Kivelingsfest 2011
Bürgersöhne-Aufzug zu Lingen, »Die Kivelinge«
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Interessante Neuigkeiten

Hier finden Sie interessante Neuigkeiten rund um den Verein. Verschiedene ältere Meldungen und Artikel finden Sie in unserem Archiv.


Bilder vom Kivelingsfest in neuem Buch verewigt

Auch Stadtarchiv erhielt Exemplar

Lingen Der Vorstand des Fördervereins der Kivelinge hat Stadtarchivar Dr. Stephan Schwenke ein Exemplar des Buches „Festimpressionen 2008“ übergeben, in dem Fotos vom Kivelingsfest 2008 enthalten sind.
Die Anzahl von Bildern über das Kivelingsfest ist in Zeiten der digitalen Fotografie größer denn je. Sie ist deshalb auch in ihrer Ganzheit nicht mehr zu überblicken. Der Vorstand des Fördervereines des Bürgersöhneaufzuges zu Lingen „Die Kivelinge e. V.“ hat sich daher entschlossen, eine Auswahl aus der unüberschaubaren Menge an Fotos in Form der jetzt fertiggestellten „Festimpressionen 2008“ langfristig zugänglich zu halten.
Zu dieser langfristigen Archivierung gehört natürlich auch, eines der nummerierten Exemplare des Fotobuches dem Lingener Stadtarchiv bereitzustellen. Zur Übergabe des Exemplars mit der Nummer 72 - in Anlehnung an das Gründungsjahr der Kivelinge 1372 - besuchten der erste Vorsitzende Heinrich Gehring, der Schriftführer Hendrik Kampmann und der Archivar Detlef Rosemann den Stadtarchivar Dr. Stephan Schwenke in den Räumen des Lingener Stadtarchives in der Baccumer Straße.
Noch einmal bedankten die Vorstandsmitglieder sich bei allen Beteiligten, die die Erstellung des Fotobuches ermöglicht haben. Ein herzliches Dankeschön des Fördervereines geht an alle Teilnehmern des Festes, die die tollen Motive für das Fotobuch darstellen, die heute namentlich leider nicht mehr vollständig feststellbaren Fotografen sowie die Fotoverantwortlichen der Sektionen und der Bürgerschützen.
Mit diesem Buch beginnt der Förderverein eine Buchreihe, die als Dokumentation des Kivelingsfestes dient. Der Folgeband soll daher bereits im Herbst 2011 nach dem nächsten Kivelingsfest Pfingsten erscheinen. Dr. Schwenke freute sich über das gelungene Werk, das er gerne in das bereits vorhandene Archivmaterial über den Kivelingsverein einzugliedern versprach.
Zu beziehen ist das einzeln nummerierte Fotobuch der auf 400 Stück limitierten Auflage über den Kivelingsshop auf der Homepage www.foerderverein-kivelinge.de und im Bürobedarfshaus Nottbeck. Allen Interessierten wünscht der Förderverein viel Vergnügen mit den Impressionen rund um das traditionelle Lingener Kivelingsfest 2008.


Buch zum Kivelingsfest 2008

Gerne überreichten die Repräsentanten des Fördervereins der Kivelinge (von links) Hendrik Kampmann, Heinrich Gehring und Detlef Rosemann (rechts) ein Exemplar des Buches an Stadtarchivar Dr. Stephan Schwenke (2. v. r.) Foto: Kivelinge


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Deutsche Töne bei „Festa Major“ in Salt

Kivelinge und GGO in Spanien

Lingen/Salt „Festa Major in Salt eröffnet mit deutschem Akzent“ titelten die lokalen Tageszeitungen in Salt und Girona am Freitag, 22. Juli, und spielten damit auf die offizielle Eröffnung der Festa Major durch die Kivelinge und das Eröffnungskonzert des Georgie´s Groove Orchestra (GGO) an.
Das GGO vom Gymnasium Georgianum und 22 Bürgersöhne der Wachsektion Burglöwen waren auf Einladung der spanischen Partnerstadt nach Katalonien gereist und sorgten mit ihren Auftritten für Begeisterung. Malte Rosemann, Kommandeur der Kivelinge, und Tobias Bako, Leiter des GGO, lobten die vorbildliche Zusammenarbeit beider Gruppen, die ausgezeichnete Organisation vor Ort und die guten Vorarbeiten der Partnerstädte.
Während der offiziellen Begrüßung durch Bürgermeisterin Iolanda Pineda i Balló im Rathaus erhielten die Teilnehmer landestypische Gastgeschenke und bedankten sich für die herzliche Einladung und die große Gastfreundschaft.
In seiner Eröffnungsrede vom Rathausbalkon überbrachte Rosemann herzliche Grüße von Rat und Verwaltung der Stadt Lingen und seiner Bürger. Er betonte, dass der Besuch der Delegation ein Ausdruck der Freundschaft und Partnerschaft zwischen Salt und Lingen sei, und lud die Bürger Salts ein, zum Kivelingsfest im nächsten Jahr nach Lingen zu kommen. „Auf Wunsch des Königs der Kivelinge steht an diesem Wochenende die Festa Major unserer katalanischen Freunde unter dem Schutz der Wache der Kivelinge“, rief der Kivelingskommandeur dem begeisterten Publikum zu.
Die Kivelinge nahmen auch am traditionellen Festumzug durch Salt mit den „Gegantes“, ca. vier Meter großen, kostümierten Figuren, teil. Regelmäßiger Szenenapplaus bescheinigte, dass die Salter über den Besuch der Kivelinge sehr erfreut waren.
„Die Burglöwen und das GGO haben sich als sehr gute Vertreter der Stadt Lingen erwiesen“, sagte Bako. „Darüber hinaus hat es eine vorbildliche Zusammenarbeit beider Gruppen bei der Durchführung der Fahrt gegeben, von der Planungsphase an über den Transport des benötigten Materials bis zur Beteiligung der Wachtrommler am Auftritt des GGO während des ersten Beitrages "Let me entertain you".
Die Schüler waren beeindruckt von der Atmosphäre, der Bühne, Größe und Professionalität des Equipments und dem Know-how der Technik, da wir so etwas noch nie erlebt hatten, bzw. nur von Festivals oder Konzerten kennen, die man selbst allerdings nur als Zuschauer erlebt“, sagte Bako. Die Eingliederung der GGO-Auftritte im Rahmen der Festa Major mit regionalen Größen der Musikszene adelte die jungen Musiker.
Die Partnerstadt darf sich wahrscheinlich auf weitere Auftritte freuen, denn auch von offizieller Seite zeigte man sich derart begeistert, dass die Einladung zur Festa Major 2011 schon ausgesprochen wurde.


Die Kivelinge in Salt

Vor dem großen Festumzug. durch die Stadt Salt ließen sich die Kivelinge mit den „Gegantes“ im Hintergrund noch einmal fotografieren. Foto: Privat


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Beachvolleyballturnier 2010

Beachvolleyballturnier

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2011 das nächste Kivelingsfest

Neuen Messestand präsentiert – Erster Einsatz beim Tag der Niedersachsen

wrog Lingen. Auf Initiative der Kivelinge hat der Verein Lingen Wirtschaft und Tourismus (LWT) gemeinsam mit dem Förderverein der Lingener Kivelinge einen Messe- und Ausstellungsstand angeschafft. „Bisher haben sich die Kivelinge mit einem Tisch unter einem Sonnenschirm präsentiert“, kritisierte Heinrich Gehring, Vorsitzender des Fördervereins der Kivelinge, das bisherige Erscheinungsbild.
Daher habe man sich an LWT gewandt und dort „offene Türen eingerannt“, so Gerhard Schmidt von LWT. „Lingen – Stadt der Kivelinge“ – dieses Motto repräsentiere der neue Stand, so Schmidt. „Wir bewerben damit sowohl den offiziellen Slogan als auch die Stadt Lingen selbst“, unterstrich Schmidt, dessen Verein seit anderthalb Jahren für die Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Lingen verantwortlich zeichnet. Seinen ersten Einsatz werde der neue Stand beim „Tag der Niedersachsen“, der vom 18. bis 20. Juni in Celle stattfinden wird, haben.
Der vom Förderverein der Kivelinge und LWT jeweils zur Hälfte finanzierte Stand soll in Zukunft der Repräsentation der Stadt bei Touristikausstellungen, Messen und sonstigen Events dienen. Die Kivelinge wollen das Ausstellungszelt dazu nutzen, um auf dem Marktplatz für ihr 2011 wieder stattfindendes Kivelingsfest zu werben. Hendrik Kampmann vom Förderverein betonte, dass der Stand mit zwei Personen innerhalb einer Viertelstunde auf- und wieder abgebaut werden könne.
„Das Ganze passt in den Kofferraum eines Pkw“, erläuterte Hendrik Kampmann, wie platz- und kostensparend das neue Repräsentationsobjekt der Stadt und ihrer Kivelinge eingesetzt werden könne.


Präsentation des neuen Messestandes

Mit Hellebarden ausgerüstet, rahmten Kivelinge bei der Präsentation des neuen gemeinsamen Messe- und Ausstellungsstandes Heinrich Gehring (Vorsitzender Förderverein Kivelinge), Roman Otte (LWT) und Malte Rosemann (Kommandeur der Kivelinge) ein. Foto: Wilfried Roggendorf


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Kivelingsfest 2011: Vergabe der Sektionsplätze durch den Vorstand des Bürgersöhne-Aufzuges

Das bestimmende Thema der Vorstandsversammlung am 02. Mai 2010 war ganz klar die Vergabe der Sektionsplätze durch den Vorstand der Kivelinge. Neben den bereits zu beginn feststehenden Plätzen der Wachsektion (Platz 4, direkt vor dem Historischen Rathaus) und der Königssektion (Platz 1, Heilemann-Teresse) mussten die Mitglieder des Vorstandes eine Möglichkeit finden, die Bewerber auf die zur Verfügung stehenden Plätze zu verteilen. Wie schon bei den vergangenen Festen bekannt, wurde der Marktplatz und die und angrenzenden Straßen dafür in elf Plätze eingeteilt (siehe Grafik).

Die Vergabe der Plätze zum Kivelingsfest 2011 hat also folgendes Ergebnis hervorgebracht:

Platz 1: Königssektion de Spökenkieker
Platz 2: Sektion Emspiraten
Platz 3: Sektion Schreckensteiner
Platz 4: Wachsektion Burglöwen
Platz 5: Sektion Prinz von Oranien
Platz 6: Sektion Feldherr Spinola
Platz 7: Sektion Lütje Fente
Platz 8: Sektion Fättmännkes Noahdriever
Platz 9: Sektion Freiherr von Danckelmann
Platz 10: Sektion Machurius
Platz 11: Sektion Die Welfen

Der Bürgersöhne-Vorstand bedankt sich bei den den Sektionen für ihr Engagement und die daraus resultierenden kreativen Platzbewerbungen. Zusammen werden wir Pfingsten 2011 ein spektakulären Kivelingsfest feiern, ganz nach dem Leitspruch der Kivelinge: "Pro civibus et civitate ~ für den Bürger und die Stadt"!

(Bericht: Bernd Koop, Vereinsschriftführer)


Platzvergabe

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Schreckensteiner Kivelingsfußballturnier ein riesiger Erfolg - Homepage-Award verliehen

Lingen. Am Samstag dem 24. April 2010 fand schon unter dem Eindruck des kommenden Kivelingsfestes 2011 und der Platzbewerbungsphase das traditionelle Fußballturnier der Kivelinge statt. Insgesamt 16 Mannschaften stellten sich in sportlichem Wettkampf der Konkurrenz. Nach packenden Vorrundenspielen mit beeindruckenden Toren und größten spielerischen Leistungen der Kivelinge kristallisierten sich schnell Favoriten heraus.
In einem spannenden, traditionell als Penalty- Schießen ausgetragenem Spiel um den 3. Platz setzte sich "PvO I" gegen die "Lütje Fente" durch. Im Finale begegneten sich die Königssektion "De Spökenkieker" und die Sektion "Machurius" mit ihrer 2. Mannschaft. Unter großem persönlichen Einsatz gelang es den Spökenkiekern einen Rückstand aufzuholen und das Spiel nach zwei Halbzeiten von je 5 Minuten in die Verlängerung zu retten.
Spannend ging es dann in den letzten 3 Minuten des Turnieres weiter, doch die Königssektion um ihren Offizier Michael Berning erstritt sich fast in letzter Sekunde und mit nahezu letzter Kraft ein entscheidendes Tor. Im Anschluss an das Endspiel gratulierte der Offizier der ausrichtenden Sektion „Schreckensteiner“ Gerd Berens der Gewinnersektion und lud zur offiziellen, abendlichen Siegerehrung ins Kivelingshaus. Bei dem durch die Veltins-Brauerei gestifteten Freibier kam man zusammen, um zunächst die Gewinner des „Schreckensteiner-Kivelings-Homepage-Award 2010“ zu küren. Hier zeigte sich, dass die Jury um ihren Vorsitzendem Simon Thye die Seiten des Fördervereins, der Bürgerschützensektion „De Bogener“ und der Wachsektion als die besten Internetauftritte des Vereines mit den 3 Spitzenrängen auszeichnen konnte. Die Gewinner erhielten neben schmückenden Urkunden ein nahrhaftes Geschenk.
Es folgte die Bekanntgabe der Platzierungen des Fußballturnieres. Spieler des Turnieres wurde der König der Kivelinge S.M. Christian Gehring, dem zwei Mal sein großes Fußballerisches Können und ein glücklicher Fuß dazu verhalfen innerhalb von wenigen Sekunden auf dem Platz zu punkten.
Der Torschützenkönig-Wanderpokal ging in diesem Jahr an Florian Lühn aus der Sektion "de Spökenkieker", der sich damit bereits auf seinem ersten Turnier ein bleibendes Denkmal errichtete. Mit der Ehrung der zweit- und drittplatzieren Sektionen „Machurius“ und „Prinz von Oranien“ und der Übergabe des großen Pokales, einer Replik des Weltmeisterschaftspokals an die Königssektion „De Spökenkieker“ ging der offizielle Teil zu Ende. Im Laufe des Abends entschied sich der Förderverein der Kivelinge, vertreten durch seinen 2. Vorsitzenden Klaus Rosemann, den Kivelingen und Marktenderinnen noch ein Fass Veltins auszugeben.

Lingen (Ems), am 26.04.2010

Gerd Berens
Sektionsoffizier

Platzierungen des Fußballturnier 2010
1. Königssektion Spökenkieker
2. Machurius II
3. Prinz von Oranien I
4. Lütje Fente
5. Feldherr Spinola I
6. Machurius I
7. SpG Spökenlöwen
8. Förderverein der Kivelinge
9. Emspiraten
10. Feldherr Spinola II
11. Die Welfen
12. Burglöwen
13. Fättmännkes Noahdriver
14. SpG Prinzensteiner
15. Schreckensteiner
16. Freiherr von Danckelman

Spieler des Turniers
Für besonderes Herausstellen der eigenen Leistung: S.M. Christian Gehring (Sektion "de Spökenkieker")

Torschützenkönig
Florian Lühn (Sektion "de Spökenkieker")

Schreckensteiner Kivelings-Homepage-Award
1. Förderverein der Kivelinge - http://www.foerderverein-kivelinge.de/
2. Bürgerschützensektion "De Bogener" - http://www.de-bogener.de/
3. Wachsektion Burglöwen - http://www.burgloewen.de/


Das Siegerteam der Sektion Spökenkieker

Das siegreiche Team der Sektion De Spökenkieker


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Die Kivelinge zu Besuch im Christophorus-Werk

Lingen. Die Schülerinnen und Schüler der Tagesbildungsstätte staunten gestern Mittag nicht schlecht, als mit großem Getrommel sechs junge Männer, die scheinbar dem Mittelalter entsprungen waren, in die Turnhalle des Heilpädagogischen Kindergartens einmarschierten. Grund für diesen spektakulären Auftritt war der Auftakt der Vorbereitungsaktionen für das in diesem Jahr am 28. August stattfindende Sommerfest der Tabi. Das Motte des Festes lautet diesmal „Mittelalter“. In verschiedenen Arbeitsgemeinschaften werden sich die Schüler diesem Thema in den kommenden Wochen nähern und sich darüber informieren, wie und was im Mittelalter gegessen und getrunken wurde, wie die Menschen allgemein lebten, wie sie angezogen waren, welche Berufe, Ziele und Vorbilder sie hatten. Bei einer kurzen Fragerunde in der Turnhalle wurde deutlich, dass sich der ein oder andere schon mal mit dem Thema auseinandergesetzt hatte, denn die Tatsache, dass Hexen damals verbrannt wurden (obwohl sie gar keine Hexen waren) und das Könige und Königinnen schöne Kleider und goldene Kronen trugen, waren genauso bekannt wie der traurige Umstand, dass im Mittelalter sehr viele Kriege geführt wurden.
Als der Barde der Kivelinge zwei „mittelalterliche“ Lieder sang, war die Begeisterung riesig und Zugaben wurden gefordert. Die gab es dann zwar nicht, aber vielleicht kommt das ja noch, denn die Kivelinge werden auch auf dem Sommerfest mit von der Partie sein!


Neuaufnahmen zur Generalversammlung 2010

Überraschungsbesuch im Christophorus-Werk: Die Kivelinge


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Kivelinge profilieren sich als Werbeträger

Lingen. Der Verein „Die Kivelinge“ profiliert sich immer mehr als Werbeträger für die Stadt Lingen. Wie in der Generalversammlung bekannt wurde, betätigten sich Mitglieder des Vereins im vorigen Jahr 86-mal als Stadtführer – in Kooperation mit dem Verein „Lingen Wirtschaft & Tourismus“. Die unverheirateten Bürgersöhne verteidigten die Stadt im Spätmittelalter.


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Gut gerüstet für das Kivelingsfest 2011 – Vereinsvorstand vervollständigt

Bürgersöhne-Aufzug zu Lingen, »Die Kivelinge« e.V. hält Generalversammlung ab

Am 02. Januar 2010 waren 140 Mitglieder zur Generalversammlung des Bürgersöhne-Aufzuges zu Lingen, »Die Kivelinge« eV im Bürgersaal der Wilhelmshöhe erschienen. Neben den Kivelingen begrüßte Kommandeur Malte Rosemann besonders die anwesenden Ehrenmitglieder des Vereins, die Vertreter des Lingener Bürgerschützenvereins, Präsident Peter Kaß und Kommandeur Burkhard Kirchhoff, sowie den Vorstand des Fördervereins der Kivelinge, vertreten durch den 1. Vorsitzenden Heinz Gehring, Schriftführer Hendrik Kampmann und Kassenwart Ludwig Nottbeck. Die verlesene Tagesordnung sah neben den üblichen Punkten, dem Kassenbericht von Rechnungsführer Timo Kramer und dem Jahresbericht von Schriftführer Bernd Koop auch die Aufnahme von 20 Kivelingen vor. Diese wurden vom ältesten anwesenden Ehrenmitglied Friedrich-Wilhelm Gelshorn durch den traditionellen Schwur des jüngsten Neukivelings Malte Börner „Wir geloben, allzeit hie gut Kiveling zu sein, so wie die Satzung es befiehlt.“ per Handschlag in den Bürgersöhne-Aufzug aufgenommen und erhielten so die von „Böckmann Uhren Juwelier“ zur Verfügung gestellten Abzeichen für ihr Kivelingsmützen.
Eineinhalb Jahre vor dem Kivelingsfest 2011 nutzte der Kommandeur der Kivelinge Rosemann diese Gelegenheit der Versammlung seine zwei Adjutanten vorzustellen. Sebastian Vossel (Sektion Schreckensteiner) und Maik Tepper (Sektion Burglöwen) vervollständigen damit den Vorstand des Bürgersöhne-Aufzuges als rechte und linke Hand des Kommandeurs. Der 1. Vorsitzende des Fördervereins der Kivelinge Heinz Gehring warb in seiner Ansprache bei den Kivelingen für den Förderverein und sicherte den Kivelingen weiter die Unterstützung ihres Fördervereins zu. Unter dem Tagesordnungspunkt „Verschiedenes“ stellte der 1. Vorsitzende im Verein Wilhelmshöhe Lingen eV und Ehrenmitglied im Vorstand der Kivelinge Thomas Diepenbrock kurz die aktuellen Entwicklungen zur Wilhelmshöhe vor und rief den Verein, die Sektionen und alle Kivelinge dazu auf, sich am Erhalt dieses eng mit der Geschichte der Kivelinge verknüpften Gebäudes zu beteiligen. Schriftführer im Fördervereinsvorstand Hendrik Kampmann präsentierte die Idee des Fördervereins die Kivelingsfeste für kommende Generationen in Form eines Bildbandes zu erhalten. Diese Idee fand unter den Anwesenden regen Zuspruch. Kommandeur Rosemann stellte des Weiteren noch den aktuellen Planungstand zu dem vom Förderverein erworbenen an das Kivelingshaus angrenzende Gebäude, dem sogenannten „Zeughaus“ vor, sowie die absoluten Zahlen der in Kooperation mit dem „Lingen Wirtschaft & Tourismus eV“ der Stadt Lingen (Ems) betriebenen Stadtführungen „Historisches Spektakulum“. Wobei hier im Jahr 2009 mit 86 Stadtführungsgruppen ein neuer Rekord gesetzt wurde!
In seinen Abschlussworten dankte der Kommandeur den Anwesenden für ihr Kommen und stellte ein durch Vorbereitungen geprägtes, aber interessantes Jahr 2010 in Aussicht. Die Lingener Bürger sowie Gäste aus nah und fern dürfen sich somit auf ein attraktives und fröhliches Kivelingsfest 2011 freuen. In den Bürgersöhne-Aufzug wurden folgende Neukivelinge aufgenommen: Malte Börner, Hannes Albers, Philipp Plogmann (alle Sektion Burglöwen), Philipp Leifeld, Jan Mengering, Linus Gehring (beide Sektion De Spökenkieker), Alexander Rakel (Sektion Emspiraten), Konstantin Lögers, Thomas "Fritze" Schmidt (Sektion Fättmännkes Noahdriever), Dirk Voß, Christoph Kahlert (beide Sektion Lütje Fente), Jonas Höckner (Sektion Machurius), Lucas Sinewe, Peter Friesen, Marius Hellhake (alle Sektion Prinz von Oranien) Simon Thye und Johannes Brand (beide Sektion Schreckensteiner). In Abwesenheit wurden Peter Wichmann (Sektion Spinola), Max Korves (Sektion De Spökenkieker) und Niklas Rütermann (Sektion Schreckensteiner) aufgenommen.

Neuaufnahmen zur Generalversammlung 2010

Das Bild zeigt die anwesenden neu aufgenommenen Kivelinge, das Königspaar der Kivelinge Christian Gehring & Anne Altevers, sowie den Kommandeur Rosemann mit den Adjutanten Sebastian Vossel und Maik Tepper.


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Einladung zur Generalversammlung 2010

Die Kivelinge laden alle Vereinsmitglieder zur ordentlichen Generalversammlung des Bürgersöhne-Aufzugs zu Lingen, »Die Kivelinge« e.V. am 02. Januar 2010 um 1900h in den Bürgersaal der Wilhelmshöhe ein.

Einladung zur Generalversammlung 2010

Anträge an die Generalversammlungen sind mindestens eine Woche vor Zusammentritt der Generalversammlung dem Vorstand schriftlich mit kurzer Begründung vorzulegen.

Pro civibus et civitate

Bernd Koop
- Vereinsschriftführer -

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Sektion Burglöwen ist Wachsektion auf dem Kivelingsfest im Jahr 2011

Vorbereitungen für das historische Spektakel zur Pfingstzeit sind bereits angelaufen

Lingen. Nun hat sie auch offiziell begonnen, die Zeit der Vorbereitung auf das alle drei Jahre auf dem Lingener Marktplatz stattfindende Kivelingsfest. So werden für das historische Volksfest an Pfingsten wieder Wachaufzüge erdacht und einstudiert, das Trommeln muss auch in der Gruppe perfekt klappen, und der künftige Wachleutnant muss die Kommandos trainieren. Welche der elf Kivelingssektionen das Privileg zuteil wird, Wachsektion für das Kivelingsfest 2011 zu sein, darüber hatte einer Pressemitteilung der Kivelinge zufolge der Vorstand des Bürgersöhne-Aufzugs zu Lingen "Die Kivelinge" zu entscheiden.
So proklamierte der Kommandeur der Kivelinge, Malte Rosemann, vor dem Kivelingshaus am Markt Daniel Bruns als neuen Offizier der Wache. In einem Wettstreit konnte sich Sektionsoffizier Bruns samt seiner Sektion Burglöwen durchsetzen. Unterlegen war als einziger weiterer Bewerber die Sektion Schreckensteiner (Wachsektion 1999 und 2002) um Sektionsoffizier Gerd Berens.
Spannend blieb es aber für die vor dem Kivelingshaus versammelten Kivelinge, Bürgerschützen und Freunde des Bürgersöhne-Aufzugs bis zum Schluss.
Nach zuletzt 1984 werden die Burglöwen somit wieder beim Kivelingsfest 2011 für Recht und Ordnung auf dem Lingener Markplatz sorgen und "Tunichtgut", "Unhold" und "Missetäter" das Leben schwer machen.

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„Nikolaus am Pulverturm“ wieder geöffnet

Vorweihnachtlicher Treffpunkt für alle Bürgerschützen und Kivelinge

Warm und trocken, mit Dach und Heizstrahlern, guter Musik und einer Beleuchtung mit Hunderten Lichtern bietet der „Nikolaus am Pulverturm“ Gruppen wie einzelnen Besuchern in der kommenden Adventszeit wieder ein stimmungsvolles Ziel beim Besuch der Lingener Innenstadt. Nach gutem Erfolg und viel Zuspruch im vergangenen Jahr öffnet der „Nikolaus am Pulverturm“ in diesem Jahr zum zweiten Mal seine Türen: Jeweils donnerstags, freitags und samstags an den Adventswochenenden verwandeln die Bürgerschützensektion DIE STAUFER und die Kivelingssektion WELFEN die Freifläche am Pulverturm in der Lingener Innenstadt zum urgemütlichen Treffpunkt. Jeweils ab 18 Uhr versprechen Oldie-Musik von Rock über Pop bis zu Weihnachtsliedern und das reichhaltiges Getränke- und Imbissangebot für kurzweilige Stunden in weihnachtlicher Atmosphäre.

Nikolaus am Pulverturm

Warm, trocken, festlich geschmückt...


Nikolaus am Pulverturm

...dazu leckere Getränke und gutes Essen - das lockte schon im letzten Jahr viele Besucher an.


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Wachsektion 2011 sind die Burglöwen!

Am Samstag, dem 21.11.2009 war es soweit:

Zwei Sektionen, die Schreckensteiner und die Burglöwen, präsentierten dem Vorstand der Kivelinge ihr jeweiliges Wachkonzept für das Kivelingsfest 2011. Pünktlich um 19:00 Uhr verkündete Kommandeur Malte Rosemann das Ergebnis den vielen vor dem Kivelingshaus erschienen Kivelingenen, Marketenderinnen und Gästen:

"Wir, der Vorstand des Bürgersöhne Aufzuges zu Lingen "Die Kivelinge", geben den Auftrag zur Sicherstellung des Kivelingsfestes 2011 in die Hände der Sektion Burglöwen und ihres Offiziers Daniel Bruns."

Nach allgemeinem Jubel zogen die neue Wachsektion und viele Gäste zum LRG-Bootshaus, in das die Königssektion De Spökenkieker eingeladen hatte.


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Die Wachvergabe hat es in sich!

Das Kivelingsfest 2011 wirft seine ersten Schatten voraus. Am 21. November wird der Vorstand der Kivelinge die Ehre vergeben, als Wachsektion das Kivelingsfest 2011 maßgeblich gestalten zu können. Das auch diese Vergabe nicht eine einfache Entscheidung wird, dafür wollen die beiden Bewerber, die Sektion "Burglöwen" und die Sektion "Schreckensteiner", sorgen. Beide können fundierte Erfahrungen bezüglich der Wachevergabe vorweisen. So durchlaufen die "Burglöwen" von Sektionsoffizier Daniel Bruns das Bewerbungsverfahren um diesen wichtigen Posten im Verein zum vierten Mal in Folge. Und auch die Sektion "Schreckensteiner", unter Sektionsoffizier Gerd Berens, bringt ihre Erfahrung als Wachsektion der Feste 1999 und 2002 mit. Beide Bewerber sind somit bestens gerüstet!


Um 1900h wird Kommandeur Malte Rosemann das Ergebnis am Kivelingshaus verkünden. Im Anschluss lädt die Königssektion "de Spökenkieker" alle Kivelinge, Marketenderinnen und Freunde des Bürgersöhne-Auzuges zur gemeinsamen Feier ins LRG Bootshaus (nähe Meckerbrücke) ein.

 




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Beachen 2009 - ein Kurzbericht

PvO - Wolkenbruch bezeichnet umgangssprachlich einen meistens kurzen, extrem starken Niederschlag, der „alles unter Wasser setzen“ kann.
Genau dieses Wetterphänomen ereilte auch das Beachvolleyballturnier der Kivelinge (traditionell am letzten Samstag im August) zu Beginn der Wettkämpfe auf der Anlage des MTV Lingen. Wie beschrieben, dauerte der Regen nicht lange, aber es genügte, um das Turnier in die benachbarte Sporthalle verlegen zu müssen.
Geschützt und trocken konnte dann auf drei Plätzen bei lockerer Musik und kühlem Bier gepritscht, gebaggert und geschmettert werden was das Zeug hält. Insgesamt waren 16 Teams, bestehend aus Kivelingen, Bürgerschützen und Marketenderinnen, vertreten und boten Mannschaftssport der Extraklasse! „Man hat das Gefühl, dass es von Jahr zu Jahr besser wird; ist längst kein reines Fun-Turnier mehr...!“ befand ein ehemaliger Kiveling nach einer hart umkämpften Partie.
Nach einem spannenden Turniertag war es dann die Sektion Burglöwen, die in einem packenden Finale –unter der guten Leitung von Johannes Pouwels und Johanna Hoffmann- gegen die Sektion Machurius den letzten Ballwechsel für sich entschied und damit die Hände zur Hallendecke strecken konnte.

1. PlatzSektion Burglöwen
2. PlatzSektion Machurius
3. PlatzSektion De Spökenkieker

Spieler des Turniers: Johannes Buss, Sektion Machurius
Goldene Ananas (für besondere Leistungen!): Michael Benken, Sektion Schreckensteiner

Herzlichen Glückwunsch!

Die Organisatoren, die Sektion Prinz von Oranien, bedankt sich bei allen Spielern, gratuliert den Gewinnern und hofft im kommenden Jahr auf rege Teilnahme sowie besseres Wetter.

Außerdem gilt unser Dank den Sponsoren:
Gasthof Klaas-Schaper (www.klass-schaper.de)
Kneipe Litfass (www.litfass-lingen.de)
Bäckerei Wintering (www.wintering.de)

glückliche Teilnehmer des Beachvolleyballturniers der PvO 2009


 

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Die 'Klampflinge' beeindruckten

Wettstreit der Minnesänger

ce Lingen - Mittelalterliches Lautenspiel und Gesang hallte durch das Kutscherhaus in Lingen. Grund dafür war ein Wettstreit von sechs Minnesängern, einer eigenständigen Musikgruppe, die sich im Sinne der Kivelinge „pro Civibus, pro Civitate“ (für die Bürger, für die Stadt) gegründet hat und auch immer gern im Dienst der Kivelinge unterwegs ist.
Zum Kivelingsfest 2008 kam Sir Marcus Medicus alias Markus Vedder die Idee, „Die Klampflinge“ ins Leben zu rufen, und seit einem halben Jahr nimmt diese Idee Gestalt an. Es wurde geprobt, Lauten wurden angeschafft, gesponsert vom Förderverein der Kivelinge, und nun wurde in einem mittelalterlichen Wettstreit der Minnesänger der beste gekürt. „Alle haben Goldkehlchenstimmen und sind der Laute mächtig“, so Sir Marcus Medicus.
Zum Minnesängerwettstreit waren zahlreiche Gäste gekommen, unter ihnen Mitglieder des Fördervereins und der Kivelinge. Im Gefolge von Sir Marcus Medicus sind Rattus alias Brian Lüken, Ser Lancelos alias Maik Tepper, Danielus alias Daniel Bruns, Alopecios alias Thomas Koch, Worf Ursus alias Matthias Hauke und Dircolas alias Dirk Helbig, die gespannt und auch ein wenig aufgeregt sich dem Urteil der Jury stellten. Die Jury bestand aus zwei Freunden von Sir Marcus Medicus. Zum einen war da Ludgerus alias Ludger Vieth und Lutz Robers, Musiklehrer an der Marienschule und Leiter des Lingener Mittelalterchors „Die Liederlinge“.
„Die Klampflinge“ begeisterten die Gäste mit wohl bekannten, aber mittelalterlichen Klängen und Gesängen. Die Jury hatte es sich nicht leicht gemacht, die Besten auszuwählen. Der erste Platz ging an Danielus alias Daniel Bruns. Es folgten zwei zweite Plätze mit Rattus alias Brian Lüken und Ser Lancelos alias Maik Tepper. Die gesponserten Geldpreise in Höhe von 150 Euro, 100 Euro und 50 Euro kommen den Kivelingen zugute. Groß war die Freude, dass noch sechs Gäste, die anonym bleiben möchten, je 300 Euro gespendet haben, um jeweils zu zweit eine Patenschaft für eine Laute zu übernehmen.

„Die Klampflinge“ beeindruckten im Kutscherhaus. Von links hinten: Matthias Hauke, Maik Tepper und Thomas Koch. Vorne, von links: Markus Vedder, Daniel Bruns, Brian Lüken und Dirk Helbig. Foto: Carmen Engel


 

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2. Kapitän wurde ausgezeichnet

Martin Wichmann erhält Kinder- und Jugendförderpreis der Stadt Lingen

br Der 2. Kaptiän der Kivelinge, Martin Wichmann, wurde nun als einer der ersten Preisträger beim von der Stadt Lingen (Ems) vergebenen und vom Kinder- und Jugendparlament (KiJuPa) bewerteten Kinder- und Jugendförderpreis "Die Wühlmaus" ausgezeichnet.
Damit würdigt die Stadt und das KiJuPa die umfassende ehrenamtliche Tätigkeit und das Engagement von Martin in der katholischen Jugendarbeit in der St.-Bonifatius-Gemeinde (Bonikeller, Messdiener, etc.), beim Förderverein des Abifestivals und nicht zuletzt auch bei den Kivelingen.
Der Bürgersöhne-Aufzug zu Lingen, "Die Kivelinge" e.V. gratuliert seinem Vorstandsmitglied und sagt HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!

Auf Martin ein kräftiges
Civis, civis, civibus!

 

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Geschichte hautnah: "Lingen hatte eine Festung?!?"

Stadtführung im Rahmen der Ferienpassaktion - Kivelinge versetzen Kinder ins Mittelalter zurück

br Lingen – Ritter, Burgen und Schwertkampf kennt wohl ein jedes Kind. Dass die eigene Heimatstadt aber selbst auch mal im Zentrum des Mittelalters stand, war den meisten der Jungen und Mädchen im Alter zwischen sechs und 14 Jahren wohl neu. Während einer erlebnisreichen und spannenden Kinder-Stadtführung, die der Lingener Kivelingsverein als Ferienpassaktion organisiert hatte, staunten die Jüngsten nicht schlecht, als sie von Landsknechten, Marketenderinnen, Armbrustschießen und nicht zuletzt der ehemaligen Festung Lingen hörten.

„Mit den Kivelingen auf den Spuren Lingens“ hieß der abwechselungsreiche und unterhaltsame Stadtrundgang durch das „mittelalterliche Lingen“. Von Jahr zu Jahr veranstaltet der Bürgersöhne-Aufzug gleich zwei Termine in den Sommerferien. Zum Start einer jeden Stadtführung präsentierten sich drei Kivelinge und eine Marketenderin mit Trommeln, Hellebarde und in historischen Kostümen den jungen und interessierten Gästen vorm Kivelingshaus. „Wir werden Euch heute Lingen (Ems), die Stadt der Kivelinge zeigen“, rief Sprecher Timo Kramer den jungen Bürgern zu.
Erwartungsfroh lauschten diese den Ausführungen ihres Anführers. Groß war dann die Begeisterung, als den Kindern vor Ort erst einmal ein Barett – eine mittelalterliche Kopfbedeckung – aufgesetzt, eine Mini-Hellebarde oder eine kleine Trommel in die Hand gedrückt wurde, damit sich die Kinder auch ins Mittelalter zurückversetzt fühlen und so durch den Stadtkern wandeln konnten.
Dass auch schon die ganz kleinen Bürger einer Stadt Interesse an historischen Ereignissen haben, wurde während des Rundganges mehrmals deutlich, als ihnen Timo Kramer die Geschichte ihrer Stadt und der damaligen Zeit hautnah näherbrachte. Und obwohl einige der jungen Gäste schon mal etwas von den Kivelingen und ihrem alle drei Jahre, zuletzt zu Pfingsten 2008 stattfindenden Fest gehört und gesehen haben, wurde den Kindern selbstverständlich erklärt, mit wem sie es überhaupt zu tun hatten. Dabei lüftete sich auch das „Geheimnis“, weshalb es die Kivelinge gibt, und wie sie im Jahr 1372 entstanden sind – nämlich aus den Wirren der Zeit, als sie als junge Bürgersöhne zur Verteidigung Lingens auf die Wälle der Stadt gerufen worden waren.
Mit Trommelwirbel marschierte die Gruppe dann von Station zu Station. Ein Blick ins Historische Rathaus war für die Teilnehmer auch deshalb aufregend, weil die meisten noch nie einen Fuß in das alt-ehrwürdige Gebäude gesetzt haben. Von dort aus ging es dann zum Universitätsplatz und durch die Burgstraße am Haus Hellmann vorbei. Zwischendurch fanden immer kleine Spiele statt, wo die Kinder auch selbst aktiv werden mussten. So war beispielsweise der „Limbo-Tanz“ unter einer Hellebardenstange, um symbolisch das Überschreiten des ehemaligen Burgtores in der Burgstraße vor dem Palais Danckelmann nachzuempfinden, ein riesen Spaß. Eine Verschnaufpause bot zudem der neue „Kivelings-Spielplatz“.
Den absoluten Höhepunkt bildete dann der Abschluss des Stadt-Rundganges im Pulverturm mit seinem alten Gemäuer. Auf die verblüffte Frage eines Kindes „Lingen hatte eine Festung?“ konnte Sprecher Timo Kramer mit einem eindeutigen Ja beantworten. Umso interessanter war dann der Eintritt in das Gebäude. Eigentlich sind die Tore des Turmes nur alle drei Jahre zu Pfingsten zum Kivelingsfest für die Öffentlichkeit geöffnet, doch der Hausherr, die Kivelingssektion „Die Welfen“, hatte extra für die Kinder eine Ausnahme gemacht. Im steinernen Innern lauschten sie der unheimlichen Sage des Machurius, der einst als Raubritter in Lingen sein Unwesen getrieben haben soll. Abschließend gab es im Schatten des Pulverturmes zur Stärkung „Speis und Trank“: gegrillte Bratwürstchen und kühle Getränke.
Der Nachmittag endete mit einem Armbrustschießen mit Holzspielzeugen, und schließlich waren alle Kinder, die zur Erinnerung eine Urkunde erhielten, sichtlich begeistert von der Stadtführung „auf den Spuren Lingens mit den Kivelingen“. Da die Anmeldezahlen mittlerweile sehr hoch sind, freuten sich die Kivelinge, auch in diesem Jahr wieder zwei Führungen anbieten zu können. Und im nächsten Jahr will sich der Bürgersöhne-Aufzug erneut an der Ferienpassaktion beteiligen.

Im Schatten des Pulverturmes endete die Kinder-Stadtführung der Kivelinge im Rahmen der Ferienpassaktion. Die Teilnehmer halten stolz ihre Erinnerungsurkunden in den Händen, die sie vom kostümierten Stadtführungs-Sprecher Timo Kramer (unten links) ausgehändigt bekamen.


 

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Kivelinge besuchen Landshuter Hochzeit

Lingener Bürgersöhne ließen sich von Professionalität inspirieren – Blick auf Kivelingsfest 2011

br Obwohl das nächste Kivelingsfest mit seinem „Mittelalterlichen Spektakulum“ erst in gut zwei Jahren wieder ansteht, ließ sich eine Delegation des Bürgersöhne-Aufzuges zu Lingen, „Die Kivelinge“ e.V. im niederbayerischen Landshut vom Mittelalterfieber anstecken. In der ehemaligen Residenzstadt wird nur alle vier Jahre in Erinnerung an die Vermählung zwischen dem Wittelsbacher Herzogssohn Georg dem Reichen und der polnischen Königstochter Hedwig im Jahr 1475 mit viel Aufwand und Pomp ein großes historisches Fest gefeiert – die „Landshuter Hochzeit“.

Zurückgehend auf die damals exakt dokumentierte und unter politischem Machtkalkül vollzogene Fürstenhochzeit feiert die ganze Stadt mit über 2000 auserwählten Mitwirkenden in originalgetreuen Kostümen drei Wochen lang ein mittelalterliches Superereignis, das zu den größten in ganz Europa zählt. Mehr als 700.000 Besucher zieht die „Landshuter Hochzeit“ an, sämtliche Unterkünfte sind seit Monaten ausgebucht. Mit einer einzigartigen Authentizität und einem einmaligen Enthusiasmus ziehen Reiter und Ritter zum Turnier auf, faszinieren Armbrustschützen und Fahnenwerfer mit ihrem Geschick und bildet der festliche Hochzeitszug mit dem Brautpaar vor dem Hintergrund der Burg Trausnitz, die dominant über die Stadt ragt, und der ehrwürdigen Martinskirche den Höhepunkt, während abends die Festgesellschaft neben dem Turnierplatz ihr Lager bezieht und es bis spät in die Nacht hinein bei Speis und Trank hält. Und immer wieder schallen die lauten Rufe „Himmel Landshut!“, „Tausend Landshut!“, „Landshut Hallo!“ um das Geschehen.
Das Besondere an diesem Fest ist, und hier gibt es große Parallelen zum alle drei Jahre stattfindenden Kivelingsfest: Sämtliche Aktivitäten werden ausschließlich durch Landshuter Bürgerinnen und Bürger dargeboten. In einem langwierigen Auswahlverfahren wurden die „Hochzeiter“, wie man die auserwählten Teilnehmer nennt, für die verschiedenen Rollen und Charaktere ausgesucht. Frisuren und Bärte ließ man schon Monate zuvor für das Großereignis wachsen. Tänze, Lieder, Musik, Schauspiel, Akrobatik und Gaukelei wurden im Voraus mit großer Akribie und enormem Zeitaufwand geübt und einstudiert. All dies obliegt einem einflussreichen Verein, der sich schlicht „Die Förderer“ nennt und als Veranstalter auftritt.
Um das besondere Flair des Hochzeitsfestes und die Höhepunkte des Programms erleben zu können, reisten die Kivelinge für drei Tage zum Wochenende nach Landshut. Beeindruckt zeigten sich die Bürgersöhne bereits am Freitagabend von einer festlich geschmückten Altstadt mit einem beachtlichen und gut erhaltenen Altbaubestand. Zur Einführung in das Geschehen der geschichtsträchtigen Hochzeit besuchte die Lingener Gruppe am Samstag das Festspiel im mit Wandmalereien, die das Heiratsereignis darstellen, verzierten Prunksaal des Rathauses. Mit diesem Komödienspiel erklärte sich den emsländischen Besuchern der Hintergrund der damaligen Fürstenhochzeit.
Nachmittags schloss sich für die Kivelinge dann der so genannte Altstadt-Treff an. Einzelne Gruppen belebten inmitten der gotischen Bürgerhäuser mit Musik, Tanz, Turner- und Gaukelei das festliche Geschehen. Direkt im Anschluss zogen Akteure und Gäste zum Lagerleben auf den Zehrplatz, wo die Darbietungen der „Hochzeiter“ mit Musik und Tanz natürlich auch nicht fehlen durften. Auf dem benachbarten Turnierplatz begannen derweil die nächtlichen Reiter- und Ritterspiele.
Nach der Darbietung von mittelalterlicher Musik aus dem 15. Jahrhundert am Vormittag in der Residenz stand der Sonntag ganz im Zeichen des absoluten Höhepunktes der „Landshuter Hochzeit“. Der durch die Chronisten überlieferte prunkvolle Einzug der Braut findet seine Nachgestaltung in dem Hochzeitszug von weit über 2000 Mitwirkenden. Kaiser, Kurfürst, Fürsten und Grafen, aber auch Gesandte und Bürger, Trossknechte, Reisige und Bettelvolk begleiten das Brautpaar und bewegten sich durch die Stadt. Immer wieder wurde der Festzug von dem begeisterten „Hallo“ Zehntausender durch die Straßen der ehemaligen Residenzstadt begleitet.
Die Kivelinge ihrerseits mussten während dieser Tage auf ihr historisches Gewand verzichten. Es ist Auswärtigen nämlich nicht gestattet, sich an der „Landshuter Hochzeit“ zu beteiligen, weil es eben ein Privileg ausgewählter Landshuter Bürger ist. Dennoch haben die Teilnehmer eine ganze Menge mitgenommen – und zwar zurück nach Hause. „Auch wenn unser Kivelingsfest etwas anders abläuft, konnten wir uns von der enormen Professionalität dieser Veranstaltung inspirieren lassen“, erklärt Timo Kramer, der als Vorstandsmitglied der Kivelinge die Lingener Delegation anführte, mit Blick auf das Kivelingsfest 2011.
Die Fürstenhochzeit wird übrigens noch bis zum 19. Juli gefeiert. An diesem Sonntag wird der Hochzeitszug ein letztes Mal über die Straßen Landshuts geführt, bis er erst im Jahr 2013 wieder zu sehen sein wird. Vorher wird es in Lingen sicherlich keine Kopie der „Landshuter Hochzeit“ zu sehen geben. Dass aber das traditionelle Kivelingsfest ähnlich wie in Landshut auf ein historisch belegbares Ereignis, nämlich die Verteidigung Lingens durch die Bürgersöhne im Jahr 1372, gründet, spornt den Kivelingsverein an, die aus Bayern mitgebrachten Anregungen und Ideen auch zum Pfingstfest 2011 umzusetzen.
Weitere Informationen zur „Landshuter Hochzeit“ findet man im Internet unter www.landshuter-hochzeit.de.

Vor dem Torbogen der Burg Trausnitz: (obere Reihe von links) Jens Roth, Gerhard Berens, Philipp Stöckler, Thomas Niehaus, Timo Kramer, Nils Deymann, Sven Westermann, Christoph Theising und Björn Roth sowie (untere Reihe von links) Markus Schlicher, Michael Benken, Andreas Stover, Heiko Riesenberg, Andre Schnitker und Maik Tepper. Es fehlen Fabian Zuchiatti und Timo Blome.



Detailgetreu und prachtvoll präsentiert sich der Hochzeitszug als Höhepunkt der „Landshuter Hochzeit“. Alle vier Jahre bilden mehr als 2000 Mitwirkende immer an vier Wochenenden ein beeindruckendes Mittelalter-Spektakel.


 

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Das Zauberwort heißt Buchweizen

Beim jüngsten Tag der Niedersachsen in Hameln waren die Brögberner Frauen und die Kivelinge am Samstag erneut im Einsatz.

mb Christa Bekel vom Heimatverein Brögbern und die aktiven „Brögberner Frauen“ hatten anlässlich des 20-jährigen Jubiläum ihres Einsatzes für den Weihnachtsmarkt und für die Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Lingen bei Empfängen, Messen und beim „Tag der Niedersachsen“ politische Prominenz und ihre Mitstreiter zu einem Empfang in den Gasthof Lübben nach Brögbern geladen. Mit dabei waren Bürgermeisterin Ulla Haar und die Lingener Ehrenbürgerin Ursula Ramelow.
Frau Haar übermittelte besten Grüße von Rat und Verwaltung der Stadt Lingen und dankte für 20-jähriges bürgerschaftliches Engagement. Mit ihrem Einsatz bei vielen Aktionen der Öffentlichkeitsarbeit und der Touristik habe sich Christa Bekel zu einem Sympathieträger für unsere Region weit in das Land hinein entwickelt. Damit habe sie einen wertvollen Beitrag geleistet, die Attraktivität unserer Heimat als Urlaubs- und Reiseland öffentlich zu machen. Eben Menschen wie Christa Bekel und ihre Mitstreiterinnen fungierten als echte Werbeträger für die Stadt.
„Rosa Bunge ist zu mir gekommen, und zusammen mit Ursula Ramelow haben wir Pläne für attraktive Messestände geschmiedet.“ Mit diesen Worten leitete Christa Bekel ihren kurzen Rückblick ein. Nur Info-Material reiche nicht; Buchweizen sei ihr Zauberwort, erklärte sie. Sie habe gebacken, Rosa erklärt und Hollunderlikör ausgeschenkt.
Lingen und den Buchweizenpfannkuchen hätten sie bekannt gemacht. Rosa habe bei der Eröffnungsveranstaltung vom Tag der Niedersachsen mit flotten Sprüchen dem Ministerpräsidenten Spezialitäten überreicht, und so sei man echte Originale geworden. Rosa und Ursula Ramelow standen meist vorn, Bald seien dann noch Gertrud Gels und Regina Albers hinzugekommen, und Hubert Greve habe sich als unersetzbar erwiesen.

Überreichte Ministerpräsident Christian Wulff am Samstag auf dem Niedersachsentag in Hameln Lingener Spezialitäten: Christa Bekel. Rechts im Bild Timo Kramer, der als Kiveling die Stadt vertrat. Foto: Richard Heskamp

 

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Bürgersöhne erzählen Geschichten

Dem Namen „Kivelingsspielplatz am Pulverturm“

und der markanten Burganlage auf dem Hügel verpflichtet fühlt sich der Lingener Kivelingsverein. Einige der „unverheirateten Bürgersöhne“ zeigten dies jetzt und führten Jungen und Mädchen an historische Orte der Innenstadt und erzählten dazu Geschichten aus Lingens Vergangenheit. Diese Aktion war die erste Kooperation zwischen den Kivelingen und dem Spielplatzteam, das im Sommer jeweils freitags und samstags Angebote für Kinder macht. Die Kivelinge übergaben dabei eine Infotafel, auf der künftig Aktionen auf dem Spielplatz bekannt gemacht werden. Die Zeichnung von Jan Radermacher wird künftig alle Flyer und Plakate des Spielplatzes schmücken.

Betreuer, Kivelinge und Gäste des Kivleingsspielplatzes

 

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Einladung zum Beachvolleyballturnier

Traditionelles Turnier der PvO

PvO Auch dieses Jahr findet wieder das traditionelle Beachvolleyball-Turnier der Kivelingssektion Prinz von Oranien statt. Alle weiteren Informationen findest du hier:

Zum Vergrößern bitte auf die Einladung klicken

 

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Spannende Geschichten

In den Sommermonaten Stadtführungen durch die Kivelinge

L.T.In den Sommermonaten bietet der Lingen Wirtschaft und Tourismus e.V. den Bürgern und Gästen der Stadt Lingen die Möglichkeit, im Rahmen von öffentlichen Stadtführungen die Historie der Stadt mit den Kivelingen zu erkunden. Ein Trommler, ein Hellebardenträger und ein Sprecher begleiten Interessierte auf einer abwechslungsreichen Tour mit spannenden Geschichten aus Lingens Vergangenheit. Die Führungen beginnen am Historischen Rathaus. Termine sind der 27. Juni um 11 Uhr, der 4. Juli um 16 Uhr und der 1. August um 11 Uhr. Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl ist eine Anmeldung erforderlich Die Kosten für den gut einstündigen Rundgang betragen 6,50 Euro pro Person. Zusätzliche Termine für Gruppen sind nach Absprache möglich. Anmeldungen unter 91 44-147.Foto: Stadt Lingen

Die Stadtführer der Kivelinge

 

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Mehr Aufmerksamkeit für den „Machurius“ als ein Teil Lingens

Kivelingssektion übernimmt Patenschaft für Anlage

B.R. Eine nach eigener Aussage besondere Aktion hat sich die Kivelingssektion „Machurius“ in diesem Jahr ausgedacht. „Wir haben die Patenschaft für den steinernen Machurius übernommen“, verkündet Sektionsoffizier Maximilian Kruse mit Blick auf die Statue, die man heute wieder dort findet, wo vor einigen Jahren noch der damalige „Machurius-Brunnen“ seinen letzten Standort hatte.
Hier am Parkhügel in unmittelbarer Nachbarschaft zur Lookentor-Passage wurde „Machurius“ aufgrund von Baumaßnahmen aus dem Stadtbild Lingens entfernt. Der „Kraftprotz“ machte auf dem Gelände der Garten- und Landschaftsbaufirma GaLaBau EMSLAND mal so richtig „Urlaub“, sodass er „erholt“ im Herbst 2008 an seinen angestammten Platz in der Stadt zurückkehrte. Die Brunnenfunktion hat er heute aber aufgegeben.
Offizier Maximilian Kruse und Schriftführer Jörn Simoneit erklären die Motivation der „Machurius-Kivelinge“: „Da Machurius die zentrale Rolle innerhalb unserer Sektionsgeschichte spielt, haben wir uns dazu entschlossen, ihm seitens unserer Sektion mehr Aufmerksamkeit zu schenken und den Machurius wieder zu einem Teil Lingens werden zu lassen.“ Die Patenschaft sei sektionsintern beschlossen worden und beinhalte auch, den kleinen Platz und die direkt an die Statue angrenzenden Grünanlagen bei bestehendem größeren Bedarf zu säubern und öfter ein Auge auf diesen Bereich zu haben.
„Es war uns ebenfalls ein Anliegen, die Statue unseres Namengebers in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken, da die Umgebung, in der sich Machurius momentan befindet, eher abgeschieden ist“, unterstreichen die beiden Sektionsvertreter und ergänzen: „Dies mag zwar seinem räuberischem Wesen entgegenkommen, führt aber dazu, dass die meisten Bürger Lingens nicht wissen, was es überhaupt mit dem Steinkoloss auf sich hat.“ Um dies zu ändern wollen die Mitglieder der Sektion „Machurius“ bei zukünftigen Aktionen der Kivelinge bzw. der eigenen Sektion versuchen, den Platz rund um den Machurius mit zu nutzen.
Und was hat es genau mit dem Machurius auf sich? Um ihn rankt sich eine Legende, die in Lingen als „Machurius-Sage“ besser bekannt ist. Demnach – hier in Kurzform – ward Machurius ein großer Unholt und Räuber. Er versetzte die Lingener durch seine Taten in Angst und Schrecken. Doch das ließen sich die Lingener Bürger nicht lange gefallen. Sie machten kurzen Prozess mit Machurius und beschlossen seine Verbannung. Die Lingener brachten ihn gefesselt auf einem Wagen weit weg vor die Tore Lingens, in den Lohner Sand, jenseits der Ems. Dort setzte man ihn aus und gab ihm einen löchrigen Wassereimer. Wenn Machurius es schaffen würde, diesen Eimer mit Wasser gefüllt nach Lingen zu bringen, könne er die Stadt wieder betreten. Er durfte aber nur einen Hahnenschritt pro Jahr tun. Nie wieder ward er seitdem in der Stadt zu sehen, doch sein Geist soll noch heute umherschwirren.
1972 sollte Machurius dann besondere Erinnerung in Lingen erhalten. Zur 600-Jahr-Feier der Kivelinge schenkte der Bürgersöhne-Aufzug der Stadt und den Bürgern einen Wasserspender in Machurius-Form als Brunnen, der direkt vor dem Neuen Rathaus installiert wurde. Der Erbauer, der Lingener Künstler Friedrich Kunst (+), war selbst einst Kiveling und kreierte eine schaurige Sagenfigur.
Zuvor wurde bereits 1961 zum Eingang auf das heutige Pulverturmgelände ein Torbogen errichtet, den mittig einen in Sandstein gehauenen Kopf des Machurius ziert. Heute nennt sich dieser prächtige Durchgang „Machuriusbogen“. Zusammen mit dem im gleichen Jahr aufgebauten Pulverturm wurden beide Objekte zum damaligen Kivelingsfest übergeben.

Die Mitglieder der Kivlingssektion Machurius mit 'ihrem' Bösewicht

 

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Förderverein der Kivelinge arbeitet an neuen Projekten

„Zeughaus“ im Fokus – Blick aufs Kivelingsfest 2011

B.R. „Nach dem Fest ist vor dem Fest!“ So könnte wohl die gegenwärtige Devise bei den Kivelingen lauten, denn bereits jetzt – nicht einmal ein Jahr nach dem letzten Kivelingsfest zu Pfingsten 2008 – macht man sich mit Blick auf 2011 an die Arbeit. Diesem positiven Ansatz steht auch der Förderverein der Kivelinge in nichts nach.
Derzeit stehen notwendige Sanierungs- und Reparaturarbeiten am Kivelingshaus, die Instandhaltung der Kivelingshalle und schließlich erste Vorbereitungen für das Kivelingsfest 2011 im Fördervereinsvorstand auf der Tagesordnung. „Dazu gehört auch ein Musikprojekt unter Leitung von Markus Medicus“, verkündet Vorsitzender Heinz Gehring und weckt damit Neugier.
Konkret sollen im Kivelingshaus die Theke und die Damentoilette renoviert bzw. saniert werden. In der Kivelingshalle strebt man die Fernüberwachung der Heizung und der Beleuchtung für die Außenbeschriftung an. Die Arbeiten am Kostümfundus und die Erstellung von Aufbauanleitungen für die Stadttore haben ebenfalls begonnen. Zum ersten Mal konnte „Markus Medicus“ (Markus Vedder) sein Musikprojekt vorstellen, bei dem für den Kivelingsverein Lauten- und Flötenspieler ausgebildet werden sollen.
Darüber hinaus gibt es durch den Erwerb des sogenannten „Zeughauses“ ein neues Großprojekt, das aktuell im Fokus der Fördervereinsvorstandsarbeit steht. Das Nebengebäude am Kivelingshaus konnte der Förderverein dank der großzügigen Unterstützung von Sponsoren und der Stadt Lingen (Ems) käuflich erwerben. Dort sollen – so die bisherigen Pläne – eine Geschäftsstelle, ein Stadtführungsraum mit Umkleide und Kaffeeküche, ein Arbeits- und Versammlungsraum sowie nach Möglichkeit ein Archiv entstehen. Bereits der bis Anfang 2009 amtierende Kivelingsvorstand unter dem damaligen Kommandeur Jens Roth hatte das Projekt angetrieben und gemeinsam mit dem Förderverein verfolgt. „Das bisher dort ansässige Nagelpflegestudio wird spätestens im Oktober 2009 ausziehen“, kündigt der Pressewart des Fördervereins, Detlef Rosemann, an.
Nach seiner Wahl zum neuen Kommandeur der Kivelinge hat nun auch Malte Rosemann im derzeit über 300 Mitglieder starken Förderverein der Kivelinge als satzungsgemäßer 3. Vorsitzender an den Vorstandssitzungen teilgenommen. „Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit mit ihm und den neu gewählten Vorständen“, unterstreicht Gehring und ergänzt abschließend: „Bedanken wollen wir uns aber auch für die gute Zusammenarbeit in den letzten Jahren bei Jens Roth und den bisherigen Vorstandsmitgliedern der Kivelinge.“

v.l.n.r.:Malte Rosemann (Kommandeur der Kivelinge und 3. Vorsitzender), Klaus Rosemann (2. Vorsitzender), Detlef Rosemann (Pressewart), Hendrik Kampmann (Schriftführer), Heinz Gehring (1. Vorsitzender) und Ludwig Nottbeck (Rechnungsführer)

 

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Malte Rosemann neuer Kommandeur der Kivelinge


Kivelingsvorstand verjüngt sich – Neun Kivelinge aufgenommen

Lingen. Auch in diesem Jahr hielt der Bürgersöhne-Aufzug zu Lingen, "Die Kivelinge" e.V. am ersten Samstag des neuen Jahres, dem 3. Januar 2009, im 637. Jahr seines Bestehens seine ordentliche Generalversammlung ab. Mit der Wilhelmshöhe konnte dafür ein angemessener und eng mit den Kivelingen und ihrer Geschichte verknüpfter Saal gefunden werden.
Der scheidende Kommandeur Jens Roth dankte den 156 erschienen Kivelingen, den vielen Ehrenmitgliedern, unter ihnen auch Oberbürgermeister Heiner Pott als geborenes Ehrenmitglied, dem Vorstand des Fördervereins und den Vertretern der Bürgerschützen, samt Seine Majestät Clemens Hellmann für ihr Kommen. Besonders begrüßt wurden König und Königin der Kivelinge Christian Gehring und Anne Altevers. Nach den üblichen Regularien wurden insgesamt 9 neue Kivelinge durch Verpflichtung auf die Satzung und den Handschlag des Oberbürgermeisters in den Bürgersöhne-Aufzug aufgenommen.
Jens Roth bedankte sich bei seinen Vorstandskollegen und initiierte mit seinen Dankesgeschenken noch das ein oder andere Wiedersehen des abzulösenden Vorstands. Nach einer einstimmigen Entlastung des Vorstandes stellten sich insgesamt sieben Kivelinge für die sechs zu besetzenden Ämter zur Wahl. Der bisherige Vereinsschriftführer Malte Rosemann (Sektion Burglöwen) wurde mit großer Mehrheit zum neuen Kommandeur der Kivelinge gewählt. Die weiteren Wahlgänge ergaben folgendes Ergebnis: Karl-Hermann Pingel (Sektion Emspiraten) wurde neuer 1. Kapitän. Der bisherige Adjutant des Kommandeurs Martin Wichmann (Sektion Feldherr Spinola) setzte sich in einer Stichwahl zum 2. Kapitän durch. Tim Ester (Sektion Feldherr Spinola) wurde zum 3. Kapitän wiedergewählt. Bernd Koop (Sektion Prinz von Oranien) wurde neuer Vereinsschriftführer und Timo Kramer (Sektion de Spökenkieker) wurde zum neuen Rechnungsführer gewählt. Die vier Ehrenmitglieder im Vorstand Matthias Göken, Alfons Janßen, Mark Hofschröer und Thomas Diepenbrock wurden in ihren Ämtern bestätigt.

Der neue Vorstand der Kivelinge für die Amtsperiode 2009 bis 2011.

In den Bürgersöhne- Aufzug wurden folgende Neukivelinge aufgenommen: Peter Simon, Kevin Koritzke und Andreas Stover (alle Sektion Burglöwen), Daniel Kierstein (Sektion Die Welfen), Till Deymann und Gerrit Böcker (beide Sektion Freiherr von Danckelmann), Jörn Siemoneit (Sektion Machurius), sowie Robert Peistrup (Sektion Emspiraten). In Abwesenheit wurde Christopher Huesmann (Sektion Machurius) aufgenommen.

Die neuen Kivelinge im Verein.

 

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Kivelinge: Malte Rosemann neuer Kommandeur

Lingen. Malte Rosemann ist neuer Kommandeur der Kivelinge. Auf der Wilhelmshöhe wurde er zum Nachfolger von Jens Roth gewählt. Zuvor hatte der scheidende Kommandeur den 156 erschienen Kivelingen, den vielen Ehrenmitgliedern, unter ihnen auch Oberbürgermeister Heiner Pott als geborenes Ehrenmitglied, dem Vorstand des Fördervereins und den Vertretern der Bürgerschützen samt Ihrer Majestät Clemens Hellmann für ihr Kommen gedankt. Besonders begrüßt wurden der König und die Königin der Kivelinge, Christian Gehring und Anne Altevers.
Der bisherige Vereinsschriftführer Malte Rosemann (Sektion Burglöwen) wurde mit großer Mehrheit zum neuen Kommandeur der Kivelinge gewählt. Die weiteren Wahlgänge ergaben folgendes Ergebnis: Karl-Hermann Pingel (Sektion Emspiraten) wurde neuer 1. Kapitän. Der bisherige Adjutant des Kommandeurs Martin Wichmann (Sektion Feldherr Spinola) setzte sich in einer Stichwahl zum 2. Kapitän durch. Tim Ester (Sektion Feldherr Spinola) wurde zum 3. Kapitän wiedergewählt. Bernd Koop (Sektion Prinz von Oranien) wurde neuer Vereinsschriftführer, und Timo Kramer (Sektion de Spökenkieker) wurde zum neuen Rechnungsführer gewählt.
In den Bürgersöhne- Aufzug wurden folgende Neukivelinge aufgenommen: Peter Simon, Kevin Koritzke und Andreas Stover (alle Sektion Burglöwen), Daniel Kierstein (Sektion Die Welfen), Till Deymann und Gerrit Böcker (beide Sektion Freiherr von Danckelmann), Jörn Siemoneit (Sektion Machurius), sowie Robert Peistrup (Sektion Emspiraten). In Abwesenheit wurde Christopher Huesmann (Sektion Machurius) aufgenommen.

Der neue Vorstand der Kivelinge mit Gästen.

 

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Kivelinge übergeben Wassermatschanlage und Kanone

Lingen. Seit der Eröffnung im Frühsommer ist der Spielplatz am Pulverturm bereits zu einem beliebten Anziehungspunkt für Kinder und Eltern geworden. Zwei weitere „Möbel“ für die weitläufige Spielfläche sind nun vom Kivelingsverein an die Vertreter der Stadt und vor allem die künftigen Nutzer übergeben worden: Die Wassermatschanlage auf der Sandfläche stößt auch noch bei dieser Jahreszeit auf Interesse bei den Kindern. Sie wird aber eher ab dem kommenden Frühjahr für viel Spaß bei jung und alt sorgen.

Mit der hölzernen kleinen Kanone auf dem Festungshügel hingegen können die jungen Wächter den Spielplatz zu jeder Jahreszeit vor feindlichen Angriffen schützen. Die Kanone ist ein Eigenbau und in Gemeinschaftsarbeit der Kivelingsväter Ludger Pingel und Klaus Rosemann sowie der Tischlerei Nümann aus Neuenhaus entstanden.

Über die neue Einrichtung freuen sich mit einigen Kindern die Vertreter der Stadt Monika Heinen, Zweite Bürgermeisterin, und Horst Flachmann, Fachdienst Jugendarbeit sowie die Kivelinge Malte Rosemann, Christian Gehring und Karl-Hermann Pingel.

 

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Erstmals „Nikolaus am Pulverturm“ in Lingen

Warm und mollig geht es beim „Nikolaus am Pulverturm“ in den kommenden Wochen zu: An den Donnerstagen und Freitagen in der Adventszeit und am Nikolaustag selbst laden die Lingener Bürgerschützensektionen „Die Staufer“ und die Kivelingssektion „Welfen“ dort zur besonderen Nach-Der–Arbeit-Weihnachtsfeier ein.

Der „Nikolaus am Pulverturm“ hat dafür manches vorbereitet, damit es seinen Gästen richtig gut geht: Sein Haus ist komplett überdacht und mit Heizstrahlern und Fußboden ausgestattet. Das richtige Adventsgefühl vermitteln zahlreiche Tannenbäume, die weihnachtlich geschmückt sind. Verpflegungs- und Getränkeangebote sorgen für das leibliche Wohl. Stimmungsvolle Musik zum Zuhören und Tanzen ist ebenfalls vorbereitet. In Zusammenarbeit mit der neuer Lingener Wirtschaft und Touristik (LWT) und der Stadt Lingen wird somit das vorweihnachtliche Angebot in der Lingener Innenstadt um eine weitere Attraktion erweitert.

Der Nikolaus lädt jeweils donnerstags und freitags in der Adventszeit und am Nikolaustag zwischen 17 und 22 Uhr in sein Haus am Pulverturm ein.

V.i.S.d.P.
Bürgerschützensektion „Die Staufer“
Georg Früke, Lookenstraße 8,49808 Lingen (Ems) und Rudolf Kruse, Strootstraße 15,49809 Lingen (Ems)

 

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Kivelinge in Partnerstadt Elbeuf sur Seine

Wie schon 2007 nahmen auch in diesem Jahr wieder sechs Kivelinge an der Fahrt der Lingener Delegation in die französische Partnerstadt Elbeuf sur Seine teil. Neben den Vertretern der Stadt Lingen waren Georgies Groove Orchestra, in deren Reihen drei weitere Kivelinge mitfuhren, und der Lingener Kunstturnverein mit von der Partie. Allen war jedoch eins gemeinsam: Die Städtepartnerschaft nicht nur farbenfroh darzustellen, sondern sie auch weiter zu vertiefen.
Höhepunkt der Fahrt war die Teilnahme am lokalen Stadtfest „Elbeuf sur fête“, bei dem die Kivelinge mit ihren prächtigen Uniformen, den Trommeln und den Hellebarden viel Aufmerksamkeit unter den zahlreichen Gästen erregten. So hatten die Kivelinge erneut Gelegenheit ihre Heimatstadt in der Ferne würdig zu vertreten.
Die französischen Gastgeber waren stets bemüht den Gästen aus Lingen den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten. Auch die Aufgeschlossenheit und Freundlichkeit der Franzosen bescherten den Lingenern einen schönen Aufenthalt.
Eine rundum gelungene Reise, zu der nicht zuletzt die hervorragende Stimmung innerhalb der Lingener Delegation selbst beitrug.

 

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Nachlese: Beachvolleyballturnier 2008

Nach den tollen Pfingsttagen 2008 haben sich nach einer gebührenden Sommerpause die Kivelinge mit ihren Marketenderinnen und einigen Ehemaligen bei wahnsinnigem Wetter am MTV-Beachvolleyballplatz getroffen, um den diesjährigen Meister des Sandplatzes zu ermitteln.
15 Mannschaften fast alles Kivelingssektionen und Ehemaligen nahmen am Turnier teil. Dies war seit dem ersten PvO-Beachvolleyballturnier 2001 das größte Starterfeld überhaupt. Nach spannenden Spielen der Vorrunde setzten sich die beiden Gruppenbesten und die jeweils 2 besten drittplatzierten für die Finalrunde durch.
Nicht das die Mannschaften, welche den Einzug in die Finalrunde meist nur sehr knapp verpasst hatten, das Turniergeschehen nicht weiterverfolgten oder gar den Platz verließen – nein, man versammelte sich im Pool und lies sich bei ausreichenden Kaltgetränken, Grillware und Kuchen die Sonne auf den Pelz scheinen und genoss die Beachclub ähnliche Atmosphäre.
Die Viertelfinalspiele waren allesamt äußerst knapp und fanden ihren Sieger teilweise erst in einer Verlängerung.
Schreckensteiner, Burglöwen, Emspiraten und Freiherr von Danckelmann trotzdem dem Finaldruck und zogen als Sieger in die Halbfinals ein.
Nach zwei weiteren Spielen war klar, dass die Burglöwen als Finalteilnehmer es auf der Hand hatten ihren Titel aus 2007 zu verteidigen. Allerdings musste hierzu die bemerkenswert starke Mannschaft der Emspiraten geschlagen werden.
Zuvor aber stand das „kleine Finale“ auf dem Spielplan. Hier gewann die Sektion Schreckensteiner gegen die Danckelmänner und konnten sich als Dritter des Turniers auf einen Pokal freuen. Hierzu sei zu sagen, dass die Schreckensteiner ihren Sieg bis weit nach dem Aufräumen auf dem MTV-Gelände feierten…
In einem packenden und heißumkämpften Finale gewannen schließlich die Emspiraten mit 21:19 Punkten gegen die Burglöwen.
Bei der Playersnight im Kivelingshaus, wurde die schon den ganzen Tag andauernde Party mit der Siegerehrung und dem traditionellen Verlosen der gespendeten Fässer fortgesetzt. Alle Mannschaften erhielten eine Urkunde und die Siegermannschaften Pokale sowie die Emspiraten den großen Wanderpokal. Dieser wurde aus sodann, wie bei jeder großen Siegerehrung, als Trinkgefäß für sprudelndes Traubenelixier genutzt.
Die Playersnight fand ihr Ende mit den ersten Sonnenstrahlen des neuen Tages.

Die Sektion Prinz von Oranien möchte sich bei allen Teilnehmern, Spendern und Helfern für das diesjährige Turnier bedanken und freut sich schon auf das „Beachen 2009“!

1. PlatzEmspiraten I
2. PlatzBurglöwen I
3. PlatzSchreckensteiner
4. PlatzFreiherr von Danckelmann II
5. PlatzPrinz von Oranien I
6. PlatzMeine Lieblingsmannschaft
7. PlatzWelfen
8. PlatzBurglöwen II
9. PlatzDe Spökenkieker
10. PlatzFeldherr Spinola
11. PlatzPrinz von Oranien II
12. PlatzEmspiraten II
13. PlatzVorstand
14. PlatzFättmännkes Noahdriever
15. PlatzFreiherr von Danckelmann I

 

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Ausstellung: Impressionen vom Kivelingsfest

Im Lingener Rathaus ist ab heute eine Ausstellung vom Kivelingsfest 2008 zu sehen. Eine Auswahl von rund 100 der weit über 1 000 Fotos, aufgenommen von Silvia Klus, ist gerahmt an den Stellwänden zu sehen. Die Motive hier entstanden überwiegend während des Volksfestes am Samstag und Sonntag. Weitere rund 600 Motive sind als Diashow auf einem Flachbildfernseher im Eingangsbereich zu sehen. Mit dabei sind beispielsweise auch Aufnahmen vom Umzug am Montag. Abgerundet wird die Präsentation durch einen Kurzfilm (etwa 15 bis 20 Minuten) von Harald Lorenz. Eine lange Fassung des Films auf DVD (ca. 2,5 Std.) gibt es bei Nottbeck. Bilder kann man bei Foto Hartdegen nachbestellen. Der Dank der Kivelinge gilt dem Förderverein, der diese Präsentation finanziell unterstützt hat. Das Foto zeigt v.l. Klaus Rosemann (Förderein), das neue Königspaar Anne Altevers und Christian Gehring sowie Malte Rosemann und Tim Ester (Vorstand der Kivelinge). Die Ausstellung ist bis zum 26. September zu den Öffnungszeiten des Rathauses zu sehen.

Foto: C.Theiling

 

(Bericht: Lingener Tagespost, 18.08.2008)

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Beachvolleyballtunier der Sektion "Prinz von Oranien" am 30.08.2008

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Ferienpassaktion: Kinder ließen Kivelingsfest-Stimmung aufkommen

Kivelinge führten durch ihre Stadt und sorgten für Begeisterung

Lingen – Zu einem erlebnisreichen und spannenden Nachmittag im Rahmen der Lingener Ferienpassaktion hatte der Kivelingsverein eingeladen und damit nur wenige Wochen nach dem grandiosen Kivelingsfest viele Kinderherzen nochmals höher schlagen lassen. Über 20 abenteuerlustige und wissbegierige Kinder im Alter zwischen sechs und zwölf Jahren wollten in ihren Sommerferien unbedingt an einer historischen Stadtführung teilnehmen: „Mit den Kivelingen auf den Spuren Lingens“.

Warum heißt Lingen überhaupt Lingen? Wer sind die Kivelinge? Und was ist ein Pulverturm? – Mit Trommeln, Hellebarde und mittelalterlichen Kostümen ausgestattet, präsentierten sich drei Kivelinge und eine Marketenderin den jungen und interessierten Gästen vorm Kivelingshaus, um all diese Fragen während einer Stadtführung zu beantworten. „Wir möchten Euch heute Lingen (Ems), die Stadt der Kivelinge zeigen“, rief Sprecher Timo Kramer den jungen Bürgern zu. Und diese waren voller Erwartung und freuten sich, dass nicht nur die Kivelinge historisch kostümiert durch den alten Stadtkern Lingens laufen sollten, sondern sie selbst auch. Denn den Kindern wurde vor Ort erst einmal ein Barett – eine mittelalterliche Kopfbedeckung – aufgesetzt oder eine Mini-Hellebarde in die Hand gedrückt, damit sich die Kinder in die Zeit der Kivelinge um das 14. bis 16. Jahrhundert zurückversetzt fühlen konnten. So ließen sie an diesem Nachmittag richtig Kivelingsfest-Stimmung aufkommen. Obwohl einige der jungen Gäste schon mal etwas von den Kivelingen und ihrem alle drei Jahre, zuletzt zu Pfingsten 2008 stattfindenden Fest gehört und gesehen haben, wurde den Kindern gleich zu Beginn erklärt, mit wem sie es überhaupt zu tun hatten. Dabei lüftete sich auch das „Geheimnis“, weshalb es die Kivelinge gibt, und wie sie im Jahr 1372 entstanden sind – nämlich aus den Wirren der Zeit, als sie als junge Bürgersöhne zur Verteidigung Lingens auf die Wälle der Stadt gerufen worden waren. Mit Trommelwirbel marschierte die Gruppe dann zur nächsten Station. Ein Blick ins Historische Rathaus war für die Teilnehmer auch deshalb aufregend, weil die meisten noch nie einen Fuß in das alt-ehrwürdige Gebäude gesetzt haben. Von dort aus ging es dann zum Universitätsplatz und durch die Burgstraße am Haus Hellmann vorbei. Zwischendurch fanden immer kleine Spiele statt, wo die Kinder auch selbst aktiv werden mussten. So war beispielsweise der „Limbo-Tanz“ unter einer Hellebardenstange, um symbolisch das Überschreiten des ehemaligen Burgtores in der Burgstraße vor dem Palais Danckelmann nachzuempfinden, ein riesen Spaß. Den absoluten Höhepunkt bildete dann der Abschluss des Stadt-Rundganges im Pulverturm mit seinem alten Gemäuer. Eigentlich sind die Tore des Turmes nur alle drei Jahre zu Pfingsten zum Kivelingsfest für die Öffentlichkeit geöffnet, doch der Hausherr, die Kivelingssektion „Die Welfen“, hatte extra für die Kinder eine Ausnahme gemacht. Im steinernen Innern lauschten sie der unheimlichen Sage des Machurius, der einst als Raubritter in Lingen sein Unwesen getrieben haben soll. Abschließend gab es im Schatten des Pulverturmes zur Stärkung „Speis und Trank“: gegrillte Bratwürstchen und kühle Getränke. Zum Ende des Nachmittages waren alle Kinder, die zur Erinnerung eine Urkunde erhielten, sichtlich begeistert von der Stadtführung „auf den Spuren Lingens mit den Kivelingen“. Da die Anmeldezahlen in diesem Jahr so hoch waren, dass viele Kinder auf der Warteliste landeten, werden die Kivelinge am 16. August einen zweiten Termin anbieten. Und auch im nächsten Jahr will sich der Bürgersöhne-Aufzug wieder an der Ferienpassaktion beteiligen.

Auf den Fotos:

Im Schatten des Pulverturmes endete die Kinder-Stadtführung der Kivelinge im Rahmen der Ferienpassaktion. Die Teilnehmer halten stolz ihre Erinnerungsurkunden hoch, die sie vom kostümierten Stadtführungs-Sprecher Timo Kramer (unten links) ausgehändigt bekamen.

Station machten die Kinder im Kivelingshaus, am und im Historischen Rathaus, vor dem Haus Hellmann in der Burgstraße und im alten Gemäuer des Pulverturms.

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Kivelinge mit neuem König
Sein Name: Christian Gehring

fxr Lingen. „Wir haben einen neuen König!“ Mit diesem schon traditionellen Ausruf stellte der Kommandeur der Kivelinge, Jens Roth, gestern Nachmittag von der Treppe der Wilhelmshöhe unter dem Jubel der Gäste Christian Gehring als neuen König der Kivelinge für die nächsten drei Jahre vor. Nach kurzer Beratung stand auch mit Anne Altevers die neue Königin fest.
Vier Kandidaten rangen im Stechen um die Königswürde; der 65. Schuss brachte die Entscheidung für Christian Gehring. Unter dem frenetischen Beifall der Mitglieder der Sektion „de Spökenkieker“ geleitete ihn der Vorstand der Kivelinge vom Schießstand zur Wilhelmshöhe. Mit einem „Civis-Civis-Civibus“ begrüßte ihn Kommandeur Jens Roth.
„Was soll ich sagen, jetzt steh ich hier“, sagte Christian Gehring mit leicht angeschlagener Stimme. Lautstarke Unterstützung bekam er von seiner Sektion „de Spökenkieker“. „Wir sind der Thron“, hallte es von der Treppe der Wilhelmshöhe.
Oberbürgermeister Heiner Pott dankte dem alten Königspaar Ekke Seifert und Gesche Klukkert sowie den Kivelingen für ein Kivelingsfest der Superlative. „So ein Fest gab es in Lingen noch nie, es sprengte jeden Rahmen“, sagte Pott. Besonders freute er sich, dass mit Christian Gehring ein König aus einem Ortsteil, nämlich Darme, die Regentschaft übernommen hat. Am Abend fand der Königsball statt.

Immer wieder brachten die Mitglieder der neuen Königssektion „de Spökenkieker“ ihre Freude über den König aus ihren Reihen mit Gesängen zum Ausdruck. Die Proklamation des neuen Königs fand auf der Freitreppe der Wilhelmshöhe bei strahlendem Sonnenschein statt. Von links Gesche Klukkert, Ekke Seifert, Oberbürgermeister Heiner Pott, Christian Gehring, Anne Altevers und Kommandeur Jens Roth. Foto: Felix Reis

 

(Bericht: Lingener Tagespost, 14.05.2008)

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Am Pfingstwochenende war Petrus ein Kiveling

Von Thomas Pertz Lingen. Ein Zuckerschlecken war das Leben im Mittelalter gewiss nicht. Aber wenn es wenigstens an einem Wochenende so war wie zu Pfingsten 2008 in Lingen, dann hätte man doch Lust auf einen Zeitsprung durch die Jahrhunderte. Ein farbenprächtiges Spektakel boten die Kivelinge am Samstag und Sonntag Tausenden von Besuchern. Lingens unverheiratete Bürgersöhne und ihre schönen Marketenderinnen präsentierten sich einmal mehr als die Werbeträger der Stadt: fröhlich, unverkrampft, engagiert.

Ohne die Marketenderinnen geht gar nichts auf dem Kivelingsfest. Von links: Anne und Julia Klumparendt, Anneke Thurau und Maria Otte.

Als kurz nach 10 Uhr die dumpfen Trommeln von jedem Punkt der Innenstadt zu hören waren, wusste es auch der Allerletzte: Die Kivelinge laden ein zur Zeitreise mit ihrem König Ekke Seifert aus der Sektion Feldherr Spinola und seiner Königin Gesche Klukkert an der Spitze, bewacht von der Wachsektion der Emspiraten.
Da das Wetter sich von seiner allerbesten Seite zeigte, war die Atmosphäre auf dem Marktplatz einmalig. Die Sonne lachte mit den Kindern um die Wette, die jede Menge Spaß am handgemachten mittelalterlichen Spiel hatten, und der kühle Gerstensaft mit hübscher Schaumkrone oben drauf schmeckte im Sonnenschein noch mal so gut.

Alles hatte sich für zwei Tage verändert in der Innenstadt, auch die Sprache. Es gab viel „Handgeklapper“ (Applaus) für die zahlreichen Darbietungen, Gäste „unter dem Schwertmaß“ (Klein) und „über dem Schwertmaß“ (groß) sahen sogar Theaterstücke mit viel „Narretei“ (Witz), und überall waren „magische Seelenfänger“ (Fotoapparate) im Einsatz, die das einmalige Geschehen einfingen.
Auch beim Kivelingsfest 2008 wurde wieder einmal deutlich, welches Pfund die Stadt Lingen mit diesen engagierten jungen Menschen zur Imagepflege in der Tasche hat.
Zwei Beispiele sind Jürgen Krieger und Franz von Galen von der Sektion Fättmännkes Noahdriever. Ein halbes Jahr Planung und ein Jahr Bauzeit haben sie in ihr Spiel „Bürgerzoons Zweykampf“ investiert.
Dabei galt es, fünf Zielscheiben in kürzester Zeit zu treffen. Dadurch wurde ein Holzkiveling in Bewegung gesetzt, der wiederum per Flaschenzug eine Fahne vor dem hölzernen Rathaus hisste. Rund 500 Arbeitsstunden steckten in der aufwendigen Konstruktion. „Wir präsentieren das Spiel nur an den Kivelingsfesten, also erst wieder 2011“, meinte Krieger. Eineinhalb Jahre Arbeit für ein einziges Wochenende? Im positiven Sinne verrückt sind sie, diese Kivelinge.
Die verfügten mit Karl-Hermann Pingel von denEmspiraten über einen kernigen Wachoffizier, der mit seinen Mannen für „ein paar Momente Kurzweil“ sorgte, wie er formvollendet untertrieb. Die Oberleutnantsrunde im Kivelingsverein hatte ihm ein neues Schwert geschenkt – da konnte nichts mehr schiefgehen. Die Emspiraten als Wachsektion hatten alles im Griff. Pingel sammelte fleißig Steuern für den König ein, die später der Hilfsaktion Kimba zufließen sollen. Mehr oder weniger bereitwillig gaben die Sektionen ihr Scherflein, ab, nachdem ihnen der Wachoffizier „sanft“ mit Höllenqualen unter sengender Sonne“ gedroht hatte.
Nicht nur durch ihre große Wachsamkeit, sondern auch optisch und akustisch haben sich die Emspiraten am Wochenende auf dem Marktplatz als würdige Beschützer des Kivelingskönigs erwiesen.
Ihre neugebaute Festung neben dem Alten Rathaus war sichtbarer Ausdruck dafür, dass Kivelinge nicht nur feiern, sondern auch tatkräftig in die Hände spucken können. Feierlich wurde Samstagnachmittag die 104 Kilo schwere Glocke im Wachturm eingeweiht. Sie „hört“ auf den Namen„Charles“, zu Ehren von Karl-Wilhelm Schade, ein „Urgestein“ der Emspiraten. „Möge sie immer von den Taten der Emspiraten und der Kivelinge künden“, wandte sich König Ekke Seifert hoch oben vom Turm an das Volk zu seinen Füßen.
Praktischerweise befand sich im unteren Teil des Turmes eine mittelalterliche Apotheke, die allerlei „Medizin“ für die Besucher bereithielt. Übermäßiger Genuss derselben konnte allerdings angesichts der hohen Temperaturen schnell dazu führen, dass man plötzlich doppelt so viele Kivelinge auf dem Marktplatz sah . . .
Da hatte es die Sektion der Welfen, deren Refugium seit jeher der Bereich des Pulverturms ist, dieses Mal besonders gut angetroffen. Im Schatten der Bäume ließ es sich prima aushalten.
Mit der Sonne strahlte denn auch Jens Roth um die Wette. „Petrus muss ein Kiveling gewesen sein“, meinte der Kommandeur der Kivelinge.

 

(Bericht: Lingener Tagespost, 14.05.2008)

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Ekke Seifert und Gesche Klukkert wurden gestern gekrönt

Prunkvoller und schöner hätte es auch im Mittelalter nicht zugehen können. Die Krönung von Ekke Seifert und Gesche Klukkert zum Königspaar der Kivelinge stellte gestern Nachmittag alles bisher Dagewesene in den Schatten: Rund 20 000 Menschen huldigten dem neuen Königspaar, nachdem Lingens Oberbürgermeister Heiner Pott, assistiert vom Kommandeur der Kivelinge, Jens Roth, den Majestäten rund 15 Kilogramm „Kettensilber“ umgehängt hatte. Dank zollte unter anderem der König seinen „Heerscharen“, die ein unvergleichlich schönes Fest auf die Beine gestellt hätten.

Von links: König Ekke Seifert, Oberbürgermeister Heiner Pott, Kommandeur der Kivelinge,Jens Roth und die „Königin der Herzen, Gesche Klukkert.Foto: bm

 

(Bericht: Lingener Tagespost, 13.05.2008)

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„Kivelinge engagieren sich sinnvoll für die Heimat“

Förderverein: 16 Jahre Unterstützung des Bürgersöhneaufzuges – Projekte konsequent fortgesetzt

bm Lingen. „Ohne unseren Förderverein könnten wir ein solches Kivelingsfest nicht auf die Beine stellen.“
„Wo man steht und geht“ und wo immer man es mit den Kivelingen zu tun hat: Überall zollt man den Mitgliedern des Fördervereins mit Heinrich Gehring (1. Vorsitzender), Klaus Rosemann (2. Vorsitzender), Jens Roth (Vorsitzender als Kommandeur der Kivelinge), Hendrik Kampmann (Schriftführer), Ludwig Nottbeck (Rechnungsführer) und Detlef Rosemann (Presse- und Archivwart), höchstes Lob. Der Grund: Über 270 Mitglieder unterstützen inzwischen mit ihren Beiträgen und eingeworbenen Spenden von Lingener Unternehmen und Privatpersonen die Idee des Bürgersöhneaufzuges.
„Der Förderverein ist im Jahre 1992 gegründet worden, weil die Kivelinge sich Aufgaben gegenübergestellt sahen, die ihr Budget überforderten“, erklärte Detlef Rosemann, Pressewart, gegenüber unserer Zeitung.
Insbesondere sei für den Unterhalt des Kivelinghauses, die Restaurierung des Compagniebuches von 1768 und die Anschaffung von Kostümen Unterstützung erforderlich gewesen. Daneben habe das gesteigerte Interesse der Öffentlichkeit ein Übriges getan, um die Notwendigkeit einer zusätzlichen Unterstützung des Kivelingsvereins deutlich werden zu lassen.
„Zum Beispiel das Kivelingshaus: Hier wurden mit der Heizungsreparatur und Anstricharbeiten erhebliche Instandhaltungsarbeiten erforderlich“, erläutert Rosemann die finanziellen Zuwendungen seitens des Fördervereins. Zudem sei erst im vergangenen Jahr der Eingangsbereich neu gestaltet worden. „Die neue Tür ist einwirklich handwerkliches Meisterstück von unserem Mitglied Ludger Pingel“, zollt der Pressewart Respekt vor der geleisteten Arbeit.
„Geld und Eigenleistung“ seien auch für die Kivelingshalle und die dazugehörige Außenbeleuchtung, die im Jahre 2004 errichtet worden war, nötig gewesen. Rosemann: „Nunmehr begrüßen auch bei Dunkelheit Stadt- und Kivelingswappen neben der Aufschrift ‚Lingen (Ems) – Stadt der Kivelinge‘ Bahnreisende aus dem Süden.“
Erforderlich sei es auch gewesen, den Kostümfundus nach dem letzten Fest in 2005 auszubessern und zu ergänzen. „Für die historischen Offiziersuniformen wurden neue Sektionswappen erstellt, und die Wach- sowie die Königssektion haben neue Kostüme erhalten“, erklärt Rosemann den Verbleib der Fördermittel. Nicht zu vergessen sei daneben, dass auch die Kivelings-Stadtführer mit Unterstützung der Verwaltung neu eingekleidet werden konnten.
Ausblickend kann Rosemann feststellen, dass unter anderem durch die Beiträge der Mitglieder, gleich welcher Art, auch weiterhin mittelalterliche „Volksfeste“ gefeiert werden können und es möglich sei, den Bürgern und auch den Besuchern der Stadt Geschenke zu übergeben, die zur Verschönerung Lingens beitragen. Rosemann: „Am schönsten aber ist zu sehen, dass sich junge Menschen sinnvoll für ihre Heimat engagieren.“

Trägt maßgeblich zum Gelingen eines jeden Kivelingsfestes bei: Der Vorstand des Fördervereins mit Hendrik Kampmann, Detlef Rosemann, Jens Roth, Klaus Rosemann, Heinz Gehring und Ludwig Nottbeck (von links).

 

(Bericht: Lingener Tagespost, 10.05.2008)

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Ekke Seifert und Gesche Klukkert wurden gestern gekrönt

Prunkvoller und schöner hätte es auch im Mittelalter nicht zugehen können. Die Krönung von Ekke Seifert und Gesche Klukkert zum Königspaar der Kivelinge stellte gestern Nachmittag alles bisher Dagewesene in den Schatten: Rund 20 000 Menschen huldigten dem neuen Königspaar, nachdem Lingens Oberbürgermeister Heiner Pott, assistiert vom Kommandeur der Kivelinge, Jens Roth, den Majestäten rund 15 Kilogramm „Kettensilber“ umgehängt hatte. Dank zollte unter anderem der König seinen „Heerscharen“, die ein unvergleichlich schönes Fest auf die Beine gestellt hätten.

Von links: König Ekke Seifert, Oberbürgermeister Heiner Pott, Kommandeur der Kivelinge,Jens Roth und die „Königin der Herzen, Gesche Klukkert.Foto: bm

 

(Bericht: Lingener Tagespost, 13.05.2008)

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„Mit der Koordination steht und fällt alles“

Vorbereitungen laufen bereits seit November 2006 – Jetzt geht es in die letzte Runde

bm Lingen. „Jetzt, wo das Fest unmittelbar vor der Tür steht, muss alles noch einmal genau unter die Lupe genommen werden: Vom Aufstellen der Bauten über die Tage des historischen Treibens bis hin zu dem prächtigen Umzug am Pfingstmontag.“
Dem 1. Kapitän, Florian Heinen, und Schriftführer Malte Rosemann steht die Anspannung der letzten Tage im Gesicht geschrieben. Und dennoch sind die beiden Kivelinge hochzufrieden. Der Grund: „Die peniblen Vorbereitungen für das Kivelingsfest, die bereits seit November 2006 laufen und an denen sich alle beteiligt haben, machen sich jetzt bezahlt“, wie die Bürgersöhne gegenüber unserer Zeitung berichten.
Rosemann: „Bereits im November 2006 hat der Vorstand die Wachsektion für das diesjährige Fest bestimmt. ‚Bestimmt‘ heißt in diesem Fall aber nicht, dass so etwas einfach nach Gutdünken passiert. Alle Sektionen, die mit einer solch herausragenden Aufgabe betraut werden wollen, müssen dem Vorstand eine Bewerbungsmappe präsentieren, die dann nach einem bestimmten Punktesystem beurteilt wird.“ Des Weiteren kümmere sich der Vorstand um die Koordination der Vorbereitungen, holt Genehmigungen und lädt Ehrengäste ein und verwaltet die komplette Festvorbereitung.
Bevor die Offiziere der Sektionen mit ihren Wünschen und Vorstellungen an den Vorstand herantreten, ist alles besprochen worden. Heinen: „Heute werden die wesentlichen Inhalte nicht mehr ausschließlich durch den Vorstand bestimmt, sondern vorher in der Offiziersrunde besprochen. Dadurch kommt die Meinung des Vereins besser zum Tragen.“
Gegen Ende des Jahres vor dem Fest ginge es dann daran, die gemachten Pläne auch wirklich in die Tat umzusetzen. Sofern eine Sektion plane, aufwändige Bauten umzusetzen, wie zum Beispiel den Bergfried (Aussichtsplattform), müssen die Pläne und auch die Statik erarbeitet werden. „Das geht natürlich nur mit befreundeten Fachleuten und weiteren Institutionen, um die Kosten möglichst gering zu halten“, erläutert der Schriftführer. Es bedürfe dann auch der Anstrengungen aller, und nicht nur der einzelnen Sektionsmitglieder, solche Pläne in die Tat umzusetzen. Aber auch schon bestehende Bauten bedürften einer grundlegenden Sichtung in der Kivelingshalle und wenn nötig, auch einer Renovierung.
Aber das Kivelingsfest besteche natürlich nicht nur durch seine Bauten, sondern in erster Linie durch seine Akteure und die damit einhergehende Unterhaltung für das Publikum. „Es müssen natürlich auch Theaterstücke geschrieben und die Rollen verteilt werden“, berichtet der 1. Kapitän. Bevor es allerdings an das Umsetzen dieser Vorschläge ginge, würden die Ergebnisse in den einzelnen Sektionsversammlungen vorgestellt und abgenommen.
Die Koordination dieser einzelnen Aufgaben, seien es die Bauten, die Theaterstücke oder das Einteilen der einzelnen Arbeitsschichten, obliege in erster Linie den Sektionsvorständen. „Mit der Koordination im Vorfeld steht und fällt das Kivelingsfest“, sind sich abschließend der 1. Kapitän und der Schriftführer einig.

Seit gestern bauen die Kivelinge „ihren historischen Marktflecken“ auf. Axel Hoffschröoer von der Königssektion „Feldherr Spinola“ trägt gerade Paletten für den Boden des Throns auf die Terrasse Heilemann.

 

(Bericht: Lingener Tagespost, 09.05.2008)

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Dr. Ruping: Alter Inhalt in neuer Form

Infos zum Theater-Clip der Kivelinge

to Lingen. Mit dem Theater- Clip der Kivelinge, der in der Halle IV uraufgeführt wurde, ist eine neue wirkungsvolle Möglichkeit gegeben, das Markenzeichen Lingens außerhalb der Stadtgrenzen bekannt zu machen. Entstanden ist die szenische Collage in Zusammenarbeit mit der Stadt, dem Lingener Institut für Theaterpädagogik der FH Osnabrück und dem Theaterpädagogischen Zentrum der Emsländischen Landschaft (TPZ) auf Anregung des ehemaligen Kivelings René Werner.
Bereits im August 2005 wurde ein Grundstein für ein Theaterprojekt gelegt, und im Herbst 2007 begannen die Proben. Unter der künstlerischen Leitung von Ann Dargies (Institut für Theaterpädagogik), die auch beim „Sang der Maschinen“ im künstlerischen Leitungsteam mitwirkte, entwickelte ein Ensemble von 15 Kivelingen eine Produktion, die Lingens Markenzeichen über die Stadtgrenzen hinaus bekannt machen kann. Sie kann überall gezeigt werden: auf Messen, Festivals oder Betriebsfesten.
Stolz kündigte Oberbürgermeister Heiner Pott die Premiere des Theater-Clips an. Damit sei eine neue, ausgefallene Form gefunden worden, die Stadt außerhalb ihrer Grenzen zu repräsentieren, sagte er und stellte die „Väter“ des Projektes vor: René Werner, Studiendekan Prof. Dr. Bernd Ruping (Institut für Theaterpädagogik), TPZ-Leiter Tom Kraus, den Leiter des Fachdienstes Kultur der Stadt Lingen, Rudolf Kruse und Ann Dargies als „Mutter“.
„Es galt, das Markenzeichen Kivelinge aus seinem rein folkloristischen Gewand zu befreien und neu zu positionieren, ohne den geschichtlichen Kern dabei aus den Augen zu verlieren“, meinte Kruse. Aus der Perspektive des Theaters bedeutete dies für Bernd Ruping: „Der alte Inhalt ja, aber in einer neuen, modernen Form, die Raum lässt für den Unterschied zwischen gestern und heute, zwischen der Wehrhaftigkeit des 15. Jahrhunderts und den Problemen und Möglichkeiten der Gegenwart.“

 

(Bericht: Lingener Tagespost, 08.05.2008)

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Geschichte und Gegenwart - Kivelinge können auch Theater spielen

to Lingen. Kivelinge können nicht nur erfolgreich ihre Stadt verteidigen, alle drei Jahre ein riesiges historisches Volksfest auf die Beine stellen und mittelalterlich kostümiert Gäste durch ihre Stadt führen – Kivelinge können auch Theater spielen. Das bewiesen sie, als sie in der Halle IV die Premiere des Theater-Clips „Lingen – Stadt der Kivelinge“ feierten.
Es ist ein Theaterprojekt, das unter der künstlerischen Leitung der Dozentin des Instituts für Theaterpädagogik Ann Dargies die Geschichte der Kivelinge einmal anders erzählt. Zwei Bilder prägen sich zu Beginn ein: Das eine ist ein Minnesänger, der ein Lingen-Lied anstimmt, in dem das Motto der Produktion wiederholt wird: „Jeder taugt auf seine Weise, der eine laut, der andere leise“.
Das zweite Bild zeigt „Rocky“, den Helden der Zeitlosigkeit, der in einem roten Kapuzenmantel, umringt von Bodyguards und begleitet von Fanfaren, die Treppe heruntersteigt.
Geschichte und Gegenwart treffen symbolisch aufeinander und gehen ineinander über. Das moderne Bild löst sich auf – der Held im Boxermantel entpuppt sich als der König der Kivelinge, und unter den Bodyguards verbirgt sich die Königin, die den tapfersten Kiveling bestimmen soll. Ist es der Stallbursche, der Wachoffizier, der höfische Braumeister oder der Alchimist? Ständiger Szenenwechsel bestimmt das Geschehen, die Zeitebenen vermischen sich: Was wie eine geschichtliche Szene daherkam, entpuppt sich als eine Gruppe, die gerade eine Stadtführung gemacht hat und anschließend auf ein Bier in eine Kneipe geht. Die Kivelinge erzählen dem Publikum ihre Geschichte, und der Minnesänger rundet das Ganze mit dem Lingen-Lied ab. In diesem 20 Minuten dauernden Theater-Clip erfahren die Zuschauer viel über die Bürgersöhne, sie sehen wechselnde szenische Bilder, in denen Sprache, Musik, Gesang und sehr viel Bewegung mit choreografischen Elementen eine spannende Verbindung eingehen.
Die 15 jungen Darstellerinnen und Darsteller, überwiegend Kivelinge, wirken so souverän mit, als hätten sie schon immer auf der Bühne gestanden.

In dem Theater-Clip wird die Geschichte der Kivelinge mit theatralen Mitteln erzählt. Foto: to

 

(Bericht: Lingener Tagespost, 08.05.2008)

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„Knöpfe gehen immer verloren“

Christian Gehring verwaltet den Kostümfundus der Kivelinge – Hanni Heskamp sorgt für tadellosen Sitz

bm Lingen. Die prächtigen Uniformen, die eleganten Kostüme und die weiteren unzähligen Kleider und Hosen unterstützen visuell das mittelalterliche Treiben auf dem Marktflecken in Lingen– sie bringen alle drei Jahre die Farbe ins Kivelingsfest zu Pfingsten.

Chef im Ring oder Herr über diesen gewaltigen Kos-tümfundus ist Christian Gehring - seines Zeichens 2. Kapitän und bei den Spökenkiekern. Jetzt, kurz vor dem Fest, geben sich die Kivelinge und Marketenderinnen die Klinke in die Hand – „jeder möchte jetzt seine Kleidungsstücke haben, um zu prüfen, ob sie gut aussieht und auch tadellos sitzt“, berichtet der 2. Kapitän und ergänzt: „Jetzt stehen wir in der heißen Phase.“
Drei Jahre hat der Kiveling Zeit, die direkt nach dem Fest zurückgegebenen Kleidungsstücke auf ihren Zustand hin zu überprüfen. „Knöpfe gehen immer verloren, Schulterklappen haben sich gelockert oder die Reißverschlüsse an den Hosen haben schlapp gemacht,“ berichtet der BWL-Student über seine Erfahrungen. Als „absolutes Chaos“ für die Hosen der Kivelinge hat der 2. Kapitän die Trommeln ausgemacht. „Wenn die Jungs die den ganzen Tag vor dem Bauch tragen, kann man das Beinkleid schon fast abschreiben“, berichtet der Kiveling.
Auch das „Weiß“ der Uniformen ändere sich von Saison zu Saison und obwohl alle aufgefordert seien, mit den Gewändern pfleglich umzugehen, ließe sich der eine oder andere Fleck nicht vermeiden. „Die Kivelinge und Marketenderinnen arbeiten zu Pfingsten rund um die Uhr in ihren Uniformen und Kleidern, um die Gäste der Stadt zu unterhalten und zu verwöhnen. Da bleibt es halt nicht aus, dass Kleider und Hosen in Mitleidenschaft gezogen werden.“
Davon können auch Hanni Heskamp und ihre Mitarbeiterin, Maria Schoo, ein Lied singen. Mit Nadel und Faden bewaffnet sorgen sie bereits seit Monaten dafür, dass sich kein Kiveling seiner Uniform schämen muss. Neben den „normalen“ Ausbesserungsarbeiten, zum Beispiel Jacken von Größe 56 auf 23 umzuändern, näht Frau Heskamp auch komplette neue Uniformen. „Alle werden richtig chic aussehen“, freut sich die gelernte Schneiderin.

Mit Nadel und Faden sowie viel Improvisation sorgt Hanni Heskamp dafür, das die Uniformen und Kleider der Kivelinge und Marketenderinnen richtig sitzen. Foto: Burkhard Müller

 

(Bericht: Lingener Tagespost, 08.05.2008)

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Kivelinge: Herz für Kimba

Versteigerung für guten Zweck am Sonntagabend

pe Lingen. Ein Herz für Kinder haben die „Emspiraten“, Wachsektion auf dem Kivelingsfest 2008. Sie haben für den kommenden Pfingstsonntag um 20 Uhr am Pulverturm eine große Versteigerung organisiert, deren Erlös der „Aktion Kimba“ des Lingener Lions-Clubs Machurius zufließt.
„Das ist eine tolle Idee der Emspiraten“, freute sich Christoph Stöckler von den Lions über das Engagement der Sektion. Seit fast drei Jahren werden durch die „Aktion Kimba“ Kinder und deren Familien in der Region, die sich in einer Notlage befinden, auf vielfältige Art und Weise unterstützt. „Jede Sektion der Kivelinge hat sich Gedanken gemacht, damit möglichst viel Geld für Kimba zusammenkommt“, freute sich Karl-Hermann Pingel, Offizier der Wachsektion, über das positive Echo der Lingener Bürgersöhne auf die Idee der Emspiraten.
In der Tat können sich die Preise sehen lassen, die einzelne Bürger, aber auch Firmen Sonntagabend ersteigern können. Die „Emspiraten“ versteigern eine komplette „Wachnacht“. „Wir organisieren praktisch ein komplettes Ritterbankett, stellen das Personal in historischen Kostümen, einen Richter. Und wenn es räumlich passt, findet das Ganze vor einer historischen Fassade statt“, erklärte Dennis Kleine von der Sektion.
Aber auch die anderen Kivelingsgruppen engagieren sich für den Löwen „Kimba“. Die Sektion „Prinz von Oranien“ versteigert eine Stadtführung für 20 Personen, die „Welfen“ organisieren einen Kindergeburtstag mit Grillen am Pulverturm, die „Burglöwen“ versteigern ein Spanferkel für die nächste Grillfete, „Fättmänkes Noahdriever“ hat zwei Hühner im Angebot, die „Schreckensteiner“ versteigern einen alten Münzschatz, und die Sektion „Freiherr v. Danckelmann“ eine alte Schatztruhe. Die „Spökenkieker“ bieten sich auf der nächsten Hochzeit oder anderen Festveranstaltung als Thekenteam an, „Lütje Fente“ spendet den Erlös aus einem 50-Liter,Fass Gerstensaft und die Sektion „Machurius“ einen großen Schinken.
„Pro civibus et civitate – für die Bürger und die Stadt“ heiße das Motto der Kivelinge, sagte Emspirat Pingel. Da passe der Einsatz für die Aktion Kimba doch hervorragend. Ohnehin haben die Emspiraten ein großes Herz für Kinder. Die von ihnen speziell für jüngere Altersgruppen entwickelte „Kinder-Kivelingszeitung“ zum Preis von einem Euro ist schon über 200-mal verkauft worden. Der Erlös fließt ebenfalls dem kleinen Löwen zu. Die „Emspiraten“ organisieren außerdem am 6. September ein Benefizkonzert für die Hilfsaktion. Auch dieser Erlös ist für Kimba bestimmt. „Ich bin beeindruckt“, brachte es Christoph Stöckler vom Lions-Club Machurius auf den Punkt.

Für Kimba legen sich die Kivelinge beim Kivelingsfest 2008 mächtig ins Zeug. Von links: Dennis Kleine, Christoph Stöckler vom Lions-Club Machurius und Karl-Hermann Pingel.

 

(Bericht: Lingener Tagespost, 07.05.2008)

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Das kleinste Riesenrad der Welt

Zum Kivelingsfest auf dem Lingener Marktplatz – Sektion Prinz von Oranien organisierte Attraktion

bm Lingen. „Vor dem Startwird nach dem Einsteigen der Gäste ein Belastausgleich vorgenommen, wobei das Gewicht der Passagiere mit Hilfe von Sandsäcken ausgeglichen wird. Alsdann wird das Riesenrad händig, mit den an den Außenseiten angebrachten Handgriffen in Schwung gebracht, um es dann mit der im Bodenbereich angebrachten Fußkurbel im Dauerbetrieb zu halten.“

Wer glaubt, jetzt auch noch „einen Nippel durch die Lasche ziehn“ zu müssen, irrt. Bernd Koop, Fahnenoffizier und Schriftführer der Kivelingssektion „Prinz von Oranien“ (kurz: PvO), erzählt voller Ernst von dieser neuen Attraktion für das „Fest der Feste“. „Wir haben das kleinste Riesenrad der Welt – anno 1604 – in Lingen.“
Jede Sektion sei pünktlich zum Fest bemüht irgendetwas Neues auf die Beine zu stellen.
„Wir haben lange überlegt, was man wohl machen kann“, berichtet der Kiveling. Dabei ginge es natürlich nicht nur um die Frage des Außergewöhnlichen, sondern auch immer um die bange Hoffnung: „Wird das, was wir machen, auch von unseren Gästen angenommen?“
Koop schildert die Oranier als eine Gruppe junger Männer, die immer bemüht seien, „noch einen obendrauf“ zu setzen. „Alles soll aus einem Guss sein und nicht unnatürlich wirken“, bekräftigt der 23-Jährige, im richtigen Leben Student, den Anspruch der Truppe. Ob Theaterstück, das Riesenrad oder die Feuershow: alles komplett und rund.
Bereits vor anderthalb Jahren habe man sich zusammengesetzt und unter anderem damit begonnen, selbst Tische und Bänke herzustellen. „Nicht klapp, klapp und fertig ist die Biertischgarnitur, sondern gesägt, gehobelt und zusammengebaut, um möglichst wirklichkeitsgetreu zu sein.“ Die Kivelinge wollten den Gästen etwas bieten und sich auch damit deutlich von jedem anderen mittelalterlichen Spektakulum absetzen. „Spaß, Unterhaltung und Atmosphäre“ seien die drei Säulen, auf die die Arbeit der Oranier abgestimmt sei.
Und dann, ja und dann kann man sich, sofern man einen Platz im kleinsten Riesenrad der Welt ergattert, einmal im Leben wie Prinzessin oder Prinz – Königin oder König, fühlen. Von bloßer Muskelkraft auf über vier Meter Höhe gehoben, kann man für ein paar Minuten als „Obrigkeit“ den Ausblick über das „gemeine Volk“ genießen.
Rund 20 Jungmänner plus zwei Aspiranten zählt die PvO, und trotz der vielen Arbeit vor dem Aufzug der Bürgersöhne sei man mit Spaß und Engagement bei der Sache. Bevor es aber richtig losgeht, wird sich noch einmal getroffen, um den Neuzugängen zu zeigen, „wie die Farbe in die Mütze kommt“. Natürlich wolle keiner als „Eisverkäufer“ (schwarze Hose, weißes Hemd und weiße Mütze) an dem Fest teilnehmen, so dass diese Aktion vorher abgeschlossen sein muss. Die Antwort auf die Frage, wie denn nun die Farbe in die Mütze kommt, nahm der 23-Jährige allerdings wieder mit nach Hause.

Das „Handkurbelriesenrad“ der Sektion Prinz von Oranien ist eine der vielen Attraktionen zum diesjährigen Kivelingsfest. Die Gondeln steigen, per Muskelkraft betrieben, weit über vier Meter Höhe hinaus.

 

(Bericht: Lingener Tagespost, 07.05.2008)

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„Ohne Marketenderinnen geht es nicht“

Gesche Klukkert, Königin der Kivelinge, über die Frauen im „Junggesellenverein“

bm Lingen. „Eines wissen die Jungs ganz genau: Je mehr Marketenderinnen vor und zum Fest dabei sind, desto größer ist natürlich auch die Unterstützung.“ Gesche Klukkert, Königin der Kivelinge, weiß genau, wovon sie spricht: Seien die Frauen früher oft „nur“ schmückendes Beiwerk gewesen, „so sind sie heute aus den Reihen der Bürgersöhne nicht mehr wegzudenken“.

Die Majestäten der Kivelinge 2008: Ekke Seifert und Gesche Klukkert.

Seit drei Jahren herrschen sie und König Ekke Seifert aus der Sektion Feldherr Spinola über die streitbaren Junggesellen der Stadt, und seit drei Jahren bereitet sich auch Frau Klukkert wie die weit über 200 Marketenderinnen auf das Kivelingsfest vor. „Seit Monaten heißt es bereits jeden Samstag Arbeitseinsatz, und dann wird gestrichen, gebastelt und dekoriert.“ Dazu gehörten zum Beispiel das Herstellen von Ritterhelmen, Krönchen und kleinen Anhängern. Waren die Frauen auch früher von wichtigen Terminen ausgeschlossen, so sei es heute eine Selbstverständlichkeit, dass wenigstens die Königin bei der Generalversammlung oder den Klausurtagungen dabei ist. „Wir helfen überall mit und wollen dann natürlich auch wissen, was da auf uns zukommt.“ Zwar habe es anfangs ein wenig Widerstand in dem „Junggesellenverein“ gegeben, doch habe sich dieser schnell gelegt, weil ja auch alle wüssten, dass es ohne die Frauen nicht ginge.

Schminkt eine junge Besucherin des Kivelingsfestes zu einer wilden Tigerin: Kristina Friebert ist eine von weit über 200 Marketenderinnen, die aktiv zum Gelingen des Festes beitragen.

„Unsere Arbeit steckt oft in der Liebe zum Detail, und deshalb glaube ich auch, dass wir einen wesentlichen Beitrag für eine angenehme Atmosphäre auf dem Kivelingsfest zu Pfingsten leisten“, betont die Königin. Nicht umsonst werde für die Marketenderinnen nach dem Fest eine große „Dankeschön-Party“ gegeben.
Auf die Frage, wer für die farbenfrohen Kleider verantwortlich zeichne, antwortet die 27-Jährige, dass viele der jungen Damen sich selbst ein Kostüm gekauft hätten. „Eine recht teure Anschaffung, aber das ist uns das Fest auch wert“, berichtet die Königin.

Die Trommlerinnen gehören ebenso zum Fest wie die . . .

Nicht selbst angeschafft, weil viel zu teuer, ist indes das Kleid für die Königin. „Damit das richtig sitzt, bedürfen wir der Hilfe von Hanni Heskamp“, erklärt die Königin. Ihren Fähigkeiten, so gekonnt mit Nadel und Faden umzugehen, sei es zu verdanken, dass die Gewänder alle drei Jahre einen perfekten Sitz haben.
Fast ein wenig wehmütig denkt Gesche Klukkert an die zurückliegenden drei Jahre. Auch wenn die Bitte, Königin zu werden, im ersten Moment „ein Schock“ gewesen und ihr in die Glieder gefahren sei, ließe sich doch ohne Wenn und Aber sagen, dass das „ganz tolle drei Jahre gewesen sind“. „Diese drei Jahre waren super und unvergesslich. Ekke und ich haben als Königspaar der Kivelinge ganz viele und tolle Leute kennengelernt.“ Jetzt freue man sich auf ein schönes Fest und den krönenden Abschluss der dreijährigen Regentschaft.

. . . junge Dame, die gerade an einem Haarband bastelt.

 

(Bericht: Lingener Tagespost, 06.05.2008)

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Großzügige Spende der Volksbank Lingen

Auf vollen Touren laufen die Vorbereitungen für das historische Kivelingsfest in Lingen, zu dem über Pfingsten (Samstag bis Montag) Zehntausende von Besuchern erwartet werden. Jens Roth, Kommandeur der Kivelinge (2. von rechts) und die Vorstandsmitglieder des Fördervereins der Kivelinge, Ludwig Nottbeck (links), Klaus Rosemann (2. von links), Heinrich Gehring (4. von links) und Hendrik Kampmann (5. von links), freuten sich gestern über den Geldsegen der Volksbank Lingen. Für das neue Tor an der Ecke Marienstraße/Lookenstraße spendierte die Bank 6000 Euro. Bankdirektor Hermann Arens (3. von links), der zusammen mit seinem Kollegen Bankdirektor Ludger Preun (rechts) zur Scheckübergabe gekommen war, hob die unverwechselbare Bedeutung der Kivelinge, der unverheirateten Bürgersöhne der Stadt, hervor. Für den Ausbau eines Kinderspielplatzes in Form einer historischen Festungsanlage mit Unterstützung der Kivelinge stellte die Volksbank darüber hinaus 7700 Euro bereit. Darin enthalten sind auch Mittel der VR-Stiftung.

Foto: Ludger Jungeblut

 

(Bericht: Lingener Tagespost, 06.05.2008)

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Zehn Tonnen Beton halten neues Tor

Auch von innen zu besteigen

bm Lingen. Groß und mächtig erheben sich bereits jetzt, wenige Tage vor dem Kivelingsfest zu Pfingsten, unübersehbar die drei Stadttore Lingens in der Burgstraße, der Großen Straße und an der Ecke Lookenstraße/Marienstraße. Sie kennzeichnen den historischen Marktflecken der Stadt und geben gleichzeitig Einlass zum Fest der Bürgersöhne. Ganz neu und zum ersten Mal im Einsatz ist das Tor Ecke Marienstraße/Lookenstraße.

„Auf Teufel komm raus haben wir in den vergangenen Tagen und Wochen gearbeitet, um unser neues Stadttor mit einer Höhe von sechs und einer Breite von zehn Metern auch pünktlich zum Kivelingsfest aufbauen zu können.“ Hilbert Leysing, einer der Kivelinge, die für dieses Projekt verantwortlich zeichnen, steht in der Kivelingshalle am Alten Viehmarkt vor dem noch auseinandergebauten hölzernen Gerüst. „Wir brauchten unbedingt ein neues, weil das alte Tor einfach ausgedient hatte.“
Doch was sich so einfach berichtet, bedarf im Vorfeld vieler Überlegungen. Wie viel Holz und Farbe müssen gekauft werden, wie steht es um die Sicherheit des Tores bei stürmischen Winden, wer kann so etwas bauen, und, last, but not least, wer stellt es auf?
„Wir haben mit Andreas Eixler, einem Lehrer an den Berufsbildenden Schulen, einen Fachmann gefunden, der uns dieses Tor gebaut hat“, verweist Leysing auf das Engagement der Schule. Eixler habe die Statik so berechnet, dass die Türme von innen mittels einer Leiter zu besteigen sind. „Damit die Türme auch bei Wind und Regen ihre `Standhaftigkeit behalten, sind in den Türmen jeweils fünf Tonnen schwere Betonfundamente verankert“, erläutert der Kiveling.
Nach dem Fertigen der Tore in den BBS seien diese anschließend in die Kivelingshalle transportiert worden, um ihnen den letzten Feinschliff zu gebe. „Ich weiß zwar ni cht, wie viele Liter Farbe und wie viele Pinsel Klaus Rosemann und Beppo Theissing verbraucht haben, aber ich sehe, dass unter anderem diese beiden hier eine hervorragende Arbeit geliefert haben“, lobt der Kiveling die beiden Bürgerschützen.
Mitte der vergangenen Woche wurde das neue Stadttor in einer rund dreistündigen Prozedur mit Hilfe des Kranunternehmens Mietschke aufgestellt. Dabei waren viele helfende Hände nötig, um die gewichtigen Türme in Millimeterarbeit auf die tonnenschweren Fundamente zu hieven.
„Es ist einfach schön zu sehen, dass sich die Arbeit auch wirklich gelohnt hat“, sind sich die Kivelinge nach dem Aufbau einig – kein Turmbau zu Babel, sondern Turmbau zu Lingen.

Viele helfende Hände waren nötig, um das neue Stadttor an der Ecke Marienstraße/Lookenstraße millimetergerecht zu positionieren Foto: Burkhard Müller

 

(Bericht: Lingener Tagespost, 02.05.2008)

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Geschenkübergabe: Ein Platz der Generationen?

Geschenk der Kivelinge an die Stadt Lingen soll für alle ein Ort der Erholung sein

bm Lingen. Nach der Begrüßung der weit über 200 Gäste durch den Kommandeur der Kivelinge, Jens Roth, auf dem Spielplatz in unmittelbarer Nähe des Pulverturms übergab Roth das Wort an Heiner Pott. Trotz strömenden Regens sprach der Oberbürgermeister von dem langsam aufsteigendem „Kivelingsfieber“, das mehr und mehr die ganze Stadt erfasse.

Freuten sich gemeinsam mit dem Lingener Oberbürgermeister Heiner Pott (links) und dem Kommandeur der Kivelinge Jens Roth, über den neuen Spielplatz: Jan und Annemarie. Fotos: Burkhard Müller

Mit dem Sternmarsch der Sektionen und der Übergabe des traditionellen Geschenks werde nicht nur die enge Verbindung zur Heimatstadt deutlich gemacht, sondern auch das Feuer des Kivelingsfestes angefacht. Als die Stadt die Idee entwickelt habe, einen neuen Spielplatz am Pulverturm zu errichten, seid ihr auf die Idee gekommen, euch einzubringen. „Als Highlight, neben den Hand- und Spanndiensten, habt ihr euch überlegt, uns die zentrale Turmanlage als Geschenk zu übergeben“, freute sich Pott und ergänzte: „Euer diesjähriges Geschenk macht Geschichte auf ganz sympathische Weise fassbar und lebendig. Ihr Kivelinge seid unser Markenzeichen, auf das wir sehr stolz sind.“
„Mitten im Herzen der Stadt und zugänglich für Jung und Alt soll dieser, an die historische Vergangenheit und Gegebenheit Lingens ansetzende Spiel- und Aufenthaltsbereich nicht nur den Kleinen und Jungen, sondern auch den Erwachsenen und Alten einen erholsamen Platz zum Ausruhen, Entspannen und gemeinsamen Austausch bieten“, unterstrich Kommandeur Roth den ideellen Hintergrund des Geschenks.
Im Zusammenhang mit der Übergabe des Spielplatzes konnte Roth noch auf ein weiteres Geschenk hinweisen, das auch gleich unter den Gästen verteilt wurde. Es handelt sich dabei um eine „Kivelingsfibel“, ein bunt illustriertes Kinderbuch, in der die Kinder viel(e) Lingener Geschichte(n) erleben können.

Dieser junge Mann war total begeistert von der Kivelingsfibel. Foto: Burkhard Müller

Aus Anlass des diesjährigen Kivelingsfestes startet die LT ab Montag mit einer sechsteiligen Serie rund um die Bürgersöhne der Stadt.

 

(Bericht: Lingener Tagespost, 02.05.2008)

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Wachaufzug in Osnabrück

Am 29.03.2008 machten die Lingener Kivelinge in der Osnabrücker Innenstadt Werbung für ihr Kivelingsfest. Am 10. und 11. Mai wird sich die Lingener City wieder in einen mittelalterlichen Marktflecken verwandeln.

 

(Bericht: Lingener Tagespost, 29.03.2008)

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Lingener Kivelinge rühren jetzt verstärkt die Werbetrommel

Gut lachen haben jetzt die Lingener Kivelinge, weil die Tage bis zu ihrem großen Fest an Pfingsten fast schon an einer Hand abzuzählen sind. Grund genug, um jetzt verstärkt die Werbetrommel zu rühren und rund 15 000 Plakate und etwa 45 000 "Liporellos" (Faltpläne) an den Mann und die Frau zu bringen. Während das Plakat nur auf die Festtage verweist, beinhaltet der Faltplan das komplette Programm der Bürgersöhne. Blättert man den Plan nach links herum auf, erfährt der Leser Wissenswertes über die Stadtgeschichte, über die Veranstaltungen am Samstag, Sonntag und Montag sowie eine genaue Marschroute des Festumzuges durch die Stadt. Nach rechts herum aufgeblättert, erhält man eine Übersicht vom Programm des mittelalterlichen Spektakulums und die genauen Standorte der einzelnen Sektionen der Kivelinge. Gerd Schmidt, Stadt Lingen, Florian Heinen und Malte Rosemann, beide Kivelinge, sowie Alfons Janßen, Ehren- und Vorstandsmitglied der Kivelinge (von links), hoffen, dass das Fest wieder ein voller Erfolg wird.

Foto: Burkhard Müller

 

(Bericht: Lingener Tagespost, 02.04.2008)

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Wachaufzug in Osnabrück

Am 29.03.2008 machten die Lingener Kivelinge in der Osnabrücker Innenstadt Werbung für ihr Kivelingsfest. Am 10. und 11. Mai wird sich die Lingener City wieder in einen mittelalterlichen Marktflecken verwandeln.

 

(Bericht: Lingener Tagespost, 29.03.2008)

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"Noch nie war sie so stark wie heute"
Die Kivelingszeitung 2008 ist ab heute für drei Euro zu kaufen – 284 Seiten

bm Lingen. Man kann nicht umhin, man muss sie einfach lesen! Wer sie einmal aufgeschlagen hat, läuft Gefahr, sie in den nächsten Stunden nicht wieder hergeben zu wollen. Reich illustriert mit Geschichten "in und um Lingen", mit Porträts berühmter Persönlichkeiten der Stadt wie dem Rennfahrer Bernd Rosemeyer oder der Musikkünstlerin Annette Focks, mit aktuellen Projekten der städtebaulichen Entwicklung oder Erinnerungen an ein Grab für einen Ritter des Welfenordens.

(Quelle: Lingener Tagespost, 22.03.2008)

Richtig – die Rede ist von der Kivelingszeitung 2008, die stolze 284 Seiten umfasst und ab heute, und zwar jeden Samstag bis zum Kivelingsfest an Pfingsten, auf dem Wochenmarkt zu kaufen ist. Unweit der Markt-Apotheke, unter dem Schilderbaum der Kivelinge, wird sie von den historisch gekleideten Bürgersöhnen der Stadt für drei Euro feilgeboten.
Jetzt stellte das Redaktionsteam mit Gesche Klukkert, der amtierenden Königin, Dr. Sabine und Thomas Diepenbrock, Frank Bartels, Ludgerus Determann, Thomas Schneider und Dr. An-dreas Eiynck das umfangreiche Werk der Öffentlichkeit vor. Eiynck: "Noch nie war sie so stark wie heute!"

Nach Angaben des Museumsleiters beinhaltet die Kivelingszeitung neben der Darstellung des Vereins auch zahlreiche Beiträge zur Lingener Geschichte und Gegenwart. Vorneweg, auf den ersten Seiten, steht traditionell das aktuelle Festprogramm mit allen Terminen, der Vorstellung von Thron und Vorstand, Offizieren und Kivelingen sowie weiteren Nachrichten aus dem Vereinsleben der Bürgersöhne.
Daran schließen sich Geschichten von Lingener Familien, der Königsbesuch von 1838 und die Eisenbahnhistorie nahtlos an. Selbstverständlich hat die Kivelingszeitung auch aus den Bereichen der plattdeutschen Sprache und Lingener Dichtkunst einige Beiträge zu bieten. Das breite Spektrum interessanter und aktueller Themen aus der „Stadt der Kivelinge“ enthält auch Bildreportagen aus dem Lingen der 60er und 70er Jahre – und als "Tüpfelchen auf dem i" ist die komplette Ausgabe durchweg mit farbigen Bildern geschmückt.
Bartels: "Die neue Zeitung kommt in einer Auflage von 4000 Exemplaren auf den Markt und ist eine wesentliche finanzielle Stütze für das Kivelingsfest. Ohne diese Zeitung wäre ein solches Fest gar nicht vorstellbar."

Die Festzeitung zum Fest Pfingsten 2008 kann an folgenden Verkaufsstellen für 3,- € erworben werden:
Nottbeck, Thalia, Holzberg und Skubick, Weltbild, Blanke,Verkehrsbüro und jeden Samstag Vormittag auf dem Markt vor Cafe Heilemann.

Präsentieren stolz die Kivelingszeitung 2008: Ludgerus Determann, Thomas Schneider, Gesche Klukkert, Frank Bartels, Dr. Sabine Diepenbrock, Dr. Andreas Eiynck und Thomas Diepenbrock (von links). Foto: Burkhard Müller

 

(Bericht: Lingener Tagespost)

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Lingens Bürgersöhne starten gut gerüstet ins Kivelingsfestjahr 2008

Generalversammlung der Kivelinge in der Gaststätte Thien in Altenlingen verabschiedet neue Vereinssatzung

(Quelle: Malte Rosemann, 12.01.2008)

Am 05. Januar 2008 hielt der Bürgersöhne-Aufzug zu Lingen "Die Kivelinge" e.V. seine ordentliche Generalversammlung in der Gaststätte Thien in Altenlingen ab. Der Kommandeur der Kivelinge Jens Roth begrüßte neben 144 stimmberechtigt anwesenden Vereinsmitgliedern besonders den Oberbürgermeister Heiner Pott, der als geborenes Ehrenmitglied an der Versammlung teilnahm. Herzlich willkommen hieß der Kommandeur auch das Königspaar der Kivelinge, König Ekke Seifert und Königin Gesche Klukkert. Ferner begrüßte er die ebenfalls anwesenden Ehrenmitglieder des Vereins, sowie den Vorstand des Fördervereins der Kivelinge mit Heinz Gehring, Klaus und Detlef Rosemann, Ludwig Nottbeck und die Vertreter des Bürgerschützenvorstandes Burkhard Kirchhoff und den König der Bürgerschützen Clemens Hellmann.

Auf der Tagesordnung standen neben der Verlesung des Protokolls der letzten Generalversammlung und dem Jahresbericht von 2007 durch Vereinsschriftführer Malte Rosemann, sowie dem Jahresbericht des Vereinsrechnungsführers Frank Bartels, die Neuaufnahme neuer Kivelinge, die Verabschiedung einer neuen Vereinssatzung und der Ausblick auf das Kivelingsfest 2008.

27 neue Mitglieder konnten nach erfolgreicher Abstimmung in den Verein aufgenommen werden, so dass der Verein nunmehr über eine Anzahl von 237 aktiven Mitgliedern verfügt. Michael Möllenkamp (Sektion Machurius) sprach, als jüngste anwesende Neuaufnahme, stellvertretend für alle, dem Oberbürgersmeister den traditionellen Schwur auf das Kompaniebuch der Kivelinge nach.

Heiner Pott bedankte sich bei den Kivelingen für den unermüdlichen Einsatz für ihre Heimatstadt Lingen. Nicht zu vergessen sei dabei allerdings auch die enorme Unterstützung des Fördervereins, deren Vertretern er ebenfalls herzlich dankte. Die Kivelinge hätten in den vergangenen Jahren zunehmend an Aufmerksamkeit in der Stadt gewonnen und genössen einen hohen Stellenwert innerhalb der Bevölkerung. Dass die Erwartungen an das Kivelingsfest 2008 hoch seien, solle man dabei als Bestätigung der geleisteten Arbeit auffassen.

Im Anschluss ergriff der König der Kivelinge Ekke Seifert das Wort. Er erläuterte der Versammlung die Neuerungen, die mit dem Entwurf für eine neue Satzung einhergehen. Diese wurden im vergangenen Jahr durch eine Satzungskommission bestehend aus Kommandeur Jens Roth, König Ekke Seifert, Ehrenmitgliedern Klaus Tieben und Alfons Janßen, sowie den Sektionsoffizieren Benjamin Kaß (Sektion Prinz von Oranien) und Friedrich Knebel (Sektion Fättmännkes Noahdriever) erarbeitet. Zudem verwies er auf den jedermann zugänglichen Abstimmungsprozess zum Ende des vergangenen Jahres, an dem jeder Kiveling und Ehemalige aufgefordert war, teilzunehmen. Allen Beteiligten dankte er für das eingebrachte Engagement. Nahezu einstimmig entschieden sich die Kivelinge für diese neue Satzung, so dass die Kivelinge gelassen, gut gerüstet und gut vorbereitet auf das Kivelingsfest 2008 blicken können.

Neu in den Verein aufgenommen wurden: Kai-Hannes Determann, Steffen Krüger, Sebastian Mess (alle Sektion Burglöwen), David Kruse, Daniel Barenkamp, Bastian Baldauf, Philip Peistrup (alle Sektion Emspiraten), Benedikt Eilermann (Sektion Lütje Fente), Jonas Büher, Michael Möllenkamp, Christian Simon Völpel, Alexander Vocks, Patrick Wilczok, Marc Flachmann, Johannes Buss, Maximilian Georg Kruse (alle Sektion Machurius), Tim Bark (Sektion Prinz von Oranien), Sebastian Vossel, Florian Lühn, Peter Eilting (alle Sektion Schreckensteiner), Jerrit Hilgedieck, Max Vieth (beide Sektion Feldherr Spinola), sowie Fabian Michalowski, Jan-Hendrik van Lengerich, Florian Jaske, Torben Warstat und Henning Löpker (alle Sektion de Spökenkieker).

 

(Bericht: Malte Rosemann)

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Förderverein der Kivelinge erweitert den Vorstand

Hendrik Kampmann und Detlef Rosemann als neue / weitere Vorstandsmitglieder gewählt

(Quelle: Detlef Rosemann, 14.12.2007)

Der Förderverein der Kivelinge hielt mit 69 Mitgliedern seine Generalversammlung im Bildungswerk des Lingener Handwerks, Schwarzer Weg ab.
Gerne folgten die Vereinsmitglieder der Einladung der Geschäftsführung des Bildungswerkes, vertreten durch die Vereinmitglieder Heiner Hoffschröer und Gerd Böhme. Diese stellten nach einem kurzen Stehempfang in einem Rundgang die Räumlichkeiten und Ausbildungsmöglichkeiten des Bildungswerkes vor.

Heinz Gehring, der erste Vorsitzende des Fördervereins, bedankte sich in der anschließenden Generalversammlung für die Einladung und wünschte dem Bildungswerk weiterhin gute Erfolge.

In seinem Jahresrückblick berichtete Heinz Gehring über die Ereignisse des vergangenen Jahres sowie über den Fortgang der Projekte, die alle noch bis zum Kivelingsfest Pfingsten 2008 abgeschlossen werden sollen. Hierzu zählt neben dem großen Bauprojekt "Erstellung eines neuen Stadttores" und der Ausrüstung der Königs- und Wachsektion mit neuen Kostümen das Betreiben der "Kivelings-Geschäftsstelle" bis zum Fest.

Heinz Gehring bedankte sich bei seinen Vorstandskollegen für die erfolgreiche Arbeit des vergangenen Jahres. Sein besonderer Dank galt dem ausscheidenden Schriftführer Hans-Peter Tenfelde, der nach 6 Jahren nicht zur Wiederwahl zur Verfügung stand. Als neuen Schriftführer wählte der Verein Hendrik Kampmann. In das Amt des Rechnungsführers wurde Ludwig Nottbeck wieder gewählt. Er übt dieses Amt bereits seit Gründung des Fördervereins im Jahre 1992 aus und erhielt einen besonderen Dank der Versammlung. Die Versammlung folgte dem Vorschlag des Vorstandes für die Pressearbeit und zur Archivierung des Vereinsvermögens bzw. Fortschreibung der Vereinschronik den Vorstand zu erweitern. Als Presse- und Archivwart wählte die Generalversammlung Detlef Rosemann.

Jens Roth, Kommandeur der Kivelinge, bedankte sich für die geleistete Unterstützung mit den Worten: "Wennes den Förderverein nicht schon 15 Jahre gäbe, müsste man ihn sofort erfinden!". Gerne präsentierte er der Versammlung die geplanten Aktivitäten der Kivelinge zum Kivelingsfest
Pfingsten 2008.

Heinz Gehring verabschiedete die Mitglieder mit dem Kivelingsgruß in eine sicher noch arbeitsreiche Vorbereitungszeit auf des Kivelingsfest 2008 und dem Hinweis, dass neue Mitglieder im Förderverein der Kivelinge jederzeit herzlich willkommen sind.

(Bericht: Detlef Rosemann -Pressewart, Förderverein der Kivelinge -)

Bild, Personen von links: Hendrik Kampmann, Jens Roth,
Klaus Rosemann, Ludwig Nottbeck, Detlef Rosemann, Heinz Gehring

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Die ordentliche

Generalversammlung 2008

des Bürgersöhne-Aufzuges zu Lingen, "Die Kivelinge" e.V. findet am

05. Januar 2008 um 19 Uhr

in der Gaststätte Thien, Altenlingen statt.

Tageso Jahre stattfindende Kivelingsfest eine große Rolle in dem Erkennen von Gegenwart und Vergangenheit.

Ruping: "Wer an diesen Festtagen in Lingen weilt, kann sehen, dass es hier eine Gemeinschaft gibt, in der und mit der es sich gut leben lässt." Außerdem zeige das Fest, dass nicht nrdnung:

1. Begrüßung durch den Kommandeur
2. Verlesung des Protokolls der ordentlichen Generalversammlung 2007
3. Jahresbericht des Rechnungsführers
4. Jahresbericht des Schriftführers
5. Neuverpflichtung von Kivelingen
6. Antrag auf Satzungsänderungen
7. Ausblick zum Kivelingsfest 2008
8. Verschiedenes

Malte Rosemann
Vereinsschriftführer

 

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ur die Lingener, sondern auch Gäste aus nah und fern willkommen seien. Großartige Bilder, die jährlich erweitert und damit immer der "Jetztzeit" angepasst werden könnten.

"Mit einem solchen Projekt kann sich die Stadt noch besser als bisher aufstellen", zeigte sich

Kivelinge jetzt mit eigener Geschäftsstelle

Flyer weist auf Fest 2008 hin

(Quelle:ct Lingener Tagespost)

Eigentlich dauert es noch ganz schön lange, bis wieder Pfingsten ist - nicht so für die Lingener Kivelinge, die schon wieder im "Vorbereitungsfieber" für das kommende Fest am 11. und 12. Mai 2008 sind.

Umso mehr freuen sich die Verantwortlichen über eine eigene offizielle Geschäftsstelle, die in der Elisabethstraße 20 jetzt bezogen werden konnte.

Die Räumlichkeiten samt Infrastruktur werden von der Stadt zur Verfügung gestellt, die sich zusammen mit dem Förderverein auch die Kosten teilt. Sie befinden sich im Nebengebäude des Rathauses, direkt über dem Kulturamt. Dort steckt Königin Gesche Klukkert schon mitten in den Vorbereitungen für das Kivelingfest.

Oberbürgermeister Heiner Pott freute sich aber ebenso wie die Kivelinge, mit den Räumen einen idealen zentralen Standort für die Fragen und Anregungen von Bürgern gefunden zu haben.

Die Vorbereitungen für das Kivelingsfest sind bereits so weit ge auch Kruse von der Idee überzeugt. Das bereits bestehende Angebot würde erweitert, weil dieses Theaterstück auch im Rahmen von Stadtführungen oder zu größeren Veranstaltungen der Stadt, wie zum Beispiel dem Dressurfestival, aufgeführt werden könne.

Die Darsteller rekrutieren sich diehen, dass der Kivelingsverein seinen ersten Werbeflyer für das Fest 2008 präsentieren kann. Der Flyer soll in erster Linie dazu dienen, die Stadt Lingen auf Touristikmessen zu begleiten. Leser bekommen in einer prägnanten Darstellung den Ursprung des Bürgersöhne-Aufzugs erklärt und worum es sich beim Kivelingsfest handelt. Darüber hinaus soll er aber natürlich auch in Lingen erinnern, dass am 10. und 11. Mai 2008 turnusmäßig die Kivelinge in ihrer Stadt wieder das Zepter übernehmen.

Sollte in der Geschäftsstelle, die in der Regel vormittags besetzt ist, niemand erreichbar sein,aus den Studierenden der FH und natürlich den Kivelingen.

 

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Altstadtfest: "Party pur" bei den Kivelingen

kann man sich an Mitarbeiter des Kulturamtes wenden oder per E-Mail an kivelingsfest@kivelinge.de.oder www.kivelingsfest de.

Im Hause des Kulturamtes haben die Kivelinge ihre neue Geschäftsstelle bezogen. Darüber freuen sich (v.l.) Oberbürgermeister Heiner Pott, Heinz Gehring (Vorsitzender des Fördervereins), Königin Gesche Klukkert, Kommandeur Jens Roth sowie Rudolf Kruse, Fachbereichsleiter

Drei Open-Air-Plätze laden zum Feiern ein - Live-Musik der Spitzenklasse Lingen -

(Quelle: Björn Roth, 13.09.2007)

Der 14. und 15. September 2007 stehen bei den Kivelingen ganz im Zeichen des Lingener FineAltstadtfes Kultur.

 

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Kivelinge bald mit eigenem Theaterstück?

(Quelle: bm Lingener Tagespost, 01.08.2007)

Dass die Kivelinge nicht nur in ihrer Tradition verhaftet sind, sondern sich auch Neuem gegenüber aufgeschlossen zeigen, wird jetzt durch ein neues Projekt in Zusammenarbeit mit dem Theater-Pädagogischem-Zentrum (TPZ), der FH und dem Kulturamt der Stadt Lingen deutlich: Es soll ein eigenes Theaterstück erarbeitet werden.

"Das ist eine ganz tolle Idee", sind sich Prof. Dr. Bernd Ruping (FH), Tom Kraus (TPZ), Jens Roth (Kiveling), René Werner (Ex-Kiveling) und Rudolf Kruse, Kulturamt, gegenüber unserer Zeitung einig. Zwar stecke das Projekt noch in den Kinderschuhen, doch wolle man es spätestens zum Fest 2008 (wenn es klappt auch noch früher), vorführen.

Kraus: "Natürlich wollen wir dabei das Typische der Stadt Lingen behalten, und dazu braucht es Altes und Neues aus dem Leben der Kivelinge."

Um ein genaues Bild über die Bürgersöhne der Stadt zeichnen zu können, bedürfe es zunächst einmal der Klarheit über die traditionellen Werte, die dann Schritt für Schritt in die moderne Welt von heute transportiert werden müssten. Ruping: "Das Wort 'Kiven' kommt von Kämpfen, und wer kämpft, hier für die Stadt Lingen, zeigt auch gleichzeitig, dass er seine Stadt liebt."

Dieses Bild beinhalte dann natürlich auch, dass man neben dem Kämpfen auch zu feiern wusste. Dieses Bild kann man dann weiterspinnen, indem man in kleinen chorischen Sequenzen zeigt, wie die Kivelinge streiten, versöhnen, feiern und fördern, wie zum Beispiel die Geschenke an die Stadt", erläuterte Ruping weiter.

Für welche Werte die Kivelinge heute stehen, könne sich daran erkennen lassen, was sie in den vergangenen Jahren bewahrt und gefördert haben. Daneben spiele natürlich das alle drei tes. Bereits seit mehreren Jahrzehnten bereichern die Bürgersöhne der Stadt das Programm dieser kostenlosen Open-Air-Veranstaltung inmitten der historischen Innenstadt. In diesem Jahr wird auf den drei Kivelings-Bühnen wieder Live-Musik der Spitzenklasse geboten.

In fester Hand der Kivelinge sind erneut das Pulverturm-Gelände mit den Sektionen "Die Welfen" und "Lütje Fente", der Amtsgerichtshof (Kivelingssektionen "Burglöwen", "Prinz von Oranien" und "Freiherr von Danckelmann") sowie der Kivelingspark am alten Kreishaus, wo die Sektion "Fättmännkes Noahdriever" aktiv ist. An allen drei Standorten erwartet die Besucher sowohl am Freitag-, als auch am Samstagabend ein abwechslungsreiches Musikprogramm mit bekannten und professionellen Bands sowie Gruppen.

Ein Überblick über den Freitagabend: Nach der "Altstadtfest-Premiere" im letzten Jahr wird es in 2007 eine Neuauflage der Rock- und Popband "Radio One" am Amtsgerichtshof geben. Nur mit Schlagzeug, Bass, Gitarre und Gesang ausgestattet, bringen die vier Jungs Bewegung ins Publikum. "Dirty Fingers" spielen am Pulverturm fernab von einer üblichen Coverband die Rockklassiker der 70er und 80er Jahre. Songs von Bruce Springsteen, Supertramp und David Bowie stehen bei der Lingener Band ganz oben. Passend zum 10-jährigen Altstadtfest-Bühnenjubiläum gibt sich "Soulfamily" am alten Kreishaus die Ehre. Für heiße Songs und scharfe Grooves wird die geballte Soulband mächtig Partystimmung verbreiten. REVOICE

Der Samstagabend bietet weitere Höhepunkte: Zu "REVOICE" muss man nicht mehr viel sagen. Die Lokalmatadore werden mit ihren Oldies auch diesmal wieder die Menge am Pulverturm zum Beben bringen. Im Kivelingspark garantiert "FINE" eine ultimative Partynacht. Die emsländische Band mit dem frischen Sound sorgt mit ihren Coverhits, Klassikern und aktuellen Knallern für genügend Stoff zum Mitsingen und Mitfeiern. Ebenfalls nicht wegzudenken vom Altstadtfest-Programm ist eine Gruppe, die wie fast keine andere Band sämtliche "Genres" der Partymusik drauf hat. Die Lingener Rock-Cover-Band "SIX PACK" lässt es im Amtsgerichtshof so richtig krachen und reißt ihr Publikum damit in Bann.Soulfamily

Die Kivelingssektionen auf den drei Open-Air-Plätzen laden alle Lingener/innen und weitere Gäste aus der Region herzlich zum Mitfeiern ein. "Ohne Musik wäre das Altstadtfest nicht das, was es heute ist", unterstreichen die Organisatoren gemeinsam, denn die Kivelinge decken mit ihrem Programm ungefähr die Hälfte des gesamten Musikprogramms ab. Mit Hinweis auf das durch die Bandkosten verbundene finanzielle Risiko hoffen die Kivelinge, dass die Besucher dieses für sie kostenlose Highlight mit dem Verzehr des einen oder anderen Getränks an den Verkaufsbuden den ehrenamtlichen Veranstaltern danken. Die Einnahmen werden ausnahmslos zur Finanzierung des nächsten Kivelingsfestes zu Pfingsten 2008 verwendet und kommen damit wiederum der Allgemeinheit zu Gute.

(Bericht: Björn Roth)

 

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Trommelwirbel und Sagengeschichte in altem Gemäuer

Kivelinge führten Kinder durch ihre Stadt - Ferienpassaktion sorgte für Begeisterung

(Quelle: Björn Roth, 27.08.2007)

Über 30 abenteuerlustige und wissbegierige Kinder im Alter zwischen sechs und zehn Jahren wollten unbedingt an einer historischen Stadtführung teilnehmen: "Mit den Kivelingen auf den Spuren Lingens". Zu einem erlebnisreichen und spannenden Nachmittag hatte der Kivelingsverein eingeladen und damit nicht mal mehr ein Jahr vorm Kivelingsfest 2008 erneut zum Programm der Lingener Ferienpassaktion beigetragen.

Warum heißt Lingen überhaupt Lingen? Wer sind die Kivelinge? Und was ist ein Pulverturm? - Mit Trommeln, Hellebarde und mittelalterlichen Kostümen ausgestattet, präsentierten sich zwei Kivelinge und eine Marketenderin den jungen Gästen vorm Kivelingshaus, um all diese Fragen während einer Stadtführung zu beantworten. "Wir möchten Euch heute Lingen (Ems), die Stadt der Kivelinge zeigen", rief Sprecher Timo Kramer den jungen Bürgern zu.

Und diese waren voller Erwartung und freuten sich, dass nicht nur die Kivelinge historisch kostümiert durch den alten Stadtkern Lingens laufen sollten, sondern sie selbst auch. Denn jedem Kind wurde vor Ort erst einmal ein Barett - eine mittelalterliche Kopfbedeckung - aufgesetzt, damit sich die Kinder in die Zeit der Kivelinge um das 14. bis 16. Jahrhundert zurückversetzt fühlen konnten.

Obwohl einige der jungen Gäste schon mal etwas von den Kivelingen und ihrem alle drei Jahre stattfindenden Fest, das zu Pfingsten 2008 wieder ansteht, gehört und gesehen haben, wurde den Kindern gleich zu Beginn erklärt, mit wem sie es überhaupt zu tun hatten. Dabei lüftete sich auch das "Geheimnis", weshalb es die Kivelinge gibt, und wie sie im Jahr 1372 entstanden sind - nämlich aus den Wirren der Zeit, als sie als junge Bürgersöhne zur Verteidigung Lingens auf die Wälle der Stadt gerufen worden waren.

Mit Trommelwirbel marschierte die Gruppe dann zur nächsten Station. Ein Blick ins Historische Rathaus war für die Teilnehmer auch deshalb aufregend, weil die meisten noch nie einen Fuß in das alt-ehrwürdige Gebäude gesetzt haben. Von dort aus ging es dann zum Universitätsplatz und durch die Burgstraße am Haus Hellmann vorbei. Zwischendurch fanden immer kleine Spiele statt, wo die Kinder auch selbst aktiv werden mussten.

Absoluter Höhepunkt war dann der Abschluss des Stadt-Rundganges im Pulverturm mit seinem alten Gemäuer. Eigentlich sind die Tore des Turmes nur alle drei Jahre zu Pfingsten zum Kivelingsfest für die Öffentlichkeit geöffnet, doch der Hausherr, die Kivelingssektion "Die Welfen", hatte extra für die Kinder eine Ausnahme gemacht. Im steinernen Innern lauschten sie der unheimlichen Sage des Machurius, der einst als Raubritter in Lingen sein Unwesen getrieben haben soll. Abschließend gab es im Schatten des Pulverturmes zur Stärkung "Speis und Trank": gegrillte Bratwürstchen und kühle Getränke.

Zum Ende des Nachmittages waren alle Kinder, die zur Erinnerung eine Urkunde erhielten, sichtlich begeistert von der Stadtführung "auf den Spuren Lingens mit den Kivelingen". Auch im nächsten Jahr will sich der Bürgersöhne-Aufzug wieder an der Ferienpassaktion beteiligen.

(Bericht: Björn Roth)

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"Neuer Glanz am Kivelingshaus"

Förderverein übergibt neu gestalteten Eingangsbereich an die Kivelinge
Großer Dank an Ludger Pingel

(Quelle: Förderverein der Kivelinge, 20.07.2007)

Nach dem optischen Highlight des Kivelingshauses durch die Anbringung der Außenbeleuchtung im Rahmen des Beleuchtungskonzeptes rund um den Marktplatz übergab der Förderverein der Kivelinge nun eine weitere Aufwertung des Hauses in Form des neu gestalteten Eingangsbereichs an die Kivelinge.

Als 1. Vorsitzender des Fördervereins übergab Heinz Gehring das von Fördervereinsmitglied Ludger Pingel vollbrachte handwerkliche Meisterwerk an den Kommandeur der Kivelinge Jens Roth mit den Worten: "Es gilt ein großer Dank an Ludger Pingel für diese einzigartige Umsetzung". Gehring übereichte Pingel ein kleines Dankeschön und Andenken. Ebenso dankte Gehring dem Mitglied des Vorstandes des Fördervereins, Dipl. Ing. Klaus Rosemann, für die konzeptionelle Planung.

Das Türelement spiegelt neben dem Vereinswappen der Kivelinge in den Vereinsfarben Gelb und Weiß auch die illustrierten drei Lingener Stadttore wieder, die eng mit der Geschichte der Stadt und damit auch mit den Kivelingen verbunden sind. Als eines der ältesten Häuser Lingens (A.D. 1583) spiegelt das Haus am Markt somit noch immer lebendige Geschichte sowie moderne Neuzeit wieder.

Das Vereinshaus dient den Kivelingen vor allem als Versammlungs- und Organisationsstätte aller 11 Sektionen im Verein. Weitere Informationen und Kontakt: siehe unten


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Schreckensteiner-Fußall-Turnier 2007

(Quelle: Michael Benken, 19.05.2007)

Am 21. April diesen Jahres traten einmal mehr die Kivelingssektionen sowie auch zum ersten Mal eine Mannschaft des Fördervereins der Kivelinge gegeneinander an, um sich beim traditionellen Fußallturnier der Kivelinge am runden Leder zu beweisen. Austragungsort war wie schon im Vorjahr die Kiesberghalle, wo sich die Sektion "Schreckensteiner" als Veranstalter ber 15 teilnehmende Teams freuen konnten.

Bei allerbestem Wetter außerhalb der Halle wurden ab 13 Uhr in drei Gruppen die Viertelfinalisten ausgespielt. Insgesamt kann man anmerken, dass eine sehr lockere, von großer Spielfreude und Fairness geprägte Atmosphäre vorherrschte, wodurch auch größere Verletzungen erfreulicherweise ausblieben.

Schon in der Gruppenphase zeigte sich, welche Mannschaften wohl am Ende um den Titel kämpfen wrden. Bemerkenswert war dabei die Leistung der im Vorfeld schon als "Altherrentruppe" abgestempelte Auswahl des Fördervereins, die im Laufe der Gruppenphase bei nicht wenigen "Mitbewerbern" zum Favoriten avancierte. Diese wurde zwar durch das Halbfinal-Aus gegen die junge, talentierte Truppe der Sektion "Machurius" Lgen gestraft, doch konnte sich der Förderverein beim Spiel um Platz 3 gegen die Sektion "de Spökenkieker" durchsetzen und somit einen Pokal mit nach Hause nehmen.

Die "Machurianer" scheiterten ihrerseits dann im Finale nach einem packenden Penalty-Krimi gegen die Königssektion "Feldherr Spinola", die einmal mehr den Titel erringen konnte. Diesen hatten die "Spinolisten" wohl nicht zuletzt Michael Roling zu verdanken, der sein Team mit acht Treffern zum Titel und sich selbst zum Torschtzenkönig schoss.

Die durchweg guten Leistungen (fast) aller Teams wurden bei der anschließenden Siegerehrung im Kivelingshaus im Rahmen einer ausgelassenen Party angemessen gewrdigt und entsprechend begossen.

Hier die Mannschaften und deren Endplatzierung:

1. Feldherr Spinola I
2. Machurius
3. Förderverein
4. de Spökenkieker
5. Prinz von Oranien
6. Emspiraten II
7. Fätmänkes Noahdriever
8. Feldherr Spinola II
9. Ltje Fente
10. Schreckensteiner
11. Vorstand der Kivelinge
12. Burglöwen
13. "Prinzensteiner"
14. Die Welfen
15. Emspiraten I

(Bericht: Michael Benken)

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Das Kivelingsfest 2008 nimmt Gestalt an

Vorstand der Kivelinge entscheidet ber die Aufteilung der Sektionsplätze beim Kivelingsfest 2008

(Quelle: Malte Rosemann, 09.05.2007)

In seiner Versammlung am 06. Mai 2007 entschied der Vorstand der Kivelinge ber die Vergabe der Plätze zum Kivelingsfest 2008. Der Marktplatz und angrenzende Straßen wurden in elf ungefähr gleichgroße Plätze eingeteilt, welche per Bewerbungsverfahren an die neun verbleibenden Sektionen vergeben werden mussten. Der Platz der Königssektion bleibt immer derselbe und steht seit dem Königsschuss Pfingstdienstag 2005 fest. Auch der Platz der Wachsektion im Schatten des Historischen Rathauses wurde bereits im vergangenen November vergeben.

Die Sektionsbewerbungen unterliegen genauen Kriterien, um dem Vorstand ein vergleichbares Bild zu machen. Jede Sektion wurde dabei aufgefordert sich auf einen Platz zu bewerben und parallel einen Ersatzwunschplatz anzugeben.

Während sich die Zuteilung der Plätze in Richtung Marienstraße einfach gestaltete - dem Erstwunsch der Sektionen Freiherr von Danckelmann, die Welfen und Lütje Fente konnte ohne Weiteres entsprochen werden - war die Situation auf dem Marktplatz nicht ganz so eindeutig. Erwartungsgemäß bewarben sich mehr Sektionen auf Plätze auf dem Markt, als dort verfgbar sind. Der Vorstand war sich schlussendlich einig, dass sich vier von sechs bewerbenden Sektionsprogammen am besten für einen Platz auf dem Markt eigneten. Dabei sei jedoch betont, dass es bei den verbleibenden zwei Sektionen durchaus nicht an Attraktivität und Ideenreichtum mangele.

Die Vergabe der Plätze hat also folgendes Ergebnis hervorgebracht:

Platz 1: Königssektion Feldherr Spinola
Platz 2: Sektion Fättmännkes Noahdriever
Platz 3: Sektion Prinz von Oranien
Platz 4: Wachsektion Emspiraten
Platz 5: Sektion Burglöwen
Platz 6: Sektion de Spoekenkieker
Platz 7: Sektion Ltje Fente
Platz 8: Sektion Freiherr von Danckelmann
Platz 9: Sektion Machurius Platz
10: Sektion Schreckensteiner Platz
11: Sektion Die Welfen

Mit Vollzug der Platzvergabe sind die Kivelinge nun aufgestellt, um in die konkreten Vorbereitungen zum Kivelingsfet 2008 zu starten. Man darf gespannt sein...

(Bericht: Malte Rosemann)

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NDR-Fernsehen drehte bei den Kivelingen

"Das! reist" mit Uwe Bahn

(Quelle: Björn Roth, 18.04.2007)

Was machen acht gestandene Kivelinge und Kivelingskönigin Gesche Klukkert am frühen Morgen mitten in der Woche mit historischen Kostmen bekleidet sowie Trommeln und Hellebarden ausgerstet auf dem Lingener Marktplatz vorm Kivelingshaus? - Antwort: Sie warten auf ein Fernsehteam des NDR aus Hamburg!

Das NDR-Abendmagazin "Das!" sendet täglich von 18.45 Uhr bis 19.30 Uhr im "dritten Programm" mit interessanten Themen, Reportagen und Nachrichten aus allen Teilen Norddeutschlands. Immer montags ist die Rubrik "Das! reist" ein Teil der Sendung, um bestimmte Reiseziele des Nordens vorzustellen. Kein geringerer als der populäre Moderator und Autor Uwe Bahn - vielen bekannt als Sportkommentator bei der Fußballbundesliga - gibt den Fernsehzuschauern Reisetipps aus den nördlichen Bundesländern.

Nun waren vom NDR für den 17. April 2007 den ganzen Tag Dreharbeiten in Lingen angesetzt, um für "Das! reist" ausschließlich einen Beitrag ber die Lingener Bürgersöhne und ihren Traditionsverein zu erstellen. Erfahrungen mit einer TV-Produktion konnten einige der beteiligten Kivelinge durchaus aufweisen, denn bereits in 2004 war der NDR mit der "Aktuellen Schaubude" in Lingen zu Gast, wobei der Kivelingsverein eine größere Rolle spielte.

Zum Hauptdarsteller des Tages wurde Kommandeur Jens Roth "erkoren", musste er doch fast ununterbrochen als "Vereinschef" Rede und Antwort stehen und dabei auch noch eine gute Figur für die Fernsehkamera machen.

Doch auch für alle anderen Teilnehmer entwickelte sich der Drehtag zu einem wahren Marathon. Nachdem morgens die ersten Szenen auf dem Marktplatz "im Kasten" waren, rückte das fünfköpfige Fernsehteam unter Uwe Bahn zusammen mit dem Kivelingskommandeur in Richtung Emslandmuseum auf, um dort den Thronschatz der Kivelinge in Szene zu setzen.

Die Wartezeit vertrieben sich die anderen Kivelinge im Vereinshaus, wo später dann unter Beteiligung aller "Darsteller" zwei weitere Szenen an der Theke bei Kaminfeuer und im Obergeschoss aufgenommen wurden.

Zu einer kleinen "Gemeinheit" entwickelte sich die Arbeit in der "Alten Posthalterei", wo zur Mittagsstunde einige Mitschnitte zum "Kivelingsteller" entstehen sollten. Vor den Augen der hungrigen Kivelinge standen gleich mehrere dieser Teller, doch erst nach einem Stichwort von Uwe Bahn durfte man von den Speisen probieren - und dies auch nur für die Kamera. Gott sei Dank war diese Szene schnell vollendet, und jeder konnte sich einen Teller schnappen. Das Mittagessen war also gerettet!

Nach einer Mittagspause setzten sich die Kivelinge zusammen mit ihrer Königin und Uwe Bahn in einen alten Reisebus aus den 50er Jahren, der bei jeder Sendung als "Reisemobil" dient, um eine Fahrt durch Lingen zu unternehmen - natrlich mit mehreren Aufnahmesequenzen. So musste während der Fahrt ebenso kräftig das Kivelingslied mitgeschmettert werden.

Den Abschluss bildete ein "Dreh"-Besuch im Kostümfundus des TPZ. Und nach fast zehnstündigen Dreharbeiten waren alle Teilnehmer froh, endlich wieder in die Alltagskleidung schlüpfen zu können. Das Team des NDR verabschiedete und bedankte sich mit einem "imaginären Oscar" für die einsatzstarken Kivelinge mitsamt Majestät Gesche!

Als vorläufiger Sendetermin wurde übrigens Montag, 21. Mai 2007 genannt. Der genaue Termin der "Das!"-Sendung wird an dieser Stelle aber auch noch bekannt gegeben. (Eine Woche vor Pfingsten, weil die NDR-Redaktion fälschlicherweise davon ausgegangen war, dass das Kivelingsfest bereits in diesem Jahr stattfindet!)

(Bericht: Björn Roth)

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19 neue Kivelinge und zwei neue Vorstandsmitglieder

Bürgersöhne-Aufzug zu Lingen "Die Kivelinge" e.V. hält Generalversammlung ab

(Quelle: Malte Rosemann, 20.01.2007)

Am Samstag, den 06. Januar 2007, hielt der Bürgersöhne-Aufzug zu Lingen, "Die Kivelinge" e.V. seine ordentliche Generalversammlung in der Gaststätte Klaas-Schaper in Lingen ab. Neben den aktiven Kivelingen begrüßte der Kommandeur der Kivelinge, Jens Roth, besonders das geborene Ehrenmitglied und Oberbürgermeister der Stadt Lingen, Heiner Pott sowie die anwesenden Ehrenmitglieder des Vereins. Willkommen hieß Roth zudem die Vertreter des Lingener Bürgerschützenvereins, darunter König Manfred Paschkowski, Präsident Peter Kaß und Kommandeur Burkhard Kirchhoff, sowie den neuen Vorstand des Fördervereins der Kivelinge mit Heinz Gehring, Klaus Rosemann und Ludwig Nottbeck.

Neben den turnusmäßigen Verlesungen des Protokolls der letzten Generalversammlung und des Jahresberichts von 2006 durch den Vereinsschriftführer Harald Bembom, sowie des Jahresberichts des Rechnungsführers Frank Bartels, standen die Neuverpflichtung von Kivelingen und Vorstandsneuwahlen an.

19 neue Vereinsmitglieder konnten durch Ehrenmitglied Heiner Pott mit dem traditionellen Schwur des Jüngstaufzunehmenden auf das Kompaniebuch der Kivelinge in den Verein aufgenommen werden.

Des Weiteren galt es, den Posten des Vereinsschriftfhrers und eines Ehrenmitgliedes im Vorstand neu zu besetzen. Harald Bembom (Sektion "Lütje Fente") schied auf eigenen Wunsch nach ber sechs Jahren Vorstandsarbeit aus. Als neuer Schriftführer des Vereins wurde Malte Rosemann (Sektion "Burglöwen") gewählt. Den im letzten Jahr frei gewordenen Posten eines der vier Ehrenmitglieder im Vorstand bekleidet nun Alfons Janßen (ehemaliger 2. Kapitän aus der Sektion "Burglöwen"), der einstimmig von der Versammlung gewählt wurde.

Heiner Pott bedankte sich in einer kurzen Ansprache bei den anwesenden Kivelingen für die im vergangenen Jahr geleistete Arbeit für die Stadt Lingen. Besonders hob er dabei die Mitglieder des Stadtführungsteams unter Koordinator Börn Roth (Sektion "Burglöwen") hervor. Die Kivelingsstadtführungen wurden natürlich auch im Jahr 2006 wieder verstärkt frequentiert.

"Thematisch stehe nun das Kivelingsfestjahr 2008 bei allen Sektionen auf der Tagesordnung", so der Kommandeur Jens Roth, "Das Jahr vor einem Kivelingsfest ist für alle beteiligten 11 Kiveilngssektionen das arbeitsreichste "Lehrjahr" eines jeden Kivelings". Die Lingener sowie Gäste aus nah und fern dürfen sich auch zum Kivelingsfest 2008 auf ein attraktives und fröhliches Fest in der Lingener Innenstadt freuen, so die einhellige Meinung aller Kivelinge.

Neu in den Kivelingsverein aufgenommen wurden: Tim Stehr, Jochen Evers, Dominik Schlicher und Thomas Str�r (alle Sektion "Burglöwen"), Benjamin Br�ber, Christian Hebbelmann und Volker Pricker (alle Sektion "Emspiraten"), Christian Ry und Jan Hendrik Lucas (beide Sektion "Fätmännkes Noahdriever"), Oliver Witschen und Hannes Bojer (beide Sektion "Prinz von Oranien"), Arne Früke, Philipp Heinrichs, Christopher Zabel und Sven Westermann (alle Sektion "Die Welfen"), Philipp Rutkowski (Sektion "Feldherr Spinola"), Tobias Kaps (Sektion "Freiherr von Danckelmann"), Patrick Wolf (Sektion "Lütje Fente") sowie Johannes Knue (Sektion "Schreckensteiner").

(Bericht: Malte Rosemann)


Die ordentliche

Generalversammlung

des Bürgersöhne-Aufzuges zu Lingen, "Die Kivelinge" e.V. findet am

Samstag, 06. Januar 2007, um 19 Uhr

in der Gaststätte Klaas-Schaper statt.

Tagesordnung:

1. Begrüßung durch den Kommandeur
2. Verlesung des Protokolls der ordentlichen Generalversammlung 2006
3. Jahresbericht des Rechnungsführers
4. Jahresbericht des Schriftführers
5. Neuverpflichtung von Kivelingen
6. Vorstandsneuwahlen
7. Verschiedenes

Harald Bembom
Vereinsschriftfhrer

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Neue Wachsektion heißt "Emspiraten"

(Quelle: Björn Roth 28.11.2006)

Die seit vielen Wochen und mit großer Spannung erwartete Entscheidung ber die Wachbewerbung für das Kivelingsfest 2008 fand nun am 18. November ihren Höhepunkt. Ab Mittags hatten die vier sich bewerbenden Sektionen "Burglöwen", "Fättmännkes Noahdriever", "de Spökenkieker" und "Emspiraten" jeweils eine dreiviertel Stunde Zeit, dem Kivelingsvorstand als Entscheidungsgremium ihr Wach-Konzept zu präsentieren.

Der Tag begann mit der Übergabe der Bewerbungsmappen durch die vier Sektionsoffiziere an die Vorstandsmitglieder um Punkt 12 Uhr im Kivelingshaus. Nur eine gute Stunde später musste auch schon die erste Sektion zur Vorstellung im Haus antreten.

Den Anfang dabei machten die "Spökenkieker" mit Offizier Thomas Langer, der von seinen Sektionskollegen Michael Berning und Florian Michalowski unterstützt wurde. Ihnen folgten die F.N. um Sektionsoffizier Friedrich "Friedel" Knebel sowie Markus Quadt und Johannes Kruse. Nach einer "Halbzeitpause" betraten gegen 15.15 Uhr die "Burglöwen" das Bürgersöhne-Vereinshaus am Lingener Marktplatz. Neben deren Offizier Björn Roth waren Peter Barkey und Patrick Laabs die "Präsentatoren". Zum Abschluß dieses "Präsentations-Marathons" stellten die Emspiraten- mit ihrem Sektionsoffizier Karl-Hermann "Kalle" Pingel, Christian Danetzki und Philipp Langer ihr Konzept vor.

Gegen 17.30 Uhr zog sich sodann der Kivelingsvorstand zur Punktevergabe zurck, um dann schließlich kurz vor 20 Uhr vor einer großen Schar an Kivelingen, Marketenderinnen, Ehemaligen, Eltern und Bürgerschützen das Ergebnis zu verkünden. "Die Wachsektion zum Kivelingsfest 2008 heißt Emspiraten'", erklärte Kivelings-Kommandeur Jens Roth.

Während unter den anwesenden Emspiraten großer Jubel entbrannte, machte sich in den Gesichtern der Mitbewerber hier und dort Enttäuschung breit. Hatten doch alle vier Sektionen viele Monate und Wochen Vorarbeit geleistet und vor allem die letzten Tage viel Zeit investiert, um Konzepte und Präsentationen zu optimieren.

Das war deshalb auch Anlaß für den Vereinschef allen Beteiligten zu danken. "Die Wachvergabe hatte es in sich!", so Jens Roth. Man habe es sich von Seiten des Vorstandes mit der Entscheidung nicht einfach gemacht, denn alle vier Bewerber hätten viele neue interessante Ideen durchweg einzigartig präsentiert, machte der Kommandeur auf den überragenden Einsatz aller vier Sektionen aufmerksam. "Dafür möchte ich mich im Namen des ganzen Vereins herzlich bedanken!"

Dass die Entscheidung zwar knapp, aber dennoch eindeutig war, zeigen auch die Gesamtpunktzahlen.

1. Platz: Sektion "Emspiraten" - 1526 Punkte
2. Platz: Sektion "Fättmännkes Noahdriever" - 1502 Punkte
3. Platz: Sektion "Burglöwen" - 1492 Punkte
4. Platz: Sektion "de Spökenkieker" - 1417 Punkte

"Ein weiterer Schritt hin zum Kivelingsfest 2008 ist getan. Und so freuen wir uns auf das nächste Jahr und auf eine arbeitsreiche, aber auch spaßige Vorbereitungszeit", wünschte der Kommandeur auch im Namen des Kivelingskönigs Ekke Seifert der neuen Wachsektion, aber auch dem Verein und allen anderen Sektionen alles Gute bis zum alle drei Jahre stattfindenden Großereignis zu Pfingsten 2008.


(Bild: der Wachoffizier zum Fest 2008, Kalle Pingel)

Zum Feiern und zu Ehren der neuen Wachsektion hatte die Königssektion "Feldherr Spinola" unter Offizier Jens Bonnekessel in das LRG-Bootshaus eingeladen. Besonders schön war es hier, dass sich die "Emspiraten" nicht nur selbst feierten, sondern auch viele weitere Kivelinge und Marketenderinnen für gute Stimmung sorgten - auch aus den "unterlegenen" Mitbewerber-Sektionen!

Auf die WACHSEKTION EMSPIRATEN,
auf das Kivelingsfest 2008
und auf unsere Heimatstadt Lingen (Ems)
ein dreifach kräftiges civis, civis, civibus!

Weitere Informationen zur neuen Wachsektion unter www.emspiraten.de.

(Bericht: Björn Roth)

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Generalversammlung des Fördervereins der Kivelinge

(Quelle: Hans-Peter Tenfelde 22.11.2006)

Der Förderverein der Kivelinge hielt seine diesjährige Generalversammlung vor 77 Mitgliedern im Direktorenhaus der Justizvollzugsanstalt an der Kaiserstraße ab.

Hier begrüßte die stellvertretende Leiterin Silke Hoppe die ehemaligen Kivelinge und gab einen kurzen Überblick über die Arbeit des Justizvollzugs in Lingen.

Thomas Diepenbrock leitete die Versammlung, die als Schwerpunkt die Wahl eines neuen Vorsitzenden hatte. Diesen gab Diepenbrock ab, da er seit Januar in Vorstand des Bürgersöhne-Aufzuges gewechselt ist.

Die Wahl ergab folgenden neuen Vorstand, wie er auf dem unteren Foto zu sehen ist. 1. Vorsitzender wurde Heinrich Gehring (2.v.r.), Schatzmeister Ludwig Nottbeck und Schriftführer Hans-Peter Tenfelde (2. und 1.v.l.) blieben im Amt sowie Jens Roth als Kommandeur der Kivelinge (rechts im Bild). Hintere Reihe Thomas Diepenbrock und der neue 2. Vorsitzende Klaus Rosemann.

Der Förderverein beschloss mehrere Projekte zur Gestaltung des kommenden Volksfestes 2008. Hierzu zählen u.a. der Bau eines neuen Stadttores und die Ausrüstung der Wachsektion mit Uniformen sowie die Gestaltung eines neuen Eingangsbereiches am Kivelingshaus. Große Beachtung fand auch die Besichtigung der Baustelle Unterführung der Bahngleise, die fachkundlich von Mark Hofschröer den Mitgliedern erläutert wurde.

(Bericht: Hans-Peter Tenfelde)

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Kicker Turnier im "Double In"

(Quelle: Michael Benken 25.10.2006)

Am 7. Oktober 2006 fand in der Lingener Kneipe "Double In" zum ersten Mal ein Kickerturnier für Kivelinge und Marketenderinnen sowie deren Freunde und Bekannte statt.

Nachdem die Anzahl der gemeldeten Teams in den letzten Tagen vor dem Turnier stark schwankte, konnte sich die Turnierleitung in Person von Oliver Schulz und Michael Benken mit acht an den Start gehenden 2er-Teams durchaus zufrieden zeigen.

Schon in der Gruppenphase gab es einige heftig umkämpfte Spiele, die am Ende wohl durch das nötige Quäntchen Glück oder die besseren Nerven entschieden wurden.

Letztlich setzten sich in Gruppe A Simo Warning und Eike Zaeck - beide gehörten nicht dem Kivelingsverein an - sowie Oliver Schulz und Michael Benken (beide Sektion "Schreckensteiner") durch. In Gruppe B schafften sowohl Andreas Frick (Sektion "Feldherr Spinola") und Florian Cibulka (kein Kiveling), als auch die "Burglöwen" Jens Rosemann und Tobias Krell den Einzug ins Halbfinale.

Bevor es aber mit der Runde der besten vier weiterging, wurden erst noch die Spiele um die Plätze 7 und 8 sowie 5 und 6 ausgetragen. Hierbei zeigten Kalle Pingel (Sektion "Emspiraten") und seine Freundin Meike Rosemann (7. Platz) sowie PvO'ler Robert Koop und Spinolist Michael Roling (5. Platz) letztlich die stärksten Nerven und entschädigten ihre Fans nach dem unglücklichen Vorrundenaus.

Im Halbfinale kam es dann zu den Duellen zwischen Simo Warning/Eike Zaeck mit Tobias Krell/Jens Rosemann und Oliver Schulz/Michael Benken mit Andreas Frick/Florian Cibulka. Hier setzten sich nach schönen Spielen Warning/Zack und im zweiten Halbfinale Schulz/Benken durch, die sich somit für das Finale qualifizieren konnten.

Das Spiel um den dritten Platz entschieden im Anschluss Frick/Cibulka fr sich. Daraufhin versammelten sich die restlichen Teams und anwesenden Zuschauer an einem der beiden Kickertische, um sich das mit Spannung erwartete Finale zwischen Schulz/Benken und Warning/Zaeck anzuschauen. Dieses wurde im "Best-of-Five-Modus" ausgetragen, d.h. das Team, das zuerst drei Spiele für sich entscheidet, gewinnt letztendlich.

Dabei zeigten Schulz/Benken eine einwandfreie Leistung und sicherten sich den Turniersieg mit einem klaren 3:0 Erfolg.

Bei der anschließenden Siegerehrung freuten sich die ersten drei Teams über Pokale sowie Getränkegutscheine, die das "Double In" zur Verfügung stellte.

Schlussendlich konnten sich sowohl die Organisatoren, als auch die Teilnehmer und Zuschauer über ein gelungenes Turnier mit fairer, geselliger Atmosphäre freuen.

Den Lesern, die jetzt Lust auf Kickern bekommen haben sei gesagt, dass spätestens im ersten Quartal 2007 das nächste Kickerturnier stattfinden wird. - Also schon mal fleißig trainieren.

Platzierungen "Double-In-Cup" 2006

1 Oliver Schulz / Michael Benken (Sektion "Schreckensteiner")
2. Simo Warning / Eike Zaeck ("Kotten"-Team)
3. Andreas Frick / Florian Cibulka (Sektion "Feldherr Spinola")
4. Jens Rosemann / Tobias Krell (Sektion "Burglöwen")
5. Robert Koop / Michael Roling (Prinz von Oranien / Spinola)
6. Patrick Janning / Heiko Riesenberg (Sektion "Freiherr von Danckelmann")
7. Kalle Pingel / Meike Rosemann (Sektion "Emspiraten")
8. Timo Blome / Oliver Berndt (Sektion "Die Welfen")

(Bericht: Michael Benken Turnier-Organisation)

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6. Beachvolleyball-Turnier der Kivelinge

(Quelle: Timo Schmeltzpfennig 16.10.2006)

Seit sechs Jahren findet das traditionelle Volleyballturnier, organisiert von der Sektion Prinz von Oranien, im Sand statt. Auch in diesem Jahr trafen sich die Sektionen wieder am Beachvolleyballplatz des MTVs, um die beste Mannschaft des Vereins zu ermitteln. Am 26. August war es wieder so weit. Wie auch in den letzten Jahren meinte Petrus es gut mit uns und bescherte uns einen sonnigen Tag. Besonders erfreulich war die zahlreiche Teilnahme der Sektionen. Mit insgesamt 13 Mannschaften wurde das Turnier um 13 Uhr bei bester Laune und mit voller Motivation angepfiffen.

Nach einer unterhaltsamen und spannenden Vorrunde, bei der nicht nur der sportliche Ehrgeiz, sondern vorrangig der Spaß im Vordergrund stand, konnten sich vier Mannschaften für das Halbfinale qualifizieren. Die Turnierausrichter und Titelverteidiger aus der Sektion "Prinz von Oranien" mussten gegen die mehrmaligen Turniergewinner (Sektion "Feldherr Spinola") antreten. In der zweiten Halbfinalpartie trafen die Sektion "Burglöwen" und die Geheimfavoriten von der Sektion "de Spökenkieker" aufeinander.

Im anschließenden Finale konnten sich die "Spöknkieker" in einem packenden Schlagabtausch knapp gegen die Mannschaft der "Spinolisten" durchsetzten und somit das Beachvolleyball-Turnier 2006 fr sich entscheiden. Im kleinen Finale um Platz 3 und 4 hatte die Sektion "Prinz von Oranien" am Ende die Nase vorn und verwies die "Burglöwen" auf den vierten Platz. Bemerkenswert ist zudem, dass die Sektion "Fättmännkes Noahdriever" seit mehreren Jahren erfolgreich den letzten Platz verteidigen konnte.

Am Abend schloss sich eine feucht fröhliche Party im Kivelingshaus an. Nach der Siegerehrung der Mannschaften wurde der Titel "Spieler des Tages" verliehen. Dirk Mengering von der Sektion "de Spökenkieker" berzeugte durch seinen Einsatz und erhielt, unter Applaus der Anwesenden, diese Auszeichnung. Bei diversen Kaltgetränken und guter Musik ließen die Teilnehmer des diesjährigen Beachvolleyball-Turniers den Abend ausklingen und philosophierten dabei ber den einen oder anderen Hechtbagger.

Die Sektion "Prinz von Oranien" bedankt sich herzlich bei allen Teilnehmern für die gute Stimmung und den reibungslosen Turnierverlauf. Wir freuen uns bereits jetzt auf das 7. Beachvolleyball-Turnier, welches am 25. August 2007 stattfinden wird !

Die Gesamtergebnis Liste gibt es hier zum Download (xls Format).

(Bericht: Timo Schmeltzpfenning Turnier-Orga)

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WM-Tipp: And the winner is

(Quelle: Björn Roth 31.08.2006)

Die Fußballweltmeisterschaft ist nun endügltig auch für die Lingener Kivelinge beendet: Das Kivelings-WM-Tippspiel hat seine Gewinner hervorgebracht. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde wurden die "Champions" präsentiert. Die Siegerehrung nahmen Kivelingskönig Ekke Seifert (auf dem Bild links) und Kommandeur Jens Roth (rechts) vor.

Den ersten Platz belegt Niklas Berning (Mitte) aus der Sektion "Prinz von Oranien". Seine Einschätzung, dass Deutschland Drittplatzierter und Italien Weltmeister wird, bescherte ihm 57 Punkte in der Endwertung und damit einen Vorsprung von 6 Punkten gegenber seinen Konkurrenten. Als Preis durfte sich der Gewinner ber einen Gutschein für ein 30-Liter-Fass Bier freuen.

Mit 51 Punkten folgt Philip Langer (Sektion "Emspiraten", 2. von links), der damit Platz 2 errang. Immerhin 20 Liter Bier darf er sein eigen nennen.

Zu guter Letzt musste noch der Gutschein für ein 10-Liter-Fass vergeben werden. Hier setzte sich ein Kiveling durch, der 42 Punkt für sich verzeichnete. Auf dem dritten Platz landet damit Gerhard Berens (2. von rechts), der der Kivelingssektion "Schreckensteiner" angehört.

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH den Gewinnern!

Ein großes DANKESCHÖN geht an alle Teilnehmer des WM-Tipp-Spiels. Den ganz enttäuschten Kivelingen sei gesagt, dass die Fußball-Europameisterschaft in großen Schritten auf uns zukommt und dann bestimmt auch wieder ein Tippspiel durch die Internetredaktion der Kivelinge angeboten wird!

(Bericht: Björn Roth)

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Kivelinge besuchten VELTINS-Brauerei

(Quelle: Björn Roth 01.08.2006)

Endlich war es soweit: Nach einigen Jahren der guten Zusammenarbeit des Lingener Bürgersöhne-Aufzug als sicherlich einer der größeren "Endabnehmer" - man denke nur an Kivelings- und Altstadtfeste - bekamen die Kivelinge auf Einladung der Veltins Brauerei die Möglichkeit, die Erzeugungs- und Produktionsstätte des Gerstensaftes genauer kennen zu lernen. Eine Tagesfahrt, die am frühen Morgen um 8 Uhr mit der Busabfahrt in Lingen begann, führte ca. 30 aktive Kivelinge und Ehemalige unter der Reiseleitung des Kivelings-Kommandeurs Jens Roth ins sauerländische Grevenstein zur Brauerei C. & A. VELTINS.

Angekündigt war die Fahrt schon Wochen vorher unter einer "Unternehmensbesichtigung mit anschließendem Workshop". Es brauchte nur wenig Phantasie, um zu verstehen, was damit gemeint war! Wer allerdings davon ausging, sich den ganzen Tag des "kühlen Blonden" zu erlaben, fehlte weit. In Meschede-Grevenstein angekommen, gab es zunächst eine fachkundige Betriebsführung durch einen langjährigen Mitarbeiter des Familienunternehmens.

Beginnend mit einer Einführung in die VELTINS-Historie ging es im Anschluss in die Produktionshallen und Abfüllanlagen. Der Rundgang endete mit einem Gruppenfoto vor der Kulisse meterhoch gestapelten Bierkisten (siehe Foto). Die darin befindlichen Flaschen waren allerdings leider leer.

Die Enttäuschung ob des erdrückenden Leergutes sollte aber nur von kurzer Dauer sein, denn die freudige Kunde des Mitarbeiters hieß Busabfahrt zur Grevensteiner Schützenhalle zum Mittagessen und vor allem zur erfrischenden Bierverköstigung.

Genau hier sollte also der besagte "Workshop" seinen Höhepunkt finden. Die Reiseteilnehmer hatten ausgiebig Zeit, dass Produkt der Veltins Brauerei auf Frische und Spritzigkeit zu berprüfen - aufgelockert durch Rätselspiele und Witzeinlagen der fortwährend gut gelaunten "Kundenbetreuer". Nach munteren Dankesworten des Kommandeurs und dem fröhlich lauten Singen des Kivelingsliedes hieß zum späten Nachmittag, Abschied nehmen gen Heimat.

(Bericht: Björn Roth)

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WM-Tip der Kivelinge geht in die heiße Phase

(Quelle: Björn Roth 04.07.2006)

Bereits seit Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland fiebern auch die Lingener Kivelinge dem einmaligen Ereignis mit einem vereinsinternen Tippspiel entgegen.

Von Woche zu Woche verfolgt so ein ganzer Verein, wie nicht nur täglich tolle Spiele mit teilweise unverhofften Ergebnissen der weltbesten Fußballmannschaften absolviert werden, sondern auch, wie fast täglich die Tipp-Rangliste der besten Kivelinge neue Entwicklungen liefert.

Vor allem jetzt mit dem überraschenden Ausscheiden der brasilianischen Nationalmannschaft gab es noch einmal ganz neue Platzierungen auf der Liste, die die heiße Endphase des Tippspiels umso spannender machen.

Die Attraktivität dieses Tipp-Wettbewerbes liegt vor allem auch darin, dass es nette Preise zu gewinnen gibt. Für den Erstplatzierten winkt ein 30-Liter-Fass schmackhaften VELTINS-Bieres. Aber auch auf dem zweiten und dritten Platz geht man im wahrsten Sinne des Wortes nicht leer aus, denn dann erhält man 20 bzw. 10 Liter Bier.

Der Gewinner wird am Sonntagabend nach dem Finale der Fußball-WM feststehen. Neben - hoffentlich - der deutschen Nationalmannschaft und der ganzen Bundesrepublik wird es dann ganz sicher einen Kiveling aus Lingen geben, der sich zumindest als "Tipp-Weltmeister" fühlen wird!

(Bericht: Björn Roth)

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Bildergalerie vom Kivelingsfest 2005 online

(Quelle: Jan Weckenbrock 03.07.2006)

Seit heute haben die Besucher der Kivelingswebsite die Möglichkeit, sich eine Bilderauswahl vom letzten Kivelingsfest anzuschauen. Nebenbei besteht weiterhin eine Galerie aus dem Jahr 2002.

Die Bilder bieten einen interessanten Rückblick auf das letzte und als Ausblick auch schon einen kleinen Eindruck auf das nächste Fest 2008.

Alle Sektionen befinden sich mittlerweile auch schon wieder in den Vorbereitungen für Pfingsten 2008, und daher bieten wird ab sofort wieder einen neuen Bereich unter dem Punkt "Kivelingsfest" an, in dem in den nächsten Monaten jeweils die neuesten Informationen für das kommende Fest aufgeführt werden. Am 10.05.2008 ist es dann soweit und das historische Volksfest entführt seine Gäste wieder zurück ins 15. Jahrhundert.

Bis dahin, seien Sie gespannt und viel Spaß beim "Durchstöbern" unserer Bildergalerien.
Noch ein Tip: Schauen Sie ruhig öfters vorbei. Es gibt immer wieder neues zu entdecken!

[zu den Infos und Bildern]

(Bericht: Jan Weckenbrock)

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Schilderbaum wurde geputzt

(Quelle: Florian Heinen 15.06.2006)

Das Geschenk der Kivelinge zum Fest 1996, welches den Bürgern und den Gästen der Stadt an der Bauerntanzstrasse Ecke Marktplatz den Weg weist, wurde erstmals am vergangenen Samstag "geputzt"!

Die Kivelingssektion Emspiraten hatte sich bei bestem Wetter bereit erklärt, das eiserne Schmuckstück vom Boden bis zur Spitze in altem Glanze neu erstrahlen zu lassen.
Bewaffnet mit einer Leiter, Schrubbern, Schwämmen, Lappen und einer Batterie voll Reinigungsmitteln, machten sich die Kivelinge daran, den Wegweiser vom zehnjährigen Alltagsdreck zu befreien.
Nach anfänglichen Schwierigkeiten, die sich aber durch das Entfernen abgestellter Fahrräder schnell beheben ließen, wurde sogleich die Arbeit aufgenommen und der Schilderbaum gesäubert.
Als Lohn für ihre Mühen erhielten die "Reinigungskräfte" eine Erfrischung vom Kivelingsverein.

An dieser Stelle noch mal ein großes Dankeschön an die Sektion Emspiraten!

(Bericht: Florian Heinen)

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Kivelings-Fußball-Turnier 2006 - PvO gewinnt den Cup!

(Quelle: Björn Roth 15.05.2006)

Was wäre ein Traditionsverein wie der Bürgersöhne-Aufzug einer ist, wenn er nicht alljährlich wiederkehrende - eben traditionelle - Veranstaltungen durchführen würde!?!

Am Samstag den 06. Mai hatte die Sektion "Schreckensteiner" zum diesjährigen Kivelings-Fußball-Turnier (FuBaTu) in die Lingener Kiesberghalle eingeladen. Gleich zwölf Mannschaften kickten in vier Gruppen gegeneinander, um sich möglichst weit bis ins Finale zu köpfen und den Siegerpokal zu gewinnen. Angesteckt vom WM-Fieber zeigten die Kivelinge viel Einsatz- und Spielfreude. Ins Finalspiel schafften es die Mannschaften der Sektionen "Feldherr Spinola" und "Prinz von Oranien". In einem harten, aber spannenden Spiel konnte sich die PvO knapp gegen die erste Mannschaft der Spinolisten mit 2:1 durchsetzen und den Sieg des Turniers für sich verbuchen.

Den Kampf um Platz 3 gewann die Sektion "de Spökenkieker" erst im Penaltyschießen mit 5:4 gegen die Auswahl der Sektion "Machurius". Den fünften Platz errang die Kivelingssektion "Emspiraten" vor den "Burglöwen", die mit einem jungen Team auf dem sechsten Rang landeten.

Am Abend traf man sich zur Siegerehrung und FuBaTu-Party im Kivelingshaus. Hier wurde Timo Schmeltzpfenning aus der Sektion "Prinz von Oranien" mit insgesamt acht Treffern zum Torschützenkönig des Turniers erkoren. "Spieler des Tages" wurde der starke Frank Gunia (Sektion "Machurius").

Hier die Mannschaften und deren Endplatzierung:

  • 1. Prinz von Oranien
  • 2. Feldherr Spinola I
  • 3. de Spökenkieker
  • 4. Machurius
  • 5. Emspiraten
  • 6. Burglöwen
  • 7. Fättmännkes Noahdriever
  • 8. Feldherr Spinola II
  • 9. Schreckensteiner
  • 10. Vorstand der Kivelinge
  • 11. Die Welfen
  • 12. "Prinzensteiner"

(Bericht: Björn Roth)

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Haus der Kivelinge Am Markt 8

(Quelle: Björn Roth 26.01.2006)

Neues Schild ziert Kivelingshaus

Lingen - Dem Anlass wirklich unangemessen, herrschte bei der Anbringung des neuen Kivelingshaus-Schildes winterliches Regenwetter. Dieses konnte den beiden erfahrenen Handwerkern Heiner Hoffschroer und Heiko Hagemeier, die sich bereit erklärt hatten, das Schild anzubringen, natrlich nichts anhaben. Sie trotzten dem Wind und Nass, was letztendlich auch von Erfolg gekönt war.

Nun also findet sich am Haus der Kivelinge, das erst seit dem Erwerb dieses alt-ehrwürdigen Wohn- und Geschäftshauses in exponierter Marktplatz-Lage im Jahre 1964 diesen Namen trägt, endlich auch die Hausnummer und offizielle Straßenbezeichnung. Längst nicht alle Kivelinge wissen nämlich überhaupt, welche Anschrift ihr Vereins-Zuhause hat. Und auch die Lingener Beölkerung und Gäste unserer schönen Heimatstadt sollen sich nun an dem Hinweisschild, das an der kurzseitigen Hausfront in Richtung Marktplatz installiert wurde, orientieren können.

Dies dachten sich auch wohl die vier auf der Vereinsgeneralersammlung am 07. Januar 2006 aus dem Vereinsvorstand des Bürgersöhne-Aufzuges ausgeschiedenen Ehrenmitglieder, als sie zum Abschied den Kivelingen das Schild zum Geschenk machten. Karl-Wilhelm (Charles) Schade, Franz-Heinrich (Bbi) Schmitz, Burkhard Kirchhoff und Jens Guschmann haben also ein wahres Meisterstück mit ihrem Präsent vollbracht.

Stolz stellten sich nach den erfolgreich abgeschlossenen Handwerksarbeiten die Vereinsvertreter unter das neu angebrachte Schild am Kivelingshaus zum Gruppenbild. Kivelings-Kommandeur Jens Roth (Mitte) zeigte sich zusammen mit dem 1. Kapitän Florian Heinen (rechts), Christian Gehring als 2. Kapitän (Zweiter von links) und dem für das Kivelingshaus zuständigen 3. Kapitän Tim Ester (Zweiter von rechts) begeistert von dem neuen optischen Blickfang an der Hausfassade. Kommandeur und Kapitäne dankten zudem Heiner Hoffschroer (links) und Heiko Hagemeier (nicht im Bild) herzlich für ihren Einsatz.

(Bericht und Fotos: Björn Roth)

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Generalversammlung der Kivelinge

(Quelle: Harald Bembom, 12.01.2006)

Neuer Vorstand gewählt - Besonderer Dank an Christof Nottbeck

Lingen - Die von vielen Kivelingen und Freunden des Kivelingsverein erwartete Generalversammlung nach dem Kivelingsfest 2005 fand am Samstag, den 07. Januar in der Gaststätte Klaas-Schaper in Lingen/Laxten statt.

Neben der Aufnahme von insgesamt acht Kivelingsanwärtern, die nach alter Tradition per Handschlag vom Oberbrgermeister Heiner Pott im Verein begrüßt wurden, war der Haupttagespunkt die Wahl des neuen Vereinsvorstandes. Diese war besonders spannend, da zum einen alle Vorstandposten zu Wahl standen und zum anderen viele langjährige Vorstandmitglieder nicht zur Wiederwahl antraten. Dies betraf vor allem die vier Ehrenmitglieder im Vorstand - Jens Guschmann, Burkhard Kirchhoff, Karl-Wilhem "Charles" Schade und Bübi Schmitz. Auch der zweite und dritte Kapitän - Ingo Schnöing und Jens "Teddy" Westenberg legten ihr Amt nieder und stellten sich ebenfalls nicht zur Wiederwahl. Der langjährige Offizier z.b.V Klaus Lück legte ebenfalls sein Amt nieder.

Der Kommandeur Christof Nottbeck bedankte sich bei allen Vorstandmitgliedern für die gute Zusammenarbeit in den letzten drei Jahren und besonders vor und während des Kivelingsfestes mit einem selbsterstellten Buch, dass das Kivelingsfest 2005 aus Vorstandssicht mit vielen Bildern beschreibt. König Ekke Seifert dankte dem ebenfalls scheidenden Kommandeur Christof Notbeck für seinen außerordentlichen Einsatz für den Verein in den letzten drei Jahren und überreichte im Namen aller Kivelinge einen Kunstdruck als Erinnerung.

Der ehemalige erste Kapitän der Kivelinge - Jens Roth - wurde im Anschluss von der Versammlung mit großer Mehrheit zum neuen Kommandeur gewählt. Neu in den Vorstand wurden Florian Heinen (I. Kapitän), Christian Gehring (II. Kapitän) und Tim Ester (III. Kapitän) berufen. Der Vereinsschriftführer Harald Bembom, sowie der Vereinskassenwart Frank Bartels wurden in ihren Ämtern einstimmig bestätigt. Zu neuen Ehrenmitgliedern im Vorstand wählte die Versammlung die ehemaligen Kommandeure Oliver Benner, Thomas Diepenbrock und Matthias Göken, sowie den ehemaligen Kivelingskönig Mark Hofschröer.


Vereinsvorstand v.l.: Matthias Göken, Thomas Diepenbrock, Christian Gehring, Florian Heinen, Frank Bartels, Jens Roth, Harald Bembom, Ekke Seifert, Tim Ester, Oliver Benner, Mark Hofschröer

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Kinder wandeln "Auf den Spuren der Kivelinge"

(Quelle: Björn Roth, 17.08.2005)

Stadtführung im Rahmen der Ferienpaßaktion - Abschluß im Pulverturm

Lingen - "Kennst du deine Stadt? Weißt du, wer die Kivelinge sind?" - Das waren die spannenden Fragen vor Beginn einer historischen Stadtführung, wozu der Kivelingsverein Kinder im Alter zwischen acht und 14 Jahren eingeladen hatte. Damit wollten Lingens Bürgersöhne auch in diesem Jahr erneut zum Programm der Ferienpaßaktion beitragen.

Trotz verregneten Wetters war der Großteil der angemeldeten Teilnehmer tatsächlich zur Kivelings-Stadtführung erschienen. Gespannt wartete man dann auch auf den Beginn des Programms am Kivelingshaus. Hier wurde jedem Kind erst einmal ein Barett - eine mittelalterliche Kopfbedeckung - aufgesetzt, damit sich die Kinder in die Zeit der Kivelinge im 14., 15. und 16. Jahrhundert zurückversetzt fühlen konnten. Schließlich waren die gastgebenden Kivelinge selbst auch in ihren historischen Kostümen erschienen.

Obwohl einige der jungen Gäste im Kivelingshaus schon mal etwas von den Kivelingen und ihrem alle drei Jahre stattfindenden Fest, das ja erst wenige Wochen zurückliegt, gehört und gesehen haben, wurde den Kindern gleich zu Beginn erklärt, mit wem sie es überhaupt zu tun hatten. Und dabei lüftete sich auch das "Geheimnis", weshalb es die Kivelinge gibt, und wie sie im Jahr 1372 entstanden sind - nämlich aus den Wirren der Zeit, als sie als junge Bürgersöhne zur Verteidigung Lingens auf die Wälle der Stadt gerufen worden waren.

Durch einen Trommler begleitet, ging es dann zur nächsten Station. Ein Blick ins Historische Rathaus war für die Teilnehmer auch deshalb aufregend, weil die meisten noch nie einen Fuß in das alt-ehrwürdige Gebäude gesetzt haben. Von dort aus ging es dann zum Universitätsplatz sowie durch die Burgstraße am Palais Danckelmann und Haus Hellmann vorbei. Zwischendurch fanden immer kleine Spiele statt, wo die Kinder auch selbst aktiv werden mußten.

Absoluter Höhepunkt war dann der Abschluß des Stadt-Rundganges im Pulverturm. Eigentlich sind die Tore des Turmes nur alle drei Jahre zu Pfingsten zum Kivelingsfest für die Öffentlichkeit geöffnet, doch der Hausherr, die Kivelingssektion "Die Welfen", hatte extra für die Kinder eine Ausnahme gemacht. Im steinernen Innern lauschten sie dann der unheimlichen Sage des Machurius, der einst als Raubritter in Lingen sein Unwesen getrieben haben soll. Abschließend gab es dann im Schatten des Pulverturmes zur Stärkung "Speis und Trank" in Form von gegrillten Bratwürstchen und kühlen Getränken.

Zum Ende des Nachmittages waren alle Kinder, die zur Erinnerung eine Urkunde erhielten, sichtlich zufrieden mit der Stadtführung "Auf den Spuren der Kivelinge". Und die Kivelinge waren zufrieden, den kleinen Gästen bestimmte Ecken ihrer Stadt zeigen zu können, damit die Kinder diese besser kennen lernen. Auch im nächsten Jahr will sich der Bürgersöhne-Aufzug wieder an der Ferienpaßaktion beteiligen.

Auf dem Foto:
Im Schatten des Pulverturmes endete die Kinder-Stadtführung der Kivelinge im Rahmen der Ferienpaßaktion. Die Teilnehmer halten hier stolz ihre Erinnerungsurkunden hoch, wobei sie von den kostümierten Stadtführungs-Kivelingen (von links) Michael Berning, Björn Roth, Markus Schlicher und Timo Kramer eingerahmt werden.

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Fotoausstellung zum Kivelingsfest 2005 im Neuen Rathaus

(Quelle: Harald Bembom, 06.07.2005)

Im Rahmen einer 6-wöchigen Ausstellung im Foyer des Neuen Rathauses präsentiert der Kivelingsverein ab dem 15. Juli zusammen mit der Stadt Lingen eine Fotoausstellung zum Kivelingsfest Pfingsten 2005. Gezeigt werden Fotos der Lingener Fotografin Sylvia Klus, die im Auftrag des Vereins das Geschehen in Bildern dokumentiert hat. Gezeigt werden in der Ausstellung nicht nur Fotos der beiden Volksfesttage am Samstag und Sonntag rund um den Lingener Marktplatz, sowie des großen Festumzuges durch die Innenstadt am Montag, sondern auch Bilder von Veranstaltungen vor und nach diesen "öffentlichen" Programmpunkten.

Darüber hinaus wird das offizielle Video zum Fest präsentiert. Harald Lorenz - Lingener Videograph mit vielen Auszeichnungen - hat dafür die Höhepunkte des gesamten Kivelingsfestes, angefangen von der Kick-Off-Party in der Halle IV bis hin zum Ende des zweiten Festballs dokumentiert und daraus einen kurzweiligen Film zusammengestellt.

Während der Dauer der Fotoausstellung ist es möglich, Abzüge der gezeigten Bilder zu bestellen. Entsprechende Listen hierfür liegen aus. Außerdem kann der Videofilm zum Fest bestellt werden. Der ca. zweistündige Film ist als VHS-Kasette für 15,- Euro, als Doppel-DVD für 22,- Euro zu beziehen. Auch hierfür liegen entsprechende Listen aus.

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Ekke Seifert neuer König der Kivelinge!

(Quelle: Björn Roth, 26.05.2005)

Am Pfingstdienstag haben die Lingener Bürgersöhne traditionsgemäß auf dem Frühschoppen im Rahmen ihres Kivelingsfestes einen neuen König ausgeschossen. In einem spannenden und nervenraubenden Stechen konnte sich der 27-jährige Politikwissenschaftler Ekke Seifert aus der Sektion "Feldherr Spinola" gegen die drei weiteren Königs-Anwärter Thorsten Feldt (Sektion "Schreckensteiner"), Jens Holtappels (Sektion "Fättmännkes Noahdriever") und Björn Roth (Sektion "Burglöwen") durchsetzen und die Königswürde erringen.

Es brauchte über eine Stunde, über 25 Runden und immerhin 101 Schüsse bis der Vogel - nach alter Sitte ein bunter Holz-Papagei - durch einen gezielten Schuss von "Spinolist" Ekke Seifert von der Stange fiel. Wohl selten zuvor hat ein Königsschießen des Bürgersöhne-Aufzuges so lange gedauert und so viel (An-) Spannung erzeugt wie zu diesem Kivelingsfest.

Zu seiner Königin erkor sich der neue Kivelings-König die Bürgertochter Gesche Klukkert (25 Jahre, Studentin). Sie lösen damit das bisherige Königspaar Kai Hüsken (Sektion "Fättmännkes Noahdriever") und Johanna Hüllsieck ab. Ekke und Gesche werden nun beide zusammen bis zum nächsten Kivelingsfest im Jahr 2008 die Regentschaft über den Kivelingsverein führen. Einen Anfang dazu boten bereits der 2. Festball am Pfingstdienstagabend, der anschließende "Tanz über die Rathaustreppe" am frühen Mittwochmorgen sowie die traditionelle "Portemonnaiewäsche" am Mittwochabend, die den offiziellen Abschluss der Kivelingsfest-Feierlichkeiten bildete.

Nun beginnt für die Kivelinge wieder das lange Warten auf das nächste Fest zu Pfingsten 2008...!

Auf die Heimatstadt Lingen (Ems), den Bürgersöhne-Aufzug zu Lingen, "Die Kivelinge" e.V. und das neue Königspaar Ekke Seifert und Gesche Klukkert ein dreifach kräftiges Civis, civis, civibus!

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