war dann der Abschluss
des Stadt-Rundganges im Pulverturm mit seinem
alten Gemäuer. Eigentlich sind die Tore des
Turmes nur alle drei Jahre zu Pfingsten zum
Kivelingsfest für die Öffentlichkeit geöffnet,
doch der Hausherr, die Kivelingssektion "Die
Welfen", hatte extra für die Kinder eine Ausnahme
gemacht. Im steinernen Innern lauschten sie
der unheimlichen Sage des Machurius, der einst
als Raubritter in Lingen sein Unwesen getrieben
haben soll. Abschließend gab es im Schatten
des Pulverturmes zur Stärkung "Speis und Trank":
gegrillte Bratwürstchen und kühle Getränke.
Zum Ende des Nachmittages waren alle Kinder,
die zur Erinnerung eine Urkunde erhielten, sichtlich
begeistert von der Stadtführung "auf den Spuren
Lingens mit den Kivelingen". Auch im nächsten
Jahr will sich der Bürgersöhne-Aufzug wieder
an der Ferienpassaktion beteiligen.
(Bericht: Björn Roth)
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"Neuer Glanz am Kivelingshaus"
Förderverein übergibt neu gestalteten Eingangsbereich
an die Kivelinge
Großer Dank an Ludger Pingel
(Quelle: Förderverein der Kivelinge, 20.07.2007)
Nach dem optischen Highlight des Kivelingshauses
durch die Anbringung der Außenbeleuchtung im
Rahmen des Beleuchtungskonzeptes rund um den
Marktplatz übergab der Förderverein der Kivelinge
nun eine weitere Aufwertung des Hauses in Form
des neu gestalteten Eingangsbereichs an die
Kivelinge.
Als 1. Vorsitzender des Fördervereins übergab
Heinz Gehring das von Fördervereinsmitglied
Ludger Pingel vollbrachte handwerkliche Meisterwerk
an den Kommandeur der Kivelinge Jens Roth mit
den Worten: "Es gilt ein großer Dank an Ludger
Pingel für diese einzigartige Umsetzung". Gehring
übereichte Pingel ein kleines Dankeschön und
Andenken. Ebenso dankte Gehring dem Mitglied
des Vorstandes des Fördervereins, Dipl. Ing.
Klaus Rosemann, für die konzeptionelle Planung.
Das Türelement spiegelt neben dem Vereinswappen
der Kivelinge in den Vereinsfarben Gelb und
Weiß auch die illustrierten drei Lingener Stadttore
wieder, die eng mit der Geschichte der Stadt
und damit auch mit den Kivelingen verbunden
sind. Als eines der ältesten Häuser Lingens
(A.D. 1583) spiegelt das Haus am Markt somit
noch immer lebendige Geschichte sowie moderne
Neuzeit wieder.
Das Vereinshaus dient den Kivelingen vor allem
als Versammlungs- und Organisationsstätte aller
11 Sektionen im Verein. Weitere Informationen
und Kontakt: siehe unten
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Schreckensteiner-Fußall-Turnier
2007
(Quelle: Michael Benken, 19.05.2007)
Am 21. April diesen Jahres traten einmal mehr
die Kivelingssektionen sowie auch zum ersten
Mal eine Mannschaft des Fördervereins der
Kivelinge gegeneinander an, um sich beim traditionellen
Fußallturnier der Kivelinge am runden
Leder zu beweisen. Austragungsort war wie schon
im Vorjahr die Kiesberghalle, wo sich die Sektion
"Schreckensteiner" als Veranstalter ber 15 teilnehmende
Teams freuen konnten.
Bei allerbestem Wetter außerhalb der
Halle wurden ab 13 Uhr in drei Gruppen die Viertelfinalisten
ausgespielt. Insgesamt kann man anmerken, dass
eine sehr lockere, von großer Spielfreude
und Fairness geprägte Atmosphäre vorherrschte,
wodurch auch größere Verletzungen
erfreulicherweise ausblieben.
Schon in der Gruppenphase zeigte sich, welche
Mannschaften wohl am Ende um den Titel kämpfen
wrden. Bemerkenswert war dabei die Leistung
der im Vorfeld schon als "Altherrentruppe" abgestempelte
Auswahl des Fördervereins, die im Laufe
der Gruppenphase bei nicht wenigen "Mitbewerbern"
zum Favoriten avancierte. Diese wurde zwar durch
das Halbfinal-Aus gegen die junge, talentierte
Truppe der Sektion "Machurius" Lgen gestraft,
doch konnte sich der Förderverein beim
Spiel um Platz 3 gegen die Sektion "de Spökenkieker"
durchsetzen und somit einen Pokal mit nach Hause
nehmen.
Die "Machurianer" scheiterten ihrerseits dann
im Finale nach einem packenden Penalty-Krimi
gegen die Königssektion "Feldherr Spinola",
die einmal mehr den Titel erringen konnte. Diesen
hatten die "Spinolisten" wohl nicht zuletzt
Michael Roling zu verdanken, der sein Team mit
acht Treffern zum Titel und sich selbst zum
Torschtzenkönig schoss.
Die durchweg guten Leistungen (fast) aller
Teams wurden bei der anschließenden Siegerehrung
im Kivelingshaus im Rahmen einer ausgelassenen
Party angemessen gewrdigt und entsprechend begossen.
Hier die Mannschaften und deren Endplatzierung:
1. Feldherr Spinola I
2. Machurius
3. Förderverein
4. de Spökenkieker
5. Prinz von Oranien
6. Emspiraten II
7. Fätmänkes Noahdriever
8. Feldherr Spinola II
9. Ltje Fente
10. Schreckensteiner
11. Vorstand der Kivelinge
12. Burglöwen
13. "Prinzensteiner"
14. Die Welfen
15. Emspiraten I
(Bericht: Michael Benken)
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Das Kivelingsfest
2008 nimmt Gestalt an
Vorstand der Kivelinge entscheidet ber die
Aufteilung der Sektionsplätze beim Kivelingsfest
2008
(Quelle: Malte Rosemann, 09.05.2007)
In seiner Versammlung am 06. Mai 2007 entschied
der Vorstand der Kivelinge ber die Vergabe der
Plätze zum Kivelingsfest 2008. Der Marktplatz
und angrenzende Straßen wurden in elf
ungefähr gleichgroße Plätze
eingeteilt, welche per Bewerbungsverfahren an
die neun verbleibenden Sektionen vergeben werden
mussten. Der Platz der Königssektion bleibt
immer derselbe und steht seit dem Königsschuss
Pfingstdienstag 2005 fest. Auch der Platz der
Wachsektion im Schatten des Historischen
Rathauses wurde bereits im vergangenen November
vergeben.
Die Sektionsbewerbungen unterliegen genauen
Kriterien, um dem Vorstand ein vergleichbares
Bild zu machen. Jede Sektion wurde dabei aufgefordert
sich auf einen Platz zu bewerben und parallel
einen Ersatzwunschplatz anzugeben.
Während sich die Zuteilung der Plätze
in Richtung Marienstraße einfach gestaltete
- dem Erstwunsch der Sektionen Freiherr von
Danckelmann, die Welfen und Lütje Fente
konnte ohne Weiteres entsprochen werden - war
die Situation auf dem Marktplatz nicht ganz
so eindeutig. Erwartungsgemäß bewarben
sich mehr Sektionen auf Plätze auf dem
Markt, als dort verfgbar sind. Der Vorstand
war sich schlussendlich einig, dass sich vier
von sechs bewerbenden Sektionsprogammen am besten
für einen Platz auf dem Markt eigneten.
Dabei sei jedoch betont, dass es bei den verbleibenden
zwei Sektionen durchaus nicht an Attraktivität
und Ideenreichtum mangele.
Die Vergabe der Plätze hat also folgendes
Ergebnis hervorgebracht:
Platz 1: Königssektion Feldherr Spinola
Platz 2: Sektion Fättmännkes Noahdriever
Platz 3: Sektion Prinz von Oranien
Platz 4: Wachsektion Emspiraten
Platz 5: Sektion Burglöwen
Platz 6: Sektion de Spoekenkieker
Platz 7: Sektion Ltje Fente
Platz 8: Sektion Freiherr von Danckelmann
Platz 9: Sektion Machurius Platz
10: Sektion Schreckensteiner Platz
11: Sektion Die Welfen
Mit Vollzug der Platzvergabe sind die Kivelinge
nun aufgestellt, um in die konkreten Vorbereitungen
zum Kivelingsfet 2008 zu starten. Man darf gespannt
sein...
(Bericht: Malte Rosemann)
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NDR-Fernsehen drehte
bei den Kivelingen
"Das! reist" mit Uwe Bahn
(Quelle: Björn Roth, 18.04.2007)
Was machen acht gestandene Kivelinge und Kivelingskönigin
Gesche Klukkert am frühen Morgen mitten
in der Woche mit historischen Kostmen bekleidet
sowie Trommeln und Hellebarden ausgerstet auf
dem Lingener Marktplatz vorm Kivelingshaus?
- Antwort: Sie warten auf ein Fernsehteam des
NDR aus Hamburg!
Das NDR-Abendmagazin "Das!" sendet täglich
von 18.45 Uhr bis 19.30 Uhr im "dritten Programm"
mit interessanten Themen, Reportagen und Nachrichten
aus allen Teilen Norddeutschlands. Immer montags
ist die Rubrik "Das! reist" ein Teil der Sendung,
um bestimmte Reiseziele des Nordens vorzustellen.
Kein geringerer als der populäre Moderator
und Autor Uwe Bahn - vielen bekannt als Sportkommentator
bei der Fußballbundesliga - gibt den Fernsehzuschauern
Reisetipps aus den nördlichen Bundesländern.
Nun waren vom NDR für den 17. April 2007
den ganzen Tag Dreharbeiten in Lingen angesetzt,
um für "Das! reist" ausschließlich
einen Beitrag ber die Lingener Bürgersöhne
und ihren Traditionsverein zu erstellen. Erfahrungen
mit einer TV-Produktion konnten einige der beteiligten
Kivelinge durchaus aufweisen, denn bereits in
2004 war der NDR mit der "Aktuellen Schaubude"
in Lingen zu Gast, wobei der Kivelingsverein
eine größere Rolle spielte.
Zum Hauptdarsteller des Tages wurde Kommandeur
Jens Roth "erkoren", musste er doch fast ununterbrochen
als "Vereinschef" Rede und Antwort stehen und
dabei auch noch eine gute Figur für die
Fernsehkamera machen.
Doch auch für alle anderen Teilnehmer
entwickelte sich der Drehtag zu einem wahren
Marathon. Nachdem morgens die ersten Szenen
auf dem Marktplatz "im Kasten" waren, rückte
das fünfköpfige Fernsehteam unter
Uwe Bahn zusammen mit dem Kivelingskommandeur
in Richtung Emslandmuseum auf, um dort den Thronschatz
der Kivelinge in Szene zu setzen.
Die Wartezeit vertrieben sich die anderen
Kivelinge im Vereinshaus, wo später dann
unter Beteiligung aller "Darsteller" zwei weitere
Szenen an der Theke bei Kaminfeuer und im Obergeschoss
aufgenommen wurden.
Zu einer kleinen "Gemeinheit" entwickelte
sich die Arbeit in der "Alten Posthalterei",
wo zur Mittagsstunde einige Mitschnitte zum
"Kivelingsteller" entstehen sollten. Vor den
Augen der hungrigen Kivelinge standen gleich
mehrere dieser Teller, doch erst nach einem
Stichwort von Uwe Bahn durfte man von den Speisen
probieren - und dies auch nur für die Kamera.
Gott sei Dank war diese Szene schnell vollendet,
und jeder konnte sich einen Teller schnappen.
Das Mittagessen war also gerettet!
Nach einer Mittagspause setzten sich die Kivelinge
zusammen mit ihrer Königin und Uwe Bahn
in einen alten Reisebus aus den 50er Jahren,
der bei jeder Sendung als "Reisemobil" dient,
um eine Fahrt durch Lingen zu unternehmen -
natrlich mit mehreren Aufnahmesequenzen. So
musste während der Fahrt ebenso kräftig
das Kivelingslied mitgeschmettert werden. 
Den Abschluss bildete ein "Dreh"-Besuch im
Kostümfundus des TPZ. Und nach fast zehnstündigen
Dreharbeiten waren alle Teilnehmer froh, endlich
wieder in die Alltagskleidung schlüpfen
zu können. Das Team des NDR verabschiedete
und bedankte sich mit einem "imaginären
Oscar" für die einsatzstarken Kivelinge
mitsamt Majestät Gesche!
Als vorläufiger Sendetermin wurde übrigens
Montag, 21. Mai 2007 genannt. Der genaue Termin
der "Das!"-Sendung wird an dieser Stelle aber
auch noch bekannt gegeben. (Eine Woche vor Pfingsten,
weil die NDR-Redaktion fälschlicherweise
davon ausgegangen war, dass das Kivelingsfest
bereits in diesem Jahr stattfindet!)
(Bericht: Björn Roth)
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19
neue Kivelinge und zwei neue Vorstandsmitglieder
Bürgersöhne-Aufzug zu Lingen "Die
Kivelinge" e.V. hält Generalversammlung
ab
(Quelle: Malte Rosemann, 20.01.2007)
Am Samstag, den 06. Januar 2007, hielt der
Bürgersöhne-Aufzug zu Lingen, "Die
Kivelinge" e.V. seine ordentliche Generalversammlung
in der Gaststätte Klaas-Schaper in Lingen
ab. Neben den aktiven Kivelingen begrüßte
der Kommandeur der Kivelinge, Jens Roth, besonders
das geborene Ehrenmitglied und Oberbürgermeister
der Stadt Lingen, Heiner Pott sowie die anwesenden
Ehrenmitglieder des Vereins. Willkommen hieß
Roth zudem die Vertreter des Lingener Bürgerschützenvereins,
darunter König Manfred Paschkowski, Präsident
Peter Kaß und Kommandeur Burkhard Kirchhoff,
sowie den neuen Vorstand des Fördervereins
der Kivelinge mit Heinz Gehring, Klaus Rosemann
und Ludwig Nottbeck.
Neben den turnusmäßigen Verlesungen
des Protokolls der letzten Generalversammlung
und des Jahresberichts von 2006 durch den Vereinsschriftführer
Harald Bembom, sowie des Jahresberichts des
Rechnungsführers Frank Bartels, standen
die Neuverpflichtung von Kivelingen und Vorstandsneuwahlen
an.
19 neue Vereinsmitglieder konnten durch Ehrenmitglied
Heiner Pott mit dem traditionellen Schwur des
Jüngstaufzunehmenden auf das Kompaniebuch
der Kivelinge in den Verein aufgenommen werden.
Des Weiteren galt es, den Posten des Vereinsschriftfhrers
und eines Ehrenmitgliedes im Vorstand neu zu
besetzen. Harald Bembom (Sektion "Lütje
Fente") schied auf eigenen Wunsch nach ber sechs
Jahren Vorstandsarbeit aus. Als neuer Schriftführer
des Vereins wurde Malte Rosemann (Sektion "Burglöwen")
gewählt. Den im letzten Jahr frei gewordenen
Posten eines der vier Ehrenmitglieder im Vorstand
bekleidet nun Alfons Janßen (ehemaliger
2. Kapitän aus der Sektion "Burglöwen"),
der einstimmig von der Versammlung gewählt
wurde.
Heiner Pott bedankte sich in einer kurzen
Ansprache bei den anwesenden Kivelingen für
die im vergangenen Jahr geleistete Arbeit für
die Stadt Lingen. Besonders hob er dabei die
Mitglieder des Stadtführungsteams unter
Koordinator Börn Roth (Sektion "Burglöwen")
hervor. Die Kivelingsstadtführungen wurden
natürlich auch im Jahr 2006 wieder verstärkt
frequentiert.
"Thematisch stehe nun das Kivelingsfestjahr
2008 bei allen Sektionen auf der Tagesordnung",
so der Kommandeur Jens Roth, "Das Jahr vor einem
Kivelingsfest ist für alle beteiligten
11 Kiveilngssektionen das arbeitsreichste "Lehrjahr"
eines jeden Kivelings". Die Lingener sowie Gäste
aus nah und fern dürfen sich auch zum Kivelingsfest
2008 auf ein attraktives und fröhliches
Fest in der Lingener Innenstadt freuen, so die
einhellige Meinung aller Kivelinge.
Neu
in den Kivelingsverein aufgenommen wurden: Tim
Stehr, Jochen Evers, Dominik Schlicher und Thomas
Str�r (alle Sektion "Burglöwen"), Benjamin
Br�ber, Christian Hebbelmann und Volker Pricker
(alle Sektion "Emspiraten"), Christian Ry und
Jan Hendrik Lucas (beide Sektion "Fätmännkes
Noahdriever"), Oliver Witschen und Hannes Bojer
(beide Sektion "Prinz von Oranien"), Arne Früke,
Philipp Heinrichs, Christopher Zabel und Sven
Westermann (alle Sektion "Die Welfen"), Philipp
Rutkowski (Sektion "Feldherr Spinola"), Tobias
Kaps (Sektion "Freiherr von Danckelmann"), Patrick
Wolf (Sektion "Lütje Fente") sowie Johannes
Knue (Sektion "Schreckensteiner").
(Bericht: Malte Rosemann)
Die ordentliche
Generalversammlung
des Bürgersöhne-Aufzuges
zu Lingen, "Die Kivelinge" e.V. findet am
Samstag, 06. Januar 2007,
um 19 Uhr
in der Gaststätte Klaas-Schaper
statt.
Tagesordnung:
1. Begrüßung durch den Kommandeur
2. Verlesung des Protokolls der ordentlichen
Generalversammlung 2006
3. Jahresbericht des Rechnungsführers
4. Jahresbericht des Schriftführers
5. Neuverpflichtung von Kivelingen
6. Vorstandsneuwahlen
7. Verschiedenes
Harald Bembom
Vereinsschriftfhrer
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Neue
Wachsektion heißt "Emspiraten"
(Quelle: Björn Roth 28.11.2006)
Die seit vielen Wochen und mit
großer Spannung erwartete Entscheidung
ber die Wachbewerbung für das Kivelingsfest
2008 fand nun am 18. November ihren Höhepunkt.
Ab Mittags hatten die vier sich bewerbenden
Sektionen "Burglöwen", "Fättmännkes
Noahdriever", "de Spökenkieker" und "Emspiraten"
jeweils eine dreiviertel Stunde Zeit, dem Kivelingsvorstand
als Entscheidungsgremium ihr Wach-Konzept zu
präsentieren.
Der Tag begann mit der Übergabe
der Bewerbungsmappen durch die vier Sektionsoffiziere
an die Vorstandsmitglieder um Punkt 12 Uhr im
Kivelingshaus. Nur eine gute Stunde später
musste auch schon die erste Sektion zur Vorstellung
im Haus antreten.
Den Anfang dabei machten die "Spökenkieker"
mit Offizier Thomas Langer, der von seinen Sektionskollegen
Michael Berning und Florian Michalowski unterstützt
wurde. Ihnen folgten die F.N. um Sektionsoffizier
Friedrich "Friedel" Knebel sowie Markus Quadt
und Johannes Kruse. Nach einer "Halbzeitpause"
betraten gegen 15.15 Uhr die "Burglöwen"
das Bürgersöhne-Vereinshaus am Lingener
Marktplatz. Neben deren Offizier Björn
Roth waren Peter Barkey und Patrick Laabs die
"Präsentatoren". Zum Abschluß dieses
"Präsentations-Marathons" stellten die
Emspiraten- mit ihrem Sektionsoffizier Karl-Hermann
"Kalle" Pingel, Christian Danetzki und Philipp
Langer ihr Konzept vor.
Gegen 17.30 Uhr zog sich sodann
der Kivelingsvorstand zur Punktevergabe zurck,
um dann schließlich kurz vor 20 Uhr vor
einer großen Schar an Kivelingen, Marketenderinnen,
Ehemaligen, Eltern und Bürgerschützen
das Ergebnis zu verkünden. "Die Wachsektion
zum Kivelingsfest 2008 heißt Emspiraten'",
erklärte Kivelings-Kommandeur Jens Roth.
Während unter den anwesenden
Emspiraten großer Jubel entbrannte, machte
sich in den Gesichtern der Mitbewerber hier
und dort Enttäuschung breit. Hatten doch
alle vier Sektionen viele Monate und Wochen
Vorarbeit geleistet und vor allem die letzten
Tage viel Zeit investiert, um Konzepte und Präsentationen
zu optimieren.
Das war deshalb auch Anlaß
für den Vereinschef allen Beteiligten zu
danken. "Die Wachvergabe hatte es in sich!",
so Jens Roth. Man habe es sich von Seiten des
Vorstandes mit der Entscheidung nicht einfach
gemacht, denn alle vier Bewerber hätten
viele neue interessante Ideen durchweg einzigartig
präsentiert, machte der Kommandeur auf
den überragenden Einsatz aller vier Sektionen
aufmerksam. "Dafür möchte ich mich
im Namen des ganzen Vereins herzlich bedanken!"
Dass die Entscheidung zwar knapp,
aber dennoch eindeutig war, zeigen auch die
Gesamtpunktzahlen.
1. Platz: Sektion "Emspiraten"
- 1526 Punkte
2. Platz: Sektion "Fättmännkes Noahdriever"
- 1502 Punkte
3. Platz: Sektion "Burglöwen" - 1492 Punkte
4. Platz: Sektion "de Spökenkieker" - 1417
Punkte
"Ein weiterer Schritt hin zum
Kivelingsfest 2008 ist getan. Und so freuen
wir uns auf das nächste Jahr und auf eine
arbeitsreiche, aber auch spaßige Vorbereitungszeit",
wünschte der Kommandeur auch im Namen des
Kivelingskönigs Ekke Seifert der neuen
Wachsektion, aber auch dem Verein und allen
anderen Sektionen alles Gute bis zum alle drei
Jahre stattfindenden Großereignis zu Pfingsten
2008.
(Bild: der Wachoffizier zum Fest 2008, Kalle
Pingel)
Zum Feiern und zu Ehren der neuen
Wachsektion hatte die Königssektion "Feldherr
Spinola" unter Offizier Jens Bonnekessel in
das LRG-Bootshaus eingeladen. Besonders schön
war es hier, dass sich die "Emspiraten" nicht
nur selbst feierten, sondern auch viele weitere
Kivelinge und Marketenderinnen für gute
Stimmung sorgten - auch aus den "unterlegenen"
Mitbewerber-Sektionen!
Auf die WACHSEKTION EMSPIRATEN,
auf das Kivelingsfest 2008
und auf unsere Heimatstadt Lingen (Ems)
ein dreifach kräftiges civis, civis, civibus!
Weitere Informationen zur neuen
Wachsektion unter www.emspiraten.de.
(Bericht: Björn Roth)
[nach oben]
Generalversammlung
des Fördervereins der Kivelinge
(Quelle: Hans-Peter Tenfelde 22.11.2006)
Der Förderverein der Kivelinge
hielt seine diesjährige Generalversammlung
vor 77 Mitgliedern im Direktorenhaus der Justizvollzugsanstalt
an der Kaiserstraße ab.
Hier begrüßte die stellvertretende
Leiterin Silke Hoppe die ehemaligen Kivelinge
und gab einen kurzen Überblick über
die Arbeit des Justizvollzugs in Lingen.
Thomas Diepenbrock leitete die
Versammlung, die als Schwerpunkt die Wahl eines
neuen Vorsitzenden hatte. Diesen gab Diepenbrock
ab, da er seit Januar in Vorstand des Bürgersöhne-Aufzuges
gewechselt ist.
Die Wahl ergab folgenden neuen
Vorstand, wie er auf dem unteren Foto zu sehen
ist. 1. Vorsitzender wurde Heinrich Gehring
(2.v.r.), Schatzmeister Ludwig Nottbeck und
Schriftführer Hans-Peter Tenfelde (2. und
1.v.l.) blieben im Amt sowie Jens Roth als Kommandeur
der Kivelinge (rechts im Bild). Hintere Reihe
Thomas Diepenbrock und der neue 2. Vorsitzende
Klaus Rosemann.
Der Förderverein beschloss
mehrere Projekte zur Gestaltung des kommenden
Volksfestes 2008. Hierzu zählen u.a. der
Bau eines neuen Stadttores und die Ausrüstung
der Wachsektion mit Uniformen sowie die Gestaltung
eines neuen Eingangsbereiches am Kivelingshaus.
Große Beachtung fand auch die Besichtigung
der Baustelle Unterführung der Bahngleise,
die fachkundlich von Mark Hofschröer den
Mitgliedern erläutert wurde.
(Bericht: Hans-Peter Tenfelde)
[nach oben]
Kicker Turnier im
"Double In"
(Quelle: Michael Benken 25.10.2006)
Am 7. Oktober 2006 fand in der Lingener Kneipe
"Double In" zum ersten Mal ein Kickerturnier
für Kivelinge und Marketenderinnen sowie
deren Freunde und Bekannte statt.
Nachdem die Anzahl der gemeldeten Teams in
den letzten Tagen vor dem Turnier stark schwankte,
konnte sich die Turnierleitung in Person von
Oliver Schulz und Michael Benken mit acht an
den Start gehenden 2er-Teams durchaus zufrieden
zeigen.
Schon in der Gruppenphase gab es einige heftig
umkämpfte Spiele, die am Ende wohl durch
das nötige Quäntchen Glück oder
die besseren Nerven entschieden wurden.
Letztlich setzten sich in Gruppe A Simo Warning
und Eike Zaeck - beide gehörten nicht dem
Kivelingsverein an - sowie Oliver Schulz und
Michael Benken (beide Sektion "Schreckensteiner")
durch. In Gruppe B schafften sowohl Andreas
Frick (Sektion "Feldherr Spinola") und Florian
Cibulka (kein Kiveling), als auch die "Burglöwen"
Jens Rosemann und Tobias Krell den Einzug ins
Halbfinale.
Bevor es aber mit der Runde der besten vier
weiterging, wurden erst noch die Spiele um die
Plätze 7 und 8 sowie 5 und 6 ausgetragen.
Hierbei zeigten Kalle Pingel (Sektion "Emspiraten")
und seine Freundin Meike Rosemann (7. Platz)
sowie PvO'ler Robert Koop und Spinolist Michael
Roling (5. Platz) letztlich die stärksten
Nerven und entschädigten ihre Fans nach
dem unglücklichen Vorrundenaus.
Im Halbfinale kam es dann zu den Duellen zwischen
Simo Warning/Eike Zaeck mit Tobias Krell/Jens
Rosemann und Oliver Schulz/Michael Benken mit
Andreas Frick/Florian Cibulka. Hier setzten
sich nach schönen Spielen Warning/Zack
und im zweiten Halbfinale Schulz/Benken durch,
die sich somit für das Finale qualifizieren
konnten.
Das Spiel um den dritten Platz entschieden
im Anschluss Frick/Cibulka fr sich. Daraufhin
versammelten sich die restlichen Teams und anwesenden
Zuschauer an einem der beiden Kickertische,
um sich das mit Spannung erwartete Finale zwischen
Schulz/Benken und Warning/Zaeck anzuschauen.
Dieses wurde im "Best-of-Five-Modus" ausgetragen,
d.h. das Team, das zuerst drei Spiele für
sich entscheidet, gewinnt letztendlich.
Dabei zeigten Schulz/Benken eine einwandfreie
Leistung und sicherten sich den Turniersieg
mit einem klaren 3:0 Erfolg.
Bei der anschließenden Siegerehrung
freuten sich die ersten drei Teams über
Pokale sowie Getränkegutscheine, die das
"Double In" zur Verfügung stellte.
Schlussendlich konnten sich sowohl die Organisatoren,
als auch die Teilnehmer und Zuschauer über
ein gelungenes Turnier mit fairer, geselliger
Atmosphäre freuen.
Den Lesern, die jetzt Lust auf Kickern bekommen
haben sei gesagt, dass spätestens im ersten
Quartal 2007 das nächste Kickerturnier
stattfinden wird. - Also schon mal fleißig
trainieren.
Platzierungen "Double-In-Cup" 2006
1 Oliver Schulz / Michael Benken (Sektion
"Schreckensteiner")
2. Simo Warning / Eike Zaeck ("Kotten"-Team)
3. Andreas Frick / Florian Cibulka (Sektion
"Feldherr Spinola")
4. Jens Rosemann / Tobias Krell (Sektion "Burglöwen")
5. Robert Koop / Michael Roling (Prinz von Oranien
/ Spinola)
6. Patrick Janning / Heiko Riesenberg (Sektion
"Freiherr von Danckelmann")
7. Kalle Pingel / Meike Rosemann (Sektion "Emspiraten")
8. Timo Blome / Oliver Berndt (Sektion "Die
Welfen")
(Bericht: Michael Benken Turnier-Organisation)
[nach oben]
6. Beachvolleyball-Turnier
der Kivelinge
(Quelle: Timo Schmeltzpfennig 16.10.2006)
Seit
sechs Jahren findet das traditionelle Volleyballturnier,
organisiert von der Sektion Prinz von Oranien,
im Sand statt. Auch in diesem Jahr trafen sich
die Sektionen wieder am Beachvolleyballplatz
des MTVs, um die beste Mannschaft des Vereins
zu ermitteln. Am 26. August war es wieder so
weit. Wie auch in den letzten Jahren meinte
Petrus es gut mit uns und bescherte uns einen
sonnigen Tag. Besonders erfreulich war die zahlreiche
Teilnahme der Sektionen. Mit insgesamt 13 Mannschaften
wurde das Turnier um 13 Uhr bei bester Laune
und mit voller Motivation angepfiffen.
Nach einer unterhaltsamen und spannenden Vorrunde,
bei der nicht nur der sportliche Ehrgeiz, sondern
vorrangig der Spaß im Vordergrund stand,
konnten sich vier Mannschaften für das
Halbfinale qualifizieren. Die Turnierausrichter
und Titelverteidiger aus der Sektion "Prinz
von Oranien" mussten gegen die mehrmaligen Turniergewinner
(Sektion "Feldherr Spinola") antreten. In der
zweiten Halbfinalpartie trafen die Sektion "Burglöwen"
und die Geheimfavoriten von der Sektion "de
Spökenkieker" aufeinander.
Im
anschließenden Finale konnten sich die
"Spöknkieker" in einem packenden Schlagabtausch
knapp gegen die Mannschaft der "Spinolisten"
durchsetzten und somit das Beachvolleyball-Turnier
2006 fr sich entscheiden. Im kleinen Finale
um Platz 3 und 4 hatte die Sektion "Prinz von
Oranien" am Ende die Nase vorn und verwies die
"Burglöwen" auf den vierten Platz. Bemerkenswert
ist zudem, dass die Sektion "Fättmännkes
Noahdriever" seit mehreren Jahren erfolgreich
den letzten Platz verteidigen konnte.
Am Abend schloss sich eine feucht fröhliche
Party im Kivelingshaus an. Nach der Siegerehrung
der Mannschaften wurde der Titel "Spieler des
Tages" verliehen. Dirk Mengering von der Sektion
"de Spökenkieker" berzeugte durch seinen
Einsatz und erhielt, unter Applaus der Anwesenden,
diese Auszeichnung. Bei diversen Kaltgetränken
und guter Musik ließen die Teilnehmer
des diesjährigen Beachvolleyball-Turniers
den Abend ausklingen und philosophierten dabei
ber den einen oder anderen Hechtbagger.
Die Sektion "Prinz von Oranien" bedankt sich
herzlich bei allen Teilnehmern für die
gute Stimmung und den reibungslosen Turnierverlauf.
Wir freuen uns bereits jetzt auf das 7. Beachvolleyball-Turnier,
welches am 25. August 2007 stattfinden wird
!
Die Gesamtergebnis Liste gibt es hier
zum Download (xls Format).
(Bericht: Timo Schmeltzpfenning
Turnier-Orga)
[nach oben]
WM-Tipp: And the
winner is
(Quelle: Björn Roth 31.08.2006)
Die Fußballweltmeisterschaft ist nun
endügltig auch für die Lingener Kivelinge
beendet: Das Kivelings-WM-Tippspiel hat seine
Gewinner hervorgebracht. Im Rahmen einer kleinen
Feierstunde wurden die "Champions" präsentiert.
Die Siegerehrung nahmen Kivelingskönig
Ekke Seifert (auf dem Bild links) und Kommandeur
Jens Roth (rechts) vor.
Den ersten Platz belegt Niklas Berning (Mitte)
aus der Sektion "Prinz von Oranien". Seine Einschätzung,
dass Deutschland Drittplatzierter und Italien
Weltmeister wird, bescherte ihm 57 Punkte in
der Endwertung und damit einen Vorsprung von
6 Punkten gegenber seinen Konkurrenten. Als
Preis durfte sich der Gewinner ber einen Gutschein
für ein 30-Liter-Fass Bier freuen.
Mit 51 Punkten folgt Philip Langer (Sektion
"Emspiraten", 2. von links), der damit Platz
2 errang. Immerhin 20 Liter Bier darf er sein
eigen nennen.
Zu guter Letzt musste noch der Gutschein für
ein 10-Liter-Fass vergeben werden. Hier setzte
sich ein Kiveling durch, der 42 Punkt für
sich verzeichnete. Auf dem dritten Platz landet
damit Gerhard Berens (2. von rechts), der der
Kivelingssektion "Schreckensteiner" angehört.
HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH den Gewinnern!
Ein großes DANKESCHÖN geht an alle
Teilnehmer des WM-Tipp-Spiels. Den ganz enttäuschten
Kivelingen sei gesagt, dass die Fußball-Europameisterschaft
in großen Schritten auf uns zukommt und
dann bestimmt auch wieder ein Tippspiel durch
die Internetredaktion der Kivelinge angeboten
wird!
(Bericht: Björn Roth)
[nach oben]
Kivelinge besuchten
VELTINS-Brauerei
(Quelle: Björn Roth 01.08.2006)
Endlich war es soweit: Nach einigen Jahren
der guten Zusammenarbeit des Lingener Bürgersöhne-Aufzug
als sicherlich einer der größeren
"Endabnehmer" - man denke nur an Kivelings-
und Altstadtfeste - bekamen die Kivelinge auf
Einladung der Veltins Brauerei die Möglichkeit,
die Erzeugungs- und Produktionsstätte des
Gerstensaftes genauer kennen zu lernen. Eine
Tagesfahrt, die am frühen Morgen um 8 Uhr
mit der Busabfahrt in Lingen begann, führte
ca. 30 aktive Kivelinge und Ehemalige unter
der Reiseleitung des Kivelings-Kommandeurs Jens
Roth ins sauerländische Grevenstein zur
Brauerei C. & A. VELTINS.
Angekündigt war die Fahrt schon Wochen
vorher unter einer "Unternehmensbesichtigung
mit anschließendem Workshop". Es brauchte
nur wenig Phantasie, um zu verstehen, was damit
gemeint war! Wer allerdings davon ausging, sich
den ganzen Tag des "kühlen Blonden" zu
erlaben, fehlte weit. In Meschede-Grevenstein
angekommen, gab es zunächst eine fachkundige
Betriebsführung durch einen langjährigen
Mitarbeiter des Familienunternehmens.
Beginnend mit einer Einführung in die
VELTINS-Historie ging es im Anschluss in die
Produktionshallen und Abfüllanlagen. Der
Rundgang endete mit einem Gruppenfoto vor der
Kulisse meterhoch gestapelten Bierkisten (siehe
Foto). Die darin befindlichen Flaschen waren
allerdings leider leer.
Die Enttäuschung ob des erdrückenden
Leergutes sollte aber nur von kurzer Dauer sein,
denn die freudige Kunde des Mitarbeiters hieß
Busabfahrt zur Grevensteiner Schützenhalle
zum Mittagessen und vor allem zur erfrischenden
Bierverköstigung.
Genau hier sollte also der besagte "Workshop"
seinen Höhepunkt finden. Die Reiseteilnehmer
hatten ausgiebig Zeit, dass Produkt der Veltins
Brauerei auf Frische und Spritzigkeit zu berprüfen
- aufgelockert durch Rätselspiele und Witzeinlagen
der fortwährend gut gelaunten "Kundenbetreuer".
Nach munteren Dankesworten des Kommandeurs und
dem fröhlich lauten Singen des Kivelingsliedes
hieß zum späten Nachmittag, Abschied
nehmen gen Heimat.
(Bericht: Björn Roth)
[nach oben]
WM-Tip der Kivelinge
geht in die heiße Phase
(Quelle: Björn Roth 04.07.2006)
Bereits seit Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft
in Deutschland fiebern auch die Lingener Kivelinge
dem einmaligen Ereignis mit einem vereinsinternen
Tippspiel entgegen.
Von Woche zu Woche verfolgt so ein ganzer Verein,
wie nicht nur täglich tolle Spiele mit
teilweise unverhofften Ergebnissen der weltbesten
Fußballmannschaften absolviert werden,
sondern auch, wie fast täglich die Tipp-Rangliste
der besten Kivelinge neue Entwicklungen liefert.
Vor allem jetzt mit dem überraschenden
Ausscheiden der brasilianischen Nationalmannschaft
gab es noch einmal ganz neue Platzierungen auf
der Liste, die die heiße Endphase des
Tippspiels umso spannender machen.
Die Attraktivität dieses Tipp-Wettbewerbes
liegt vor allem auch darin, dass es nette Preise
zu gewinnen gibt. Für den Erstplatzierten
winkt ein 30-Liter-Fass schmackhaften VELTINS-Bieres.
Aber auch auf dem zweiten und dritten Platz
geht man im wahrsten Sinne des Wortes nicht
leer aus, denn dann erhält man 20 bzw.
10 Liter Bier.
Der Gewinner wird am Sonntagabend nach dem
Finale der Fußball-WM feststehen. Neben
- hoffentlich - der deutschen Nationalmannschaft
und der ganzen Bundesrepublik wird es dann ganz
sicher einen Kiveling aus Lingen geben, der
sich zumindest als "Tipp-Weltmeister" fühlen
wird!
(Bericht: Björn Roth)
[nach oben]
Bildergalerie vom
Kivelingsfest 2005 online
(Quelle: Jan Weckenbrock 03.07.2006)
Seit heute haben die Besucher der Kivelingswebsite
die Möglichkeit, sich eine Bilderauswahl
vom letzten Kivelingsfest anzuschauen. Nebenbei
besteht weiterhin eine Galerie aus dem Jahr
2002.
Die Bilder bieten einen interessanten Rückblick
auf das letzte und als Ausblick auch schon einen
kleinen Eindruck auf das nächste Fest 2008.
Alle Sektionen befinden sich mittlerweile auch
schon wieder in den Vorbereitungen für
Pfingsten 2008, und daher bieten wird ab sofort
wieder einen neuen Bereich unter dem Punkt "Kivelingsfest"
an, in dem in den nächsten Monaten jeweils
die neuesten Informationen für das kommende
Fest aufgeführt werden. Am 10.05.2008 ist
es dann soweit und das historische Volksfest
entführt seine Gäste wieder zurück
ins 15. Jahrhundert.
Bis dahin, seien Sie gespannt und viel Spaß
beim "Durchstöbern" unserer Bildergalerien.
Noch ein Tip: Schauen Sie ruhig öfters
vorbei. Es gibt immer wieder neues zu entdecken!
[zu
den Infos und Bildern]
(Bericht: Jan Weckenbrock)
[nach oben]
Schilderbaum wurde
geputzt
(Quelle: Florian Heinen 15.06.2006)
Das
Geschenk der Kivelinge zum Fest 1996, welches
den Bürgern und den Gästen der Stadt
an der Bauerntanzstrasse Ecke Marktplatz den
Weg weist, wurde erstmals am vergangenen Samstag
"geputzt"!
Die Kivelingssektion Emspiraten hatte sich bei
bestem Wetter bereit erklärt, das eiserne
Schmuckstück vom Boden bis zur Spitze in
altem Glanze neu erstrahlen zu lassen.
Bewaffnet mit einer Leiter, Schrubbern, Schwämmen,
Lappen und einer Batterie voll Reinigungsmitteln,
machten sich die Kivelinge daran, den Wegweiser
vom zehnjährigen Alltagsdreck zu befreien.
Nach anfänglichen Schwierigkeiten, die
sich aber durch das Entfernen abgestellter Fahrräder
schnell beheben ließen, wurde sogleich
die Arbeit aufgenommen und der Schilderbaum
gesäubert.
Als Lohn für ihre Mühen erhielten
die "Reinigungskräfte" eine Erfrischung
vom Kivelingsverein.
An dieser Stelle noch mal ein großes Dankeschön
an die Sektion Emspiraten!
(Bericht: Florian Heinen)
[nach oben]
Kivelings-Fußball-Turnier
2006 - PvO gewinnt den Cup!
(Quelle: Björn Roth 15.05.2006)
Was wäre ein Traditionsverein wie der
Bürgersöhne-Aufzug einer ist, wenn
er nicht alljährlich wiederkehrende - eben
traditionelle - Veranstaltungen durchführen
würde!?!
Am Samstag den 06. Mai hatte die Sektion "Schreckensteiner"
zum diesjährigen Kivelings-Fußball-Turnier
(FuBaTu) in die Lingener Kiesberghalle eingeladen.
Gleich zwölf Mannschaften kickten in vier
Gruppen gegeneinander, um sich möglichst
weit bis ins Finale zu köpfen und den Siegerpokal
zu gewinnen. Angesteckt vom WM-Fieber zeigten
die Kivelinge viel Einsatz- und Spielfreude.
Ins Finalspiel schafften es die Mannschaften
der Sektionen "Feldherr Spinola" und "Prinz
von Oranien". In einem harten, aber spannenden
Spiel konnte sich die PvO knapp gegen die erste
Mannschaft der Spinolisten mit 2:1 durchsetzen
und den Sieg des Turniers für sich verbuchen.
Den Kampf um Platz 3 gewann die Sektion "de
Spökenkieker" erst im Penaltyschießen
mit 5:4 gegen die Auswahl der Sektion "Machurius".
Den fünften Platz errang die Kivelingssektion
"Emspiraten" vor den "Burglöwen", die mit
einem jungen Team auf dem sechsten Rang landeten.
Am Abend traf man sich zur Siegerehrung und
FuBaTu-Party im Kivelingshaus. Hier wurde Timo
Schmeltzpfenning aus der Sektion "Prinz von
Oranien" mit insgesamt acht Treffern zum Torschützenkönig
des Turniers erkoren. "Spieler des Tages" wurde
der starke Frank Gunia (Sektion "Machurius").
Hier die Mannschaften und deren
Endplatzierung:
- 1. Prinz von Oranien
- 2. Feldherr Spinola I
- 3. de Spökenkieker
- 4. Machurius
- 5. Emspiraten
- 6. Burglöwen
- 7. Fättmännkes Noahdriever
- 8. Feldherr Spinola II
- 9. Schreckensteiner
- 10. Vorstand der Kivelinge
- 11. Die Welfen
- 12. "Prinzensteiner"
(Bericht: Björn Roth)
[nach oben]
Haus der Kivelinge Am Markt 8
(Quelle: Björn Roth 26.01.2006)
Neues Schild ziert Kivelingshaus
Lingen
- Dem Anlass wirklich unangemessen, herrschte
bei der Anbringung des neuen Kivelingshaus-Schildes
winterliches Regenwetter. Dieses konnte den
beiden erfahrenen Handwerkern Heiner Hoffschroer
und Heiko Hagemeier, die sich bereit erklärt
hatten, das Schild anzubringen, natrlich nichts
anhaben. Sie trotzten dem Wind und Nass, was
letztendlich auch von Erfolg gekönt war.
Nun also findet sich am Haus der Kivelinge,
das erst seit dem Erwerb dieses alt-ehrwürdigen
Wohn- und Geschäftshauses in exponierter
Marktplatz-Lage im Jahre 1964 diesen Namen trägt,
endlich auch die Hausnummer und offizielle Straßenbezeichnung.
Längst nicht alle Kivelinge wissen nämlich
überhaupt, welche Anschrift ihr Vereins-Zuhause
hat. Und auch die Lingener Beölkerung und
Gäste unserer schönen Heimatstadt
sollen sich nun an dem Hinweisschild, das an
der kurzseitigen Hausfront in Richtung Marktplatz
installiert wurde, orientieren können.
Dies dachten sich auch wohl die vier auf der
Vereinsgeneralersammlung am 07. Januar 2006
aus dem Vereinsvorstand des Bürgersöhne-Aufzuges
ausgeschiedenen Ehrenmitglieder, als sie zum
Abschied den Kivelingen das Schild zum Geschenk
machten. Karl-Wilhelm (Charles) Schade, Franz-Heinrich
(Bbi) Schmitz, Burkhard Kirchhoff und Jens Guschmann
haben also ein wahres Meisterstück mit
ihrem Präsent vollbracht. 
Stolz stellten sich nach den erfolgreich abgeschlossenen
Handwerksarbeiten die Vereinsvertreter unter
das neu angebrachte Schild am Kivelingshaus
zum Gruppenbild. Kivelings-Kommandeur Jens Roth
(Mitte) zeigte sich zusammen mit dem 1. Kapitän
Florian Heinen (rechts), Christian Gehring als
2. Kapitän (Zweiter von links) und dem
für das Kivelingshaus zuständigen
3. Kapitän Tim Ester (Zweiter von rechts)
begeistert von dem neuen optischen Blickfang
an der Hausfassade. Kommandeur und Kapitäne
dankten zudem Heiner Hoffschroer (links) und
Heiko Hagemeier (nicht im Bild) herzlich für
ihren Einsatz.
(Bericht und Fotos: Björn Roth)
[nach oben]
Generalversammlung der Kivelinge
(Quelle: Harald Bembom, 12.01.2006)
Neuer Vorstand gewählt - Besonderer
Dank an Christof Nottbeck
Lingen - Die von vielen Kivelingen und
Freunden des Kivelingsverein erwartete Generalversammlung
nach dem Kivelingsfest 2005 fand am Samstag,
den 07. Januar in der Gaststätte Klaas-Schaper
in Lingen/Laxten statt.
Neben der Aufnahme von insgesamt acht Kivelingsanwärtern,
die nach alter Tradition per Handschlag vom
Oberbrgermeister Heiner Pott im Verein begrüßt
wurden, war der Haupttagespunkt die Wahl des
neuen Vereinsvorstandes. Diese war besonders
spannend, da zum einen alle Vorstandposten zu
Wahl standen und zum anderen viele langjährige
Vorstandmitglieder nicht zur Wiederwahl antraten.
Dies betraf vor allem die vier Ehrenmitglieder
im Vorstand - Jens Guschmann, Burkhard Kirchhoff,
Karl-Wilhem "Charles" Schade und Bübi Schmitz.
Auch der zweite und dritte Kapitän - Ingo
Schnöing und Jens "Teddy" Westenberg legten
ihr Amt nieder und stellten sich ebenfalls nicht
zur Wiederwahl. Der langjährige
Offizier z.b.V Klaus Lück legte ebenfalls
sein Amt nieder.
Der Kommandeur Christof Nottbeck bedankte sich
bei allen Vorstandmitgliedern für die gute
Zusammenarbeit in den letzten drei Jahren und
besonders vor und während des Kivelingsfestes
mit einem selbsterstellten Buch, dass das Kivelingsfest
2005 aus Vorstandssicht mit vielen Bildern beschreibt.
König Ekke Seifert dankte dem ebenfalls
scheidenden Kommandeur Christof Notbeck für
seinen außerordentlichen Einsatz für
den Verein in den letzten drei Jahren und überreichte
im Namen aller Kivelinge einen Kunstdruck als
Erinnerung.
Der ehemalige erste Kapitän
der Kivelinge - Jens Roth - wurde im Anschluss
von der Versammlung mit großer Mehrheit
zum neuen Kommandeur gewählt. Neu in den
Vorstand wurden Florian Heinen (I. Kapitän),
Christian Gehring (II. Kapitän) und Tim
Ester (III. Kapitän) berufen. Der Vereinsschriftführer
Harald Bembom, sowie der Vereinskassenwart Frank
Bartels wurden in ihren Ämtern einstimmig
bestätigt. Zu neuen Ehrenmitgliedern im
Vorstand wählte die Versammlung die ehemaligen
Kommandeure Oliver Benner, Thomas Diepenbrock
und Matthias Göken, sowie den ehemaligen
Kivelingskönig Mark Hofschröer.
Vereinsvorstand v.l.: Matthias
Göken, Thomas Diepenbrock, Christian Gehring,
Florian Heinen, Frank Bartels, Jens Roth, Harald
Bembom, Ekke Seifert, Tim Ester, Oliver Benner,
Mark Hofschröer
[nach oben]
Kinder wandeln "Auf
den Spuren der Kivelinge"
(Quelle: Björn Roth, 17.08.2005)
Stadtführung im Rahmen
der Ferienpaßaktion - Abschluß im
Pulverturm
Lingen - "Kennst du deine
Stadt? Weißt du, wer die Kivelinge sind?"
- Das waren die spannenden Fragen vor Beginn
einer historischen Stadtführung, wozu der
Kivelingsverein Kinder im Alter zwischen acht
und 14 Jahren eingeladen hatte. Damit wollten
Lingens Bürgersöhne auch in diesem
Jahr erneut zum Programm der Ferienpaßaktion
beitragen.
Trotz verregneten Wetters war der Großteil
der angemeldeten Teilnehmer tatsächlich
zur Kivelings-Stadtführung erschienen.
Gespannt wartete man dann auch auf den Beginn
des Programms am Kivelingshaus. Hier wurde jedem
Kind erst einmal ein Barett - eine mittelalterliche
Kopfbedeckung - aufgesetzt, damit sich die Kinder
in die Zeit der Kivelinge im 14., 15. und 16.
Jahrhundert zurückversetzt fühlen
konnten. Schließlich waren die gastgebenden
Kivelinge selbst auch in ihren historischen
Kostümen erschienen.
Obwohl einige der jungen Gäste
im Kivelingshaus schon mal etwas von den Kivelingen
und ihrem alle drei Jahre stattfindenden Fest,
das ja erst wenige Wochen zurückliegt,
gehört und gesehen haben, wurde den Kindern
gleich zu Beginn erklärt, mit wem sie es
überhaupt zu tun hatten. Und dabei lüftete
sich auch das "Geheimnis", weshalb es die Kivelinge
gibt, und wie sie im Jahr 1372 entstanden sind
- nämlich aus den Wirren der Zeit, als
sie als junge Bürgersöhne zur Verteidigung
Lingens auf die Wälle der Stadt gerufen
worden waren.
Durch einen Trommler begleitet,
ging es dann zur nächsten Station. Ein
Blick ins Historische Rathaus war für die
Teilnehmer auch deshalb aufregend, weil die
meisten noch nie einen Fuß in das alt-ehrwürdige
Gebäude gesetzt haben. Von dort aus ging
es dann zum Universitätsplatz sowie durch
die Burgstraße am Palais Danckelmann und
Haus Hellmann vorbei. Zwischendurch fanden immer
kleine Spiele statt, wo die Kinder auch selbst
aktiv werden mußten.
Absoluter Höhepunkt war
dann der Abschluß des Stadt-Rundganges
im Pulverturm. Eigentlich sind die Tore des
Turmes nur alle drei Jahre zu Pfingsten zum
Kivelingsfest für die Öffentlichkeit
geöffnet, doch der Hausherr, die Kivelingssektion
"Die Welfen", hatte extra für die Kinder
eine Ausnahme gemacht. Im steinernen Innern
lauschten sie dann der unheimlichen Sage des
Machurius, der einst als Raubritter in Lingen
sein Unwesen getrieben haben soll. Abschließend
gab es dann im Schatten des Pulverturmes zur
Stärkung "Speis und Trank" in Form von
gegrillten Bratwürstchen und kühlen
Getränken.
Zum Ende des Nachmittages
waren alle Kinder, die zur Erinnerung eine Urkunde
erhielten, sichtlich zufrieden mit der Stadtführung
"Auf den Spuren der Kivelinge". Und die Kivelinge
waren zufrieden, den kleinen Gästen bestimmte
Ecken ihrer Stadt zeigen zu können, damit
die Kinder diese besser kennen lernen. Auch
im nächsten Jahr will sich der Bürgersöhne-Aufzug
wieder an der Ferienpaßaktion beteiligen.
Auf dem Foto:
Im Schatten des Pulverturmes endete die Kinder-Stadtführung
der Kivelinge im Rahmen der Ferienpaßaktion.
Die Teilnehmer halten hier stolz ihre Erinnerungsurkunden
hoch, wobei sie von den kostümierten Stadtführungs-Kivelingen
(von links) Michael Berning, Björn Roth,
Markus Schlicher und Timo Kramer eingerahmt
werden.
[nach oben]
Fotoausstellung zum
Kivelingsfest 2005 im Neuen Rathaus
(Quelle: Harald Bembom, 06.07.2005)
Im Rahmen einer 6-wöchigen
Ausstellung im Foyer des Neuen Rathauses präsentiert
der Kivelingsverein ab dem 15. Juli zusammen
mit der Stadt Lingen eine Fotoausstellung zum
Kivelingsfest Pfingsten 2005. Gezeigt werden
Fotos der Lingener Fotografin Sylvia Klus, die
im Auftrag des Vereins das Geschehen in Bildern
dokumentiert hat. Gezeigt werden in der Ausstellung
nicht nur Fotos der beiden Volksfesttage am
Samstag und Sonntag rund um den Lingener Marktplatz,
sowie des großen Festumzuges durch die
Innenstadt am Montag, sondern auch Bilder von
Veranstaltungen vor und nach diesen "öffentlichen"
Programmpunkten.
Darüber hinaus wird das
offizielle Video zum Fest präsentiert.
Harald Lorenz - Lingener Videograph mit vielen
Auszeichnungen - hat dafür die Höhepunkte
des gesamten Kivelingsfestes, angefangen von
der Kick-Off-Party in der Halle IV bis hin zum
Ende des zweiten Festballs dokumentiert und
daraus einen kurzweiligen Film zusammengestellt.
Während der Dauer der
Fotoausstellung ist es möglich, Abzüge
der gezeigten Bilder zu bestellen. Entsprechende
Listen hierfür liegen aus. Außerdem
kann der Videofilm zum Fest bestellt werden.
Der ca. zweistündige Film ist als VHS-Kasette
für 15,- Euro, als Doppel-DVD für
22,- Euro zu beziehen. Auch hierfür liegen
entsprechende Listen aus.
[nach oben]
Ekke Seifert neuer König
der Kivelinge!
(Quelle: Björn Roth, 26.05.2005)
Am Pfingstdienstag haben die Lingener Bürgersöhne
traditionsgemäß auf dem Frühschoppen
im Rahmen ihres Kivelingsfestes einen neuen
König ausgeschossen. In einem spannenden
und nervenraubenden Stechen konnte sich der
27-jährige Politikwissenschaftler Ekke
Seifert aus der Sektion "Feldherr Spinola" gegen
die drei weiteren Königs-Anwärter
Thorsten Feldt (Sektion "Schreckensteiner"),
Jens Holtappels (Sektion "Fättmännkes
Noahdriever") und Björn Roth (Sektion "Burglöwen")
durchsetzen und die Königswürde erringen.
Es brauchte über eine
Stunde, über 25 Runden und immerhin 101
Schüsse bis der Vogel - nach alter Sitte
ein bunter Holz-Papagei - durch einen gezielten
Schuss von "Spinolist" Ekke Seifert von der
Stange fiel. Wohl selten zuvor hat ein Königsschießen
des Bürgersöhne-Aufzuges so lange
gedauert und so viel (An-) Spannung erzeugt
wie zu diesem Kivelingsfest.
Zu seiner Königin erkor
sich der neue Kivelings-König die Bürgertochter
Gesche Klukkert (25 Jahre, Studentin). Sie lösen
damit das bisherige Königspaar Kai Hüsken
(Sektion "Fättmännkes Noahdriever")
und Johanna Hüllsieck ab. Ekke und Gesche
werden nun beide zusammen bis zum nächsten
Kivelingsfest im Jahr 2008 die Regentschaft
über den Kivelingsverein führen. Einen
Anfang dazu boten bereits der 2. Festball am
Pfingstdienstagabend, der anschließende
"Tanz über die Rathaustreppe" am frühen
Mittwochmorgen sowie die traditionelle "Portemonnaiewäsche"
am Mittwochabend, die den offiziellen Abschluss
der Kivelingsfest-Feierlichkeiten bildete.
Nun beginnt für die Kivelinge
wieder das lange Warten auf das nächste
Fest zu Pfingsten 2008...!
Auf die Heimatstadt Lingen
(Ems), den Bürgersöhne-Aufzug zu Lingen,
"Die Kivelinge" e.V. und das neue Königspaar
Ekke Seifert und Gesche Klukkert ein dreifach
kräftiges Civis, civis, civibus!
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